Turandot, Prinzessin von China
Favorite
Buchcover: Turandot, Prinzessin von China von Friedrich Schiller
PDF / EPUB 109 Seiten≈ 3 h Lesezeit 0.5 MB
✓ Kostenlos    ✓ Online lesen    ✓ Sofortiger Download

Turandot, Prinzessin von China

Habt Dank, ihr Götter! Auch zu Peckin sollt‘ ich eine gute Seele finden!, ruft Prinz Kalaf aus, als er zu Beginn von Schillers Bearbeitung nach Carlo Gozzi vor einem Stadttor auftritt und dort unverhofft seinem totgeglaubten Gefährten Barak begegnet: Seh‘ ich recht? Prinz Kalaf! Wie? Er lebt noch!, ruft dieser erstaunt aus, denn er floh nach der Niederlage seines Volkes verwundet nach Astrachan zurück, wo er erfuhr, daß Kalaf und König Timur, sein Vater, im Treffen umgekommen seien, und eilte in Verzweiflung zum Palast, um Elmazen, Kalafs königliche Mutter, zu retten, doch er suchte sie vergebens. Barak erzählt Kalaf, was inzwischen am Kaiserhof geschehen ist: daß jedem Prinzen königlichen Stamms vergönnt sein soll, um die Hand der Prinzessin zu werben, doch wollte sie dem Freier Drei Räthsel ihm vorlegen; löste er sie, so mög‘ er ihre Hand und mit derselben Kron‘ und Reich empfangen, löste er sie nicht, sollte der Kaiser sich durch einen heiligen Schwur verpflichten, den Unglücklichen enthaupten zu lassen. Kein Prinz der Erde werde so thöricht sein, sein Haupt in solchem blut’gen Spiel zu wagen, habe die listige Prinzessin dem schwachen Kaiser eingeredet, um ihn zu diesem furchtbaren Gesetz zu bewegen.

Über den Autor

Friedrich Schiller

Friedrich Schiller (1759–1805), neben Goethe der große Dichter der deutschen Klassik, war Dramatiker, Lyriker und Denker der Freiheit. Seine Bühnenwerke gehören bis heute zu den meistgespielten.

Alle Bücher von Friedrich Schiller →
Weitere Bücher von Friedrich Schiller
×
Zurück Weiter
Seiten: von
Zoom: 60% +
PDF WIRD GELADEN
Dieses Buch bewerten Eine Bewertung schreiben
Schließen

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre Bewertung *

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert