Avatar der Herr der Elemente, Die Geschichte von Shana

Der Beginn des neuen Lebens

 

Der Tag an dem wir uns von unseren Familien und von Roku verabschiedet haben, ist nun mehr als ein halbes Jahr her. Lhero, Kyoru und ich sind noch immer auf der Suche nach einem neuen unbeschwerten Leben. Wir waren mittlerweile auf dem Weg nach Omaschu unserer letzten Chance auf ein Leben, wie wir es uns erträumt haben. Kyoru landete vor dem Palast in Omaschu, als mehrere Männer auf uns zukamen. Es war die Sicherheitsgarde des Königs, welche uns Begrüßte, wobei begrüßen ein falscher Ausdruck für das was gerade passierte war.

„Wer seid ihr und was wollt ihr hier?“, fragte uns einer der Schwergepanzerten Wachmänner, bevor ein anderer ergänzte: „Und was ist das mit dem ihr hergekommen seit!“ Ich sah die Wachmänner reihum an, ich konnte deutlich erkennen, dass sie Angst hatten aber trotzdem nicht vor einem Angriff zurückschrecken würden. „Ich bin Shana, das hier sind Lhero und Kyoru, wir sind auf der Flucht vor der Feuernation und kamen mit der Hoffnung hier her, ein neues Leben zu beginnen.“ Die Wachmänner sahen mich skeptisch an, bevor einer fragte: „Weshalb seit ihr auf der Flucht, seit ihr vielleicht Verbrecher oder vielleicht Verräter?“ Ich sah den Wachmann, von dem die Frage kam. „Weder noch, wir sind aus der Feuernation geflohen, da man mir etwas nehmen wollte, welches mir sehr viel beudeutet.“ Ich senkte den Blick, bevor ich zu Lhero und zu Kyoru sah. „Wir wollen niemandem Schaden, wir suchen lediglich einen Ort, an dem wir ein neues Leben beginnen können.“ „Okay folgen sie uns bitte, wir werden ihr Anliegen besprechen!“ Die Wachmänner setzten sich in Bewegung. Wir folgten ihnen, doch bei jedem weiteren Schritt, fühlte es sich an, als würde jeden Moment etwas geschehen.

Als wir in einem großen Saal ankamen, stellten sich die Wachmänner an die Wände. Nachdem jeder im Raum war, schloss sich hinter uns eine große Tür aus Stein. „Also sie wollen sich hier in Omaschu ein neues Leben aufbauen. Sicher wissen sie, dass das Erdkönigreich und die Feuernation seit Jahrhunderten verfeindet sind. Daher möchte ich sie bitten mir zu erklären, weshalb wir jemandem aus der Feuernation Unterschlupf gewähren sollten?“, fragte der Wachmann, der anscheint der Truppenführer war. Ich begann mit sanfter und doch starker Stimme zu reden: „Ich kann verstehen, dass wir nicht Willkommen sind, aber ich verspreche ihnen wir sind nicht hier um ihnen Ärger zu machen. Im Gegenteil, wir würden uns, wenn sie uns eine Chance geben auf ihre Seite stellen.“ „Sie würden sich also gegen Ihre Heimat wenden und uns falls es soweit kommt im Krieg dienen?“, der Truppenführer, sah mich mit musterndem Blick an.

Ich schluckte und blickte zu Lhero. Er sah mich mit einem Ausdruck im Gesicht an, der eindeutig sagte: Wir sind dann Feinde der Feuernation. Ich senkte den Blick und sah dann zu dem Truppenführer: „Wir würden mit ihnen im Krieg kämpfen und ihnen zur Seite stehen, aber wir werde immer die Feuernation im Herzen tragen.“ Ich schluckte, als sich der Blick des Truppenführers verhärtete. „Also gut, wir werden sie auf die Probe stellen. Es wird ihnen eine Behausung zur Verfühgung gestellt. Wir werden sie über einen gewissen Zeitraum beobachten. Sollten sie in dieser Zeit durch Aktionen, welche dem Erdkönigreich schaden würden auffallen, werden wir sie verhaften und wegsperren.“ Ich nickte und Lhero ebenso. „Ich bedanke mich im höchsten Maße bei ihnen!“ Ich verbeugte mich und stellte mich dann neben Lhero und Kyoru. Auch Lhero verbeugte sich und sagte: „Ich danke ihnen ebenfalls.“ „Genug geredet. Ich werde jemanden rufen, der ihnen ihre Bleibe zeigen wird.“ Lhero und ich verbeugten uns erneut, bevor wir den Saal verließen.