Hermann Hesse, Eine Stunde hinter Mitternacht

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Hermann Hesse, Eine Stunde hinter Mitternacht
Der junge Rilke bespricht das erste Prosabuch des jungen Hermann Hesse. Es verlohne sich, von einem Buche zu reden, das fürchtig ist und fromm von einer dunklen betenden Stimme, denn die Kunst sei nicht ferne von diesem Buche. Der Anfang der Kunst ist Frömmigkeit, schreibt er, Frömmigkeit gegen sich selbst und gegen jedes Erleben. Über Hesses Sätze fällt ihm ein Satz ein, den man nicht wieder vergisst: Seine Worte knien. Das Buch sei ein erster Dank an Dante und an eine Frau, die, Beatricen vergleichbar, in das Schicksal eines Jünglings stieg und rief und ging. Im Stück Frau Gertrud finde Hesse den anderen, den rührenderen Weg.
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