Alex van Kleks

Ein Buch, das fast nur aus Dialog besteht, mit einer Legende gleich auf der ersten Seite: L steht für Satan, T für den Tod, A für Alex. Ein ganz normaler Tag(?) trägt den Untertitel Die verrückteste WG der Welt, und der ist wörtlich gemeint. Der Teufel, der Tod und eine junge Frau, die eine Ausbildung zum Bestatter macht, teilen sich eine Wohnung. Der Kaffee ist morgens kalt, also wärmt Satan ihn mit Höllenfeuer, dann geht jeder zur Arbeit: Dämonen entsenden, einen Familienvater am defekten Küchengerät abholen, ein Erdbeben, ein Busunfall.

Im Vorwort heißt es, das Buch sei aus Sticheleien, verstörenden Gesprächen und grenzenloser Langeweile entstanden, und jeder Rechtschreibfehler sei Absicht. Gewidmet ist es allen, die dem Alltag in eine verdrehte Welt entfliehen wollen, mit Dank an Lisa und Nori. Vorangestellt ist ein Text von Ludwig Hirsch, in dem der Teufel Gott durch die sechs Schöpfungstage schmeichelt und am Ende selbst den Menschen macht. So bleibt auch der Ton: Schlagabtausch statt Ehrfurcht, und ein Mitbewohner Tod, der Trauerreden langweilig findet.

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