Was passiert wenn . . . .?
Was passiert wenn . . . .?
Dieses Kapitel ist lang und deshalb in 8 Teile geteilt.
.
"Ich habe dich auch vermisst", flüsterte ich. "Genau, dass wollte ich hören, Schätzchen!", raunte Matt. Ich meinte Edward knurren zu hören. Sicher war ich mir aber nicht. "Matt, kannst du mich bitte herunter lassen", bat ich ihn. Ich wollte nicht, dass Edward eifersüchtig war, wenn es kein Grund gab. Es war halt so mit Matt.
"Freund?", mutmaßte er. Er schaute sich um, aber in die falsche Richtung.
"Da hast du richtig getippt, Matt. Kannst du mich bitte jetzt runter lassen."
"Spring doch", forderte er mich auf. Wie ich Matt kannte würde er mich nicht herunter lassen, also musste ich wirklich springen. Ich setzte mich aufrecht auf und sprang. Da ich Schuhe mit Absatz trug, war die Landung nicht so einfach wie sonst war, aber ich schaffte die Landung trotzdem indem ich die Landung mit den Fußballen abgefangen hatte.
"Du bist wie immer", bemerkte Matt zufrieden. "Landungen die man kaum hören kann." Er wuschelte mein Haar durch. Genervt schaute ich auf. Ich entfernte mich ein paar Schritte von ihm und ging näher zu Edward. Er sollte nicht das Gefühl bekommen, dass ich ihn vergessen habe. NAtürich bemerkte Matt es und schaute Edward an.
"Tja, dann bin ich ja froh, dass ich mich immer noch so leise bewegen kann, dass es keiner hören kann", ich setzte ein falsches Lächeln auf. Ich wusste nicht warum ich das machte, es überkam mich einfach. Es war so wie .... in Phoenix. "Du bist und bleibst eine kleiner Freiheitsadler", bemerkte Matt. "Ein Dickkopf und immer wieder ein freches Wort auf den Lippen." Er schüttete den Kopf und ging zu den anderen- also Renee und Phil. Ich schmiegte mich währendessen an Edwards Arm. Mir machte es den Anschein als wäre er ganz froh darüber, dass ich in seine Armen bin.
"Hallo, Mrs D.", begrüßte er Renée mit einen frechen Grinsen. Er wusste dass sie das hasste, im Gegenteil zu Phil er genoss es regelrecht so einen Nicknamen zu haben. "Hallo, Matt", begrüßte sie ihn freundlich. "Wie geht es dir? Ich habe solange nichts von dir gehört."
"Och, mir geht es gut, ich habe euch nur so vermisst", sagte er mit einen frechen Grinsen.
"Sind deine Haare länger geworden?", fragte Renée. Matt war ein schlanker junger Mann, der fast genuso lange Haare hatte wie ich die nur vefilzt waren.
"Nee, die waren eigentlich vorgestern noch länger, aber meine Mom sagte: 'Ich schicke dich heute noch zum Friseur, so kannst du dich doch nicht bei Bella blicken lassen. Du siehst ja aus wie eine verfilzte Ratte!' Die haben mir dort knapp fünfzehn Zenitmeter abgeschnitten!" Er hörte sich an wie eine Tussi die ihre Haare über alles liebt.
"Was für ein Drama!" sagte ich übertrieben. Meine Hand legte ich auf mein Mund. "Wie fühlst du dich? Sollen wir dich ins Krankenhaus bringen? Nicht das du Entzugerscheinungen bekommst, wenn du diese paar Zentimeter nicht streicheln kannst", lachte ich. Matt warf mir einen vernichtigen Blick zu, bei dem ich noch mehr Lachen musste. Auch die anderen begannen zu lachen unsere kleine Auseinandersetzung scheint ihnen zu amüsieren. "Sehr witzig, Swan!", zischte er.
"Fand ich auch, Micheals." Mein Lachen entpuppte sich als ein Lachkrampf. Ich musste mich weg drehen wegen ihm, weil ich mich an meiner eigenen Spucke verschluckt hatte.
"Und seid wann kennst du Bella, Matt?", fragte Jasper. Er schien bemerkt zu haben, dass man mit Edward nicht mehr ganz anzusprechen ist.
Er zuckte mit den Schultern. "Keine Ahnung, wirklich, ...."
"Jasper."
"Jasper, aber ich glaube, seit fünfzehn Jahren oder so was."
"Achtzehn, Matt", korrigierte Renee ihn. Verwirrt sahen wir sie an. "Ich habe deine Mutter im Krankenhaus kennengelernt und später habt ihr euch angefreundet."
Jetzt stellten sich auch die anderen vor und stellten auch ein paar Fragen. Matt beantwortete alle Fragen, außer bei einer musste er schlucken.
Esme hatte Matt gefragt: "Und warst du schon mal in Forks oder hier in der Umgebung?"
Er schaute mich an. Ich fragte mich wirklich, was an dieser Frage so schlimm war. Schließlich antwortete er: "Ja, ich war sehr oft hier. Wenn Bella keinen Bock hatte allein nach Forks zu kommen, dann hatte sie mich und noch zwei andere gefragt. Wir waren auch oft in La Push."
"So wie du sagst, habt ihr aber mächtig scheiße gebaut", lachte Emmett. Seine Augenbrauen hüpften ein wenig in meine Richtung. "Egal, was du jetzt denkst, Emmett, es ist nichts."
"Was denke ich denn?", fragte er.
Ich verdrehte meine Augen etwas genervt. "Wenn du unbedingt wissen willst, ich habe fast ganz La Push in Aufregung gesetzt."
"Ah, und warum?", fragte Emmett.
"Das werde ich dir nicht verraten."
"Können wir jetzt los? Ich habe Hunger!", meckerte Matt. Ich rollte genervt meine Augen. Keine zehn Minuten ist es mit ihm auszuhalten, wenn er nichts zwischen den Backen hat. "Na dann lass uns mal los fahren", rief Phil. Er wandte sich an Edward. "Und du willst wirklich nicht mitkommen?" Er schaute von mir und Edward hin und her. Hatte er von der Verlobung Wind bekommen? Ich sah wie Edward leicht den Kopf schütteln. Puh, noch einmal Glück gehabt.
"Achja, Bella! Ich fahre", verkündete Matt und rannte fast auf die Fahrertür hin.
"Nein, wirst du nicht", schrie ich. Matt schien immer zu vergessen, dass ich ein kleines bisschen schneller bin als obwohl ich immer so tue als könnte ich gar kein Sport. Wie ich es schon vermutet habe, gewann ich. Ich bin halt unbesiegbar.
"Was kann ich Ihnen zum Trinken anbieten?", fragte uns eine Kellnerin. Wir saßen in Bella Italia
, mein und Edwards lieblingsrestaurant.
"Eine Cola, bitte", sagten ich und Matt. Mum nahm auch eine Cola und Phil bestellte sich ein Bier.
Als die Cola kam, bestellten wir unser Essen. Ich nahm Pilzravioli und Mum und Phil teilten sich ein riesigen Teller mit allerlei an Fisch, Matt nahm die Pizza.
"Bella, wie bist auf Medizin gekommen?", fragte Renée nachdem wir lange geschwiegen hatten.
