Alfred Mignon
Fünf Bände, und in allen wird gesungen. Alfred Mignon nimmt biblische Stoffe und macht Balladen daraus: In „Biblische Balladen I“ läuft der Schöpfungsbericht der Genesis in gereimten Strophen ab, Tag für Tag bis zum Ruhetag, danach folgt dieselbe Geschichte auf Kurpfälzisch, „Di Schepfung, kurpfelzisch“. Gewidmet ist der Band Maria Anspach, „der strengen Lehrerin und liebevollen Freundin“. „Biblische Balladen II“, allen Kindern dieser Welt zugeeignet, erzählt zwei Frauengeschichten: Rahab, die in Jericho zwei Kundschafter Josuas im Flachs auf dem Dach versteckt und ihr Fenster mit einem roten Seilstück kennzeichnet, und Rut, die mit ihrer Schwiegermutter Noomi aus Moab nach Betlehem zurückgeht. „Mein Liederbuch“ sammelt Volks-, Wander- und Kinderlieder von Hoffmann von Fallersleben bis Wilhelm Müller und ist den Musiklehrerinnen und Musiklehrern gewidmet; nachgedichtete Strophen sind darin mit dem Kürzel „almi“ gezeichnet. „Mit Mund und Händen singt!“, bei BookRix in München erschienen und den eigenen Schwestern Brigitte, Isolde, Ursula und Irene gewidmet, enthält neue geistliche Lieder mit Melodieangaben. „Weihnachtslicht“ setzt den Johannesprolog in Verse und lässt dann auf einem Weihnachtsmarkt einen Fremden fragen, wofür Nikolaus, Engel, Kranz und Lichterbaum stehen.
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