
Der Tod in Venedig
von Thomas Mann

Die Erzählerin wacht in einem Haus in den Niederlanden auf, drei Wochen nach dem Einzug, eine Wand schon sonnengelb gestrichen, die Katze Momo ausnahmsweise nicht im Bett. Neben ihr liegt Jonas, seit einer Woche ihr Mann, Heilpraktiker, der sie Zappelhexe nennt und sie in die Badewanne hebt, weil eine spastische Lähmung ihren Körper seit der Geburt bestimmt. Wieder hat sie von der geplatzten Hochzeit mit Finn geträumt. Anna Meyer verbindet diesen Alltag im Rollstuhl mit einem Fantasystoff und mit langen Gesprächen über Zuhören, über Michael Endes graue Herren und über die Zeit, die Menschen einander nicht mehr geben.