Ingeborg
- Erstveröffentlichung
- 1906
- Seiten
- 189
Über dieses Buch
Nun wohne ich in einer Hütte, die inmitten der weiten Steppe steht, sagt der Erzähler. Niemand kennt ihn, niemand kommt zu ihm, und die Stunden streichen über ihn hinweg wie die Wolken über den weiten Himmel. Er sei zufrieden. Zuweilen denke er noch an das Mädchen aus dem Walde. Es sei nicht mehr wie früher, als er keine Nelke am Wege und kein Fleckchen blauen Himmels sehen konnte, ohne zu denken: sähe sie es doch. Schmuck der Welt nannte er sie und Liebling Gottes, und den richtigen Namen fand er nie. Es gab einen Sommer in seinem Leben, da hätte er sich am liebsten gekleidet wie ein Grieche, mit Rosen in den Haaren und einer goldenen Leier in den Händen.
Inhalt
- 1 · un wohne ich in einer Hütte, die…
- 2 · ies war unser erstes Gespräch. Dann sah…
- 3 · inige Tage darauf traf ich Ingeborg wieder.…
- 4 · an soll die Tage, die ohne Wunsch…
- 5 · n einem regnerischen Nachmittage im Mai saß Liselotte in meinem
- 6 · ch stieg den Berg hinab. Sobald der…
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Angaben zum Buch
- Autor
- Bernhard Kellermann
- Erstveröffentlichung
- 1906
- Seiten
- 189
- Sprache
- Deutsch
- Genre
- Klassiker
- Formate
- PDF, EPUB, Online lesen