
Faust: Der Tragödie zweiter Teil
von Johann Wolfgang von Goethe

Einundzwanzig Kapitel statt einer Autobiographie. Es beginnt mit einer Kinderkur im Hochschwarzwald: Haferbrei, jeden Morgen anders gefärbt, halbe Nachmittage in Liegestühlen, Briefe nach Hause, die vor dem Einwurf zensiert werden, und als Reiseandenken eine Gelbsucht. Dann der Schulweg durch die Altstadt, vorbei am Barockpalais mit der Kreisbücherei, wo der Bibliothekar dem Fünfzehnjährigen Der Mann ohne Eigenschaften aus dem Archiv holt und abstaubt, und am Schlosstheater, in dem Die schmutzigen Hände von Sartre gegen den Lärm der Lastwagen anspielen. Später kommen der Mai 68, die Musterung von 1969, eine Begegnung mit Fassbinder und das Berlin von damals, zuletzt das Büroleben als Diashow.