Peter Camenzind

Hermann Hesse · Kapitel 11 von 12

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Peter Camenzind

Diesseits

 

Erzählungen. 16. Auflage. Geh. M. 3.50, geb. M. 4.50

 

Wie lange habe ich mich darauf gefreut, dieses Buch anzuzeigen! Eine erlesene

Schar der Novellen Hesses, die verstreut in Zeitschriften lagen, in einem Bande

gesammelt in Händen zu halten, zu eigen zu haben wie Hausschwalben, die ihr

Nest an unserem Dache sich bauen. Es ist ein stilles, vornehmes und unsäglich

schönes Buch geworden, das man ehrfürchtig in die Hand nimmt, ehrfürchtig

aus der Hand legt, stillergriffen, nachdenklich, voll einer Liebe zu dem

Menschen, der ein so starkes, reines Herz hat und es so lauter schenkt. Hermann

Hesse bedeutet einen Gipfelpunkt deutscher Erzählerkunst.

 

(Münchener Zeitung)

 

Wie man etwa Eduard Mörikes Gedichte lesen sollte, an einem stillen, schönen

Sommertage im Grase liegend, der Zeit und jeder Alltäglichkeit weit entrückt,

ruhevoll nur sich und dem Weben der leise schaffenden Natur lauschend, in

solcher Sonntagsstimmung sollte man Hermann Hesses neuen Novellenband

„Diesseits“ lesen.

 

(Neue Zürcher Zeitung)