Forever And Ever - I Am Lost Without You

Ann-Kathrin Kälberer · Kapitel 18 von 24

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Forever And Ever - I Am Lost Without You

Schrecken und Trauer

 

 

Wieder war von innen kein Geräusch zu vernehmen, aber man konnte ja nicht vorsichtig genug sein, erst recht, wenn man jemanden dabei hatte, den wirklich auch alle sehen konnten. Denn Gid konnte sich ja nicht einfach für andere unsichtbar machen, da er kein Geist war. Also meldete sich Xemerius freiwillig, um nachzusehen, dass auch wirklich niemand in dem Raum war.

Seinen Kopf steckte er also durch die Tür hindurch und man sah nur noch sein Hinterteil, welches er mir nun direkt unter die Nase hielt.

Gideon sah mich an. Ich wusste nicht, was ich hätte sagen können und so trat eine unangenehme Stille ein, bis Xemi wieder mit den Worten: „Die Luft ist rein.“ auftauchte. Jetzt stand nur noch die Frage im Raum, wie Gideon reinkommen sollte. Doch auch diese wurde geklärt, als er die Türklinke herunterdrückte und sich die Tür problemlos öffnen ließ.

„Oh“, konnte ich dazu nur sagen. Damit hätte ich nun am wenigsten gerechnet.

„Ich halte hier draußen Stellung, sollte jemand auf die Idee kommen, euch hier unten einen Besuch abzustatten. Seid aber trotzdem vorsichtig! Und macht schnell!“, scheuchte uns Xemerius wild mit den Armen in der Luft fuchtelnd in den Raum hinein.

Zögerlich schob sich dieses Mal nicht ich in das Zimmer, sondern Gideon. Er blickte währenddessen ununterbrochen auf den Boden – ich vermutete, weil er zu große Angst vor dem Bild hatte, das sich ihm zeigen würde. Ich konnte ihn wirklich nur allzu gut verstehen, denn mir ging es eigentlich nicht anders, nur hatte ich diesen Schock bereits hinter mir. Und darüber war ich auf irgendeine Weise so richtig froh.

Kaum hatte er die Tür hinter uns ins Schloss fallen lassen, blieb er wie angewurzelt stehen. Seinen Blick hatte er angehoben und war nun starr auf den Tisch in der Mitte gerichtet, auf welchem meine Leiche lag. Einige Tränen fanden ihren Weg über seine Wangen, doch er schien, als wolle er nach außen hin stark wirken, auch wenn er innerlich am Zerbrechen war.

Verstohlen wischte mein Schatz sich über das Gesicht, um die Tränenspuren wegzuwischen, doch ich hatte seine Tränen gesehen. Ich hatte gesehen, wie sehr ihm mein Tod zu Herzen ging.

Langsam setzte er sich wieder in Bewegung in die Richtung des Tisches, der zu meiner Todesstädte geworden war. Doch als er dann neben mir – oder eher meinem Körper stand, konnte er sich nicht mehr zusammenhalten und brach neben ihm in Tränen zusammen.

„Gwenny…ich will dich doch nicht verlieren…“, brachte er mühsam heraus, konnte mich aber dabei nicht ansehen. Ich versuchte ihn irgendwie zu beruhigen, doch dieses Mal war es aussichtslos. Kaum hatte es den Anschein, er würde sich wieder beruhigen, überkam ihn wieder eine erneute und noch heftigere Tränenwelle. Und ich als Geist konnte nur daneben stehen, zusehen und hoffen, dass es bald zu Ende sein würde. Das auf ihn Einreden hatte ich bereits bei seinem dritten Tränenausbruch aufgegeben.

 

Nach einiger Zeit kam er jedoch von sich aus wieder zur Ruhe und sah mich aus verweinten Augen an. Diese Röte ließ seine Augen so matt aussehen, wie ich sie noch nie zuvor bei ihm gesehen hatte.

„Ist, ähm, alles in Ordnung?“, fragte ich ihn und hätte mich darauf gleich selbst ohrfeigen können. Natürlich war nicht alles in Ordnung!

Doch zu meiner Überraschung flippte Gideon nicht aus, so wie er es immer tat, wenn man mit so einer dümmlichen Frage kam, sondern nickte nur und wand sich dann meinen Verletzungen, Narben und Wunden zu.

Er schwafelte irgendetwas, was medizinische Fachbegriffe beinhaltete und somit verabschiedete sich mein Gehirn nach relativ schneller Zeit in den Stand-by-Modus. Und dieser hielt an, bis er bei der Wunde meines Herzes angelangte. Er hatte die gesamte Zeit, in welcher er gesprochen hatte, eine monotone Stimme gehabt, ja, er war fast schon nicht wirklich da gewesen, so emotionslos war er gewesen. Doch nun stockte er.

