Beitrag zur Beurteilung der Lehren Machs

Robert Musil · Kapitel 3 von 11

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Beitrag zur Beurteilung der Lehren Machs

2. Die erkenntnispsychologische und ökonomische Betrachtungsweise.

2. Die erkenntnispsychologische und ökonomische

 

Betrachtungsweise.

 

Der aphoristische Charakter von Machs Schriften bringt mit sich, daß manche

seiner Aussprüche, je nach dem Zusammenhang, in den man sie stellt,

verschieden zu beurteilen sind, so daß manchmal dieselben Aeußerungen unter

verschiedenen Gesichtspunkten analysiert werden müssen.

 

Wir beginnen mit dem in der Einleitung unter 4) erwähnten Gesichtspunkte

Machs, die Wissenschaft als eine Erscheinung ökonomischer Anpassung

anzusehen, welcher Gesichtspunkt überdies eng mit einer

erkenntnispsychologischen Betrachtungsweise zusammenhängt.

 

Diese Art, die Erkenntnis zu betrachten, ist wichtig; sie gibt Machs

Ausführungen gewissermaßen von vornherein einen scharfen Reiz; sie berührt

sich auch mit bekannten skeptischen Strömungen der neueren Zeit und ist durch

all dies geeignet, zu allererst den Blick auf sich zu ziehen und festzuhalten. Es ist

daher für uns von Wichtigkeit, festzustellen, ob ihre erkenntnistheoretische

Bedeutung dem entspricht, und ich glaube, es läßt sich ohne weiteres sehen, daß

dies nicht der Fall ist. Man kann dann sehr wohl mit großem Interesse Machs

eigentümliche, plastische und belebende Art, das Werden und Wesen der

Naturwissenschaft zu betrachten, verfolgen, ohne sich versucht zu fühlen,

anzunehmen, daß mit dieser Auffassung schon irgendwie gegen die Ergebnisse

der von Mach bekämpften Erkenntnistheorie und Metaphysik entschieden sei;

mit anderen Worten: die Erfolge einer biologisch-psychologischen

Betrachtungsweise beweisen gar nichts für das Uebrige.

 

Grundlegend für diese Betrachtungsweise ist die Annahme, – eben die wir

noch in weiteren Zusammenhängen untersuchen werden, – daß nur die Kenntnis

der Tatsachen für den Physiker Wert habe, daß sie das wesentliche Ziel seiner

Wissenschaft ausmache und alles übrige nur ein intellektueller Umweg zu ihrer

Gewinnung und Darstellung sei.[4] So heißt es: „Wenn uns alle einzelnen

Tatsachen unmittelbar zugänglich wären, so wie wir nach der Kenntnis derselben

verlangen, so wäre nie eine Wissenschaft entstanden. Nur weil das Gedächtnis

des Einzelnen ein beschränktes ist, muß das Material geordnet werden.“[5] Diese

Ordnung ist das Ziel der Wissenschaft.[6] Ursprünglich ist dieses Ziel rein

praktisch im Laufe der Entwicklung erwachsen dann auch spezifisch

theoretische Interessen, doch lassen auch sie sich auf praktische reduzieren und

als ein bloßer Umweg zu deren Erreichung auffassen. „Wir können jedes

wissenschaftliche Interesse als ein mittelbares biologisches Interesse auffassen“,

heißt es an einer anderen Stelle.[7]

 

Dieses starke Betonen der praktischen Aufgabe der Wissenschaft ergibt sich

dabei als eine direkte Folge dessen, daß Mach die Wissenschaft, wie überhaupt

die ganze Tätigkeit des Menschen, unter den Gesichtspunkt der

Selbsterhaltung[8] stellt, nicht anders wie die des niedersten Organismus: „Die

gesamten Lebensvorgänge des Individuums sind Reaktionen im Interesse der

Lebenserhaltung, und die Wandlungen im Vorstellungsleben sind nur ein Teil der

ersteren.“[9] Wendet man aber einmal den allgemeinen Entwicklungsgedanken

auf die Wissenschaft an,[10] so folgt daraus von selbst, daß die Wissenschaft

unter die Gesichtspunkte der Kontinuität und der Oekonomie gehört, da diese

beiden ja integrierende Bestandteile der Entwicklungslehre sind; andererseits ist

die Anwendbarkeit dieser Gesichtspunkte auf das Denken selbst wieder

rückwirkend ein Beweis für die Berechtigung, die Entwicklungslehre hier

hereinzuziehen.

 

Was das erstere betrifft, ist es für die Entwicklungslehre charakteristisch, daß

sie die Eigenschaften und Reaktionen der Lebewesen aus einer selektiven

Anpassung an die Vorgänge in der Umgebungswelt heraus zu begreifen sucht.

