
Die Harzreise
von Heinrich Heine

Hernach versammelt Wilhelm Buschs späte Gedichte in kurzen, pointierten Strophen. Der Band öffnet mit dem Prosaischen Kauz: der holde Mond erhebt sich leise, ein alter Kauz denkt nur an Mäuse. Es folgen Stücke wie Unwillkommener Besuch, in dem der gestörte Mittagschlaf verdrießlich macht und empört, Rast im Walde, wo zwei Häslein den ruhenden Wandrern zuschauen, sowie Ständchen und Abendkonzert, ein Konzert von Dilettanten, bei denen nicht jeder Ton stimmt, es ihnen selbst aber schon gefällt. Busch verbindet hier Altersweisheit mit seinem trockenen Witz.