Ich erzählte ihr die ganze Story. Sie waren sichtlich begeistert. "Du wirst die erste Ärztin in unserer Familie", sagte Mum glücklich. Phil schaute aus dem Fenster und lächelte plötzlich. "Bella, eigentlich wollten wir dir ja ein neues Auto schenken, aber da Paige es dir geschenkt hat, haben wir ein anderes Geschenk für dich", sagte Phil, er winkte irgendeinen zu. Ich drehte mich um und plötzlich entdeckte ich meine Freunde aus Phoenix. "Oh mein Gott", rief ich und sprang auf um sie zu begrüßen. Samantha und Mitchel kamen auf mich zu und umarmten mich Matt ging mit mir.
"Wie ich Gruppenumarmungen
liebe", lachte Mitchel.
"Klappe", sagte ich lachend. "Ich habe euch so lange nicht mehr gesehen, da darf man doch eine Gruppenumarmung machen."
"Kommt, Kinder, setzt euch", forderte Phil uns auf. Die zwei bestellten sich auch noch was.
"Wo werdet ihr zur Uni gehen?", fragte Renée. "NYU", sagte Samantha. Das war bei mir in der Nähe. "Arinzona State University", sagte Mitchel. "Stanford", sagte Matt.
"Und du, Bella? Mit wem gehst du auf College?", fragte mich S.
"Mit meinen Freund", ich muss einfach strahlen, "und wir werden zur Columbia gehen."
"Warte mal, du strahlst!", rief S. "Dass sehe ich nur, wenn etwas unerwartetst passiert ist!" Sie schien ein Moment zu überlegen. Ich hoffte sie würde das nicht herausbekommen. "Bella, wann sagtest du, muss du nach Hause?", fragte Phil. "Sieben wieso?"
"Es ist nämlich schon halb sieben und wenn du die Party nicht verpassen willst."
"Ich kann auch ein paar Minuten später kommen, Alice wird sowieso darüber erfreut sein und Rose erst recht, wenn sie mit kommen wollte. Aber wenn es dich beruhigt, schreibe ich Edward eine SMS." Ich holte mein Handy heraus und sah, dass ich eine zwei verpasste SMS hatte. Sie waren von Edward und Alice. "Warum muss du jetzt gleich nach Hause? Wenn du Party erst um neun beginnt? Lässt dich Charlie nicht vorher gehen? Warum ist er nicht hier?", fragte Mitchel mit ihrer üblichen Art: Reden wie ein Wasserfall.
In meinen Augen füllten sich mit Tränen. Langsam antwortete ich ihr: "Da ich mich noch fertig machen muss, muss ich eher nach Hause zudem fängt die Party schon um acht an. Wenn ich zuhause meine, dann ich das Haus wo ich zusammen mit seiner Familie drin wohne. Ich wohne deshalb da, da mein Dad paar Tage nach meinen 18 Geburtstag gestorben ist." Es tat gut, mal darüber zu reden. "Oh mein Gott, Bella, dass wusste ich nicht", sagte Mitchel schuldbewusst.
"Kein Problem." Ich las die Nachrichten von Edward als erste. Wenn du eher nach Hause kommst, kann ich dir dein Ring geben :*. Ich hoffe dir schmeckst beim Italiener. Paige ist schon wieder abgereist. Hab noch viel Spaß, Liebste. Kuss
Klar er wollte mir nachher den Ring geben, wenn wir auf der Party sind. Echt süße Idee, aber wollen wir es wirklich jetzt schon unsere Eltern sagen? Ich weiß es nicht. Es kann sein, dass ich etwas später komme, meine Mum hat mir zum Abschluss mein alte Freunde hergebracht :) Ich würde sie dir gerne vorstellen, vielleicht wollen sie mit zur Party? Hast du es deinen Eltern schon gesagt? Kuss zurück
.
Die von Alice war ein bisschen länger als die von Edward, ich fürchtete, dass sie es gesehen hatte. Bella, meine beste Freundin, oder sollte ich lieber sagen Schwägerin! Wie konntest du mir das vorenthalten? Ich habe ja vorhin meine Ohren zugemacht, da ich dachte, dass ihr jetzt die schnülzigste Nummer macht die ich jemals gesehen hatte, aber er hatte dir einfach nur ein Heiratsantrag gemacht! Zum Glück habe ich schon ein Kleid für dich. Wenn du nachher kommst, kannst du es sehen! Achja, Edward wird es uns ohne dein Beisein sagen! Wir wussten aber schon dass ihr irgendwann heiraten werdet. Viel Spaß noch!
War ja klar, dass sie schon ein Kleid für mich hatte. "Bella? Möchtest du noch was trinken?", fragte mich S. Ich schüttelte den Kopf und wandte mich wieder mein Handy zu. Ich habe es gerade gesagt, glaube mir, Esme ist so was von glücklich. Ich wette alle rufen dich gleich noch an. Wenn du willst, kannst du es Renée sagen, es wäre sowieso besser, wenn es alle sofort wissen, ich möchte kein Versteckspiel haben. Wegen deinen Freunden brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Du kannst sie ruhig mitnehmen, nur sie werden die ganze Zeit bei dir heften, da sie keinen kennen. Sage es ihnen, meine wunderschöne Verlobte.
Gut, dann werde ich es ihnen sagen, mein wunderschöner Vorlobter
, schrieb ich schnell zurück. Ich hatte ziemlich viele Nachrichten von Jasper, Emmett und Rosalie. Von Esme und Carlisle hatte ich eher verpasste Anrufe.
Jasper schrieb: Hey, Bella, ich wollte dir nur alles Gute wünschen, meine kleine Schwägerin :)
Emmett schrieb: Ich hätte gedacht, dass ihr noch wartet, nach der Sache was in Silvester abgelaufen ist, aber das ist ja so toll ;) ich hoffe, dass ihr lange verheiratet bleibt, ach eigentlich sollte man es eher an der Hochzeit sagen, aber egal. Bis nachher, Schwesterchen :D
Rosalie schrieb: Ich gratuliere dir zur Verlobung, aber sei mal ehrlich warum hast du jetzt zugesagt, Nicht das ich es euch nicht gönne, aber komisch ist es schon. Bist du schwanger? Sorry, wenn ich es so direkt sage, es liegt jedoch auf der Hand. Bitte lass unsere neu erschaffene Beziehung nicht darunter leiden. Ich wollte nur fragen. Hab dich lieb, kleine Schwester :D Rose
Ich reißte mich zusammen um nicht die Nachrichten zu lesen, ich musste es ihnen jetzt erzählen.
"Mum, ich muss dir was sagen", fing ich an. "Was denn, Bella? Was liegt dir auf den Herzen?", fragte Renée. Ich schluckte. "Mum, Edward und ich werden heiraten", brachte ich raus. Ich hätte gerne neben Edward gesessen um seine Hand zu drücken.
"Bella, bist du schwanger? Oder warum heiratest du?", fragte sie erschrocken.
"Ich bin nicht schwanger, aber Edward hatte mich schon letztes Jahr gefragt, ich wollte da aber noch nicht, aber warum sollte ich jetzt noch warten. Ich möchte mit ihm die Ewigkeit verbringen", sie konnte ja nicht ahnen, dass ich wirklich die Ewigkeit meinte. "Oh, Bella, ich freue mich so!", sie warf sich um mein Hals. Damit hatte ich nicht gerechnet. Phil und die anderen drei umarmten mich. "Wird die Feier bei Jess sowas wie eine Art Verlobungsparty?", fragte sie.
"Keine Ahnung."
"Können wir mitkommen?", fragte S.
