Herman Bang, Das weiße Haus von Rainer Maria Rilke, Buchcover
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Herman Bang, Das weiße Haus

Erstveröffentlichung
1902
Seiten
7

Über dieses Buch

Man kennt die Romane des Dänen Herman Bang, beginnt Rilke, sie haben alle etwas Todtrauriges, Hoffnungsloses, Entmutigendes. Man erinnere sich der Menschen darin wie an verlorene und unglückliche Existenzen, von denen man als Kind gehört hat. Bangs Ruf sei verlockend wie die Stimme der Wasserfrau, die junge Menschen in die tödliche Tiefe zieht, und sein Schritt so eilig, dass die Leute ihm nicht nachkommen und am Wege sterben. Diese fieberhafte Tatenlosigkeit hält Rilke für das eigentliche Thema seines Werks. Im weißen Haus zeige Bang nun eine einzelne Gestalt: diese weiße Frau, diese kindhafte Mutter, die so jung ist und nicht älter wird, weil sie jung sterben muss.

Über den Autor

Rainer Maria Rilke

Rainer Maria Rilke (1875–1926) wurde in Prag geboren und lebte als Reisender ohne festen Wohnsitz in Russland, Paris, Rom, Skandinavien und zuletzt im Wallis. In Paris arbeitete er als Sekretär für den Bildhauer Auguste Rodin, dessen Genauigkeit seine Dinggedichte prägte.

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Angaben zum Buch

Erstveröffentlichung
1902
Seiten
7
Sprache
Deutsch
Formate
PDF, EPUB, Online lesen