Was passiert wenn . . . .?
Was passiert wenn . . . .?
Dieses Kapitel ist lang und deshalb in 8 Teile geteilt.
alicecullen
Wenn Alpträume auf einmal Realität
werden
Für alle :)
Das >Für immer< besteht aus vielen >jetzt
Der Geburtstag
„Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Bella“, sagte mein Vater Charlie, als ich meine Augen öffnete.
„Dad, du willst echt mein Tag vermiesen“, murmelte ich und drehte mich auf die andere Seite.
„Aber Bells, heute wirst du 18 Jahre alt. Das muss doch gefeiert werden.“
Heute war mein 18 Geburtstag und das hieß, dass ich ein Jahr älter war, als Edward. Offiziell.
„Komm pack deine Geschenke aus“, fuhr er weiter. „Dad, ich habe doch gesagt, dass ich keine Geschenke haben will“, protestierte ich.
„Ich weiß, aber Renee hatte gedacht, dass dir die Geschenke gefallen könnten“, und setzte einen Hundeblick auf, den ich bisher nur bei Alice und Edward feststellen konnte. Aber er konnte ihn fast so gut, wie die beiden.
„Dann gib mir mal her“, ich gab mich geschlagen. Glücklich gab mir Charlie die Geschenke. Das erste war von meiner Mutter.
Ich riss schnell das Papier weg und zum Vorschein kam, ein Fotoalbum.
Ich schlug die erste Seit auf, wo ein Brief drin lag. Ich öffnete ihn.
Hoffe du klebst ganz viele Bilder von deinem Abschlussjahr rein.
Viel Spaß beim Fotografieren.
Renee und Phil.
Ich legte es beiseite und nahm Charlies Geschenk entgegen. Es war eine Fotokamera.
„Danke Dad“, auch dieses Geschenk legte ich beiseite und umarmte ihn. Er war darauf nicht vorbereitet, Eigentlich war wir beide nicht der Typ dazu unsere Gefühle zu zeigen, aber in diesem Moment konnte ich sie nicht zurück halten.
„Ist ja schon gut, Bells“, sagte er und verschwand nach unten. Ich seufzte und suchte für mich was zum Anziehen. Wenig später ging nach unten in die Küche um zu Frühstücken. Wie gewohnt suchte ich mir die Sachen für eine Schüssel Cornflakes zusammen.
„Und was machst du heute noch so?“, fragte mein Dad. „Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung“, und das stimmte auch. Ich hatte zwar eine Ahnung, wollte diese aber nicht wahr haben. Gedanken verloren aß ich mein Frühstück weiter, bis es Zeit war, zur Schule zu fahren.
Während ich zur Schule fuhr, machte ich mir Gedanken, ob Alice und Edward sich an meinen Verbot mir was zu schenken gehalten haben. Aber ich fand, dass meine Chancen ziemlich schlecht standen.
Wie schon erwartet, wartete Alice mit einem Geschenk unterm Arm auf mich.
Meinen alten Chevy brachte ich ein paar Parkplätze weiter zum Stehen.
Edward und Alice hingegen blieben an ihrem Platz neben den Volvo stehen.
„Hi Alice, hi Edward“, sagte ich als ich näher zu denen kamen. „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!“, quiekte Alice. Ich schaute mich um, um zu wissen, dass keiner mitbekommen hatte, dass ich Geburtstag hatte.
„Alice geht es noch ein wenig lauter“, sagte ich wütend. „Alice hat das nicht so gemeint. Sie ist doch nur so aufgeregt“, flüsterte er mir zu.
„Na gut ich verzeihe dir, aber nur wenn du mir sagst was du in der Hand hältst.“
„Ach, dass ist nur eine Kleinigkeit für dich zum Geburtstag“, sagte sie bedrückt.
Sofort hatte ich ein schlechtes Gewissen. „Hier Bella“, sagte sie, als sie wahrscheinlich sah, dass ich mich geschlagen gebe.
Ich nahm mein Geschenk entgegen und packte es vorsichtig aus. Es war eine CD.
Verwundert sah ich Alice an. Ich hätte nicht gedacht, dass sie mir so ein schlichtes Geschenk schenken würden. Ich hätte eher gedacht, dass sie und Rosalie mich einmal neu einkleiden würden. Aber mit diesem Geschenk war ich mehr als zu frieden. „Was ist auf der CD drauf?“, fragte ich.
„Wir haben ein paar Lieder von mir aufgenommen und auf dieser CD gebrannt“, erklärte Edward. Ich konnte aus seiner Stimme raushören, dass er Stolz war, dass er für mich ein selbst Gemachtest Geschenk gemacht hat.
„Oh danke, Edward“, und sprang an seinem Hals und gab ihm ein Kuss.
„Wow, nicht so stürmisch“, lachte Edward, als ich mich von ihm löste. „Und was ist mit mir? Ich habe schließlich das ganze aufgenommen!“, meckerte Alice.
Ich sprang auch sie an und gab ihr ein Küsschen auf der Wange. „Danke Alice.“
„Schon gut Bella.“
Kurz darauf gingen wir zum Unterricht.
Der Schultag verlief ohne große Ereignisse. Angela und Ben gratulierten mir zum Geburtstag. Ich wusste gar nicht, dass ich den beiden erzählt hatte, wann ich Geburtstag hatte. Nach der Schule fuhr Edward mit mir. Ich hätte gedacht, dass er mit Alice nach Hause fahren wollte.
„Und was machen wir jetzt an deinen Geburtstag?“, fragte er kurz nachdem wir den Schulparkplatz hinter uns gelassen hatten. „Also ich will den Tag, ganz normal verbringen. Erst machen wir unsere Hausaufgaben und danach könnten wir uns eine DVD ansehen“, schlug ich vor.
„Ich hätte noch einen besseren Vorschlag. Wir machen erst unsere Hausaufgaben und dann fahr ich dich irgendwo hin“, schlug er seinen Vorschlag vor.
„An welchen Ort denn?“
„Das verrate ich dir nicht“, dabei lächelte er mein geliebtes Lächeln. „Also eine Überraschung?“
„Jip“, er grinste noch mehr.
Den Rest der Fahrt schwiegen wir. Jeder hängte seinen Gedanken nach.
Bei mir Zuhause machten wir unsere Hausaufgaben. Ich konnte mich gar nicht richtig konzentrieren. Ich wollte unbedingt wissen, wohin er mich entführte.
Schließlich war es soweit und er band meine Augen mit einen Schal zu.
Er führte mich zu meinen alten Truck, weiter wusste ich nicht. Ich wusste nichts ob wir in Richtung Norden oder Süden fuhren. Fahren wir zu ihm? Aber es wäre unlogisch gewesen, denn er hätte mir dass ja einfach sagen können.
Oder in irgendeinen noble Restaurant? Das fand ich ziemlich nahe liegend. Denn ich hasste es wenn er für mich Geld ausgab. Ich grübelte noch eine Weile vor mich hin, bis ich schließlich aufgab. Ich musste mich wohl oder übel überraschen lassen. „Wann sind wir da?“, quengelte ich nach einer Weile. „Wir sind da, wenn ich sage du kannst die Eigenbinde abnehmen“, antwortete er gelassen.
Nachdem wir ungefähr fünf Minuten weiter gefahren waren, hielt Edward an.