Dabei erweist es sich als eine Erfahrungstatsache, daß diese Anpassung

kontinuierlich und ökonomisch erfolgt, d. h. daß einmal vorhandene

Eigenschaften unter neuen Lebensbedingungen nicht einfach abgeworfen und

durch andere ersetzt werden, sondern vielmehr einer allmählichen Umbildung

unterliegen, welche sich zudem, ökonomischer Weise, nicht weiter erstreckt, als

unbedingt nötig ist.[11] Was aber das Zweite betrifft, so ist zu sagen, daß Machs

Arbeit fast in ihrer Gesamtheit gerade dafür einen Nachweis zu liefern trachtet,

daß diese zuletzt entwickelten Konsequenzen der Entwicklungslehre sich bei

Betrachtung des wissenschaftlichen Denkens und seines Werdens tatsächlich

erfüllt finden.

Das Wichtigste lautet zusammengefaßt:

 

1. Das Bewußtseinsleben hat schon seiner Entstehung nach die Rolle eines

ökonomischen Instruments: Fordert nämlich die Selbsterhaltung die Anpassung

der Reaktionen eines Lebewesens an die Vorgänge der Außenwelt, so kommt es

bei einer gewissen Kompliziertheit der Lebensbedingungen dahin, daß die

Mannigfaltigkeit des Tatsächlichen weit größer wird, als die Zahl der biologisch

wichtigen Reaktionen, so daß ohne Berücksichtigung noch bestehender

Unterschiede auf eine ganze Gruppe bloß verwandter Tatsachen in einer Weise

reagiert wird; reicht diese undifferenzierte Reaktion für die praktischen

Bedürfnisse eben noch hin, so trägt der ganze Vorgang den Charakter der

Sparsamkeit und Oekonomie. Dem Bilde dieses Vorganges entsprechen aber die

ersten Anfänge des Begriffslebens. Es beginnt damit, daß die Tatsachen

„gleicher Reaktion“ unter eine Vorstellung gefaßt werden, mit einem Zeichen

verknüpft werden, wobei das Bewußtsein den Typus eines nicht sehr

vollkommenen physikalischen Apparates trägt, der auf die Vorgänge der

Außenwelt nur in einem beschränkten Spielraum und nach wenigen Richtungen

antwortet.[12]

 

2. Das Bewußtsein trägt auch seiner weiteren Funktion nach den Charakter

eines ökonomischen Instruments: denn hat es einmal einen gewissen Bestand an

Vorstellungen erworben und treten ihm dann neue Tatsachen entgegen, so bildet

es nicht auch neue Vorstellungen aus, sondern paßt die bereits vorhandenen den

neuen Aufgaben an. Und zwar bildet es sie dabei mit einem möglichst geringen

Aufwande um, indem es die ursprünglichen Gedanken auch weiterhin festhält

und nur um ein Mindestmaß modifiziert, so viel gerade nötig ist, um auch den

neuen Anforderungen gerecht zu werden. Ein solches Verhalten nennt Mach dem

Prinzip der Kontinuität oder auch der Permanenz und zureichenden

Differenzierung entsprechend.[13]

 

Dabei unterscheidet Mach: a) die Anpassung der Gedanken an die Tatsachen,

von der bisher die Rede war; er spricht von ihr speziell als von einem Abbilden

und Vorbilden der Tatsachen in Gedanken. Denn diese ermöglicht uns erst die

hinreichende Anpassung, das erhaltungsgemäße Verhältnis zur Umgebung; „um

uns mit unserer Umgebung in irgend ein Verhältnis zu setzen, bedürfen wir eben

eines Weltbildes,“ sagt Mach.[14] b) Die Anpassung der Gedanken aneinander:

„Die Vorstellungen passen sich zwar den Tatsachen so an, daß sie ein den

biologischen Bedürfnissen entsprechendes, hinreichend genaues Abbild der

ersteren darstellen,“[15] aber „natürlich reicht die Genauigkeit der Abbildung nicht weiter als die augenblicklichen Interessen und Umstände es forderten,

unter welchen dieselbe stattfand. Da aber diese Interessen und Umstände von

Fall zu Fall wechseln, so stimmen die Anpassungsergebnisse verschiedener

Umstände nicht genau untereinander überein. Das biologische Interesse treibt

nun wieder zur Korrektur verschiedener Abbildungsergebnisse durcheinander, zu

dem bestmöglichsten Ausgleich der Abweichungen.“[16] Anpassung der

Gedanken aneinander ist also die weitere Aufgabe, welche das Denken zu seiner

vollen Befriedigung lösen muß, und auch, „diese Forderung wird erfüllt durch

Vereinigung des Prinzips der Permanenz mit jenem der zureichenden

Differenzierung der Vorstellungen.“[17]

 

3. Ist das bisher skizzierte Verhalten im allgemeinen der Typus des

menschlichen Denkens, so muß daraus schon die Anwendbarkeit der Prinzipien

der Oekonomie und der Kontinuität auch auf die Wissenschaft folgen. Trotzdem

wird Mach nicht müde, gerade diesen wichtigsten Punkt durch immer

wiederholte Hinweise zu stützen, von denen wir einige charakteristische

Beispiele wiedergeben wollen.