"Ich habe Edward schon gefragt, er sagte es wäre kein Problem, nur wo ihr schläft, bei uns ist kein Platz, da sich ein paar Freunde zum Abschluss kommen wollten."
"Kein Problem, wir haben in Port Angeles unser Hotel, wenn du uns nachher dahin bringen könntest, dann wäre es super", sagte Matt. "Okay, sollen wir dann los?", fragte Mitchel. Sie schien mir ein ticken zu aufgeregt. Irgendetwas haben die doch im Busch. "Dann lass uns fahren", sagte ich. Ich verabschiedete mich von meiner Mutter und Phil, die beiden wollen nachher mit den Taxi nach Tacoma fahren. Danach wollten sie wieder nach Jacksenville fliegen. "Schick mir rechtzeitig eine Einladung", meinte Renée. "Klar doch", lächelte ich.
"Das ist dein Auto?", fragte S unglaublich. "Ja, Abschlussgeschenk", antwortete ich knapp. "Ein BMW E70!", rief Matt. Ich setzte mich auf den Fahrersitz. Das Innenleben stellte sich als hellbraunes Leder raus. "Ich muss noch eben zuhause anrufen", sagte ich den drei Bescheid. Ich klemmte mein Handy in die Lautsprechanlage. Ich fuhr dann schon mal los.
"Cullen", meldete sich Emmett.
"Hey, Emmett, ist Edward in der Nähe?", fragte ich ihn. "Meine kleine Schwester!", rief er. "Und wie geht es dir als Fast-Cullen?"
"Eigentlich gut, mir würde es besser gehen, wenn ich Edward sprechen kann."
"Edward steht eigentlich die ganze Zeit neben mir."
"Edward, ich wollte dir oder euch nur sagen, dass ich meine Freunde mitbringe."
"Kein Problem. Wann wirst du dasein?", fragte er. "In ungefähr einer Stunde, wahrscheinlich werde ich etwas früher dasein."
"Wieso?"
"Gucken wie schnell mein Auto fahren kann", lachte ich. Edward lachte.
"Tja, wahrscheinlich nicht so schnell wie Alices Porsche", lachte er. "Was für ein Porsche?", fragte Matt aufgeregt. "Edward, dass ist Matt", stellte ich die beiden schnell vor. Obwohl sie sich schon kannten.
"Hallo Matt", begrüßte Edward ihn.
"Ja, hi, Edward. Ich wollte dich fragen, was für ein Porsche diese Alice fährt."
"911- Turbo Porsche."
"Wow", hauchte er.
"Sind Kate und so noch da?", fragte ich ihn. "Ja, sie wollen noch drei Wochen oder so bleiben. Vorallem wollen sie dir zum Abschluss gratulieren."
"Okay, sie hätten mich auch anrufen können, sie hätten doch nicht extra hierhin fliegen müssen."
"Ach Bella, sei doch nicht so", rief Kate aus dem Hintergrund. "Wir wollen euch doch nur zum Abschluss gratulieren..."
"...und dir zur Verlobung alle Gute wünschen", rief Garret, den kannte ich nur von hören, aber es musste er sein. "Ähm, danke", sagte ich. Ich wollte nach meiner Tasche die hinten lag greifen. "Und wie geht es euch?"
"BELLA", rief Samantha erschrocken. "Augen auf die Straße. Ich sage dir bau bloß kein Unfall!"
"S, spiel hier nicht die Dramaqueen", sagte ich. "Bella, was ist los?", fragte Edward. Ich konnte auch die Panik bei ihm hören.
"Nichts. S, gib mir bitte dann ein Halsschmerzbonbon."
"Geht doch, B."
"Hey, Edward lege dann mal auf. Tschüß", verabschiedete ich mich von den allen.
"Tschüß", sagten mindestens zehn Vampire. "Ich liebe dich, Bella", hauchte Edward.
"Ich liebe dich auch", hauchte ich zurück. Ich drückte auf den Anruf beenden.
"Dein Freund scheint nett zu sein, auch sein Bruder Emmett. So heißt er doch, oder?", brabbelte Mitchel.
"Ja, Edward und Emmett sind schon klasse", stimmt ich ihr zu. "Ist Emmett Single?", fragte S neugierig.
"Nein, er ist zusammen mit Rosalie."
"Rosalie?", fragte S.
"Ich habe sie gerade Rose genannt."
"Ist Alice noch Single?", fragte Matt.
Fassungslos starrte ich ihn an. "Alice ist kein Single. Sie ist glücklich in einer Beziehung." So ging es die ganze Zeit. Sie fragten mich seit wann ich mit Edward zusammen bin, was für ein Typ er ist, ob die Familie nett ist und so weiter und sofort. Auch fragten sie mich wohin wir nachher hingehen. Wir hatten noch ein kleinen Abstecher gemacht zu dem Hotel wo sie wohnten. So kamen wir leider erst um Punkt acht Uhr in Forks an. Sie sahen mich alle wie ein Auto an, als ich wieder aus der Stadt fuhr.
"Bella, du weißt doch, dass wir schon in Forks sind!", erinnerte mich Mitchel. Ich fuhr den Weg entlang, der zur Auffahrt führte. "Die Häuser stehen sozusagen im Wald", informierte ich die drei. Ich fuhr schnell die Auffahrt entlag. Kurz vor der Garage hielt ich an. Wo sonst mein Truck stand, war eine riesengroße pinke Schleife. Ich stieg aus um die Schleife abzumachen. Auf ein Zettel stand: Dein neuer Stellplatz, wenn es nicht passt, tausch einfach mit Emmett. Rose
Ich lachte, ich reißte die Schleife ab und nahm sie mit zu meinen Auto, dort schmiss ich die Schleife auf Matts Schoß. Matt hatte die Augen ganz aufgerissen.
"Die ganzen Autos gehören alle zu den, euch?", fragte er unglaubwürdig.
"Ja." Ich parkte das Auto ein. Ich sah schon wie Esme hinausrannte (natürlich in menschlicher Geschwindigkeit) und nahm mich in den Arm. Edward kam langsam hinter ihr her. Er verdrehte die Augen leicht.
"Oh, Bella, ich freue mich so für dich. Das Kleid, was Alice designed hat, sieht einfach traumhaft aus." Sie schluchzte leicht. "Ach, Esme, nicht weinen. Ich bin es nur." Ich streichelte ihr Rücken. "Ja, du bist es und bist bald meine Schwiegertochter", sie schluchzte weiter.
"Ach, Esme, lass das Kind doch heil", sagte Carlisle. Esme lies mich los, aber nur, damit Carlisle mich umarmte. "Willkommen in der Familie."
"Dankeschön." Alice und Emmett kamen aus dem Haus. Emmett umarmte mich. Alice sah ein bisschen gestresst aus. "Bella, wir müssen uns fertig machen", sagte sie. Sie schaute zu Edward der mit Matt sprach. "Der Zeitplan hast du ein bisschen durcheinander gebracht, vorallem mit deinen Freunden. Von denen du mir gar nichts gesagt hat." Sie schlug mir leicht an die Schulter. "Los, du gehst jetzt rein, die anderen zu begrüßen und Bella, Rosalie ist etwas verärgert, also reiße sie nicht so doll."
"Mache ich nicht." Ich ging rein.
"B, warte", rief Samantha.
"Was ist, S?", fragte ich sie.