Ich wollte gerade die Augenbinde abnehmen, als zwei kühle Hände sie nahmen.
„Ich hab dir es noch nicht erlaubt.“
„Na gut, aber wann kann ich die Binde abnehmen?“ „Wenn ich es sage, Liebste“, meinte er sanft. Und schon war ich in Edwards Armen, zumindest glaubte ich es. „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Bella“, riefen mir bekannte Stimmen im Chor.
„Du kannst jetzt deine Augenbinde abnehmen“, flüsterte mir Edward in mein Ohr.
Ich gehorchte und was ich sah entsprach gar nicht meine Vorstellung.
Dort standen die Cullens und Angela, Ben, Jessica und Mike. „Tut mir leid, Bella, aber Alice hat es sich nicht nehmen lassen“, sagte Carlisle, als er mir und Edward kam. „Und herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.“
„Danke Carlisle.“
Und schon kamen die anderen. Erst Alice und Emmett, hob mich hoch und wirbelte mich in Kreis herum.
„Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Kleine“, sagte er dann noch.
Erst dann kamen Jessica, Mike, Ben und Angela. Während sie mich mit Glückwünschen überhäuften, machte ich mir ein bisschen Sorgen um Jasper. Es waren fünf Menschen anwesend.
Er spürte meine Sorge und sofort wurde ich wieder ruhig, jedoch waren meine Sorgen nicht verschwunden. Dann war Alice dran.
„Warum hast du das gemacht?“, fragte ich ganz leise. Obwohl die Vampire hie im Haus konnten uns hören. Wahrscheinlich lachten sich Jasper und Emmett schlapp.
„Glaub mir du wirst Spaß haben!“
„Wenn nicht, dann koche ein ekelhaftes Gericht, dass ihr dann Essen müsst“, drohte ich. Alice hatte einen Moment ihre Gesichtzüge nicht unter Kontrolle und schon sah man, dass sie sich jetzt richtig Sorgen macht.
Soll sie ja auch.
„Es kommt aber nicht soweit“, sagte sie leise. „Bella, jetzt kommt es an Geschenke auspacken“, sagte sie lauter. Sie zog mich zu Tisch der von Geschenken überhäuft war. „Ich hab euch doch gesagt, dass ich nichts haben will“, meckerte ich. „Sorry, Bella, aber wenn man volljährig wird, muss man auch feiern“, sagte Alice. Es war ja irgendwie klar, dass sie nur an Feiern denkt. Typisch Alice.
„Also mach jetzt die Geschenke auf“, mischte sich jetzt auch Rosalie ein. Aber ihr Ton war nicht wie sonst hasserfüllt, ihr Ton war von Erwartung gespannt.
„Ja Rosalie“, und schon gab Alice mir mein erstes Geschenk. Es waren zwei Flugtickets nach Jackonsville. Das Geschenk kam von Carlisle und Esme.
„Danke Carlisle, danke Esme“, und umarmte sie. „Kein Problem, Liebes, du kommst uns momentan so blass vor“, lächelte Esme.
„Ich muss mal eben schnell was machen“, dabei grinste Emmett mich an. „Stell nichts an, Bella!“
Schon war er in menschlicher Geschwindigkeit verschwunden. „Hier, das ist das Geschenk von Jasper und Emmett.“ Ich nahm das Geschenk an mich. Es füllte sich ganz leicht an, als wäre dort nichts drin.
Ich riss das Papier auf. Auf jeden Fall irgendetwas elektronisches, dachte ich, als ich die ganzen Zahlen sah. Als ich die Schachtel öffnete, war diese leer. Verdutzt sah ich Jasper an. „Emmett baut gerade dein neues Radio ein, damit du nicht umtauschen kannst“, lachte Jasper.
„Danke Jasper“, dann rief ich etwas lauter, „Danke Emmett.“ Von draußen kam ein lautest Lachen. Paar Minuten später kam Emmett wieder rein.
Rosalie schenkte mir eine Halskette, und sie brachte wirklich ein Lächeln für mich.
Dann waren meine menschlichen Freunde an der Reihe. Jessica und Angela schenkten mir eine Buchreihe von Jane Austen. Dafür umarmte ich die beiden.
Mike und Ben hatten sich wahrscheinlich keine großen Gedanken gemacht was sie mir schenken sollten oder sie wussten nicht was ich mir wünschte. Auf jeden Fall schenkten sie mir ein Gutschein für ein Einkaufszentrum in Port Angeles.
Auch die Beiden umarmte ich und bedankte mich noch mal bei allen für die schönen Geschenke.
Den Rest des Abends aßen wir Menschen Kuchen und die Vampire aßen tapfer ein Stück Kuchen. Wobei es bei Emmett am lustigsten Ausgesehen hatte. Jedes Mal verzog er leicht das Gesicht. Ich musste mit mir kämpfen nicht einfach los zu lachen. An diesen Abend lachten wir viel und unterhielten uns. Alles in allen war es ein gelungener Geburtstag. Am späten Abend verabschiedeten sich Mike, Jessica, Angela und Ben, als Mikes Mutter drei Mal gehupt hatte.
„Und musst du uns jetzt was ganz Ekel’ erregendes Gericht kochen?“, fragte Alice nachdem die vier aus dem Haus war. „Nein, Alice muss ich nicht“, und umarmte sie. „Hab ich euch doch gesagt“, und schaute dabei Emmett und Jasper an. Ich konnte mir schon denken, warum sie die beiden ansah. Die Beiden hatten mal wieder gewettet. Ich glaubte, dass Emmett dafür gestimmt hatte, dass ich ausrasten würde, wenn ich erfuhr von der Party. Und Jasper eher dagegen, da er nur genau wusste, wie ich Überraschungen hasse, weil er ja meine Gefühle spüren konnte. „Andere Frage, wer hat eigentlich Angela, Ben, Mike und Jessica eingeladen?“
„Das war auch ich“, sagte Alice. „Ich dachte es wäre schön, wenn deine Freunde da sind. Aber der Schuss ging dann wohl nach hinten los“, seufzte sie.
„Warum Schuss nach hinten? Ich find, dass war ein schöner Geburtstag.“
„Ich musste die ganze Zeit die Gedanken von Mike und Jessica ertragen“, meckerte Edward. „Mike ist eifersüchtig auf mich, weil ich dich habe“; dabei schaute er mir verliebt in die Augen, „Und Jessica ist eifersüchtig auf dich, weil du am ersten Tag die volle Aufmerksamkeit hattest und weil du mich hast“, jetzt war ich an der Reihe in verliebt ansah.
„Und Mike hat die ganze Zeit Pläne gemacht, wie Edward dich verlassen könntest, damit er dich trösten könnte“, fügte Alice hinzu. Ich sah sie geschockt an. Ich wusste ja, dass er eifersüchtig auf Edward ist und lieber mit mir zusammen wäre, aber ich hätte nie gedacht, dass er diesen Schritt machen würde. „Keine Angst, Liebste, ich würde dich nie und nimmer verlassen. Dafür liebe ich dich viel zu sehr“, sagte Edward, als er meinen besorgten Gesichtausdruck bemerkte.
„Das hoffe ich doch sehr“, murmelte ich. Ich hatte mich immer noch nicht meinen Gesichtsausdruck unter Kontrolle. „Komm wir gehen in mein Zimmer“, sagte Edward, nach einer Weile. Ich nickte und ging mit ihm in sein Zimmer. Dort setzte ich mich auf sein Sofa, während Edward etwas in seinem Nachtisch suchte.