 

a) Auch das wissenschaftliche Denken zeigt den Typus der Oekonomie und

der Kontinuität. So denkt sich Newton die Planeten als geworfene Körper und

modifiziert bloß die konstante Schwere zur von der Entfernung abhängigen

Gravitation;[18] Fourier bildet eine Theorie der Wärmeströmung aus, indem er

eine Theorie der Saitenschwingungen für seine Zwecke modifiziert; seiner

Theorie wird dann eine Theorie der Diffusion nachgebildet usw.[19] So hatte man

die Vorstellung einer geradlinigen Fortpflanzung des Lichtes angenommen, als

man die Beugung und Brechung entdeckte; man hielt die ursprüngliche

Vorstellung fest und erweiterte sie durch die Annahme eines

Brechungsexponenten; diese wiederum mußte man durch die Annahme

besondern, daß für jede Farbe ein eigner Brechungsexponent nötig sei. So wußte

man, daß Licht zu Licht gefügt die Helligkeit vergrößere, als man plötzlich einen

Fall der Verdunkelung bemerkte usw. „Schließlich erkennt man aber in der

überwältigenden Mannigfaltigkeit der Lichterscheinungen überall die Tatsache

der räumlichen und zeitlichen Periodizität des Lichtes und dessen von dem

Stoffe und der Periode abhängige Fortpflanzungsgeschwindigkeit. Dieses Ziel,

ein Gebiet mit dem geringsten Aufwand zu überschauen und alle Tatsachen

durch einen Gedankenprozeß nachzubilden, kann mit vollem Recht ein

ökonomisches genannt werden.“[20] Ueberhaupt entspricht das wissenschaftliche

Fortschreiten durch Hypothesenbildung in seiner Gesamtheit dem Typus der

Kontinuität und ist ökonomisch. Denn Hypothesen werden zunächst immer aus dem augenblicklichen Vorrat an bekannten Erfahrungen hergenommen, ihre

deduktiven Folgen werden dann mit der neuen Tatsache verglichen und endlich

wird die Hypothese dem Ergebnis dieses Vergleiches entsprechend modifiziert.

[21]

 

b) Alle Hilfsmittel der Naturforschung dienen ihrer Oekonomie. Vor allem die

mathematischen, deren Fruchtbarkeit „auf der größten Sparsamkeit der

Denkoperationen“ beruht.[22] Aber auch alle heuristischen Methoden. Ihre

Grundmethode ist die der Veränderung.[23] „Die Methode der Veränderung führt

uns gleichartige Fälle von Tatsachen vor, welche teilweise gemeinschaftliche,

teilweise verschiedene Bestandteile enthalten. Nur bei der Vergleichung

verschiedener Fälle der Lichtbrechung mit wechselnden Einfallswinkeln kann

das Gemeinsame, die Konstanz des Brechungsexponenten hervortreten, und nur

bei Vergleichung der Brechung verschiedener Farben kann auch der Unterschied,

die Ungleichheit der Brechungsexponenten die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Die durch die Veränderung bedingte Vergleichung leitet die Aufmerksamkeit zu

den höchsten Abstraktionen und zu den feinsten Distinktionen zugleich.“[24]

Dadurch, daß die Vergleichung[25] den Kern alles induktiven Verfahrens[26],

zumal den des Experimentes bildet, arbeitet diese ganze Methodik auf

Kontinuität hin, denn die Vergleichung bezweckt ja nur, das Neue als aus den,

eventuell modifizierten, Bestandteilen des Alten bestehend zu erkennen, und ist

in demselben Sinne ökonomisch, wie er von der Hypothesenbildung vorhin

konstatiert wurde.

 

c) Die Resultate der Naturforschung, Begriff, Gesetz, Theorie, entsprechen der

Oekonomie und der Kontinuität. – Naturgesetze haben die ökonomische

Aufgabe, die Kenntnis bloßer Einzeltatsachen zu ersparen.[27] Diese müßte man

sich in jedem individuellen Falle merken, das Gesetz verknüpft typische Fälle

durch einen Gedanken. Wenn gewisse Bedingungen gegeben sind, ist die

Erwartung durch das Gesetz geregelt und eingeschränkt[28], das Gesetz fungiert

als ein Schema, in das man nur die speziellen Bedingungen einzusetzen braucht;