"Du weißt, dass ich Angst habe vor allzu weiße und perfekte Zähne seit ich die eine Zahnpastawerbung gesehen habe", erinnerte sie mich.
Ich lachte und rief: "Zahnpastawerbung."
"Bella, dass ist nicht witzig."
"Doch, nun komm schon." Ich öffnete die Tür und gleich fünf Vampire kamen.
"Hey, Carmen."
"Bella, was höre ich da, du wirst eine Cullen?", fragte sie aufgedreht. "Was hattest du denn heute gegessen?", fragte ich sie. "Keine Ahnung", antwortete Eleazar. "Ich war diesmal nicht dabei." Er kam auf mich zu und umarmte mich, auch die anderen kamen und umarmten mich. S sah eher danach aus, dass sie gleich umkippen würde.
"Zahnpastawerbung?", fragte ich. Sie nickte. "Komm, ein Schluck Wasser wird dir helfen." Ich ging zusammen mit mir in die Küche. "Du weißt, wie sehr ich es hasse."
"Du solltest mal zum Seelenklempner gehen. Es gibt wahrscheinlich viele gute davon in New York City."
"Klappe, Schweinebacke", lachte sie.
"Hey, Bella, kannst du mich gar nicht mehr begüßen?", fragte Rosalie verärgert.
"Entschuldige, Rosalie, aber meine Freundin Samantha ist ein wenig schlecht geworden, deshalb habe ich ihr ein Glas Wasser gegeben", erklärte ich ihr.
Ihre verärgerte Miene wich und ein glücklicher Gesichtsausdruck kam. "Hast du jetzt wirklich gedacht ich wäre schlecht drauf? Oh Bella, du musst noch ein bisschen lernen. Ich freue mich so sehr, wirklich. Ich bin fast so sehr aufgeregt wie Esme und Esme ist aufgeregter als ihr beiden zusammen." Sie nahm mich in den Arm. "Jetzt geh aber, du musst dich fertig machen."
"Kommst du nicht mit?", fragte ich verwirrt. "Nein, ich bleibe mit Emmett hier. Wir wollen noch ein bisschen mit den anderen die Zeit verbringen."
"Okay, bis nachher."
Wir gingen zum anderen, zu meinen Haus. Mitchel saß auf Matts Schoß, sie warteten zusammen mit Emmett, Edward und Alice auf den Sofa.
"Seit wann seit ihr zusammen?", fragte ich verwundert. S hatte auf einmal wieder eine Art Panikanfall.
"Zahnpastawerbung?", fragte Matt.
"Jip."
"Es geht gleich wieder", sagte sie atmenlos. "Komm S, du gehst dich jetzt erst einmal was trinken", sagte Mitchel und führte sie in die Küche.
"Hast du schon Jess erreicht?", fragte ich Edward. "Ja, sie find es eine wunderbare Idee."
"Okay, es geht wieder", sagte S, "wir können uns jetzt fertig machen gehen." Wir vier Mädels gingen nach oben. Anstatt uns umzuziehen, kam Matt mit nach oben und die beiden Mädels fragten Alice ob sie wohl noch unten bleiben könnte.
"Ich finde wir könnten die Legenden noch einmal aufleben lassen", erklärte S schnell. Sie wühlte in ihre Tasche herum und holte eine große Kulruttasche heraus. Wenn ich mich richtig erinnere, dann war das letzte mal als wir das gemacht haben, jünger, in La Push und vorallem wir -oder ich- haben nicht an die Legenden geglaubt. Eigentlich endete dieses Aufblühen darin, dass ich durch den Wald rannte und zwar um Leben, auch wenn es dort noch keine Werwölfe gab.
"Nein, da mache ich nicht", stellte ich mich quer. "Ihr könnt dies ja machen aber ohne mich. Außerdem was bringt das nichts, wenn wir keinen damit aufregen können. Keiner in Forks glaubt daran."
"Was ist mit deiner neuen Familie? Wir sind hier im Vampirgebiet, der Wald gehört ihnen und den Wölfen. Forks hingegen ist ein neutrales Gebiet",schlussfolgerte Mitchel. Woher wusste sie das so genau? Hat sie dies alles recherchiert nur für diesen Streich. "Warum wollt ihr das machen? Woher wisst ihr die Grenzen so genau? Ich wusste es ja selbst nicht!"
"Jacob", war von den dreien die simple Antwort. Jacob. Jacob. "Ihr wollt also die halbe Jugend von Forks in Aufregung versessen?", hakte ich nach.
"Nun ja, klaro", rief Matt. "Keine Abschlussparty ohne ein Streich."
"Ohne mich." Ich wollte gar nicht vorstellen, wenn SIE mich sehen werden mit roten Augen und den beiden Opfern die aus dem Wald herauskamen, blutüberströmt. Ich würde dann natürlich lässig im Baum hängen mit roten Augen.
"Kein... sowas mache ich nicht", ich konnte mir nicht vorstellen, wie es für Edward und Alice aussehen würde. ICh konnte es mir uach nicht vorstellen.
"Ach komm schon, die Vampirjagd ist eröffnet", flüsterte Matt. Fassungslos sah ich ihn an.
"Ich hole jetzt Alice, dann geht Matt raus und wir Mädchen machen uns fertig für die Party", kommantierte ich. Ich wollte doch nur eine kleine Party feiern mit meinen Freunden. Wie ich sie kannte, dann musste ich heute seh genau aufpassen was ich trank.
"Bella, dass Kleid sieht traumhaft aus", schmwärmte Mitchel. Sie selber hat sich ein gelbes Kleid angezogen, was gut zu ihren braunen Haaren und ihren dunkelen Teint. Der Streich war schon gar kein Thema mehr. Jetzt drehte sich alles um die perfekte Frisur und Make-up, ob das Kleid auch wirklich passte. Wir brauchten nicht lange, alles zusammen nur eine halbe Stunde. "Können wir los?", fragte ich.
"Oh ja, ich brauche unbedingt einen Typen heute", sagte S. Wir lachten und gingen hinunter. Ich drehte mich zu den anderen. Edward hatte sich auch schon umgezogen und hatte sich zu einer hellblauen modisch verwaschene Designer- Jeans ein weißes Hemd, was ein bisschen aufgeknöpft war, und ein schwarzes Sakko angezogen. Er sah klasse aus. Jasper hatte fast das selbe an wie Edward. Matt hatte sich nichts neues angezogen, er hatte immer noch die Turnschuhe, die Jeanshose und das Peace- T-shirt an. "Bella, kommst du noch mal nach oben!", forderte mich Edward auf mit einen glüskseligen Lächeln auf.
"Klar." Ich ging zusammen mit ihm nach oben. Oben angekommen kniete er sich vor mir.
"Bella, willst du meine Frau werden?", fragte er nochmal. "Ja", hauchte ich. Diesmal steckte er mir einen Ring an die linke Hand. Er stand auf und küsste mich leidenschaftlich. "Wir müssen los", hauchte ich unter den Kuss hervor. "Ja, leider", hauchte er zurück. Ich nahm seine Hand und ging nach unten. Die anderen waren schon nicht mehr hier, sie waren bestimmt schon in den Autos gegangen.
"Ich fahre mein Auto", warnte ich Edward vor. "Okay." Meine drei Freunde saßen hinten. "Ich brauche Hintergrundinfos", sagte Mitchel. "Warum habt ihr alle solche Zahnpastawerbung- Zähne?"
"Gute Pflege", schmunzelte Edward.