Nach einer Weile fand er, dass was er suchte.
Es war eine Kette.
„Das ist die Kette von meiner Mutter“, sagte er und gab sie mir. „Das ist mein Geburtstagsgeschenk für dich.“
Ich sah mir die Kette genauer an. Sie war schlicht, mit einer silberner Kette und einen Herz. Dass in der Sonne glitzert, wie Edward. „Die ist wunderschön“, murmelte ich.
„Soll ich sie dir umtun?“
„Ja gerne.“
Nachdem er den Verschluss zu gemacht hat, küsste er meinen Nacken.
Er drehte mich um und küsste mich auf den Mund. Er war nicht wie sonst vorsichtig, sondern leidenschaftlich. Plötzlich kam Alice rein.
„Alice“, sagten Edward und ich gleichzeitig. „Man, ich wollte euch nur sagen, dass Charlie angerufen hatte und gesagt, dass Bella langsam nach Hause kommen sollte, denn es ist zwölf Uhr durch“, verteidigte sich Alice.
„Na gut, dann fahr ich eben schnell nach Hause“, ich gab Edward noch mal ein Kuss und verschwand aus seinen Zimmer. Sofort war er an meiner Seite.
„Ich begleite dich“, murmelte er bevor er meine Hand nahm. Ich verabschiedete mich von Emmett, Esme und den anderen bevor ich mit Edward in meinen Truck stieg.
„Warum haben wir Bella kein neues Auto zum Geburtstag geschenkt?“, fragte Emmett etwas lauter als sonst, als er im Türrahmen stand.
Ich streckte ihm die Zunge raus und gab Gas. „Und wie fandest du deinen Geburtstag?“, fragte mich Edward. „Er war super, aber ich habe die ja noch nicht mal >Danke
Hoffe du hattest einen schönen Geburtstag bei den Cullens.
Bin schon im Bett, wenn du kommst und morgen bin ich schon um 8
Uhr mit Billy fischen.
Hab einen schönen Tag.
Nachdem ich dem ich den Zettel las, ging ich nach oben. „Dein Vater schnarcht schon“, teilte mir Edward mit, „und da er morgen Angeln ist, gehen wir schwimmen.“ Ich freute mich so sehr, dass ich ihm um Hals fiel. „Du freust dich also?“
„Ja und wie ich mich freue.“
Paar Minuten später schlief ich ein.
Der Tag
Ich wurde geweckt von tausend Küsschen, die sich auf mein Gesicht verteilten.
Ich öffnete meine Augen, und was ich sah, gefiel mir. „Guten Morgen, Bella“, hauchte er und gab mir ein Kuss. „Morgen, Edward“, sagte ich verschlafen. „Hast du gut geschlafen?“
„Ja. Wie viel Uhr ist es?“, fragte ich weiter. „Elf Uhr.“
Also etwas über zehn Stunden Schlaf.
„Wann gehen wir schwimmen?“, fragte ich weiter. „Sobald wir fertig sind“, lächelte er und gab mir noch mal ein Kuss. Wir küssten uns leidenschaftlich bis auf einmal mein Magen knurrte. „Brauchen die Menschen unter uns ein kleines Frühstück?“, lachte er.
„Ja.“
Und schon hatte mich Edward auf seinem Arm und rennte mit hoch Geschwindigkeit in die Küche.
Schnell machte ich mir zwei Toast. Die ganze Zeit über beobachtet mich Edward. Schließlich setzte ich mich und aß meine Toasts. Eine Stunde später waren wir auf den Weg nach Seattle, wo das Schwimmbad war, von außen sah es modern aus. „Von innen sieht es noch schöner aus“, sagte Edward, als ihn mein Blick sah. Er half mir aus dem Auto. „komm und sieh selber“, und zog mich zum Eingang des Schwimmbades. Die Schlange des Schwimmbades war sehr lang, aber wir verkürzten die Wartezimmer, indem wir uns küssten und ein wenig quatschen. Nachdem wir dann bezahlt hatten, mussten wir uns für einen kleinen Augenblick trennen um uns umzuziehen.
Plötzlich kamen mir Zweifel ob Edward überhaupt meine Figur schön fand. Aber diesen Gedanken lies ich sofort los, denn die Hauptsache war das ich mich in meinen Körper wohl fühlte. Als ich raus kam, stand Edward lässig an der Wand. „Sind wir etwa in der Schule?“, fragte ich. Als Antwort lachte er nur und nahm mich in die Arme. „Leider müssen wir uns jetzt wieder trennen!“, aber bevor wir in die Duschen gingen, küssten wir uns leidenschaftlich. Und ich konnte außerdem hören, wie ein paar Frauen laut aufseufzten als sie uns sahen.
„Bis gleich“, murmelte ich und verschwand in der Dusche. Als ich mich abduschte wurden mir neidische Blicke zu geworfen. Anscheinend mochten viele nicht, dass ich einen so gut aussehenden Mann als Freund hatte. Aber mir würde es nur Recht sein.
Auch dieses Mal stand Edward lässig an der Tür, dabei fiel mir erst jetzt auf, dass er einen leichten Waschbrettbauch hatte. „Du siehst wunderschön aus“, sagte Edward. Ich fühlte wie meine Wangen ganz leicht rot wurden. Bis her hatte, dass keiner zu mir gesagt.
Um meine Röte runter zu spielen, sagte ich. „Das Kompliment kann ich nur zurückgeben.“
Hand in Hand suchten wir uns zwei Liegen. Die fanden wir auch recht schnell, dafür dass es brechenvoll war. Wir legten unsere Badetücher auf die Liegen und gingen zum Schwimmer.
Dort angekommen riss mir Edward die Beine von Boden. „Hey, was soll das?“, beschwerte ich mich auf seinen Armen. „Willst du mich etwa im Pool zu schmeißen?“
„Nein, nein. Wir beide werden in den Pool springen.“ Kaum hatte er es ausgesprochen, sprang er mit mir im Becken rein. Kurz nachdem wir wieder hoch getaucht sind, küssten wir uns. Eins wurde mir heute klar, wir küssten uns ununterbrochen und nebenbei brachen wir im Moment viele Herzen. Aber mir soll`s Recht sein.
Ich war glücklich.
Das war das einigste was zählte. Der Rest konnte mir egal sein. Langsam tauchten wir wieder runter, aber wir küssten uns immer noch.
Nach einer Zeit schwamm ich meine ein- zwei Bahnen. Die ganze Zeit rüber, wo ich ein bisschen schwamm, schwamm Edward neben mir her.
Manchmal tauchte er extra länger als normale Menschen es tun. Einmal sogar wollte der Bademeister Edward retten, aber er tauchte noch rechtzeitig wieder auf.
„Mach das bloß nicht mehr!“, warnte er Edward und schaute ihn noch mal tief in die Augen.
Daraufhin knurrte mein Magen, worauf wir beide lachen mussten. Das war einfach ein komischer Moment.
Der Bademeister warf uns noch mal einem durchdringenden Blick zu, und wir gingen auf Tauchstation um zu Knutschen. Aber mein Magen knurrte ohne Pause und Edward zog mich dann zum Imbiss, der im Schwimmbad war.