indem man ein Gesetz als den Spezialfall eines allgemeineren Gesetzes erkennt,

ersetzt man ein Schema durch ein noch umfassenderes;[29] indem man sich nur

ein solches zu merken braucht, ist das Gedächtnis entlastet und hat eine

Anweisung, die ganze Mannigfaltigkeit speziellerer Gesetze und einzelner

Tatsachen daraus abzuleiten. Und was vom Gesetze gesagt ist, gilt auch vom

Begriff. Der naturwissenschaftlich präzisierte Begriff enthält fertige Arbeit

ökonomisch in sich verdichtet,[30] in seine Definition werden die in Betracht

kommenden Merkmale aufgenommen, und da sie gesetzlich aneinandergeknüpft sind, genügt die Angabe eines einzigen von diagnostischer Bedeutung, um den

ganzen Komplex zu repräsentieren; man kann also sagen: „Alle physikalischen

Gesetze und Begriffe sind gekürzte Anweisungen, die oft selbst wieder andere

Anweisungen eingeschlossen enthalten, auf ökonomisch geordnete, zum

Gebrauch bereit liegende Erfahrungen,“[31] und die ganze „rätselhafte Macht der

Wissenschaft“ liegt in dieser ökonomischen Ordnung.[32]

 

Gleichzeitig entsprechen diese Gebilde aber auch dem Bedürfnis der

Permanenz. Denn in ihnen, – in den beständigen Gesetzen und Gleichungen wie

in den festen Merkmalen des Begriffs, – sucht das Denken die Vorstellungen zu

erfassen, die bei allem Wandel im einzelnen bleibend festgehalten werden

können und ohne die die Veränderung zusammenhanglos und unfaßbar wäre.[33]

 

S t e l l u n g n a h m e: Soweit wir ohne Vermengung mit speziellen

Gedankengängen, die später gesondert untersucht werden sollen, zu diesen

Ausführungen Stellung nehmen können, ist folgendes zu sagen:

 

Eine solche entwicklungsgeschichtliche, erkenntnispsychologische und

denkökonomische Betrachtungsweise kann in erkenntnistheoretischer Hinsicht

indifferent oder skeptisch sein. Ich nenne sie indifferent, solange sie bloß eine

Betrachtungsweise neben der eigentlich erkenntnistheoretischen Untersuchung

der Gründe und Kriterien der Erkenntnis sein will; ich würde sie skeptisch

nennen, sobald behauptet wird, daß diese zweite Untersuchung aus irgend einem

Grunde undurchführbar sei und was Erkenntnis ist, nur nach ökonomischen

Gesichtspunkten oder aus biologischen und psychologischen Gründen

entschieden werden könne. In dem bisherigen liegen nun Keime zu beiden

Auffassungen:

 

a) Zur Indifferenz der Prinzipien; was schon daraus hervorgeht, daß man

diesen anregenden Betrachtungen zustimmen kann, wenn man dadurch auch die

Aufgaben der Erkenntnistheorie nicht für erledigt, vielleicht nicht einmal für

berührt ansieht. Der Unterschied läßt sich schon durch die Fragestellung

ausdrücken. Soweit man derartiges nämlich in solcher Allgemeinheit überhaupt

wird sagen wollen, ist zuzugeben, daß alles Denken, richtiges und falsches,

Urteil und Vorurteil, psychologisch nach dem Prinzip der Kontinuität verläuft,

wenn nicht besondere Umstände dies hindern. Die Fragen aber, wann ein

Gedankenverlauf als kontinuierlich anzusehen sei oder unter welchen äußeren

und inneren Umständen es zu einer kontinuierlichen Gedankenentwicklung

komme, und die Frage, wann das Resultat eines Gedankenablaufes, gleichgültig ob dieser kontinuierlich oder diskontinuierlich (also auch ökonomisch oder nicht

ökonomisch) sich entwickelt habe, als richtig anzuerkennen sei, drücken so viele

innere Verschiedenheiten aus, daß die Annahme, es seien dies zwei einander

gewissermaßen kreuzende, gegeneinander indifferente Fragestellungen, gewiß

als möglich zugestanden werden muß. Dann hat aber auch die Einsicht, daß

Naturgesetze gut sind, um das Gedächtnis von der Kenntnis einzelner Tatsachen

zu entlasten, und naturwissenschaftliche Begriffe dem gleichen Zweck dienen,

nichts mit der Frage zu tun, wie solche Gesetze und Begriffe, um diesen Zweck

auch wirklich zu erfüllen, gebildet sein müssen oder welche Dignität bezw.

