Peter Camenzind
Diesseits
Erzählungen. 16. Auflage. Geh. M. 3.50, geb. M. 4.50
Wie lange habe ich mich darauf gefreut, dieses Buch anzuzeigen! Eine erlesene
Schar der Novellen Hesses, die verstreut in Zeitschriften lagen, in einem Bande
gesammelt in Händen zu halten, zu eigen zu haben wie Hausschwalben, die ihr
Nest an unserem Dache sich bauen. Es ist ein stilles, vornehmes und unsäglich
schönes Buch geworden, das man ehrfürchtig in die Hand nimmt, ehrfürchtig
aus der Hand legt, stillergriffen, nachdenklich, voll einer Liebe zu dem
Menschen, der ein so starkes, reines Herz hat und es so lauter schenkt. Hermann
Hesse bedeutet einen Gipfelpunkt deutscher Erzählerkunst.
(Münchener Zeitung)
Wie man etwa Eduard Mörikes Gedichte lesen sollte, an einem stillen, schönen
Sommertage im Grase liegend, der Zeit und jeder Alltäglichkeit weit entrückt,
ruhevoll nur sich und dem Weben der leise schaffenden Natur lauschend, in
solcher Sonntagsstimmung sollte man Hermann Hesses neuen Novellenband
„Diesseits“ lesen.
(Neue Zürcher Zeitung)