Russische Kunst
- Erstveröffentlichung
- 1901
- Seiten
- 13
Über dieses Buch
Über russische Kunst lasse sich nicht berichten, ohne vorher etwas von dem Lande selbst zu sagen, beginnt Rilke, der Russland zweimal bereist hatte. Er hält den Verkehr zwischen dem Zarenreich und dem übrigen Europa für eine Reihe von Missverständnissen und die westliche Aufmerksamkeit für Sensationslust. Der Westen habe sich in Renaissance, Reformation, Revolutionen und Königreichen wie in einem einzigen Augenblick entfaltet, während im Reiche Ruriks noch der erste Tag dauere, der Tag Gottes, der Schöpfungstag. Ein großes Vergeuden sei der Sinn des westlichen Lebens, drüben dagegen scheine sich alles aufzusparen für einen Beginn, der noch nicht ist.
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Angaben zum Buch
- Autor
- Rainer Maria Rilke
- Erstveröffentlichung
- 1901
- Seiten
- 13
- Sprache
- Deutsch
- Genre
- Klassiker
- Formate
- PDF, EPUB, Online lesen