Adäquatheit ihnen in Anbetracht der sie fundierenden Tatsachen zukommt. Und

ebenso ist der Umstand, daß solche Gesetze überdies untereinander

zusammenhängen, zwar gewiß von praktischem Werte und seine Ausnützung

ökonomisch, die Fragen aber, wie es sich etwa mit dem Verhältnis der

Sicherheiten solcher in einem Klimax stehender Gesetze zueinander verhalte,

oder welche realen Beziehungen zugrunde liegen mögen, wenn zwischen zwei

sonst getrennten Tatsachengruppen eine Aehnlichkeit der Gesetze besteht, die es

erlaubt, sie unter allgemeine, gemeinsame Gleichungen zu fassen (etwa Licht,

Elektrizität und Magnetismus), diese Fragen sind, gleichgültig ob und wie man

sie für beantwortbar hält, natürlich nicht damit erledigt, daß man sagt, die

Tatsache, daß wir Naturgesetze in theoretische Zusammenhänge einordnen

können, sei angenehm. Dasselbe gilt aber auch für die Begriffe des Dings, der

Kausalität, der Kraft u. dgl. Entweder ist ihre Bildung durch die Tatsachen

gefordert oder die Tatsachen widerstreiten ihr, bezw. man fragt, ob sich das eine

oder das andre erweisen lasse; aber unabhängig davon und vor der Beantwortung

dieser Frage wird man sich über die instinktive Entstehung und den ökonomisch

orientierenden Wert dieser Begriffe einigen können.

 

b) Doch es findet auch eine radikalere, skeptische Auffassung Anhaltspunkte.

Betrachtet man etwa das Prinzip der Permanenz, so sagt es nämlich, daß gewisse

instinktive Urannahmen ursprünglich gegeben sind[34], die dann den

Tatsachenkenntnissen mit einem Minimum von Modifikation angepasst werden.

So werden wir hören, daß die Bewegungstheorie der Wärme wie die stoffliche

Auffassung der Elektrizität nur einem historischen Zufall den Schein von

Berechtigung verdanken, auf den sich ihre Existenz gründet. Aber auch die gar

nicht bildlich hypothetischen, sondern rein begrifflichen, quantitativen

Darstellungen sind, weil sie sich aus der Differenzierung bereits vorgebildeter

Vorstellungen entwickelt haben, durch ihre Vorbilder gefärbt.[35] Ja man kann

hinzufügen, daß mitunter der Entwicklungsgang einer ganzen Disziplin, wenn

ein verhältnismäßig geringfügiger historischer Umstand nicht gewesen wäre, einen anderen Weg genommen hätte, daß man zu ganz anderen Begriffen und

Begriffssystemen gelangt wäre[36] u. dgl., so daß, so betrachtet, selbst die

exaktesten Begriffsbildungen „zufällig und konventionell“ erscheinen.

 

Und man könnte sich nun einem solchen Nachweise gegenüber, – und ich

habe keinen Grund, an seiner Richtigkeit zu zweifeln, – versucht fühlen, von der

Wissenschaft recht skeptisch zu denken und auch die Prinzipien mit dieser

Auffassung in Zusammenhang zu bringen. Es ist ja nahegelegt: wenn die

Gebilde der Wissenschaft in ihrem Werden von psychologischen, individuellen

Einflüssen und Zufälligkeiten abhängig sind und wenn selbst der durch die

Tatsachen gegebene Faktor der Anpassung je nach der zufälligen Konstellation

(d. h. je nach den Tatsachen und Seiten der Tatsachen, die gerade für die

Vergleichung zur Verfügung stehen) die Entwicklung in voneinander ganz

verschiedene Richtungen lenken kann[37], es ist nahegelegt, daß dann das

Produkt solcher Anpassung, die Wissenschaft, nichts sei, das etwa nur so und

nicht anders sein könnte. Vielmehr läßt die Anpassung, ohne daß sie deswegen

schon ihren praktischen Zweck zu verfehlen brauchte, erfahrungsgemäß ihren

Ergebnissen einen gewissen Spielraum; ist nun all das, was unser Naturwissen

ausmacht, bloß ein solches Anpassungsprodukt, dann ist es nichts eindeutig

Bestimmtes, vielmehr nur ein, lediglich historisch verständliches, Ergebnis

neben anderen möglichen; dies aber könnte man in Widerspruch mit der

gewöhnlichen Meinung zu setzen versuchen, die von den Ergebnissen der

Naturwissenschaft Wahrheit verlangt, d. h. eben jene sachlich (in gewissen

genau zu präzisierenden Hinsichten) mit objektiver Notwendigkeit begründete

eindeutige Bestimmtheit, die hier geleugnet wird. Für eine solche Auffassung

gäbe es dann keine feste, sozusagen absolute Wahrheit, sondern nur eine in dem

Sinne relative, daß irgend eine Meinung gerade als so wahr zu gelten hat, als sie

ihren Zweck, praktisch hinreichend zu orientieren, erfüllt. Mit anderen Worten:

es gibt überhaupt keine Wahrheit im eigentlichen Sinne, sondern nur eine

praktische, erhaltungsförderliche Konvention.