„Was ist?“, fragte ich ihn.

„Diese Wunde ist so rein… So rein hätte das nicht einmal der beste Arzt der Welt machen können. Es ist alles so glatt abgetrennt, als habe man es in einer PC-Simulation nachgestellt und könnte nun ein anderes Herz wieder einfügen…“ Er war so tief in Gedanken versunken, dass ich mich nicht traute, ihn von dort wieder zurückzuholen.

Plötzlich schüttelte er seinen Kopf so sehr, dass es aussah, als wollte er seine Gedanken aus seinem Gehirn schütteln.

„Das kann gar nicht möglich sein…“, murmelte er eher zu sich selbst als zu mir. „Ich würde auf jeden Fall sagen, du bist aufgrund des vielen Blutverlustes und fehlenden Herzens gestorben. Die anderen Verletzungen, die man dir zugefügt hat, waren nicht so schwerwiegend, dass sie dich hätten umbringen können.“

„Leute, beeilt euch! Da kommen drei Gestalten! Die sind zwar noch zwei Stockwerke über euch, aber schlagen den Weg nach hier unten ein!“, schrie Xemerius von draußen.

Ohne groß nachzudenken packte Gideon meinen Körper unter dem Genick sowie den Kniekehlen, trug ihn zur Tür, die er mit einem seinen Ellenbögen gekonnt öffnete und durch die er in den Gang huschte.

Ich folgte ihm wie ein Schatten, der ich ja eigentlich auch war, immerhin war ich eigentlich von dieser Erde schon gegangen, nur noch einmal zurückgekehrt. Wieso wusste ich zwar immer noch nicht, aber darüber machte ich mir zurzeit noch keine großen Gedanken. Diese schweiften nämlich gerade darum, wie wir nun am besten und schnellsten hier rauskommen würden, ohne erwischt zu werden.

Oder dass zumindest Gideon das schaffen würde, denn mich konnte sowieso niemand außer ihm sehen.

Die Stimmen kamen immer näher und Panik machte sich in mir breit.

„Ich weiß noch einen anderen Weg!“, rief Xemerius, fügte noch ein „Folgt mir!“, hinzu und flog voraus in die entgegengesetzte Richtung, aus welcher wir zuvor nach unten gekommen waren. Wir rannten um einige Ecken. Mal rechts, mal links. Zwischendurch vernahm ich ganz weit hinten, wo ich das Zimmer vermutete, in welchem ich umgebracht wurde, einige Stimmen, die panisch herumschrien. Scheinbar hatten sie das Fehlen meines Körpers bereits bemerkt.

„Scheinbar“, sagte Gideon neben mir etwas außer Atem.

„Hab ich laut nachgedacht?“, fragte ich ihn, bekam von ihm aber keine Antwort. Dafür aber von Xemerius: „Japp, hast du. Mach dir aber nichts draus. Das passiert vielen Leuten. Sogar in den besten Familien kommt so was vor.“

Als er den letzten Satz sagte, grinste er ganz frech und ich war froh, dass er endlich mal wieder einen Scherz machte. Viel zu lange war er so ernst gewesen, dachte ich mir.

„Achtung! Jetzt nach rechts!“, rief er aus, als wir kurz vor der nächsten Wegegabelung angekommen waren. Von den Stimmen hinter uns war nichts mehr zu hören. Ich hoffte nur, dass sie sich nicht auf die Suche nach uns machen würden.

Gideon schwächelte bereits unter dem Tempo, das wir an den Tag legten, und unter meinem Gewicht, das er mit sich herumtragen musste.

„Komm Kleiner, nur noch die Treppe da vorne, dann hast du’s geschafft!“, spornte der kleine Dämon an und bekam einen strafenden Blick von Gideon. „Wer ist denn hier der Kleine? Du bist ja nicht einmal ein Viertel von mir!“, fragte er mit Ironie in der Stimme, rannte aber trotzdem noch schneller als zuvor auf die Wendeltreppe vor uns zu und stieg sie in einem beachtlichen Tempo hinauf.

Oben, am Ende der Treppenstufen, befand sich eine Falltür, für die er mich mit nur einer Hand hielt und mit der anderen die Holztür aufstieß. Schnell kletterte er raus, gut darauf achtend, dass ich nicht auf den Boden fiel.

Ich hätte niemals für möglich gehalten, wo wir uns nun befanden, hätte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen.

 

Wir standen doch tatsächlich in der Mitte des Drachensaales, wo gerade eine kleine Hand voll Mitglieder des Inneren Kreises eine Verhandlung abhielt. Alle sahen geschockt in unsere Richtung – obwohl, eigentlich doch eher in Gideons Richtung, denn Xemerius und mich konnten sie ja nicht sehen.

