
Kant’s gesammelte Schriften. Band V. Kritik der Urtheilskraft
1790 erschien Kants Kritik der Urteilskraft, die dritte seiner großen Kritiken, hier abgedruckt nach der Akademie-Ausgabe der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften, Berlin, Band V. Das Werk gliedert sich in eine Vorrede und Einleitung, in der Kant die Einteilung der Philosophie, das Gebiet der Philosophie überhaupt und die Urteilskraft als ein a priori gesetzgebendes Vermögen bespricht, sowie in zwei Hauptteile: die Kritik der ästhetischen Urteilskraft, die mit der Analytik des Schönen beginnt, und die Kritik der teleologischen Urteilskraft. Gleich im ersten Paragraphen legt Kant fest, das Geschmacksurteil sei ästhetisch, und unterscheidet in den folgenden Paragraphen das Wohlgefallen am Angenehmen, das mit Interesse verbunden sei, von jenem am Guten, das ebenfalls Interesse voraussetze, um schließlich die spezifisch verschiedenen Arten des Wohlgefallens miteinander zu vergleichen.






