
Worte wie Pfeile, Über emotionale Gewalt an unseren Kindern und wie wir sie verhindern
von Anke Elisabeth Ballmann

Herr Weber wacht in einem fremden Zimmer auf, die Sonne mogelt sich durch die Blätter eines Baumes vor dem Fenster. Schwester Katharina holt den Stationsarzt, und Herr Lodes sagt ihm, dass er einen Schlaganfall hatte. Der rechte Arm ist schwer, der rechte Mundwinkel hängt, der Tee läuft ihm aus dem Mund, und auf jede Frage antwortet er „Ja“, obwohl er „Gut“ sagen wollte. Stationsschwester Marga ruft die Mutter an, 68 Jahre alt und verwitwet, die sich sofort für den Besuch fein macht. Anne Adler schreibt im Vorwort, sie habe die Erkrankung absichtlich so angelegt, dass sie nicht gleich auffällt, und zeigt Schluckprüfung, Magensonde und Logopädie von innen.