Als erstes fasste sich Falk wieder, der auf meinen Freund zu gestolpert kam. Stotternd fragte er ihn, wen er da in seinen Armen hielt. Doch es war eher eine rein rhetorische Frage gewesen und somit wartete er gar nicht erst Gideons Antwort ab, sondern stellte gleich die nächste Frage, was denn passiert sei.

Das war wieder einmal zu viel für Gideon, der abermals in sich zusammenbrach. Doch auch dabei passte er noch darauf auf, dass ich nicht auf den Boden schlug.

„Schnell! Holt Dr. White! Beeilt euch!“, beauftragte mein Onkel den übrigen Leuten, die im Saal waren. Drei von ihnen rannten so schnell es ging durch die große Tür nach draußen auf den Flur.

„Es ist zu spät…“, sagte Gideon leise mit stockender Stimme. „Sie ist bereits seit einigen Stunden tot…“

Falk sah ihn mit aufgerissenen Augen an, während jegliche Farbe aus seinem Gesicht wich.

„Aber sie ist doch unsterblich“, sagte er mit zitternder Stimme und sank vor Gideon auf die Knie.

„Ja, aber nicht, wenn ihr Herz nicht mehr vorhanden ist. Oder zumindest nicht mehr an seiner rechtmäßigen Stelle ist“, erklärte er meinem Onkel, während ihm die Tränen am Kinn abperlten und von dort auf den Boden oder meinen Körper tropften.

„Falk, was soll ich denn jetzt machen?“, fragte er mit tränenbelegter Stimme. Mitfühlend sah Falk ihn an, doch dann wanderte sein Blick in die Ferne und kurz kam es mir so vor, als wäre er an mir hängen geblieben. Vielleicht war er ja auch etwas sensibel, dachte ich mir.

„Du wirst das tun, was wir besprochen hatten. Du wirst ans äußere Ende von England fahren. Um genauer zu sein nach World Ends.“ Auf den geschockten und bleichen Gesichtsausdruck von Gideon fügte er schnell noch hinzu: „Es ist doch nur zu deinem Besten. Wer weiß, ob die nicht auch hinter dir her sind?“

„Oh, das werden diese Psychos ganz bestimmt, wenn sie rausgefunden haben, dass unser Funkelsteinchen in deren Folterkämmerchen herumgestöbert und dann auch noch etwas, was gegen sie verwendet werden kann, entwendet hat. Sofern sie herausfinden, dass es unser Trauerkloß war…“

Da hatte Xemi ganz Recht. Auch wenn Gideon seinen Einwand nicht hatte hören können, da diese Worte nicht an ihn gerichtet waren (ich war recht froh darüber, denn die Spitznamen, die Xemerius ihm verliehen hatte, waren echt nicht für seine Ohren bestimmt), war ich mir sicher, dass er es auch so verstanden hatte.

„Ist ok, Onkel…“ Ja, er nannte Falk auch Onkel, aber auch nur, weil er immer wie ein Onkel für ihn gewesen war. Und einmal so auf der Festplatte abgespeichert, wird man das nicht so schnell los. Das hatte ich bei Grace gemerkt, die ich hin und wieder ja auch noch Mum nannte.

„Gut, dann gehst du jetzt deine Koffer packen und wir sehen uns dann morgen zum elapsieren“

Gideon brummelte irgendetwas vor sich hin, nachdem er mich auf dem Tisch abgelegt hatte und war gerade auf dem Weg zur Tür, als dort ein abgehetzt aussehender Dr. White erschien. Hinter seinem Fuß tauchte der kleine Geisterjunge Robert auf, der mit seinen süßen sieben Jahren im Pool ertrunken war und seinem Vater nun auf jeden Schritt folgte.

„Ich wurde herbestellt?“, fragte er, während er versuchte, zu Luft zu kommen. Er war das bestimmt auch nicht mehr gewohnt, in seinem Alter noch einen halben Marathonlauf zu absolvieren. Hinter ihm und seinem Geistersohn tauchte der Kopf Mr Georges auf, der ebenfalls etwas schwitzend aussah – aber das war ich von ihm auch nicht anders gewohnt.

„Ja…“, war das einzige, was der Bruder meines Vaters herausbrachte und zeigte nur auf meinen leblosen Körper. Dr. White und Mr George wurden kreideweiß, als sie seinem Finger folgten. Nur der kleine Robert sah dort nicht hin, sondern beobachtete gespannt, wie ich dastand.

„Hallo, Gwendolyn!“, rief er begeistert. Ich konnte dagegen nur traurig „Hallo mein Kleiner“, sagen.

Der Arzt lief mit großen Schritten einmal durch den Raum, rannte dabei fast Gideon um und blieb dann vor meiner Leiche wie angewurzelt stehen.

„Wieso wirst du schon wieder ignoriert? Und wieso siehst du so traurig aus?“, fragte mich der kleine Geist.

