Avatar der Herr der Elemente, Die Geschichte von Shana

Avatar Aang

 

Mittlerweile waren mehr als 150 Jahre vergangen. Ich bin nie zurück zu Feuernation gegangen, so sehr ich es auch wollte. Doch ich hätte es nicht gekonnt jedem von Lheros Tod zu erzählen. Auch Roku war mittlerweile verstorben, dass hatte ich gespürt. Ich lebte nun also seit knapp 100 jahren beim Wasserstamm. Man hatte Kyoru und mich herzlichst aufgenommen. Außerdem habe ich erfahren, dass die Kette, die ich von Shen vor meiner Abreise bekommen habe, besondere Fähigkeiten hat. Man sagte mir, dass die Kette nach dem Schmieden in Wasser aus der Geisteroase abgekühlt wurde, daher lässt sie den Träger, wenn er das Wasser bändigen kann, nicht altern. Daher sehe ich auch nach 150 Jahren noch immer aus wie 15, auch wenn ich eigentlich schon 115 Jahre alt wäre.

Ich war gerade mit meinen Freunden Katara und Sokka dabei, Fische für das dorf zu fangen, als ich ein seltsames Gefühl hatte. Ich schaute mich und sah dann eine große Eiskugel. „Hey Katara, Sokka schaut euch das mal an!“ „Was hast du denn Shana?“, fragte Sokka als er zusammen mit Katara näher kam. Als sie die Eiskugel sahen, fragte Katara: „Shana weißst du was das ist?“ „Ich habe keine Ahnung aber es scheint, als wäre da jemand drinne! Kommt helft mir das herauszufinden!“ Sogleich begann ich damit das Eis mithilfe von Feuerbändigen zum schmelzen zu bringen, doch es brachte nichts. „Komisch!“, sagte ich. „Lass mich mal!“ Katara nahm sich den Boomerang von Sokka und schlug damit auf die Kugel ein. „Als ob du mit einem Boomerang weiterkommst als ich mit Feuerbändigen!“ Und genau dann geschah es. Die Eiskugel bekam einen Riss und im nächsten Moment schoß ein starker Luftstrom aus der Kugel und pustete uns Meterweit weg. Als der Luftstrom nachgelassen hatte, gingen wir drei langsam auf die Kugel zu, welche mittlerweile eher eine halbkugel war. „Schaut mal da ist ein Junge!“, sagte ich zu Sokka und Katara, bevor ich zu dem Jungen rannte. „Er lebt!“, sagte ich zu Katara, die besorgt aussah. „Und was ist das hier?“, fragte Sokka, als er mit seinem Boomerang an einem großen Tier mit Fell rumstocherte. „Ich habe keine Ahnung aber schaut mal das Tier hat genau die gleichen Pfeile auf seinem Körper wie dieser Junge.“ In dem Moment erwachte der Junge. Panisch flog der Junge plötzlich hoch und schwebte für Sekunden in der Luft. „Du bist ein Luftbändiger!“, sagte ich erstaunt. „Ich dachte alle Luftbändiger seien Tod.“ „Ach quatsch am Östlichen Lufttempel gibt es noch viel mehr. Ich bin übrigens Aang!“, sagte der Junge. „Ich bin Shana und das sind Katara und Sokka!“, stellte ich uns vor. „Was ist das hinter dir?“, fragte Sokka, als sich das große Tier hinter Aang bewegte. Aang drehte sich um und spang dann freudig auf den Kopf des großen Tieres. „Das ist Appa! Er ist ein Himmelsbison und mein Begleiter, seit ich denken kann.“ Katara sah mich an und sagte: „Also wie Kyoru bei dir!“ Ich nickte, bevor Aang fragte: „Sag mal was meintest du als du sagtest, die Luftbändiger seien alle Tod?“ Ich senkte den Blick, bevor ich mit sanfter Stimme sagte: „Nun ja, die Feuernation hat die Lufttempel alle abgebrannt!“ „Das kann nicht sein ich habe gestern noch mit Mönch Gyatso gespielt!“, sagte Aang ungläubig über meine Worte. „Aang, das kann nicht sein, der Krieg ist seit 100 Jahren vorbei.“ „Aber das würde ja dann bedeuten, dass ich 112 Jahre alt bin.“ Dann sagte Sokka: „Das kann doch gar nicht sein.“ „Sokka denk dran, ich bin auch 165 Jahre alt, also Theoretisch.“ „Ja schon aber bei dir hängt das mit dieser Ketten-Dings-Bumms-Sache zusammen. Aber wie erklärst du dir das bei Aang.“ Ich grübelte über Sokkas Worte nach, als sich Katara zu Wort meldete: „Vielleicht liegt das daran, dass du die ganze Zeit im Eis warst. Dadurch hat sich dein Körper nicht verändert.“ Ich schmunzelte: „Das ist die einzig logische Erklärung. Aber wir sollten nicht hier einfach nur rumstehen. Aang was hälst du davon, wenn du mit uns kommst!“ Sokka sah empört aus: „Aber Shana, du kannst ihn noch nicht einfach mit ins Dorf nehmen!“ „Okay dann kommt er halt mir zu mir, immerhin steht meine Hütte nicht im Dorf!“, nach dieser Aussage streckte ich Sokka meine Zunge entgegen. „Komm Aang, ich bring dich zu meiner Hütte.“, sagte ich freundlich. Aang nickte und lief mir hinterher. „Sag mal Shana, was hat das eigentlich mit dir und deiner Kette auf sich?“, fragte Aang, als er neben mir lief. „Ich habe die Kette von meinem Bruder bekommen, kurz bevor ich von Zuhause weggegangen bin!“ „Und wieso bist du weggegangen?“, fragte Aang freundlich. „Ich musste weggehen, ich habe damals mit meiner Familie in der Feuernation gelebt, als man von meinem Begleittier erfuhr, war ich quasi gezwungen zu gehen. Ich habe ihm damals geschworen, alles nötige zu unternehmen, um ihn zu schützen und das hab ich letzten Endes gemacht.“, erklärte ich Aang.