
Der Mann von vierzig Jahren
Der Mann von vierzig Jahren, ein kleiner Roman, erschien 1913 bei S. Fischer in Berlin in erster bis zehnter Auflage. Wassermann vergleicht eingangs Menschen, deren Schicksal sich ab einem bestimmten Zeitpunkt ohne erkennbaren Grund in Dämmerung und Dunkelheit wendet, mit Sternen, die unerklärlich ihr Licht verlieren, und stellt diesem Bild den Herrn von Erfft und Dudsloch gegenüber, der gegen Ende der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zwischen Würzburg und Kitzingen in geordneten, auskömmlichen Verhältnissen lebt. Seine beiden Güter tragen guten Ertrag, die Hypotheken schrumpfen mit jeder Ernte, und ein solides Kapital liegt bei einer Würzburger Bank, doch aus dieser scheinbaren Sicherheit heraus entwickelt Wassermann die Geschichte eines Mannes, dessen Leben in der Lebensmitte unaufhaltsam aus der Bahn gerät.