 

Für diese skeptische Interpretation ist nun in erster Linie der Umstand

anzuführen, daß Mach von einem Buche H. Kleinpeters, „Die Erkenntnistheorie

der Naturforschung der Gegenwart“, sagt, daß dieses eine Darstellung sei, der er

in allem Wesentlichen zustimmen könne[38], wobei dieses Buch in seinen

allgemein erkenntnistheoretischen Darlegungen voll von Gedankengängen ist,

wie wir sie zuletzt skizziert haben[39]. Wollte man diese Zustimmung Machs aber

vielleicht noch als eine Voreiligkeit deuten, so muß doch gesagt werden, daß

auch in seinen eigenen Schriften viele Aeußerungen nach dieser radikalen

Richtung neigen oder mindestens zweifelhaft sind.[40] Eine solche Auffassung ist

also keineswegs eine freie Phantasie über mögliche Interpretationen der

Machschen Prinzipien, sondern bleibt ernsthaft in Erwägung zu ziehen.

 

Für beide hier skizzierten Auffassungen finden sich also nicht nur

Anhaltspunkte, sondern auch Belegstellen. Von unserer Aufgabe aus ist dann

aber folgendes zu sagen: Wir wollen wissen, welche Fähigkeit diesen

Erörterungen zukommt, speziellen Einschränkungen, die Mach an der induktiven

Erkenntnis vollzieht, eine allgemeine Grundlage zu bieten. Die indifferente

Interpretation kommt dafür ihrer Natur nach überhaupt nicht in Betracht. An der

skeptischen Interpretation interessiert uns aber nicht, ihre Existenz oder

Möglichkeit der Existenz als Machsche Meinung, sondern lediglich die Frage,

ob sie dem Späteren wirklich als Grundlage oder nur als Hintergrund dienen

kann, mit anderen Worten, ob die allgemeinen erkenntnistheoretischen

Gesichtspunkte selbst so begründet sind, daß die skeptische Haltung in

speziellen Fällen einfach aus ihnen gefolgert werden kann, oder nicht.

 

Ueber diese Frage besteht aber gar kein Zweifel.

 

Denn erstens müßten die Prinzipien, sollten sie für sich schon entscheidend

sein, in scharfer Zuspitzung auf diesen Zweck formuliert und ihre Tragweite

genau abgegrenzt sein; in konsolidierter Weise wäre zu zeigen, daß sie

hinreichen, um eine wenigstens praktisch genügende Induktion zu sichern, und

endlich wären Gründe beizubringen, die jede andere, auf ein höheres

Erkenntnisideal gerichtete Induktionstheorie ausschließen.[41] Von einer solchen

allgemeinen Untersuchung findet sich aber in Machs Schriften durchaus nichts.

Die Belegstellen, die da sind, zeigen nur, daß Mach in gewissen Fällen geneigt

ist, seine Prinzipien erkenntnistheoretisch aggressiv zu verwenden, – z. B. wo er

sagt, daß die Frage, ob man die physikalischen Erscheinungen auf Dinge und

deren Beziehungen zurückführe oder nicht, lediglich nach der dadurch

gewährleisteten Oekonomie zu entscheiden sei, wobei es dann für gewisse

Probleme von ihm für zweckmäßiger befunden wird, dies nicht zu tun, – sie

zeigen nicht, worin die Berechtigung dazu liegt. (Beziehungsweise, wo sie sich

diese nachzuweisen bemühen, stützen sie sich auf spezielle Gründe, die in jedem

einzelnen Fall für sich zu erwägen sind.) Solange aber nicht die ausschließliche

Berechtigung der ökonomischen, biologischen Beurteilung nachgewiesen ist,

bleibt jede Berufung auf sie gegenüber anderen methodischen Gründen

belanglos und es entstehen Irrtümer, wo so geschlossen wird, als ob sie allein in

Betracht käme, während allgemein nachgewiesen nur ist, daß sie auch in Betracht kommt.

 

Zweitens zeigt sich überdies, daß die Prinzipien für sich allein nicht

hinreichen, um auch nur den von Mach selbst geforderten Grad

wissenschaftlicher Festigkeit zu erzielen, und daß andererseits, wenn man von

diesem ausgeht und die Prinzipien auf ihn hin interpretiert, ihre ganze

vermeintlich skeptische Bedeutung zerfließt, so daß die Stellen, die uns zu ihrer

Erwähnung zwangen, als isolierte Widersprüche zurückbleiben.

