Warum hast du mich entführt?
Das wars mit meinem Leben
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Irgendwann kam am Ende des dunklen Flurs ein Aufzug in Sicht, ich beschleunigte mein Tempo, falls das überhaupt noch möglich. „Du kleine Schlampe entkommst mir nicht!“, hörte ich die Stimme von Fetti hinter mir, vieell zuu diichhtt hhiinntterrr mir! Mich durchströmte Adrenalin, ich wusste, wenn er mich einholt, dann ist mein Leben zu Ende! Plötzlich wurde ich hinten am Kragen gepackt und nach hinten geschleudert. Ich fiel mit dem Kopf voran auf den harten Boden. Die Wucht des Aufpralls war echt hart. Ich schloss instinktiv die Augen. Ich hatte Tränen in den Augen von dem Schmerz doch ich musste weiter! Ich öffnete die Augen und sah Fetti über mir gebeugt. Er hielt mich fest. Ich zappelte panisch rum „Lass mich los du Arschloch!“ Er hob mich nicht gerade sanft hoch und stellte mich auf meine Füße. „Warum denn so grantig meine Schönheit?“ Er hielt meine Oberarme fest mit seinen Wurstfingern. Ich zappelte herum und schrie „Hilfe! Bitte irgendjemand helft mir! BITTE!“ Er presste mich gegen die Wand und drückte seine vollgesabberten Lippen gewaltvoll auf meine. Booaahh.. das ist so was von eklig!! Ich wand mich in seinem Griff bis er von mir ab lies und drehte meinen Kopf zur Seite. Ja, ich hatte Tränen in den Augen. „Aber meine Schöne, was hast du denn?“ fragte Fetti spöttisch. Doch ich schaute ihm ins Gesicht und schrie so laut ich konnte: „ Was würdest du machen, wenn deine beste Freundin seit langem plötzlich in Lebensgefahr schwebt, du im Krankenhaus zusammenbrichst, dann auf einmal entführt wirst, in einem fremden Appartement aufwachst, NACKT bist, ein fremder, fetter, schwitziger, hässlicher, stinkender, schweineartiger dich erst mal auf den Boden schleudert, dann hochzieht, dich abknutscht und an die Wand drückt!!!???“ Sein ohnehin schon roter Kopf vom Rennen wurde noch röter vor Wut. Er fragte leise und bedrohlich es war fast nur ein Zischen: „Wie hast du mich gerade genannt, du Hurre?“ „Sag mal bist du taub? Du bist ein stinkender, fetter, hässlicher, schwitziger, schweineartiger Perverser!!“ Dafür bekam ich eine Faust mitten ins Gesicht, so dass ich schon schwarze Flecken sah. Doch ich gab nicht so einfach auf. „Ich wundere mich nicht dass du keine Frau hast, wer will so etwas wie dich schon haben!“ Eine laut schallende Backpfeife war die Antwort. „Sieh dich doch nur an! Da bekommt man ja Würgereize!“ Ich spürte etwas Warmes an meinen Wangen und hoffte inständig dass das nur Tränen waren. Doch glauben konnte ich es nicht. „Ich würde an deiner Stelle die Klappe halten, oder soll ich es auf meine Art tun?“ Ehrlich gesagt wusste ich nicht warum ich das alles sagte. Wahrscheinlich wollte ich dass er mich hier auf der Stelle einfach umbrachte.
Ich habe zwar noch nicht wirklich leben können aber wenn der Herr im Himmel es so für mich vorgesehen dann soll es so sein. Ich war unendlich traurig dass ich wirklich dachte, dass Alex mich nicht nur für seine Zwecke benutzte. Ich weiß es ist dumm. ER HAT MICH ENTFÜHRT! Er wusste, dass er mich Fetti überlassen müsste und es war ihm egal. Das war ein tiefer Stich. Aber warum zum Teufel tat es so weh? Ich hasse ihn! Oder? Ja, natürlich hasst du ihn! Um mich herum wurde es immer dunkler aber das hielt mich nicht davon ab ein letztes Mal Fetti zu Beleidigen. „Du hässliger Sack! Du widerst mich an du Kugel“
„DAS REICHT!!“ Er war so wütend dass er mir beim Reden ins Gesicht spuckte und mich nochmal fest gegen die Wand stieß. „Du kleine billige Nutte! Noch ein Wort und du..“ Weiter ließ ich ihn nicht kommen und warf ihm meine nächste Bemerkung entgegen, und konnte zwar fast gar nicht mehr reden, weil ich immer von meinen Schluchzern unterbrochen wurde.
„Du fettige Wanze lass mich gefälligst los!“
„Das wars mit deinem Leben!“ Und schon schleuderte er mich so heftig gegen den Boden, dass mein ohnehin schon schmerzender Kopf in Stücke brach.. so kam es mir vor. Er setzte sich über mich und gab mir noch einen Schlag ins Gesicht. Ich will nicht wissen wie ich gerade aussah. Ich blinzelte heftig, doch die schwarzen Flecken vor meinen Augen wollten nicht weg. Ich schaute ihn an, naja das was ich von ihm halt erkennen konnte, bevor er mir noch mal ins Gesicht schlug. Das war dann wohl das Ende für mich. Ich versank immer weiter und tiefer ins Land der Träume und wusste nicht, ob das folgende wirklich passierte oder ich schon träumte.
Ich hörte dass jemand laut meinen Namen rief und Fetti von mir gezogen wurde. Jemand kniete sich über mich und redete eindringlich in mich rein, doch das letzte was ich wahrnahm bevor ich ins Dunkel gezogen wurde war der atemberaubende Duft, den nur eine Person haben kann…