Einmal ein Grey, immer ein Grey
Eröffnung vom „GreyHouse Kindergarten“
15. Eröffnung vom „GreyHouse Kindergarten“
Heute war es endlich soweit, es stand die Einweihung des „GreyHouse Kindergartens“ an. Die ganze Familie Grey bereitete sich auf dieses Event vor. Vorrangig waren die Plätze erst einmal für Mitarbeiter und Familienangehörige, denn da gab es mittlerweile genug in der „GreyHouse“ Firma.
Phoebe war überglücklich, denn nach einem Jahr konnte sie endlich wieder studieren. Ja sie liebte ihre Tochter, aber ihr fehlte das lernen und das studieren sehr. Natürlich hieß es für sie jetzt pendeln, aber für ihre Tochter nahm sie das gerne auf sich und ihre Familie war ja auch noch da, um ihr Ella abzunehmen. Sie stand vor dem Spiegel - konnte sich so gehen? Phoebe legte noch Make-up auf und ging dann ins Zimmer ihrer Tochter, wo Ella friedlich spielte. "Na komm mein Schatz, Grandma und Grandpa warten schon", sagte Phoebe zu ihrer Tochter und gab ihr einen Kuss.
Unten in der Tiefgarage versammelte sich Familie Grey zum Aufbruch. Jeder war auf seine Weise aufgeregt, aber besonders Ted und Christian waren gespannt wie ihr Projekt der integrierten Kindertagesstätte ankam. Jeder fuhr nun mit seinem Auto und sie verließen die Tiefgarage des Escalas. Christian und Ana fuhren vor, dicht gefolgt von Ted und Natalie und zum Schluss folgte Phoebe. Den Weg zum „GreyHouse“ kannten alle im Schlaf. Zum Glück verfügte das „GreyHouse“ über Tiefgaragenstellplätze, denn es war die Hölle vor „GreyHouse“ los, denn heute war so eine Art Tag der offenen Tür.
Die Greys fuhren von der Tiefgarage mit dem Aufzug in Christians Büro um die Vorgehensweise zu besprechen. Ana merkte wie Phoebe immer unruhiger wurde, was hatte sie nur? ”Süße, ist alles in Ordnung?“, fragt Ana. Phoebe nickte nur und wank die Sache ab. Das Phoebe ihren Eltern etwas verheimlicht entging Ana und Christian natürlich nicht. Schon seit einiger Zeit benahm sich Phoebe merkwürdig. Doch was verbarg sie? Ana und Christian ahnten ja nicht, dass sie heute erfuhren was los war.
Nun begaben sich alle auf die Etage, wo sich der Kindergarten befand, dort trafen sie auf Grace und Carrick, sowie Elliot und Kate. Doch wo war Ava? Christian erkannte schon, dass Kate und Elliot sich wahrscheinlich wieder mit Ava gestritten hatten. „Verdammt nochmal, wo ist eure Tochter? Schließlich betrifft das auch sie hier“, doch Kate zuckte nur mit den Schultern, da sie keine Ahnung hatte, wo Ava war? Denn sie hatte seit kurzen einen neuen Freund und der schien ihr wichtiger zu sein, als ihr eigener Sohn.
Plötzlich sah Christian seine Tochter an jemanden Bekannten gekuschelt stehen. Moment mal, war das nicht dieser Boyce Fox -der Autor von Ana. Was zum Teufel machte Phoebe bei ihm? Ana sah nun ihren Autoren und begrüßte ihn freundlich: „Schön dich zu sehen! Wie geht es dir?“, fragte Ana höflich. Sie hatte schon länger geahnt, dass Phoebe und Boyce ein Auge aufeinander geworfen hatten. Ana zwinkerte ihrer Tochter zu: „Hey ich verrate dein Dad nichts, aber sei endlich ehrlich Phoebe. Ich weiß schon länger, dass zwischen euch was ist, aber bitte hör auf mir und deinem Vater etwas vorzuspielen! Bitte spiel mit offenen Karten und sprich mit uns, es bringt dich niemand um nur, weil du dich verliebt hast und wir schon gar nicht, denn wir sind deine Eltern verdammt“. Daraufhin ging Ana zu ihrem Mann zurück.
