Leise Begleitung

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Leise Begleitung
Leise Begleitung, von Rilke auf 1898 datiert, beginnt mit der Mutter, die am Fenster sitzt und stickt, gestern und heute und morgen und alle Tage, während der Läufer noch kaum zur Hälfte fertig und schon ganz welk ist. Nichts drängt zur Vollendung, kein Fest steht bevor, nirgends. Oft träumen ihre Hände, und sie sieht ihnen zu und fragt sich, was sie tun werden, doch die Hände sind einfach müde und bleiben liegen mitten im Weg. Rilke vergleicht sie mit Pferden, die an einem Quai Schiffe stromaufwärts zerren, obwohl Schiffe doch in Freiheit fahren sollten.
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