"Ist klar",sagte sie ironisch.
"Wir sind da!", verkündete ich, als wir vor einen mittelgroßen Haus standen. Überall standen Autos und überall hingen Luftballons. Das Haus war hell erleuchtet. Es dröhnte die Musik aus der Tür, die offen stand.
"Hoffen wir einmal, dass es gut wird", flüsterte ich zu Edward. Er nickte und nahm meine Hand.
"Wir werden gleich mit Fragen durchlöchert, dass ist dir schon klar, oder?", erinnerte er mich.
"Ja, und ich werde sie alle glücklich beantworten", versicherte ich ihm.
"Hallo, ihr vier", begrüßte uns Jessica, sie umarmte uns. Sie wendtete sich an meine Freunde. "Schön dass ihr auch kommen konntet. Ich hoffe meine Party gefällt euch." Sie ging davon. Es kam mir vor, als würde sie leicht schwanken.
"Kann es sein, dass sie leicht angetrunken ist?", fragte ich Edward. "Ja, aber nur ein bisschen", sagte er ironisch. "Wir sind dann mal weg, Bella", sagte Matt und ging mit den anderen beiden davon auf die Tanzfläche.
"Sollen wir auch auf die Tanzfläche?", fragte Edward. "Okay." Ich harkte mich bei ihm ein. Zusammen tanzten wir ein bisschen. Die Band spielte super. Nebenbei angemerkt, wusste ich nicht, dass Jess' Eltern so viel Kohle haben und sich eine Band leisten konnten. Es kann ja natürlich sein, dass diese Band eine ganz normale Schulband war. Aber dennoch! Angela und Ben begrüßten wir erst recht spät am Abend. Ihr fiel natürlich auf, dass ich einen neuen Ring trug. Sie hatte gar nichts gesagt, sondern mich umarmt. Sie und Ben wirkten ein wenig distanziert. Was mich wunderte.
"Entschuldige, ich muss mal Bella ausleihen", sagte Matt, als ich mit Edward standen und küssten uns. Matt war wie immer und nahm meine Hand. Zwei Schritte gingen wir dann kamen S und Mitchel. Sie hoben mich hoch.
"Was habt ihr vor",fragte ich leicht panisch. Alle schauten mich irritiert an. Ich schaute unsicher umher.
"Rache", sagten sie lachend. Matt trug mich in seine Arme und rannte zusammen mit mir zum Pool. S und Mitchel rennten mit. Mit einen lauten Platsch landeten wir im Pool. Mein Atmen ging stoßweise als ich auftauchte. Ich schwimmte zum Beckrand, mein kläglicher Versuch aus dem Wasser zu heben, ging daneben. Meine Mitschüler sahen uns mit großen Augen an, anscheinend hatten sie so was noch nie gesehen. Mitchel hob sich gekonnt aus dem Becken. Sie sah mich an und half mir raus. "Danke", sagte ich.
"Kannst du noch ein Salto?", flüsterte sie. "Weiß nicht, wieso?", fragte ich zurück.
"Eine kleine Show geben."
"Müsste ich eigentlich noch hinbekommen." Obwohl ich nicht gerade eine Sportskanone war, hatte ich mal so eine Phase gehabt, wo ich im Turnverein war, wo halt auch Saltos auf den Plan stand. Da war ich fünfzehn.
"Okay, auf drei. Eins...", wir entfernten uns ein paar Schritte, "Zwei..." Wir liefen los, "Drei!" Wir machten den Salto. Ich merkte wie perfekt er war. Ich war sogar noch ein wenig höher, deshalb war mein Aufprall ein wenig später. Mein nächster Versuch elegant aus dem Wasser zu steigen gelang. Ich half S aus dem Wasser, Mitchel und Matt konnten dass schon. Lachend frang wir uns unsere Haare aus. Dann gesellten wir uns wieder zu den anderen. Im Laufe des Abends wurden alle mir etwas zubetrunken, auch meine Freunde hatten schon etwas intus. Alice und Jasper hatten sich schon vor einer halben Stunde verabschiedet. "Sollen wir auch gehen?", fragte ich Edward, als es um die halb eins war.
"Ja, aber müssen wir die drei nicht noch zum Hotel bringen?"
"Ja, warte ich werde sie holen." Ich ging zu der Tanzfläche wo die drei waren.
"Matt, Mitchel, Samantha, ich werde euch jetzt ins Hotel bringen", sagte ich zu ihnen.
"Wieso denn?", fragte Matt.
"Wir können doch auch mit den Taxi fahren!", sagte Samantha. Warum bin ich nicht auf die Schlaue Idee gekommen? "Ich werde euch dann ein Taxi rufen. Ihr kommt mit. Ich glaube ihr habt ein wenig zu viel getrunken." Ich nahm sie an der Hand und führte sie zu meinen Auto, dort rief ich ein Taxiunternehmen an. Sie sagten zu mir, dass ein Taxi in zwei Minuten da ist. Der Taxifahrer kam wirklich nach zwei Minuten, ich nannte den Fahrer die Adresse vom Hotel. Ich winkte ihnen noch zum Abschluss bis sie hinter der nächsten Ecke verschwunden waren.
"So und wir werden jetzt nach Hause fahren. Danach gehen wir baden und später im Bett lassen unsere Freude darüber aus, dass wir bald heiraten werden", sagte er seinen Plan für die Nacht. Er legte seine Hände an meiner Taille. Ich legte meine Arme auf seine Schultern.
"Hört sich gut an." Wir küssten uns noch einmal, dann stiegen wir ein. Edward fuhr, da er der Meinung war, dass ich nicht mehr so gut sehen kann. Insgeheim wollte er einfach nur das Auto fahren. Ich konnte es ihm auch nicht verübeln. Das Auto war erste Sahne. Zuhause setzten wir seinen Plan in die Tat um. Mehrfach.
Deine, meine Hochzeit?
"Bella, aufstehen", weckte mich Edward an dem Tag wo Angela und Ben heiraten.
"Ja, ich bin ja schon wach", murrte ich.
"Komm, du musst in einer halben Stunde an deinen Auto stehen." Ich schlug die Decke weg. Langsam setzte ich mich auf. Ich stand auf und ging in Halbschlaf zum Badezimmer um zu duschen. Als ich aus der Dusche wieder rauskam, trocknete ich mich ab und zog mir meinen Jogginganzug an. Ich hatte nur noch eine viertel Stunde. "Morgen", begrüßte ich Edward.
"Guten Morgen, Liebste", sagte er und küsste mich auf die Stirn. Er stellte mir mein Frühstück hin. Ich aß in Ruhe. "Wann sollen wir heiraten?", fragte Edward. "Keine Ahnung, dieses Jahr noch?" Es war eher eine Frage als eine Antwort.
"Habe ich mir auch schnon gedacht."
"Wo möchtest du denn heiraten?", fragte ich ihn neugierig. "Am liebsten möchte ich ganz traditionell heiraten, aber wenn du es nicht möchtest, können wir auch was anderes machen", sagte er. ich schüttelte den Kopf. "Nein, nein, dass ist schon in Ordnung." Eigentlich graute es mir davor. Wofür wurden die Elvis Prestley-Kapellen in Las Vegas erfunden?
"Du hast noch zwei Minuten bis Alice kommt um dich abzuholen", teilte er mir mit.
"Einst muss du mir noch versprechen", forderte ich. Verwundert sah er mich an. "Klar, alles was du willst."
