Der Branntweinsäufer und die Berliner Glocken von Heinrich von Kleist, Buchcover
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Der Branntweinsäufer und die Berliner Glocken

Erstveröffentlichung
1810
Seiten
5

Über dieses Buch

Ein Soldat des ehemaligen Regiments Lichnowsky, ein unverbesserlicher Branntweinsäufer, verspricht nach unzähligen Schlägen, sich künftig des Trinkens zu enthalten, und hält tatsächlich drei Tage lang Wort, wird aber am vierten wieder betrunken in einem Rinnstein gefunden und in Arrest gebracht. Im Verhör gefragt, warum er seinen Vorsatz gebrochen habe, erklärt er, er sei mit einer Kiste Färbholz über den Lustgarten gegangen, als vom Dom die Glocken herabläuteten: Pommeranzen, Pommeranzen, Pommeranzen, und er habe seines Vorsatzes gedacht und nichts getrunken. Vor dem Rathaus in der Königsstraße habe es dann vom Turm herab Kümmel, Kümmel, Kümmel gebimmelt, doch auch da habe er, obwohl durstig, standgehalten. Erst als es auf dem Rückweg über den Spittelmarkt vom Spittelturm herab Anisette, Anisette, Anisette geklungen habe, habe er den Wirt nach dem Preis gefragt und sei schwach geworden.

Über den Autor

Heinrich von Kleist

Heinrich von Kleist (1777–1811) war Dramatiker und Erzähler von unverwechselbarer Kraft. Zu Lebzeiten verkannt, gilt er heute als einer der Großen der deutschen Klassik.

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Angaben zum Buch

Erstveröffentlichung
1810
Seiten
5
Sprache
Deutsch
Formate
PDF, EPUB, Online lesen