Prinz Friedrich von Homburg

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Prinz Friedrich von Homburg
Ein Schauspiel, das mit einem schlafenden Feldherrn anfängt. In Fehrbellin, nachts, in einem Garten im altfranzösischen Stil, sitzt der Prinz von Homburg mit bloßem Haupt und offner Brust unter einer Eiche, halb wachend halb schlafend, und windet sich einen Kranz. Vom Geländer der Rampe schauen der Kurfürst, die Kurfürstin, Prinzessin Natalie und Graf Hohenzollern auf ihn nieder. Hohenzollern erzählt, was fehlt: die Chefs sämtlicher Schwadronen sind zum Aufbruch instruiert, die ganze Reuterei zerstampft schon den Acker vor dem Tor, und ihr Führer wird mit Fackeln gesucht. Gefunden wird er als Nachtwandler, der sich träumend den prächtgen Kranz des Ruhmes einwindet. Ruf ihn bei Namen auf, sagt Hohenzollern, so fällt er nieder.
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