Vorher machten wir aber einem kleinen Abstecher zu unserem Liegen, damit ich mein Geld holen konnte. Schnell war auch diese Sache erledigt.
„Was willst ihr denn haben?“, fragte uns eine Kellnerin. Sie schaute erst Edward an und dann mich.
„Ich hätte gern nur eine Cola“, sagte Edward. Dann schaute er mich an. Widerwillig löste sie denn Blick von meinen Freund und sah mir in das Gesicht. „Ich nehme, dass Käsesandwich und auch eine Cola.“ Dann waren wir wieder alleine.
„sie wünscht mir auch die Pest am Hals?“, leitete ich das Gespräch ein.
„Woher weißt du das denn so genau? Kannst du etwa Gedankenlesen?“. Witzelte Edward.
„Nein, kann ich nicht, aber manche Menschen können sehr leicht durchschaubar sein“, lachte ich. „Aber beantworte mir doch einfach die Frage.“
„Ja, und ich habe schon mal eine gute Idee, wie wir sie noch wütender machen könnten.“ Bevor ich fragen konnte, hatte er sich auch schon über den Tisch gebeugt und küsste mich. Genau in diesem Moment kam die Kellnerin. Sie hatte große Schwierigkeiten uns nicht einfach das Essen auf den Tisch zu knallen. Wir hörten erst auf, als sie hinter der Theke verschwunden war. „Was denkt sie jetzt über dich?“, fragte ich als wir uns lösten. „Sie wünscht sich jetzt, dass du auf der Stelle tot umkippen müsstest, damit sie in meinen Armen liegen würde um mich zu trösten. Aber sie hat eindeutig zu viel Fantasie“, antwortete er ungläubig. „Aber ich würde eher mit dir gehen, als sie auf meinen Schoß sitzen zu lassen.“
„Denk jetzt nicht an tot. Bitte“, flehte ich, als seine Augen wieder diesen glasigen Ausdruck annahmen, wenn er wieder daran dachte, dass er das gefährlichste Raubtier war und mich jederzeit mit einer einfachen Umarmung umbringen konnte. „Mach ich. Versprochen“, versprach er mir. Sein Blick blickte dann zu meinem unberührten Sandwich. „Hast du gar keinen Hunger mehr?“ „Doch, aber wir waren gerade beschäftig“, sagte ich und biss ins Sandwich rein.
Ich verputzte das Sandwich in Minuten schnelle. „Schmeckt das eigentlich auch?“, fragte er. „Für mich, ja“, und trank den Rest meiner Cola aus. Dann gingen wir zurück zu unseren Liegen. Dort legten wir uns so hin, dass wir uns in die Augen sahen. Mal sahen wir uns nur verliebt in die Augen und Mal küssten wir uns leidenschaftlich.
Einmal sogar mit Zunge.
Danach waren wir so überrascht von uns selber, dass wir uns erst mal glücklich in die Liegen zurücklegten.
Dann um kurz vor neun waren wir dann auf den Weg nach Hause. „Und wie hat die unser kleiner Ausflug gefallen?“, fragte Edward. „Es war ein ganz schöner Ausflug. Den müssen wir wiederholen“, lächelte ich ihn an.
„Das machen wir ganz bestimmt.“
Den Rest der Fahrt schwiegen wir, wenn man von unseren Küssen absah.
Plötzlich klingelte Edwards Handy.
„Was ist; Alice?“, fragte er, als er den Anruf entgegen genommen hatte.
Er hörte eine Zeit lang zu. Seine Blicke wurden schon nach den ersten Minuten immer besorgter. Er blickte mich immer besorgter an, aber auch er selber sah geschockt an.
Mache etwas in der Zukunft, was lebensgefährlich ist? Oder gar in diesen Moment?
Nein, die letzte Frage ist eine falsche Frage. Ich weiß dass es gefährlich ist mit Edward, aber ich liebe ihn so sehr, dass es mir nichts ausmacht.
Währenddessen erreichten wir mein Haus. Auf der Auffahrt parkte ein Polizeiauto mit Sirene und Blaulicht. Ich war geschockt.
Was wollen sie von mir?
„Edward, was machen das Polizeiauto vor meiner Haustür?“, fragte ich mit überraschender Ruhe, obwohl meine Gedanken gerade alles andere sind als RUHIG.
„Das werden sie dir gleich sagen“, sagte Edward. „Bitte, Edward sag es mir. Sag mir wenigstens warum sie da sind!“ „Sie sind wegen Charlie da“, flüsterte er.
Charlie?! Was hatte Charlie denn gemacht, dass seine Kollegen antanzen müssen?
Ich öffnete langsam die Tür meines Autos. Das erste was ich spürte, war die überraschende Umarmung von Alice und Esme. Erst sah die ganze Familie Cullens auf der Veranda.
„Alice, was ist hier los?“, fragte ich.
Bevor sie jedoch antworten konnte, kam der Polizist auf mich zu. „Miss Swan!“, rief er als er noch paar Metern entfernt war. „Hallo, Offizier. Entschuldigung wenn ich Sie frage, aber was wollen sie von mir?“
„Das was ich jetzt zu sagen habe, kann man nicht einfach im Freien besprechen. Lass uns doch erst mal ins Haus gehen“, seine Stimme war ziemlich angespannt. Er machte eine Geste, dass ich das Haus offen machen sollte. Dies machte ich auch und trat beiseite, damit der Offizier und die Cullens eintreten konnten. Die gingen auch direkt ins Wohnzimmer.
Alle sahen mich mitleidig an. Auch Rosalie.
Obwohl mir nicht klar war, warum sie eigentlich auch gekommen war. Wir hatten ja nie ein besonderes Verhältnis. „Also, warum sind Sie hier?“, wiederholte ich meine Frage von vorhin.
„Das was ich Ihnen zu sagen habe, ist leider nichts gutes“, er legte die Persönlichen Sachen von meinen Dad auf den Tisch. Das konnte wirklich nichts Gutes heißen. „Ihr Vater ist tot“, er hatte die letzten drei Buchstaben lang gedehnt. Zumindest kam es mir so vor. Es blieb mehrer Minuten still. Alle warteten auf meine Reaktion. Ich wollte sprechen, aber ich war zu geschockt. Mein Vater war tot.
TOT.
Er würde nicht mehr im Türrahmen stehen und sagen, dass er morgen Angeln gehen würde oder zur Arbeit fährt. „Wann. . . . Wo. . . . Wie?“, waren die einzigen Wörter die aussprechen konnte.
„Er wurde gegen halb acht, heute Abend gefunden, auf einem Waldweg in La Push. Wie er aber gestorben war, konnte man nicht feststellen? Es gibt zwei Möglichkeiten“, er stockte. Es schien so, als müsste er die Nachricht auch verdauen.
„Und die wären?“, fragte ich weiter, als es schon mehrer Minuten Stille war.
„Die erste Möglichkeit wäre, dass er einen Autoumfall hatte. Die andere Möglichkeit wäre und dass ist auch die wahrscheinlichste Theorie, dass ein Tier ihn angegriffen hat. Jedoch bleibt die Frage bei der Theorie, wie könnte ein Tier die Autotüre aufmachen?“ Edward streichelte mir meinen Rücken.
