Peter Camenzind

Hermann Hesse · Kapitel 10 von 12

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Peter Camenzind

Werke von Hermann Hesse

Werke

 

von

 

Hermann Hesse

Unterm Rad

 

Roman. 18. Auflage. Geh. M. 3.50, geb. M. 4.50

 

Hier ist etwas Freies, Unkünstliches, Naturgewachsenes. Immer, wenn ich ein

Buch von Hesse lese, habe ich die Empfindung, daß sich über mir der blaue

Himmel wölbt, daß Bäume ringsum grünen und frische Luft weht.

 

(Die Zeit, Wien)

 

Es ist dieser Roman ein gutes, tiefes, starkes Buch, geläuterter noch als der

„Camenzind“, von einer tüchtigen Männlichkeit durchweht, eine Wohltat für

den, der ihn liest, treuherzig, überzeugend, von lebhaftem, heißem Natursinn

kündend, frei von ästhetischer Kränkelei — ein klares Schwabenbuch, ein durch

und durch deutscher Roman.

 

(Münchener Neueste Nachrichten)

 

Es ist die einfache Geschichte von einem Jungen, der stolz und mit der

Anwartschaft auf Ruhm und Glück ins Leben eintritt und unters Rad kommt und

überfahren wird; ein Buch voll Schwermut und heimlicher, leiser Klage und

auch ein Buch voll Anklage. Schwer und gewichtig in seiner Einfachheit, die um

so tiefer wirkt, als sie das Resultat einer unnachahmlichen sprachlichen

Meisterschaft und stilistischen Adels ist.

 

(Münchener Zeitung)

 

Man wird vielleicht fragen, ob der neue Roman einen Fortschritt gegenüber dem

„Peter Camenzind“ bedeutet. Die Frage geht verloren, bei beiden Büchern steht

Hesse auf einem Gipfel, den mit ihm von jüngeren deutschen

Romanschriftstellern nur noch Thomas Mann, Emil Strauß und die wunderbarste

der Frauen, Ricarda Huch, bewohnen.

 

(Neue Badische Landeszeitung, Mannheim)