Über die Vulkane im Monde von Immanuel Kant, Buchcover
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Über die Vulkane im Monde

Erstveröffentlichung
1785
Seiten
18

Über dieses Buch

Im Gentleman's Magazine von 1783 befindet sich gleich zu Anfang ein Sendschreiben des russischen Staatsrats Herrn Aepinus an Herrn Pallas über eine Nachricht, die Herr Magellan der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Petersburg mitgeteilt hat, betreffend einen von Herrn Herschel am 4. Mai 1783 entdeckten Vulkan im Monde. Diese Neuigkeit interessierte Herrn Aepinus umso mehr, da sie seiner Meinung nach die Richtigkeit seiner Mutmaßung über den vulkanischen Ursprung der Unebenheiten der Mondsfläche beweise, die er bereits 1778 gefasst und 1781 in Berlin durch den Druck bekanntgemacht habe, wobei sich drei Naturforscher, er selbst, Professor Beccaria in Turin und Professor Lichtenberg in Göttingen, ohne gegenseitige Mitteilung begegnet seien. Um unter Zeitgenossen keinen Streit um die Ehre der ersten Vermutung zu erregen, führt Aepinus den berühmten Robert Hooke als eigentlichen Urheber an, in dessen 1655 gedruckter Mikrographie er die nämlichen Ideen angetroffen habe. Kant selbst hält jedoch fest, dass Herschels Entdeckung, so wertvoll sie sei, Aepinus' Mutmaßung seiner Ansicht nach gerade nicht bestätige, da trotz aller Ähnlichkeit der ringförmigen Mondflecken mit vulkanischen Kratern ein erheblicher Unterschied zwischen beiden bestehen bleibe.

Über den Autor

Immanuel Kant

Immanuel Kant (1724–1804) verbrachte sein ganzes Leben in Königsberg, wo er Logik und Metaphysik lehrte. Mit der „Kritik der reinen Vernunft“, der „Kritik der praktischen Vernunft“ und der „Kritik der Urteilskraft“ setzte er die Aufklärung auf eine neue Grundlage und fragte, was wir wissen, was wir tun sollen und was wir hoffen dürfen.

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Angaben zum Buch

Erstveröffentlichung
1785
Seiten
18
Sprache
Deutsch
Formate
PDF, EPUB, Online lesen