„Was für ein Tier sollte es für Ihre Meinung sein?“, fragte Emmett. Der Offizier schaute Emmett kurz an, und sagte dann. „Das weiß ich nicht genau, aber ich glaube dass es ein Bär oder Wolf sein müsste, da sie ziemlich kräftig sind“, ich spürte wie mir die Tränen flossen. Anscheinend hatte ich es erst richtig begriffen, dass mein Vater tot ist, als er mir den Täter sagte.
Ich lehnte mich an Edward und lies meine Tränen freien Lauf. „Miss Swan, hier habe ich noch ein Brief an Sie. Es lag auf den Beifahrersitz“, ich schaute auf und nahm den Brief entgegen. Vorne auf den Umschlag stand mein Name. Aber nicht mit der gewohnten undeutlichen Schrift, sondern mit einer ordentliche Schrift.
„Den Rest können wir ja noch in den nächsten Tagen sehen. Sie können ihren Vater natürlich auch noch mal sehen, bevor er beerdigt wird“, schon war er verschwunden.
Nachdem ich hörte, dass die Tür ins Schloss fiel, öffnete ich den Brief.
Ich las den Brief durch. Mein Atmen stockte. Ich hatte furchtbare Angst.
„Was ist los, Bella?“, fragte Edward.
Ich konnte nicht antworten, stattdessen gab ich ihm den Zettel. Er nahm ihn entgegen. Sofort waren auch Alice und Carlisle an Edwards Seite.
Alle drei zogen die Luft scharf rein.
„Was steht da drin?“, fragte Esme ruhig.
Carlisle begann den Brief vor zu lesen. „Bald kriege ich dich. Victoria.“
Es war zwar nur ein Satz, aber es war Angst einflößend. „Ich passe auf dich auf“, flüsterte Edward. Ich war immer noch geschockt, von den Tod meines Vaters und dass Victoria mich irgendwann kriegen wird.
Deshalb nickte ich und weinte wieder.
„Bella deine Mutter wird in fünf Minuten anrufen“, sagte Alice. „Warum?“, fragte ich, obwohl meine Stimme kaum zum verstehen war.
„Der Polizist hat in Charlies Adressbuch die Telefonnummer deiner Mutter gefunden.“
„Charlie hatte ein Adressbuch?“, fragte ich. Ich wusste gar nicht, dass er überhaupt das Wort kannte.
„Ja und du gehst ans Telefon ran“, Alice nahm meine Hand und führte mich zum Telefon.
Genau in diesem Moment klingelte das Telefon. Zitternd nahm ich ab.
„Bella Swan“, sagte ich, obwohl ich genau wusste wer dran war. „Bella, wie geht es dir?“, fragte meine Mutter sofort. „Ich weiß es nicht, Mom“, antwortete ich wahrheitsgemäß. Klar ich war furchtbar traurig wegen meines Vaters, aber gleichzeitig hatte ich Angst.
Vor Victoria.
„Ich weine schon seit der Polizist bei mir angerufen hatte. Und ich glaube bei dir es schlimmer. Deshalb fliege ich morgen früh zu dir. Ich helfe dir.“
„Wann kommst du denn? Wobei möchtest du mir helfen?“ „Ich weiß es klingt hart für dich, aber wir müssen die Beerdigung organisieren.“
„Mom, wann kommst du?“
„Weiß nicht genau. Aber ich denke mal, dass ich um 14 Uhr bei dir bin. Freust du dich mich wieder zu sehen?“ „Ja klar, Mom“, eigentlich wollte ich jetzt nicht gerade, dass sie in meine Nähe kommt, wegen Victoria.
„Schatz, wir sehen uns dann morgen. Aber einst muss du mir versprechen!“, jetzt war sie wieder die ernste Mutter. „Was denn?“
„Du heulst nicht die ganze Nacht durch. Das Leben geht weiter, auch wenn eine Person drin fehlt. Hast du mich verstanden?“ „Ja Mom. Mache ich.“
„Okay grüß noch Edward von mir. Tschüß.“ „Ja, Tschüß.“
Meine Mom würde freiwillig nach Forks kommen um mir zu helfen, obwohl sie diese Stadt hasste.
Ich drehte mich um, denn dort stand Edward. „Liebe Grüße von meiner Mutter“, sagte ich. Ich spürte schon wieder wie die Tränen die flossen. Ich versuchte sie zurück zuhalten. Dass hatte ich ja meine Mutter versprochen. Er zog mich zu ihm und hielt mich fest. So standen wir ungefähr 5 Minuten. Bis er mich etwas fragte.
„Soll ich die anderen rausschmeißen, damit du dich hinlegen kannst?“, fragte er als er merkte, dass ich kurz vorm einschlafen war. „Mir egal. Ich gehe jetzt am besten ins Bett“, dann ging ich mich langsam in mein Zimmer. Dort angekommen, schmiss ich mich sofort ins Bett und weinte noch ein bisschen. Ich hörte nur noch wie die Tür leise geschlossen wurde.
Dann war ich auch schon im Land der träume. Ich träumte von Victoria, meinen Dad und von den Cullens.
Es war kein schöner Traum, es war ein Alptraum. Immer wieder träumte ich davon, wie mein Dad von Victoria zugerichtet wurde. Und wie die Cullens mich am späten Abend trösten. Eigentlich war die Stelle mit den Cullens ja eine schöne, wenn Victoria nicht auftaucht würde und versuchen sie alle zu töten. Diese Szenen spielten sich immer wieder ab.
Ein schwerer Gang
Als ich aufwachte wusste ich erstmal gar nicht, ob ich es nur geträumt hatte, dass Charlie tot ist oder ob es real war. Leise ging ich in Charlies Zimmer und wollte sehen, ob er wirklich schlief.
Aber sein Bett war leer. Alles lag da, wie er es gestern verlassen hatte.
Da kam alles wieder auf mich zu. Die ganzen Ereignisse von gestern kamen wieder hoch.
Wie der Polizist gesagt hatte, dass mein Vater tot sei. Dass Victoria hier ar in der Gegend um mich zu finden, Dass meine Mutter hier her kommen würde.
Und wie mich Edward getröstet hatte.
Moment mal wo war eigentlich Edward? Gestern war er doch noch bei mir gewesen?
Tränen stiegen in mir auf.
Die Tränen nahmen mir die Sicht, trotzdem lief ich so schnell wie ich nur konnte in mein Zimmer.
Vielleicht hatte ich ihn gerade nicht gesehen. In mein Zimmer angekommen, sah ich als erstes auf den Schaukelstuhl. Aber er saß da nicht, also schaute ich mich weiter um.
Schließlich entdeckte ich einen kleinen Zettel, neben meinen Nachtschränkchen.
Bella,
stand darauf, ich weiß, dass es nicht der beste Zeitpunkt ist, aber ich muss jagen gehen. Ich bin in der Nähe. Und Alice und Emmett werden gegen 7 Uhr bei dir sein. Du wirst also nicht alleine sein. Ich liebe dich.
Edward.
Ich schaute auf die Uhr. Alice und Emmett werden in genau 3 Minuten da sein.
Schnell zog ich mich um.
Dann schellte es.
„Ich komme!“, sagte ich leise, denn ich wusste dass die Beiden mich hören konnten.
„Hi Ali. . .“, ich hätte wirklich gedacht Alice und Emmett wären es gewesen, aber meine Mom war da.
