Gespräche für Freimaurer
- Erstveröffentlichung
- 1778
- Seiten
- 50
Über dieses Buch
Woran denkst du, Freund, fragt Ernst zu Beginn des ersten Gesprächs, und Falk antwortet, an nichts, eben darum sei er so still, denn wer denke schon, wenn er genieße, und er genieße gerade den erquickenden Morgen. Als Ernst schließlich fragt, ob es wahr sei, dass Falk ein Freimaurer sei, antwortet dieser ausweichend, er glaube es zu sein, was Ernst als Zeichen der Unsicherheit deutet; Falk erklärt jedoch, er sei sich seiner Sache durchaus gewiss, wisse auch, ob und wann und von wem er aufgenommen worden sei, doch das wolle so viel nicht sagen, denn wer nehme nicht auf, und wer werde nicht aufgenommen. Er glaube ein Freimaurer zu sein, nicht sowohl, weil er von älteren Maurern in einer gesetzlichen Loge aufgenommen worden sei, sondern weil er einsehe und erkenne, was und warum die Freimaurerei sei, und drücke sich dabei bewusst zweifelhaft aus, nicht aus Mangel an eigener Überzeugung, sondern weil er sich niemandem gern in den Weg stelle.
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Angaben zum Buch
- Erstveröffentlichung
- 1778
- Seiten
- 50
- Sprache
- Deutsch
- Genre
- Klassiker
- Formate
- PDF, EPUB, Online lesen