
Die Judenbuche
von Annette von Droste-Hülshoff

Der Prolog ist eine Pressemeldung: Die Band kündigt eine Sommerpause in einer europäischen Stadt an, die der Pressesprecher nicht verraten will. Dann erzählen Anne und Jacky abwechselnd. Anne, achtzehn, verschläft den Umzugstag, überholt im roten Lamborghini ihres Vaters den Umzugswagen und holt die siebzehnjährige Jacky ab. Zusammen beziehen sie ein Penthouse in der Kölner Innenstadt, mit Dachterrasse, roter Küche und einer Wand ganz aus Glas. Der erste Streit dreht sich um einen braunhaarigen Umzugshelfer, versöhnt wird mit Gyros und Fluch der Karibik. Beim Bummel am Tag darauf landet Anne im McDonalds auf dem Schoß eines blonden Jungen mit irischem Akzent.