„Hallo Bella“, begrüßte mich meine Mom. „Hi Mom“, ich umarmte sie. „Ich dachte du kommst erst heute Nachmittag.“
„Ich habe noch einen Platz bekommen. In der Maschine früher.“ Plötzlich hörte ich wie etwas leise auf den Boden fiel. War es Victoria?
Was sollte ich meiner Mom erzählen, wenn plötzlich ein Vampir vor ihr stehen würde?
„Was ist denn das?“, fragte meine Mutter. „Mom, gehst du schon mal in die Küche. Ich gehe schon gucken“, sagte ich ruhig, Aber das stimmte nicht. Innerlich hatte ich eine ganz große Angst. Diese Angst wog mehrere Tonnen. Jedenfalls fühlte es sich so an.
Ich ging leise die Treppe hoch.
Aus meinem Zimmer hörte ich ein leises Zischen. Leise öffnete ich die tür- mein Herz schlug auf hundert achtzig. „Warum bist denn so leise?“, fragte meine Mutter mich. „Mom, sei leise!“, zischte ich.
Ich trat in meinem Zimmer ein und was mich dort erwartete war nicht gerade erfreulich.
Mein Zimmer war eine einigste Katastrophe. Überall lagen meine Sachen rum.
Und ganz unschuldig saßen Alice und Emmett auf mein Bett.
„Was habt ihr mit meinen Zimmer gemacht?“, rief ich entsetzt aus. „Bella, wer sind die Beiden?“, fragte meine Mutter, die hinter mir stand.
„Mom, dass sage ich dir sofort, aber könntest du bitte für einen kleinen Augenblick alleine lassen?“, fragte ich gespielt höflich. „Na gut, aber sage mir dann sofort wer diese Beiden sind“, sagte sie. „Mache ich.“
Sie ging raus und ich machte hinter ihr die Tür zu. „Was habt ihr mit meinem Zimmer gemacht?“, fragte ich noch mal. „Reg dich ab, Bella. Es ist alles halb so schlimm“, sagte Emmett. „Wir wollten dir eine kleine Aufmunterung geben. Deshalb bin ich gestern mit Rosalie shoppen gewesen. Dabei ist uns ein perfektes Kleid für dich ins Auge gesprungen. Für die Beerdigung“, sagte sie. Aber bei dem letzten Wort fing ich leise an zu schluchzten. Sofort fand ich mich in der Mitte von den Beiden. Ich weinte mich richtig aus, aber nach einer Zeit hatte ich keine Kraft mehr zu weinen und auch meinen Tränen blieben weg. „Und deshalb musstet ihr so ein Chaos anrichten“, die Beiden schauten mich an. „Wovon sprichst du?“
„Ich meine von diesem Chaos“, ich zeigte auf mein Zimmer. „Und noch eine andere Frage. Hat Rosalie sich freiwillig gemeldet um mit dir shoppen zu gehen, oder musstet du sie erst überreden?“ Plötzlich kam Rosalie in mein Zimmer.
„Ob du es glauben wirst oder nicht, ist deine Sache, aber ich habe mich freiwillig gemeldet“, sagte sie. Ich schaute sie fragend an. Damit hätte ich nicht gerechnet. „Ich will doch auch, dass du auf andere Gedanken kommen sollst.“
Dann tat sie etwas was ich noch nie bei ihr gesehen habe. Sie lächelte mich an. Auch ich lächelte sie an. „Bella, ich komme jetzt rein“, schon stand meine Mutter in mein Zimmer.
Ihr traten die Augen aus dem Kopf.
Ich wusste was jetzt denken könnte. >Warum auf einmal drei?
Die schrecklichsten Tage des Jahres Die Tage nach dem Tod meines Vaters waren schlimm und schrecklich. Ich weinte die ganze Zeit.
Meine Mutter und meine besten Freunde versuchten mich aufzuheitern.
Natürlich war die ganze Zeit Edward bei mir, ohne ihn und Alice hätte ich wahrscheinlich nie die Kurve bekommen. Auch die anderen Cullens waren sichtlich bemüht mir eine Freude zu machen. Jasper hatte mal einen Abend, als meine Mutter schon im Bett gegangen war, mir Freude zu geben. Jedoch war meine Reaktion nicht so wie erhofft. Denn ich weinte nur umso mehr. Ab dahin lässt er das. Meine Mutter meinte nach etwa drei Tagen Dauer Weinen, dass ich mal wieder rausgehen würde.
Ich grummelte es von, dass ich mich gleich schon mit irgendeinen Treffen würde. Sie müsste eben halt ein bisschen Geduld geben, da ich erst mit den Tod meines Vaters klar kommen musste. Alice erfüllte jedoch den Wunsch meiner Mutter und ging mit mir irgendwohin hin.
Am Anfang wusste ich nicht was wir machen sollten, auch Alice wusste es nicht.
Dann fiel mir ein, dass ich mein Erbe bei der Bank abholen könnte. Was Besseres war ja gerade nicht drin, da ich kein Bock hatte zu Shoppen.
Alice und Edward waren einverstanden, so fuhren wir kurzer Hand zur Bank.
In der Bank angekommen liefen wir sofort zu den Schließfächern. Es war eine Menge drin.
Charlie hatte mir Schmuck hinter lassen (Alice bekam ganz große Augen), einen ziemlich großen Umschlag wo Geld und ein kurzer Brief enthalten war, sowie zwei Umschläge. Ein Umschlag war für mich und einer für Edward. Edward machte ein überraschendes Gesicht als ich ihm den Umschlag reichte. Wie beide machten erst die Umschläge auf, als wir am Küchentisch der Cullens saßen.
Emmett und Alice schauten uns gespannt zu, wie wir die Umschläge öffneten.
Ich las erste den kurzen Brief wo das Geld drin war. Dort stand, dass es das Geld für das College ist, so dass ich mir keine Sorgen machen musste.
Dann las ich den anderen Brief, der war ziemlich lang, so um die 15 Seiten.
Auf den ersten fünf Seiten, stand nur dass ich tapfer sein soll wenn er sterben würde und dass er mich immer ganz doll lieb hatte. Erst ab der siebten, so um den Dreh, erklärte mir Charlie etwas was ich für nie im Leben wahr haben wollte.
Er erklärte mir zunächst, dass er genau wusste, dass er das Sorgerecht bekommen hätte, wenn er gewollt hätte. Er hatte das nicht getan, da er wusste, dass er nie so gut um mich Sorgen könnte.
Das Schrecklichste Satz in diesen Brief war: Deine Mutter ist nicht deine Mutter!
Ich brauchte mehre Anläufe um diesen Satz zu lesen. ‚Deine Mutter ist in Wahrheit deine Tante’, lautete der nächste Satz. Bei mir flossen die Tränen. Edward nahm mich sofort auf seinen Schoss, ich weinte derweil sein ganzes Hemd voll. Warum passiert mir immer so etwas? War ich wirklich so anfällig? Warum könnte es denn kein anderen passieren? Klar ich wünsche keinen anderen was gerade mit mir passiert. Aber einen musste es ja passieren.
Ich bekam derweil nicht mit, dass Edward beruhigend über einen Rücken streichelte oder hin und wieder mein Kopf küsste. Ich bekam auch nicht mit, dass alle Cullen, außer Carlisle da er arbeitet war, auch ins Wohnzimmer gekommen sind.
