
Der Untertan
von Heinrich Mann

Meta: Eine Erzählung erschien 1916 als erstes Zehntausend bei Kurt Wolff Verlag in Leipzig, als sechsundzwanzigster Band der Bücherei Der jüngste Tag. Meta, ein dienender Geist, siebzehn Jahre alt, geboren im gleichen Städtchen, in dem sie bei bürgerlicher Herrschaft Stellung hat, wäscht ihr aufgelöstes blondes Haar mit Branntwein und Kamille und ist stolz auf ihren vollen Busen, den sie mit Brosche und Blume garniert, während ihre von Soda und Lauge geschwollenen Hände ihre ständige Sorge bleiben. Sternheim zeichnet in dieser Erzählung mit sinnlicher Genauigkeit das Porträt einer jungen Dienstmagd.