Anke Elisabeth Ballmann
Am Essenstisch, beim Zubettbringen, bei den Hausaufgaben: Dort findet nach Anke Elisabeth Ballmanns Beobachtung die alltägliche Härte statt, um die es in diesem Buch geht, ausgedrückt in Worten, Blicken und Gesten und in Strafen, die als Grenzen und Konsequenzen ausgegeben werden. Ballmann ist Pädagogin und Psychologin und arbeitet seit über 25 Jahren für kindgerechtes Lernen und eine gewaltfreie Pädagogik. 2007 gründete sie das Institut »Lernmeer«, das pädagogische Fachkräfte und Eltern berät und fortbildet, 2020 folgte die Stiftung Gewaltfreie Kindheit. Als Bildungsreferentin und Universitätsdozentin ist sie mit Vorträgen zu diesen Themen unterwegs. »Worte wie Pfeile« erschien 2022 im Kösel-Verlag in München, Redaktion Daniela Gasteiger, und ist in drei Teile gegliedert: Kinderseelen in Gefahr, Wege zur Gewaltfreiheit und Eine gewaltfreiere Welt für Kinder. Ballmann arbeitet mit Szenen aus ihrer Beratungspraxis, etwa dem Vater im Restaurant, der seine achtjährige Tochter vor allen zur Bestellung drängt. An solchen Beispielen erklärt sie, warum bestimmte Sätze noch bei Erwachsenen wunde Punkte treffen, und was Leistungsdruck, Beschämung und starre Regeln bei Kindern hinterlassen.
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