Ich konnte mich gar nicht wirklich darauf, den ich war immer noch darauf konzentrieren, dass meine Mutter nicht meine Mutter ist. Wer war meine echte Mutter? Hat Renee mich entführt? Sucht mich meine leibliche Mutter?
Plötzlich hatte ich Wut, ich setzte mich auf und las den Brief weiter. Wahrscheinlich guckte Jasper ein bisschen verdutzt, sowie die anderen Cullen, aber ich machte mir darüber keine Sorgen. In den Brief stand, dass meine Tante eine Zwillingsschwester hatte. Als sie mit mir schwanger war, war sie mit einem Mann zusammen, der sie geschlagen hatte. Nach der Geburt von mir hatte der Mann sie heftig geschlagen, dass sie ins Krankenhaus musste und in die OP musste.
War der Mann mein Vater?
Zum Glück erfuhr ich dass er nicht mein Vater ist, dieser Schlägertyp, aber mein Vater hatte meine Tante betrogen. Und meine leibliche Mutter hatte ihren Mann betrogen. War ich ein Kind aus einem Onenight-Stand? „Ssscchhhttt“, flüsterte Edward, als ich wieder anfing zu weinen. „Alles wird gut?“
Wird wirklich alles gut werden? Wird alles wie früher? „Bella deine Mutter kommt gleich. Sie macht sich Sorgen, weil es schon nach elf Uhr ist“, Edward in meinen Ohr. Hatte ich solange geweint? Mehr als 10 Stunden? „Sie ist nicht meine Mutter“, meine Stimme brach zwei Mal ab. „Was ist die dann?“, fragte Edward verwundert „Sie ist meine TANTE“, sagte ich.
Wieder war ich den Tränen nah.
„Warum konnte es mein Vater mir nicht sagen?“, schluchzte ich. „Vielleicht hatte er nicht den richtigen Zeitpunkt gefunden!“, vermutete er.
„Aber ich habe doch jede Sommerferien mit ihm verbracht und mit 17 bin ich zu ihm gezogen. Das heißt er hat mich 18 Jahre lang belogen. Meine Mutter-Tante hat mich auch belogen“, schluchzte ich weiter.
„Ich kann mir nicht vorstellen, wie du dich gerade fühlst“, sagte Emmett der in einer Ecke stand. Es war ihm anzusehen, dass er mit mir leidet. Nicht nur er sondern die ganze Familie leidet mit mir. „Was stand in deinen Brief`?“, ich wollte auf ein anderes Thema kommen.
„Nichts von Belang. In deinen Brief stand ein deutlicht mehr drin, als bei mir“, sagte Edward.
„Ich möchte es aber trotzdem wissen“, ich zog einen Schmollmund. „Na gut. Er schrieb dass ich der perfekte Mann für dich wäre“, sagte Edward. Er machte eine kleine Pause. „Wie würdest du reagieren, wenn deine Mutter jetzt kommen würdest?“ „Ich weiß es nicht. Ich glaube ich würde sie bitten, mir das alles zu erzählen, oder ich würde irgendwo hingehen. Und diesen Ort würde sie nie und nimmer erfahren“, flüsterte ich. „Möchtest du mit mir auf unsere Lichtung gehen, damit du deine Tante nicht sehen musst?“, fragte mich Edward. Ich nickte und schon waren wir draußen. Natürlich war ich auf seinen Rücken.
Wir brauchten für die Stecke nur zehn Minuten. Als wir an der Lichtung ankamen setzte ich mich direkt in die Mitte und weinte eine Zeit lang.
„Bella. Alles wird wieder gut!“, flüsterte Edward abermals. „wie soll alles gut werden, wenn gerade mein Leben ein Scherbenhaufen ist?“, fragte ich verzweifelt. „Wenn du dich erst Mal mit deiner Tante ausgesprochen hast, ist dein Leben nicht mehr länger ein Scherbenhaufen“, beruhigte mich Edward.
„Aber einen Frage wird immer offen sein: Wo ist meine leibliche Mutter?“
„Deine Tante werden wir es Fragen. Sie ist doch die Schwester von deiner Mutter?“
Wollte er mit mir zusammen meine leibliche Mutter suchen gehen? Ja, beantwortete ich selber meine Frage. Jetzt wurde mir nur noch mehr bewusst, wie sehr ich Edward liebte. „Du musst das nicht machen.“
„Ich möchte aber. Ich möchte dir gerne helfen. Vor allem, da es im Brief stand“, versicherte er mir.
Es stand in den Brief? Warum nicht bei mir? „Wieso stand es in deinen Brief? Warum nicht bei mir?“ „Bei dir wurde alles haargenau berichtet. Ich nehme an, dass er meinen Brief erst letztens in das Schließfach gelegt hatte“, vermutete er.
„Ich muss Renee fragen, ob sie weiß wo meine Mutter lebt“, ich gähnte einmal herzhaft. „Aber bestimmt nicht mehr heute. Ist Renee immer noch bei euch?“
„Nein, ich kann Alice’ Gedanken lesen, sie ist in 15 Sekunden hier.“ „Ich bin so endbar dankbar, dass ich dich habe. Dafür liebe ich dich noch mehr“, sagte ich aus vollen Herzen. „Ich liebe dich auch“, dann nahm er mein Kinn nd küsste mich. Ich erwiderte den Kuss.
„Bella deine Mutter ist gerade gegangen“, sagte Alice plötzlich. Ich schreckte hoch.
„Hallo ihr Turbeltäubchen, habe ich euch erschreckt?“, lachte sie. „Ach ja, ich soll dir noch ausrichten, dass du gerne heute Nacht bei uns schlafen kannst. Und ich habe schon mal deine Sachen geholt“, grinste sie.
Das Grinsen kam mir auf eine Art uns Weise bekannt vor. Ich grübelte eine Zeit nach und kam auf einen Entschluss. „Nein; Alice. Ich werde nicht zu deiner Barbiepuppe. Ich will schlafen und vielleicht noch etwas nachdenken, wie man meine Mutter finden kann“, sagte ich müde und gähnte noch einmal. „Komm ich bring dich zu uns!“, sagte Edward grinsend und nahm mich auf den Arm. Er war anscheinend der Meinung, dass ich nicht mehr länger durch halten konnte.
Am nächsten Morgen wurde von dem Quietschen von Alice geweckt. „Man Alice kannst du mich nicht schlafen lassen“, sagte ich und zog die Decke weiter hoch. Da mein Besuch selbst für Alice ziemlich überraschen war, musste ich mit der Couch von Edward zu Recht kommen. Was mir allerdings nichts ausmachte, denn sie war sehr bequem.
„Du musst aufstehen, sonst kommst du zu spät zur Schule. Edward hat dich schon schlafen lassen“, versuchte sie mich umzustimmen. „Ich hab wirklich andere Sorgen, als die Schule“, brummte ich und zog die Decke über meinen Kopf.
Augenblicklich war sie am Sofa und zog die Decke weg. „Du musst aufstehen“, nervte sie weiter.
„Bella du musst dich wirklich aufstehen, sonst kommen wir zu spät“, sagte nun auch Edward.