 

Einerseits sagt Mach, daß jede Entwicklung eines wissenschaftlichen

Gedankens, soferne sie kontinuierlich erfolgt, auch ökonomisch sei. Andererseits

sagt er aber selbst, daß man bei gleichem Grade von Kontinuität doch zu ganz

verschiedenen Resultaten gelangen könne, so daß er selbst verlangt, daß des

weiteren erst zwischen Resultaten verschiedener Anpassungen ein

bestmöglichster Ausgleich geschaffen werden müsse.[42] Dann ist aber die bloße

Kontinuität und die bloß durch sie verbürgte Oekonomie auch für ihn nicht

schon entscheidend, und wo dies dennoch solchen Anschein hätte, geriete er in

Widersprüche mit sich selbst. Denn er will mit seiner Erkenntnistheorie, so zeigt

er wiederholt, durchaus keinem erkenntnistheoretischen Nihilismus das Wort

reden. „Alle wertvollen Gesichtspunkte der Einzelwissenschaften bleiben

erhalten“, heißt es ausdrücklich an einer Stelle,[43] und wo immer man eine

seiner eigenen fachwissenschaftlichen Arbeiten aufschlägt, überall zeigt er sich

selbst um jene feste eindeutige Bestimmtheit bemüht, die durch alles mögliche

hinreichend verbürgt werden kann, nur nicht durch die bloße Kontinuität, denn

kontinuierlich entwickeln sich, wie er selbst zugibt, Erkenntnis wie Irrtum.[44]

Und während zugestandenermaßen diese Kontinuität keine eindeutig

bestimmende Forderung ist, verlangt Mach von der Wissenschaft ausdrücklich

gerade Eindeutigkeit[45], und an einer Stelle wird diese Eindeutigkeit geradezu

als Ziel der kontinuierlichen Anpassung bezeichnet.[46]

 

Beachtet man dies, so findet man nun allerdings eine dementsprechende

Einschränkung in das Prinzip der Kontinuität durch die Forderung der

„zureichenden“ Differenzierung aufgenommen. Sie ist jetzt das eigentlich

bestimmende Moment, eine Anpassung, die nicht zureichend ist, ist keine

Anpassung, und dadurch erscheint zwischen Machs Ansichten die

Einstimmigkeit wieder hergestellt. Aber was bedeutet die Betonung dieses

„zureichend“? Sie kann sagen wollen, wie wir es ja auch gehört haben, daß die

Anpassung niemals genauer erfolgt als gerade notwendig ist, das heißt aber

nichts anderes als daß in den induktiven Wissenschaften die Erkenntnis gewissermaßen von unten herauf erarbeitet werden muß, daß, was heute als wahr

gilt, morgen als ein Irrtum eingesehen werden kann, daß die Induktion der

Erkenntnis sozusagen nur asymptotisch zustrebt; aber dies ist eine allgemein

zugestandene Tatsache und hängt durchaus nicht spezifisch mit der

biogenetischen Betrachtung zusammen. Nun bemüht sich die gewöhnliche

Induktionstheorie des weiteren, festzustellen, was wenigstens augenblicklich als

zureichend zu gelten hat. Aber auch hierin stimmen die Konsequenzen der

Machschen Anpassungsprinzipien mit ihr überein. Denn nach Mach ist eine

Anpassung doch nur dann zureichend, wenn sie gestattet, die Tatsache

nachzubilden und vorzubilden, d. h. wenn zwischen den Intentionen des

Denkens und den Tatsachen, auf die sie sich beziehen, Widerspruchslosigkeit

herrscht. Nichts anderes als solche Uebereinstimmung verlangt aber auch die

gewöhnliche Anschauung. Und ebenso könnte die – als ideale Grenze zu

betrachtende – schlechthin zureichende Anpassung nur die sein, welche

überhaupt nie auf Widersprüche führt, welche allen in ihren Bereich fallenden

bekannten und neu entdeckten Tatsachen entspricht, – das ist aber wiederum

nichts anderes als was man in der gewöhnlichen Terminologie eine Wahrheit

oder eine Erkenntnis nennt. Und nur eine solche Anpassung ist auch schlechtweg

ökonomisch, denn jede andere muß vor gewissen Fällen versagen, unzureichend

sein, das Denken irre leiten, also unökonomisch werden. Dabei ist dann das

Kriterium der Oekonomie überdies erst das sekundäre, denn erst muß man

wissen, ob eine Annahme mit der gesamten Erfahrung übereinstimmt, d. h. aber

nichts anderes, als wissen, ob sie wahr ist, und dann erst kann man sagen, daß sie

auch vorbehaltlos ökonomisch ist. Damit ist aber alle gegensätzliche Bedeutung

gegenüber der gewöhnlichen Induktionstheorie aufgegeben.