„Ich werde nicht ignoriert…“, sagte ich und versuchte so gut es ging, meine Tränen zu unterdrücken, was mir auch geling. Von hinten legte sich eine Hand auf meine Schulter und ich fing an zu schluchzen.

„Hab ich was Falsches gesagt?“, fragte Robert mit seiner süßen Engelsstimme.

‚Auch er ist viel zu früh gestorben‘, schoss es mir durch den Kopf. Und dieser Gedanke ließ mich noch mehr schluchzen.

„Nein, Kleiner. Hast du nicht. Du hast alles richtig gemacht. Mach dir keine Gedanken darum“, beruhigte Xemerius ihn.

„Alle viel zu früh gestorben…“, schluchzte ich vor mich hin. Wenn ich bedachte, was der kleine Robert alles aus seinem Leben hätte herausholen können. Er hätte die Welt ein Stück besser machen können. Vielleicht wäre sein Vater nicht so gefühllos geworden. Er hätte sich verliebt, vielleicht eine Familie gegründet.

Aber nein, er war, bevor er richtig hatte leben und aufblühen können, im Pool bei Freunden ertrunken. Nun sahen seine großen blauen Augen mich an und ich konnte meine Tränen nicht mehr zurückhalten.

„Gwendolyn! Bitte nicht weinen!“, sagte Robert und seine generell großen Augen wurden noch größer. Er kam einige Schritte auf mich zu, blieb aber doch noch ein kleines bisschen von mir entfernt stehen.

„Heile, heile Gänschen, wird schon wieder gut. Das Kätzchen hat ein Schwänzchen, es wird schon wieder gut…“, sang er mir vor, was mich allmählich beruhigte. Dieses Lied hatte schon früher eine beruhigende Wirkung auf mich gehabt und die Engelsstimme Roberts verlieh dem ganzen noch das nötige Etwas, was mich endgültig dazu brachte, mich zu beruhigen.

Als ich auch aufgehört hatte zu schluchzen und nur noch gelegentlich durchgeschüttelt wurde, atmete ich einmal tief durch und sagte dann:

„Danke, Süßer. Du weißt gar nicht, wie sehr mir das geholfen hat.“ Langsam trat ich auf ihn zu und auch er kam einige Schritte zu mir her. Und kaum hatte ich mich versehen, hatte ich ihn auch schon in den Arm genommen. Etwas überrumpelt quiekte er auf, erwiderte dann aber die Umarmung. Seine kleinen Ärmchen schlossen sich um meinen Bauch und ich musste aufpassen, nicht schon wieder anzufangen, wie ein Schlosshund zu heulen.

Als wir uns wieder gelöst hatten, sah er mich verwundert an und fragte: „Wieso kannst du mich in den Arm nehmen?“

Ich wollte gerade zur Antwort ansetzen, als Dr. White dazwischen zu sprechen begann und das wiederholte, was Gideon mir vorhin in dem Raum weit unter der Erde gesagt hatte: meine Todesursache.

Erschrockenheit und Erkenntnis teilten sich Roberts Gesicht und seine Augen wurden noch um einiges größer als zuvor. Wie konnte man nur so große, blaue Augen haben?

„Du bist auch tot?“, hauchte er. Meine Stimme blieb weg, und so konnte ich nur nicken. Dieses Mal war es Robert, der mich in seine Arme zog. Er war wirklich viel zu jung gewesen. Und er hatte doch schon so ein großes Wissen, wie es sich viele Menschen nur wünschen konnten – egal in welcher Altersklasse.

Mit einem Seitenblick bemerkte ich Xemerius, der neben uns hockte und dem ebenfalls die Tränen aus den Augen kamen. Kurzer Hand war unsere Geisterumarmung zu einer Dämonen-Geister-Gruppenumarmung geworden. Erst als Gideon seine verweinte Stimme erhob, löste ich mich von den beiden und sah ihn an.

„Ich werde dann mal gehen. Man sieht sich morgen“ Und schon war er aus der Tür.

Ich wollte ihm hinterher, doch jemand hielt mich am Arm fest und sagte mit ernster Stimme: „Lass ihn den Schmerz erst einmal verkraften. Er muss mit der Situation erst mal selbst fertig werden. Und außerdem muss er packen. Da kannst du ihm gar nicht helfen.“ Da hatte er Recht.

„Komm, wir machen jetzt einen Spaziergang. Vielleicht kommst du dann mal auf andere Gedanken“, fuhr er fort. Die Idee war gar nicht mal so abwegig, also stimmte ich dem Dämon zu und ließ mich von ihm nach draußen ins Freie ziehen. Der kleine Robert wollte noch ein wenig bei seinem Vater bleiben, aber vielleicht später bei uns vorbeischauen.

Aber so ganz sicher war er sich noch nicht gewesen.