Wir fanden einen Pfad: Neue Gedichte
Geschöpf nicht mehr ...
Unter Menschen und Dämonen
komm mit Ihm, den Leib bewohnen,
den ein Mensch Ihm fromm ergab.
Faßt ein Herz des Opfers Größe!
Mißt ein Geist dies Opfer ganz!—
Wie ein Gott des Himmels Glanz
tauscht um Menschennot und—blöße!
Geschöpf nicht mehr ...
Geschöpf nicht mehr, Gebieter der Gedanken,
des Willens Herr, nicht mehr in Willens Frone,
der flutenden Empfindung Maß und Meister,
zu tief um an Verneinung zu erkranken,
zu frei, als daß Verstocktheit in ihm wohne:
So bindet sich ein Mensch ans Reich der Geister:
So findet er den Pfad zum Thron der Throne.
Gib mir den Anblick deines Seins
Gib mir den Anblick deines Seins, o Welt ...
Den Sinnenschein laß langsam mich durchdringen ...
So wie ein Haus sich nach und nach erhellt,
bis es des Tages Strahlen ganz durchschwingen—
und so wie wenn dies Haus dem Himmmelsglanz
noch Dach und Wand zum Opfer könnte bringen—
daß es zuletzt, von goldner Fülle ganz
durchströmt, als wie ein Geisterbauwerk stände,