 

Was dann noch von jener zweiten über die bloße Kontinuität hinausgehenden

Rolle der Oekonomie bleibt, ist vollends nichts Spezifisches von gewöhnlichen

Auffassungen Unterscheidendes. Die Anpassung der Gedanken an die Tatsachen

braucht nicht nur in einer Weise zu erfolgen, verschiedene Menschen führen sie

verschieden aus. Aber „wir werden diese verschiedenen wissenschaftlichen

Versuche miteinander vergleichen können und den einen ökonomischer finden

als den anderen. Die Oekonomie wird uns dabei einen wertvollen orientierenden

Gesichtspunkt bieten, nach dem wir unser wissenschaftliches Tun einrichten.“[47]

So liefert die Gaußsche Dioptrik ein Beispiel von Oekonomie gegenüber der

bloßen wiederholten Anwendung des Sinussatzes.[48] Erst die vollständigste

einfachste Beschreibung nennt Mach in diesem Sinne ökonomisch, das ist der

Zustand, wenn es gelungen ist, die geringste Zahl einfacher unabhängiger Urteile

zu finden, aus welchen sich alle übrigen als logische Folge ergeben.[49] Denn es gilt nicht nur, wie er sagt, „daß jedes Erkennen des noch Unbekannten und

Neuen als Kombination des Altbekannten, jede Enthüllung des scheinbar

Verschiedenartigen als eines Gleichartigen, als eine angenehme Entlastung

empfunden wird“[50], sondern auch jede Verminderung der zureichenden Zahl

der leitenden Gedanken, jede organische Ordnung der letzteren nach dem Prinzip

der Permanenz und zureichenden Differenzierung[51], so daß das

Oekonomisieren, Harmonisieren, Organisieren der Gedanken, welches wir als

ein biologisches Bedürfnis fühlen, weit über die Forderung der logischen

Widerspruchslosigkeit hinausgeht[52], und andererseits bedeutet jede

vermeintliche Inkongruenz, jede Unvollständigkeit, jede logische Differenz oder

Abundanz der beschreibenden Gedanken einen Verlust, ist unökonomisch.[53]

Dies ist aber, – soweit es nicht bloß eine Bestätigung des vor diesem erörterten

Gedankenganges ist, – nichts als ein Hinweis auf die Tatsache, daß jenseits von

wahr und falsch noch ein Spielraum bleibt, in dem sich die Unterschiede von

einfachen und schwerfälligen, klaren und undurchsichtigen theoretischen

Gebilden bewegen und ähnliche, die man mit Vorteil anwendet.[54]

 

Dann aber reduzieren sich die Konsequenzen der Machschen Prinzipien, auf

Grund des Gebrauches, den er selbst von ihnen macht, ihrer sachlichen

Tragweite nach auf die gewöhnlichen Anschauungen, und ihr spezifischer Wert

ist kein eigener erkenntnisbegründender, sondern ein post festum illustrierender.

Und in diesem Sinne sagt Mach selbst: „Ich bin als Naturforscher gewöhnt, die

Untersuchung an Spezielles anzuknüpfen ... und von diesem zum Allgemeineren

aufzusteigen. Diese Gewohnheit befolgte ich auch bei der Untersuchung der

Entwicklung der physikalischen Erkenntnis. Ich mußte mich schon deshalb so

verhalten, weil eine allgemeine Theorie der Theorie für mich eine zu schwierige

Aufgabe war... So richtete ich also meine Aufmerksamkeit auf

Einzelerscheinungen: Anpassung der Gedanken an die Tatsachen, Anpassung der

Gedanken aneinander, Denkökonomie, Vergleichung, Gedankenexperiment,

Beständigkeit und Kontinuität des Denkens usw. Hierbei war es mir förderlich

und ernüchternd zugleich, das vulgäre Denken und die ganze Wissenschaft als

eine biologische und organische Erscheinung zu betrachten, wobei denn auch

das logische Denken als ein idealer Grenzfall angesehen wurde. Daß man an

beiden Enden anfangen kann, zu untersuchen, will ich keinen Augenblick

bezweifeln. Schon hieraus kann man sehen, daß ich zwischen psychologischen

und logischen Fragen wohl zu unterscheiden weiß, wie ich dies übrigens jedem

zutraue, der das Bedürfnis fühlt, logische Prozesse auch psychologisch zu

beleuchten. Schwerlich wird mir aber auch derjenige vorwerfen dürfen, daß ich

den Unterschied zwischen natürlichem, blindem und logischem Denken nivellieren will, der sich einmal genau auch nur die logische Analyse der

Newtonschen Aufstellungen in meiner Mechanik angesehen hat. Wenn auch die

logische Analyse aller Wissenschaften schon vollständig fertig vor uns läge, so

bliebe die biologisch-psychologische Untersuchung ihres Werdens ... noch

immer ein Bedürfnis, was nicht ausschließen würde, daß man diese letztere

Untersuchung wieder logisch analysiert“.[55]

 

Damit sagt Mach aber alles, was auch wir im Prinzip über diesen Gegenstand

gesagt wissen wünschen, und wir können nochmals feststellen, daß mit den

Prinzipien nichts für das Folgende bewiesen ist. Wo dies dennoch bei Mach

durchblickt, fehlt erstens die sachliche Begründung und zweitens gerät er dort in

Widersprüche, mit eigenen Aussprüchen und mit den Konsequenzen wichtiger

Bestandstücke seiner Aufstellungen.