"Bitte lass unsere Beziehung nicht daran zerstören, dass wir geheiratet haben."
Er lächelte mich engelsgleich an. "Dass kann ich dir mit Leichtigkeit versprechen." Er küsste mich nochmal innig, bevor ich zu meinen Auto ging und mit Alice zur Angela fuhr. Unsere Kleider hatten wir gestern Abend schon in meinen Kofferaum gelegt. Auch andere Sachen wie Lockenstab und Make- up hatte Alice vorsichtshalber mitgebracht. Auf der Auffahrt kam uns Ben entgegen, da wir fast am Anfang der Auffahrt waren, fuhr ich rückwärst. Ich winkte ihn zu und fuhr mit knapp hundert die Auffahrt entlang. Bei Angela war ihre Mutter vollkommen aufgelöst. Mistraurisch gingen wir nach oben wo Angela ihr Zimmer hatte. Sie saß auf ihr Bett, sie saß da wie ein Häufchen Elend.
"Angela, was ist los?", fragte ich besorgt. Ich kniete mich vor ihr. "Ben und ich sind zwar noch zusammen, aber die Verlobung haben wir gerade aufgelöst", erzählte sie nach mehreren Versuchen. "Das tut mir leid, Angela. Du hast dich doch so sehr darauf gefreut", versuchte ich sie zu trösten.
"Ja, ich weiß", schluchzte sie.
"Was sollen wir jetzt machen?", fragte ich die Beiden. Plötzlich tauchte Ben im Türrahmen auf.
"Natürlich eine Hochzeit feiern", sagte er fröhlich. Fassungslos sah ich die beiden an. "Ihr seid doch wieder verlobt?"
"Wir sind zwar immer noch verlobt und werden es wahrscheinlich die nächsten zwei Jahre auch sein!", verkündete er.
"Von wen werden wir es dann feiern?", fragte ich. Die beiden grinsten mich an. Meine? "Oh nein, ich werdet jetzt nicht eure Hochzeit sausen lassen, damit Edward und ich heiraten können."
"Das war eigentlich von Anfang an der Plan", sprach Angela. Sie sah jetzt gar nicht mehr aus wie ein Häufchen Elend aus. "Du hast die ganze Zeit deine eigene Hochzeit geplant!" Ich setzte mich auf das Bett.
"Hattet ihr das geplant?", fragte ich sie. "Wie konntet ihr das die ganze Zeit geheim halten?"
"Ja, aber Edward hat es erst gerade erfahren", erklärt Ben. "Warum?", fragte ich sie.
"Ihr seid dazu geschaffen die Ewigkeit zusammen zu verbringen", sagte Alice.
"Ich muss das mit Edward besprechen", sagte ich zu ihnen. "Brauchst du nicht. Ich soll dir sagen, dass du dein Mund halten sollst und dich auf die Hochzeit vorbeireiten sollst. Er will dich nämlich so schnell wie möglich heiraten", brachte mich Ben von diesen Gedanken ab. Alice forderte mich auf aufzustehen. Aber jetzt heiraten?? Wenn ehrlich war, hatte ich nicht damit gerechnet undbedingt jetzt zu heiraten, sondern erst in einen Jahr oder sogar noch später.
"Du schaust mich jetzt an", forderte sie mich auf. Ich schuate sie an. "Ich kenne meinen Bruder und er will mit dir die Zukunft teilen. Er will dich heiraten. Er hatte dich schon Silvester gefragt, natürlich war das der erste Schachzug, aber wie er es erwartet hatte, hast du nein gesagt. In den restlichen Monaten merkte er, dass Angela und Ben noch nicht bereit sind. Ich fing sie an einen Tag ab, an denen du mit Rosalie weg warst. Schachzug zwei. Schachzug Nummer drei folgte, sie hat dir die komplette Kontrolle über die Hochzeit überlassen. Du hast dich fast so sehr auf die Hochzeit gefreut, wie Angela, dass war Schachzug vier. Ich habe dann deine Freunde und deine Eltern eingeladen, und fertig war die Hochzeit. Das einzigste was jetzt noch fehlte war das Brautpaar. Aber dies haben wir auch, also setzt du dich jetzt hier hin und wir machen dich schön." Sie drückte mich auf ein Stuhl. Sie kämmte meine Haare. Das komplette Verwöhnprogramm. Mrs Webber war anscheinend nur verärgert gewesen, da ihre Söhne Mist gebaut hatten. Gegen sechszehn Uhr forderte mich Alice auf mich hinzustellen, damit sie mir mein Kleid anziehen kann. Ich hatte ja auch keine andere Wahl. Wenn Alice einmal etwas beschlossen hat, dann hatte man kein Mitsprach mehr. Leider.
"So wir werden jetzt zur Kirche fahren", sagte Angela. Vorsichtig ging ich die Stufen hinunter. Da Angela und ich die gleiche Größe hatten, trug sie mein Kleid und ich das was Alice für mich geschneidert hatte. Mein Herz raste wie ein Zug. Ich hatte keine Ahnung, was mich gleich erwartet.
"Die weißen Rosen haben wir natürlich gegen rote Rosen eingetauscht", sagte Alice. Wir stiegen in eine Limousine ein. Mein Kleid war nicht bauschig. Es war einfach, aber wunderschön. Das Kleid wurde mit einer Reihe von Knöpfen zusammen gehalten. Auf den Kleid waren kleine Stickerein in Formen von Rosen und andere Blumen. Außerdem hatte das Kleid eine kleine Schleppe. Ich trug keinen Schleier. Meine Haare waren offen und gelockt. An einer Seite war eine rote Rose befestigt.
Vor der Kirche stand nur Phil. Er wartete auf uns vor der Kirche. "Hallo, Bella", bgerüßte er mich.
"Hallo, Phil", sagte ich. "Warum bist du nicht drin?"
"Ich wollte mich anbieten dich zum Altar zu begleiten. Dein Dad ist tot und er hätte super gefunden, wenn du nicht alleine zum Altar gehen muss." Überrascht sah ich ihn an. Dass hätte ich nicht von ihn erwartet.
"Ich finde es eine super Idee." Ich harkte mich bei ihn ein. "Okay, ich habe gerade dem Orgelspieler eine SMS gesendet. wir können jetzt kommen", verkündete Alice. Sie und Angela gingen voran. Wieso habe mich dazu überreden lassen. Vielleicht war ich noch nicht dazu bereit. Hör auf, so negativ zu denken, du liebst Edward über alles und du würdest alles machen. Wirklich alles? War ich bereit dafür? Ich schaute leicht verzeifelt zu Alice. Sie beachte mich gar nicht sondern einfach weiter. Was sollte dass? Ich liebte Edward und das war das einzigste was zählte. "Bella, bereit?", fragte mich Phil.
"Alles klar." Wir gingen in die Kirche hinein, als die große Fanfare durch die Kirche ging. Alle standen auf. Ich konnte meine Mutter sehen, die ganz vorne saß zusammen mit meiner kleinen Cousine. Auf der anderen Seite konnte ich alle Cullens sehen und die Denalis. Auf meiner Seite waren alle meine Freunde. Ich konnte sogar einige Tanten und Onkel von mir dort wieder finden, die ich in meinen Leben erst ein paar gesehen hatte, außer Tante Ann, sie hatte ich bis bevor ich nach Forks kam fast jeden Tag besucht. Edward stand am Altar. Er sah himmlisch aus. Er formte die Wörter 'Ich liebe dich'. Zur Antwort lächelte ich ihn an. Alle schauten mir nach.