Beide zogen einen Schmollmund, als ich wieder die Decke über den Kopf zog. Wenn es nur einer von den beiden dies machte, kann man gerade noch so widerstehen, aber nicht wenn man zwei vor stehen. „Gibt mir fünf Minuten um wach zu werden!“, gab ich zurück. Alice schien glücklich zu sein, mich endlich aus dem Bett zu kommen.
Nach genau fünf Minuten ging ich eben schnell unter die Dusche und wusch mir die Haare. In der Zeit dachte über gestern nach. Aber ich kam nicht weiter, als ich denn schon bin. Nach gut zehn Minuten unter der Dusche ging ich mich anziehen. Kurze Zeit später saß ich in der Küche und aß wie jeden Morgen meine Cornflakes.
„Kann man das überhaupt essen?“, fragte mich Jasper. „Na klar, das ist das leckerste was es gibt“, gab ich zurück. „Kann ich mir nicht vorstellen“, sagte Jasper und ging wieder nach oben.
„Es kann ja nicht immer Grizzly geben“, murmelte ich mit einen Lächeln.
„Hast du diesen Spruch nicht einmal zu mir gesagt?“, fragte Edward. „Ja stimmt, aber der passte gerade so gut“, lächelte ich ihn an. „Ach und Guten Morgen.“
„Guten Morgen“, sagte auch er und gab mir einen Kuss auf die Lippen.
„Guten Morgen, ihr Beiden“, begrüßte uns Esme als sie in die Küche kam.
Wir lösten uns langsam und sahen zu Esme die ein wenig schmunzelte.
„Guten Morgen, Esme“, sagte ich.
„Hast du gut geschlafen?“, fragte sie weiter. „Genau, Bella hast du gut geschlafen?“, fragte Emmett der auf einmal neben Esme stand. Er hatte so einen komisches Grinsen aufgelegt, was mir sagte, dass es nichts Gutes zu bedeuten hatte. Misstrauisch sah ich an.
„Ich hab ich gut geschlafen.“
Darauf brachte Emmett ihn ein Lachen auf. Ich wusste was er jetzt ungefähr dachte, deshalb lies ich mein Kommentar einfach fallen. Kurz darauf fuhren wir zur Schule.
Alle wunderten sich das ich wieder zur Schule kam, aber sagten nur nettes wie im Sinne >Tut mir leid, dass du dein Vater verloren hast. <.
In den Stunden war ich relativ gedankenverloren, was den Unterricht angeht. Ich machte mir die Gedanken, wo meine echte Mutter war, Und wie sie wohl aussehen würde.
Ich nahm mir vor, heute Nachmittag alles in den Brief raus zuschreiben, was mit meiner leiblichen Mutter zu tun hat. Vielleicht konnte ich dann rau bekommen wo sie lebt oder wie sie jedenfalls aussah. Meine Tante müsste es doch eigentlich wissen, fiel es mir ein.
In Spanisch machte ich mir deshalb eine kleine To-Do-Liste, was ich heute alles Zuhause raus finden wollte.
„Also was werden wir heute heraus finden?“, fragte mich Edward, als er mich von Spanisch abholte.
„Ich wollte heute etwas über meine leibliche Mutter herausfinden. Wenn du willst kannst du mir helfen“, antwortete ich. „Ich bin dabei.“
Ich hatte mir so was schon gedacht.
„Okay. Ich muss nur noch die Dokumente von euch abholen. Ich habe sie nämlich vergessen“, sagte ich wahrheitstreu. „Nach der letzten Stunde fahren wir dann eben schnell zu mir, dann können wir sie holen“, versprach mir Edward. „Du bist ein Schatz.“
„Ich liebe dich.“
„Ich liebe dich auch“, sagte ich auch und schlang meine Arme um seinen Hals und küsste ihn. Er erwiderte den Kuss mit einen Lächeln, wie ich merkte.
„Wir sollten jetzt in die Cafeteria gehen, bevor du noch mehr Hunger bekommst Und außerdem wird sich Alice aufregen, wenn wir nicht kommen“, flüsterte mir Edward ins Ohr, als er sich mal wieder zu früh für meinen Geschmack von mir löste. Aber ich wusste dass es ja nur zu meiner Sicherheit war, trotzdem war es immer ein trauriges Gefühl, wenn er sich von mir löste.
„Okay“, flüsterte ich. Ich versuchte meine Bedrücktheit weg zu schieben.
Er lachte leise, als er hätte er mich durchschaut, und nahm meine Hand.
„Da seid ihr ja!“, rief Alice aus, als wir die Cafeteria betreten hatten. „Haben wir viel verpasst?“, fragte ich.
„Ich glaube schon. Mike hatte gerade eine andere geküsst, woraufhin sie völlig ausgerastet ist, und ihn angeschrieen hatte. Es war Mega laut hier drin, weil sie sich nur angeschrieen hatten. Jetzt sitzt Jess zusammen mit Lauren auf dem Mädchenklo und weint sich aus“, erklärte Angela nebenbei.
„Mike hat Jess betrogen?!“, rief ich aus und schon waren alle Blicke auf mich gerichtet. „Dreht euch wieder um!“, sagte ich normal laut. Tatsächlich taten es dann alle.
Mann war das peinlich. Etwas verspätet wurde ich rot. „Wusstest du das nicht?“, fragte Ben überrascht. „Doch Edward hatte es mir gerade erzählt, aber es noch einmal was anderes wenn es einen andere es erzählt“, erklärte ich. „Und wie geht es dir so?“, fragte Angela mitfühlend. „Relativ gut. Aber ich vermisse meinen Vater so sehr!“, gab ich zu und schon spürte ich wie eine kleine Tränen über mein Gesicht flies. Ich lehnte mich gegen Edward, der mir über den Rückenstrich. „Sorry, Bella, dass wollte ich nicht. Ich wollte eigentlich nur sagen, dass es mir wirklich leid tut und das ich froh bin, dass deine Mutter . . .“, weiter kam sie nicht, denn ich sprang auf und ging mit schnellen Schritten raus.
Ich wollte einfach nur weg. In diesem Moment war es mir egal, dass Angela geknickt in der Cafeteria saß, dass Victoria mich immer noch suchte oder das Edward und Alice mir hinter her eilen. Ich setzte mich an einer Bank die an einem Wald grenzte und so am weitesten von der Schule entfernt war.
Warum konnte es bei mir nicht normal sein? Eine Familie die nicht gerade kriminell veranlagt war? Warum hatte mich meine Mutter entführt? Warum hat Charlie dagegen nichts gemacht? „Es war nicht die Absicht von Angela dich zu verletzten“, sagte Edward neben mir. Wieder lehnte ich mich an ihn. „Warum hat es meine Mutter mir nie gesagt? Sie hatte 18 Jahre seit dafür!“, weinte ich.
„Bella alles wird gut!“
„Woher willst du das wissen? Und komme mir jetzt nicht mit Alice, bitte!“, weinte ich weiter.
„Nein nicht von Alice. Von meiner Ansicht her“, sagte er ruhig, „Du wirst immer deine Mum lieben denn es ist deine Mum. Zwar nicht leiblich aber in deinen Herzen wird sie immer deine Mum sein.“ „ich weiß, aber verstehe es trotzdem nicht“, schluchzte ich. „Sie war für mich immer wie meine eigene Mutter.“ Eine neue Welle von Tränen überflutete mein Gesicht.
„Ssschhhhtttt“, versuchte er mich zu beruhigen. Es ging eine Weile so.