
Deutschland. Ein Wintermärchen
von Heinrich Heine

Karl von Holtei hat den Briefnachlass Ludwig Tiecks gesichtet und erklärt in der Vorrede zum ersten Band, wonach er auswählte. Ausgeschlossen wurden erstens alle Briefe, die nicht an Tieck gerichtet waren und nur durch dritte Hand in seinen Besitz kamen; zweitens sämmtliche Familienbriefe, die er nach ausdrücklich ertheilter Anweisung nicht abdrucken durfte; drittens alles, was Anstoß erregen, noch Lebende persönlich verletzen oder den Schreibern üble Nachrede zuziehen konnte. Diese Zensur, gesteht er, sei ihm einigemale recht schwer geworden, und bei pikanten Stellen habe er die Feder oft in der Schwebe gehalten. Ein auf litterarischen Skandal berechneter Effekt sei unstatthaft.