Nachdem wir den kleinen Gang beweiltigt hatten. Phil legte meine Hand in Edwards. Die Zermonie dauerte nicht lange, schnell kamen wir zur wichtigsten Stelle. Obwohl es schnell ging, weinte ich ein wenig. Edward wischte sie weg.
"Möchten Sie, Edward Anthony Masen Cullen, die hier anstehende Isabella Marie Swan zur rechtmäßigen Ehefrau nehmen, zu lieben und ehren bis der Tod euch scheidet?", fragte Angelas Dad Edward. "Ja, ich will." Er steckte mir einen einfachen goldenen Ring an meinen linken Ringfinger.
Er wandte sich an mich. "Und willst du, Isabella Marie Swan, den hier anstehenden Edward Anthony Masen Cullen zu deinen rechtmäßigen Ehemann nehmen, zu lieben und ehren bis der Tod euch scheidet?"
"Ja, ich will." Ich nahm den Ring für Edward und steckte ihn an. "Nun erkläre ich euch zu Mann und Frau", rief er. "Ihr dürft die Braut küssen." Edward nahm mein Gesicht in seine Hände und küsste mich erst zart und dann leidenschaftlicher. Wir konnten uns kaum lösen. Jedoch als wir Emmetts leises Räuspern hörten, lösten wir uns.
Wir gingen die Stufen hinunter und gingen den Gang entlang. Unsere Freunde und Familie kamen mit uns. "Lässt du dich jetzt gerne überraschen, Mrs Cullen?", fragte Edward leise als wir draußen ankamen.
"Dies war schöne Überraschung, aber trotzdem bin ich immer noch nicht für Überrschungen", antwortete ich. Draußen wartete ein Fotograph, der auch sofort anfing uns an zufotographieren. Dann kamen unsere Familien mit uns.
Als das endlich fertig war, umarmten uns unsere Familien. Meine Mutter weinte die ganze Zeit. Auch meine Freunde die aus Phoenix kamen, weinten ein wenig. Sie kamen auf uns zu. "Gruppenumarumg", rief Mitchel. Wir umarmten uns. "Ich hoffe, dass ihr glücklich seid", sagte Angela als wir uns lösten. Ich ging zu ihr und umarmte sie.
"Natürlich bin ich das", sagte ich.
"Glaube mir es war schon schwierig es von dir geheimzuhalten", sagte Ben. "Manchmal waren wir kurz davor, aber dann sagten wir immer: "Wir müssen stark sein für die Überrschung". Und wie du siehst haben wir es geschafft." Er breitete seine Arme aus. Sie gingen damit wir alle anderen begrüßen konnten. Tanya sah nicht gerade begeistert aus, ich fragte mich warum. "Komm Bella, wir werden jetzt weiter feiern", sagte Edward. Er hielt mir die Tür von der Limousine auf.
"Wo werden wir hin fahren?", fragte ich Edward. "Ich habe eine Überraschung für dich", antwortete er mit seinen schiefen Lächeln.
"Was denn für eine?", fragte ich weiter.
"Wirst du dann sehen." Ich schaute aus dem Fenster. Wir fuhren zu einen abgelegeren Teil von Forks. In dieser Gegend war ich noch nie.
"Bitte warten Sie hier", befahl Edward den Fahrer. "Ja, werde ich, Mr Cullen", sagte der Fahrer. Wir stiegen aus. Edward nahm meine Hand. Er führte uns etwas in den Wald hinein. Nach ein paar Schritten waren wir von Bäumen umgeben. Man konnte nicht weiter als fünf Meter schauen. Den Anfang des Waldes, wo wir hinein gekommen sind, war auf komischer und unheimlicher Weise verschwunden. Ich schaute mich um, ich hatte Angst. Ich hatte das Gefühl schnell raus zu rennen. "Edward, ich will gehen. Der Wald macht mir Angst", ich klammerte mich an seinen Arm.
"Nein, mein Schatz. Wir warten hier auf eine gewisse Person, die dich kennen lernen möchte", sagte Edward. Er streichelte meinen Arm. Eine leichte Brise lies mich erzittern. Er merkte dies natürlich und gab mir sein Sako. Edward suchte mit seinen Blicken den Wald ab.
"Was für ein Gentlement er doch ist", sagte eine melodische Stimme, die nur von einen Vampir stammen konnte. Ein Mann Anfang zwanzig kam aus der Baumkette. Er trug eine zerschlissene Jeans, schwarze Springerstiefel, ein rotes T-Shirt, darüber eine schwarze Weste. Seine Augen waren rot und mit Kajal umrundet. Seine Haare waren lang, gewellt und hatten die gleiche Farbe wie meine. "Schön, dass du kommen konntest", sagte Edward. Er wollte auf ihn zu gehen, um ihn mit einen Handschlag zu begrüßen, aber ich hielt ihn zurück. "Bella, keine Sorge, er wird uns nichts tun. Ich kenne ihn so gut, dass ich es sagen kann." Der Mann kam näher. "Isabella", hauchte er. Er war nur noch ein paar Schritte entfernt. "Ich habe dich nie kennen gelernt."
"Nun es gibt viele Menschen, die mich nicht kennen", sagte ich etwas zickig. "Edward, lass uns gehen. Wir müssen wieder zu den anderen." Ich zog an seinen Arm.
"Bella, ich möchte ihn dir vorstellen", sagte Edward. Er legte einen Arm um mich und hielt mich so ab zu gehen. "Bella, dass ist Jack, dein Vater." Ich konnte nicht anders, als ihn mir nochmals anzugucken. Er sah anders aus, als ich es mir vorgestellt hatte. "Okay, mein Vater kommt zu meiner Hochzeit um mich kennenzulernen, nachdem er meine leibliche Mutter gejagt hatte, als sie mich gerade geboren hatte. Was für eine schöne Überrschung", sagte ich sarkastisch.
"Isabella, ich habe deine Mutter niemals gejagt. Ich wollte dich bei dir haben. Wegen der Schwangerschaft wollte ich mich auf Diät setzten. Ich wollte eine richtige Arbeit finden um dir eine bessere Zukunft zu bieten, damit später den Job machen kannst den du gerne ausüben möchtest. Deine Mutter, Paige, ist mit dir abgehauen. Sie wollte schon immer ein Vampir werden. Aber niemals ein Kind haben. Deshalb hat sie ihre Schwester Renée gefragt, ob sie dich groß ziehen könnte. Natürlich sagte sie ja", fing er an zu erzählen. "Ich versuchte mich als Tracker, aber ich fand dich nie. Ich habe dann Paige gesucht. Sie ging zu den Volturi. Ich war daüber nicht sehr erfreut. Ich habe dich nie vergessen, ich hatte dich bisher nur einmal in den Arm gehalten. Ich wollte dich eigentlich heute zum Altar führen, aber dein Mann und seine Familie hatten bedenken, wegen den ganzen Menschen dort. Ich kann es ihnen verübeln." Ich brauchte einen Moment. Paige hat mich vollkommen angelogen, nach Jack. Ich wusste nicht, wen ich glauben sollte. "Warum hat mich Paige angelogen? Warum hast du mich zu einen Menschen verwandelt?", fragte ich nach ein paar Minuten. "Ich weiß es nicht, ich habe sie vor ein paar Monaten getroffen. Sie meinte nur, dass ich nicht in dein Leben einmischen sollte, da es perfekt ist für dich. Ich habe dort nichts zu suchen. und was die andere Sache angegeht. Ich wollte nicht, dass du ein Halbvampir wirst. Ich wollte eine unbeschwerte Kindheit für dich. Ich wollte auch nicht, dass du jemals etwas von unsere Existenz weißt. Aber jetzt bist du sogar mit einen verheiratet. Herzlichen Glückwunsch übrigens. Paige wollte nie, dass du uns kennen lernst. Ein echtes Leben wollte ich dir bieten."