Christian gab Ana einen Kuss und betrat nun das Rednerpult um seine Rede zu halten: "Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitarbeiter und natürlich die Familienangehörige, ich und mein Sohn haben die große Freude ihnen heute den „GreyHouse Kindergarten“ zu präsentieren. Wir haben lange an diesem Projekt gearbeitet und nun ist es soweit, heute öffnen wir für sie und speziell für unsere Mitarbeiter die Tore, das heißt jedes Kind ab einem halben Jahr von unserem Mitarbeitern oder Familien hat einen Platz hier. Das heißt unsere Mitarbeiter können in der Pause, mal eben nach ihrem Kind schauen und dann wieder weiter arbeiten. Der „GreyHouse Kindergarten“ bietet viele Vorteile“, sagte Christian stolz. Ted fuhr nun fort: "Des Weiteren dürfen wir heute die ersten Plätze vergeben an: Ella Alisha Grey, Jamie und Milan Grey, Timothy Grey und last but not least Nicolas und Lilliana Grey, das sind die ersten festen Plätze für unseren Kindergarten. Sie denken jetzt bestimmt, Moment mal das sind ja alles Grey Kinder. Ja richtig es sind mein Sohn und meine Tochter, meine Nichte, der Sohn meiner Cousine und meine zwei Geschwister, aber wir haben noch viele weitere Anmeldungen und wir als Gründer bzw. mein Vater als Gründer von „GreyHouse“, endete Ted mit seiner Rede. Christian verlas nun noch die Namen der vergebenen Plätze und nun wurde der Kindergarten feierlich eröffnet. Ted und Christian schnitten das Band durch und stellten das Personal vor. Es waren gelernte Kindergärtnerinnen, die für das Wohl der Kinder sorgten, des Weiteren hat es in diesem Kindergarten auch einen eigenen Koch. Für die Kinder gab es hier nur das Beste.
Phoebe fasste sich nun ein Herz "Hey Mum und Dad könnte ich euch einen Moment sprechen oder besser gesagt wir?“, fragte Phoebe, dabei hielt sie Boyce Hand. Ana und Christian stimmten zu und sie gingen zwei Etagen tiefer in Anas Büro. ”Mum, Dad, ich möchte euch offiziell meinen neuen Freund vorstellen. Mum hat es schon länger geahnt. Wir haben uns neulich auf einer Party kennengelernt, aber durch seine Bücher wusste ich wer er war, aber ich habe mich nicht absichtlich in ihn verliebt, es ist einfach passiert und ich weiß er steht bei Mum unter Vertrag. Was unsere Beziehung komplizierter macht, aber ich liebe Boys wirklich. Mum, Dad bitte sagt was?“, forderte Phoebe. Christian sah seine Tochter ungläubig an, war Niklas endlich endgültig Geschichte? „Eins rechne ich dir hoch an Phoebe, du warst ehrlich wenn auch erst auf Aufforderung, an mir soll es nicht liegen, aber bitte eins verrenn dich nicht. Phoebe wir sind immer für dich da und du kannst immer zu uns kommen, ich hoffe das weißt du und noch wichtiger ist, dass du über deinen Freund nicht deiner Tochter vergisst. Ella sollte nach wie vor an erster Stelle für dich kommen und dann dein Freund, ich möchte nicht so was erleben, das du wie Ava deine Tochter immer zu uns ab schiebst.“, sagte Christian streng. Phoebe sah ihren Vater entsetzt an, das würde sie doch nie machen, dafür sie liebte Ella viel zu sehr, auch wenn sie jetzt einen neuen Freund hatte. Boyce sah fragend zu seiner Freundin: „Phoebe wer ist Ella?“. Phoebe sah nun betreten zu Boden. "Boyce ich muss dir auch noch was sagen, ich habe eine einjährige Tochter sie heißt Ella und sie ist mein ganzer Stolz, auch wenn ich nicht stolz darauf bin wie sie entstanden ist, aber das erzähle ich dir ein anderes Mal.“, Boyce nahm Phoebes Gesicht in seine Hände und küsste sie sanft: “Hey du musst mir nicht alles auf einmal erzählen. Alles Schritt für Schritt und nun würde ich gerne deine Tochter kennenlernen Phoebe“, sagte Boyce. Er drehte sich nochmal um und sah wie Ana ihm zuzwinkerte.
Ana sah ihrem Mann tief in seine grauen Augen und konnte nicht anders als ihn zu küssen.“ Sie küssten sich leidenschaftlich. Die Eröffnung neigt sich langsam dem Ende entgegen, es war ein gelungener Tag. Familie Grey trennte sich nun wieder, morgen war das wöchentliche Familienessen bei Grace und Carrick. Ted und Natalie verabschiedeten sich nun, mit ihren zwei Kindern, denn Jamie und Milan mussten ins Bett. Die Zwillinge waren echt niedlich und das obwohl Jamie immer für einen Jungen gehalten wurde, dabei war Jamie ein Mädchen! Ja so war das mit beidgeschlechtliche Namen. Natalie und Ted waren auf jeden Fall unheimlich stolz auf ihre zwei Kinder und sie liebten sie über alles. Phoebe verabschiedete sich nun auch mit Ella, denn sie war noch mit Boys verabredet.
„Und was stellen wir so an Misses Grey?“, fragte Christian frech. Ana tat so als müsste sie überlegen. "Nun Mister Grey mir fiel da schon was ein!“, flüsterte sie nun in sein Ohr. "Nun Misses Grey, Sie wollen also spielen? Einverstanden, aber mach dich auf etwas gefasst es wird...“ Ana und Christian begaben sich nun auf dem Weg nach Hause. Beide konnten es nicht abwarten ins rote Zimmer zukommen, Ana freute sich regelrecht auf das, was nun folgte, denn sie kannte ihren Mann gut genug um zu wissen, dass er immer für Überraschungen gut war.