
Kritik des Herzens
Diese Sammlung kurzer Gedichte beginnt mit dem Bild der hohen Gedanken, die in einem hohen Haus wohnen und auf deren Tür man vergeblich klopft, bis man sich bescheiden an kleinere Leute wendet. Ein Gedicht zeigt einen Vogel, der auf Leim sitzt und nicht heimfliegen kann, während sich ein schwarzer Kater mit scharfen Krallen langsam am Baum nähert; der Vogel beschließt, weil ihn der Kater ohnehin fressen wird, keine Zeit zu verlieren und lieber noch ein wenig zu pfeifen wie zuvor, worüber der Erzähler feststellt, der Vogel habe Humor. Ein weiteres Gedicht rechnet vor, was die Selbstkritik alles für sich hat: Man gilt als bescheiden, als redlich, kommt den anderen Kritikern zuvor und darf zuletzt noch auf Widerspruch hoffen, sodass am Ende doch ein ganz famoses Haus dabei herauskommt.