"Erst sagtest du, du wolltest immer für mich dasein, und jetzt wolltest du mich nie sehen, was nun?", fragte ich unter Tränen. Ich konnte es nicht verhindern. ich hatte Angst, dass ich nur noch mit Lügengeschichten umgeben bin.
"Dass hast du falsch verstanden. Ich wollte dich immer bei mir haben, aber ich hätte dir nichts bieten können, dazu kam, dass Paige nie Kinder haben wollte. Ich wollte dich nicht verlieren, aber da wir nicht verheiratet waren, hatte sie eher das Sorgerecht und dies hat sie gleich an Renée weiter gegeben."
"Kann ich dich irgendwie erreichen? denn ich glaube nicht, dass ich heute noch mehr vertragen kann", fragte ich. Erst die überraschende Neuigkeit, dass Ben und Angela nicht heiraten, dann dass ich heute heiraten werde und jetzt mein Vater, mein leiblicher
Vater.
"Klar kein Problem. Gib mir mal dein Handy, dann kann ich dir sie eintippen", sagte er. In einer kleinen Tasche, die ich dabei hatte, hatte ich mein Handy reingesteckt. Ich gab ihn mein Handy. Er tippte schnell die Nummer ein und gab dann mein Handy zurück. "Ich werde heute und morgen in der Nähe von Forks sein, wenn du reden möchtest. Ich stehe dir jeder Zeit zur Verfügung." Dann ging er.
Ich holte tief Luft. "Mein lieber Ehemann, warum konntest du mich nicht vorwarnen?"
"Meine liebe Ehefrau, was wäre dies denn eine Überraschung." Er lachte. "Komm lass uns mal zurück fahren, ich glaube heute werden noch viele Überraschungen folgeb." Er legte sein Arm mich und führte uns zurück. Keine fünf Minuten später waren wir wieder bei unseren Gästen. Es war so als wären wir nie weg gewesen. Der erste Programmpunkt war den Blumenstrauß zu werfen. Angela durfte nicht mitmachen, da sie ja schon verlobt war. Zu meiner Überrschung fing Tanya den Strauß. Alle kamen um ihr zu beglückwünschten. Als wir zusammen die vierstöckige Torte schneideten, blendete uns Blitzlichter. Mich überraschte Edward, dass er seine Portion so schnell verpuste. "Gleich kommt der Vatertochtertanz", erinnerte Edward mich. Ich musste schlucken. "Ich weiß, ich habe keine Ahnung was ich machen soll beim traditionellen Vater- Tochter- Tanz."
"Du hast zwei Varianten", sagte Edward.
"Ja, ich weiß", seufzte ich. Ich stand auf. "Bevor ich irgendetwas mache, was körperliche Anstregung kostet, gehe ich jetzt etwas essen." Ich gab ihm ein Kuss, ich stand auf und ging zum Büffet, was auch im Garten der Cullens aufgebaut war. Ja, die Cullens hatten alles in wenigen Stunden bei sich im Garten aufgestellt. "Du gehst ohne mich Essen?", fragte Edward gespielt empört. Er umschlang mich von hinten. Er ging mit während ich mir ein bisschen von den leckeren Essen drauf tat. "Ja, entschuldige, aber ich habe Hunger." Ich küsste seine Hand. "Bella, wie kannst du jetzt essen?", fragte Alice, die gerade wie ein Tornado auf mich zu kam.
"Alice, beruhig dich", sagte ich während ich vom Brot abbiss. "Der Tanz beginnt gleich. Du musst ein bisschen schneller essen", verlangte sie.
"Immer mit der Ruhe", sagte ich. Ich ging wieder zu einen Tisch und setzte mich dort. "Ich esse eben schnell und gehe dann zusammen mit Edward tanzen. Klingt doch gut, oder Alice?"
"Ja, dann ess mal schön auf." Nach dem ich gegessen hatte, wurde ich von Edward auf die Tanzfläche gewirbelt. Ich musste herzlich lachen. Wann wird wohl der Tag endete? Ich hoffte niemals. Edward und ich tanzten als gäbe es kein Morgen. "Ich freue mich schon auf unsere Flitterwochen", flüsterte Edward. "Wohin werden wir denn fahren?", fragte ich, doch meine Frage wurde nicht beantwortet, denn Phil kam um Edward abzulösen. "Ich hoffe, dass du nicht sauer bist, dass ich mit dir den Vater-Tochter- Tanz tanze", sagte Phil. Obwohl er ein Baseballspieler war, konnte er erstaunlich gut tanzen.
"Nein, ich hätte dich wahrscheinlich gefragt", gab ich zu. "Außerdem hast du mich heute schon zum Altar geführt, da darfst du ruhig mit mir tanzen."
Darauf wusste er nichts. Wir tanzten stumm, bis er von Matt abgelöst wurde.
"Ich dachte du kannst das nicht", sagte er lächelnd. "Kann ich auch nicht. Am liebsten möchte ich mich hinsetzen, aber da hast du ja Phil abgelöst. Aus der Traum", sagte ich. "Wieso das denn? Heute hast du noch gar nicht viel getanzt."
"Das stimmt schon, aber diese Schuhe bringen mich irgendwann noch um", erklärte ich ihm. "Hast du gerade Pflaster bei dir?"
"Zufälligerweise nicht."
"Am liebsten würde ich die Schuhe ausziehen", seufzte ich. "Warum machst du das nicht?" Das war mal keine so schlechte Idee. Natürlich wäre es nicht gerade ladylike an seiner Hochzeit die Schuhe auszuziehen. Ach, scheiß drauf. Ich zog meine Schuhe aus. Nach drei weitern Tänzen mit Edward, bat ich ihm eine kleine Pause zu machen.
"Du siehst blass aus", bemerkte Edward. Er sah mich besorgt an. "Willst du ein Glas Wasser trinken?"
"Ja, bitte."
"Bella, könntest du einen kleinen Moment auf Laura aufpassen?", fragte mich Renée. "ich möchte mit Phil tanzen, aber ich möchte Tante Ann nicht noch mal fragen." Sie hatte Laura ein rosanes Kleid angezogen. Eine Wickeltasche hing über Renées Schulter. Laura streckte ihre kleine Hände nach mir aus. "Klar", sagte ich und nahm sie auf den Arm. Die Tasche stellte sie neben mir auf den Boden.
"Danke, es kann sein, dass etwas länger dauern kann, dann können wir auch in Ruhe etwas essen", informierte sie mich und ging zu der Tanzfläche, wo Phil schon auf sie wartet. "Hey, Laura", sagte ich zu ihr. Ich setzte sie so hin, dass ich in ihr Gesicht schauen konnte. "Deine Mum und dein Dad sind jetzt tanzen gegangen." Sie quitschte. Sie fasste mir ans Gesicht. "Ja, ich bin deine große Cousine Bella."