
Heidi kann brauchen, was es gelernt hat
Heidi kann brauchen, was es gelernt hat setzt die Geschichte fort, nachdem der Hausarzt der Familie Sesemann, selbst trauernd um seine kürzlich verstorbene einzige Tochter, verordnet hat, dass Heidi zu ihrem Großvater in die Berge zurückkehren soll. Zurück auf der Alm erweist sich, wie recht der Doktor hatte: Heidi blüht in der vertrauten Bergluft sofort wieder auf und kann nun, da sie in Frankfurt lesen gelernt hat, der blinden Großmutter des Peter aus dem Gesangbuch vorlesen, was diese über alle Maßen glücklich macht. Als die kränkelnde Klara Sesemann und später auch der trauernde Doktor selbst zu Besuch auf die Alm kommen, zeigt sich, wie sehr die einfache Bergwelt und Heidis unverstellte Herzlichkeit auch kranke und verzagte Großstädter heilen können. Der zweite Teil des Heidi-Romans erschien 1881 und rundet die Geschichte zu einem geschlossenen Ganzen ab.






