
Durchs wilde Kurdistan
von Karl May

Phil ist neunzehn und bekommt über Nacht einen Zimmergenossen: Blaise, den Sohn vom neuen Mann seiner Tante, den die Familie zum Tapetenwechsel abgeschoben hat. Der Neue beschlagnahmt erst das Bett, sortiert dann seine Hosen nach Farben in den Koffer und will von Phil nichts wissen. Zwischen den Jeans steckt allerdings ein alter Bär mit der Aufschrift Liebesbär, und in der Küche erzählt Phils Mutter, dass Blaise an seiner alten Schule gemobbt wurde. Im ersten Kapitel nennt Phil ihn definitiv ein Chihuahua, am nächsten Morgen weckt er ihn mit dem Weimaraner Hektor. Erzählt aus Phils Sicht, mit viel Gerede, wenig Rücksicht und einer Annäherung, die keiner der beiden geplant hat.