Heiliger Frühling
- Erstveröffentlichung
- 1897
- Seiten
- 14
Über dieses Buch
Heiliger Frühling, von Rilke selbst als Skizze bezeichnet, stellt den Studenten Vinzenz Viktor Karsky vor, dessen Lieblingswort lautet, unser Herrgott habe sonderbare Kostgänger. Er wendet es in passenden und unpassenden Augenblicken mit einer gewissen Überlegenheit an, vielleicht weil er sich im Stillen selbst zu dieser Sorte rechnet. Seine Genossen nennen ihn längst einen sonderbaren Kauz, schätzen seine Herzlichkeit, die oft an Sentimentalität grenzt, freuen sich an seinem Frohsinn und lassen ihn einsam, wenn er traurig ist. Rilke zeichnet daraus ein frühes Porträt eines jungen Außenseiters.
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Angaben zum Buch
- Autor
- Rainer Maria Rilke
- Erstveröffentlichung
- 1897
- Seiten
- 14
- Sprache
- Deutsch
- Genre
- Erzählung
- Formate
- PDF, EPUB, Online lesen