Laokoon: Oder, Über die Grenzen der Malerei und Poesie
- Erstveröffentlichung
- 1766
- Seiten
- 181
Über dieses Buch
Der erste, welcher die Malerei und Poesie miteinander verglich, war ein Mann von feinem Gefühle, schreibt Lessing im ersten Satz der Vorrede. Beide Künste stellen uns abwesende Dinge als gegenwärtig vor, beide täuschen, und beider Täuschung gefällt. Daraus macht Lessing eine Ordnung: der Liebhaber empfindet, der Philosoph sucht den Grund, und der Kunstrichter wendet die Regeln auf den einzelnen Fall an, wobei am leichtesten etwas schiefgeht. Die Untersuchung selbst fragt dann, wo die Grenze zwischen den Künsten liegt: was ein Bild in einem einzigen Augenblick zeigen kann, und was nur ein Gedicht nacheinander erzählen kann.
Inhalt
- I. · Diesem falschen Geschmacke, und jenen ungegründeten Urteilen…
- II. · Und nunmehr komme ich zu meiner Folgerung.…
- III. · Aber, wie schon gedacht, die Kunst hat…
- IV. · Ich übersehe die angeführten Ursachen, warum der…
- V. · Es gibt Kenner des Altertums, welche die…
- VI. · Meine Voraussetzung, daß die Künstler dem Dichter…
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Angaben zum Buch
- Erstveröffentlichung
- 1766
- Seiten
- 181
- Sprache
- Deutsch
- Genre
- Klassiker
- Formate
- PDF, EPUB, Online lesen