
Der Zweikampf
Herzog Wilhelm von Breysach kehrt von einer Zusammenkunft mit dem deutschen Kaiser in Worms zurück, wo er gegen die Ansprüche seines verfeindeten Halbbruders, des Grafen Jakob dem Rotbart, die Legitimation seines vorehelich gezeugten Sohnes, des Grafen Philipp von Hüningen, erwirkt hat. Im Park hinter seinem Schloss trifft ihn aus dem Dunkel der Gebüsche ein Pfeilschuß, dicht unter dem Brustknochen. Sterbend legt er einer eilig einberufenen Versammlung von Reichsvasallen noch die kaiserliche Legitimationsakte vor, die Philipp als Thronerben und dessen Mutter als Vormünderin und Regentin bestätigt. Jakob der Rotbart, dem die Krone durch das Gesetz eigentlich zugefallen wäre, verschmerzt scheinbar das Unrecht, das ihm sein Bruder zugefügt hatte, und wünscht dem jungen Neffen von Herzen Glück.






