Anna Meyer
Zwei Ebenen laufen in Die Magie der Empathie von 2023 nebeneinander her. Die eine ist Alltag: ein Haus in den Niederlanden, drei Wochen nach dem Einzug, eine frisch verheiratete Erzählerin, die im Rollstuhl lebt, eine Katze und ein Mann, der sie Zappelhexe nennt. Die andere ist ein Fantasystoff, und dazwischen stehen lange Gespräche über Zuhören, über Michael Endes graue Herren und über die Zeit, die Menschen einander nicht mehr geben. Behinderung wird dabei erzählt, nicht erklärt. Über die Autorin ist nichts dokumentiert, das Buch trägt den Text allein.
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