Sammelband Gedichte
Rauhnächte
Nebel verhüllt meine Welt
ohne Sonne
Vergehen die Tage.
Es ruhen Wald und Feld.
Mein Herz ruft stumme Klage:
„Bleibe doch, selige Zeit.“
Echo nur tönt von Weit:
„Rauhnächte stehen bereit“.
S`ist Zeit
Die Abendglocken
läuten schon.
Weit über das Land
trägt der Wind ihren Ton
Ihr Klang erfüllt
das müde Herz.
Meine Augen schauen
himmelwärts.
Möcht nicht mehr hoffen
nicht mehr schauen.
Nur auf die nahende
Nacht vertrauen.
In der stillen
nächtlichen Dunkelheit
münden alle Gedanken
im Meer der Zeit.