Was passiert wenn . . . .?

AliceCullen · Kapitel 1 von 1 · Teil 6/8

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Was passiert wenn . . . .?

Was passiert wenn . . . .?

Dieses Kapitel ist lang und deshalb in 8 Teile geteilt.

"Wie kann Edward nur die ganze Zeit wandern gehen?", fragte Angela.

"Ich weiß es auch nicht."

"Oder ich habe eine bessere Idee, wir gehen zusammen ins Kino. Was hälst du davon?" Ich fand es die Idee des Jahrhundert. "Ohja, wir können ja noch andere einladen."

"Jessica, Mike, Ben, Austin, Lauren, vielleicht haben ja noch Alice und Rosalie noch Lust", zählte ich die Namen auf. "Oh ja, am besten fragen wir sie die und treffen uns... ach das machen wir besser nachher aus."

Wir gingen zu den anderen und fragten sie. Alle waren total begeistert von der Idee und wir verabredeten uns für acht Uhr am Geschäft von Mikes Vater. Da nur noch Alice und Rosalie fehlten, rufte ich die beiden eben schnell an.

"Hey, Bella", zwitscherte Alice vergnügt.

"Habt du und Rosalie Lust mit Jessica, Angela, Mike, Austin, Ben und Lauren und natürlich mit mir ins Kino zu gehen?", fragte ich sie grinsend.

"Klar, ach dann können wir die Jasper, Emmett und Edward ja auch mit nehmen."

"Sie sind wieder da?"

"Ja, aber erst seit ein paar Minuten. Emmett kam brüllend auf uns zu und erzählte uns wie er den Bär erlegt hat. Edward hatte Fotos gemacht und erzählt, dass er bei jeder Jagd Fotos macht", sie wollte schon weiter reden, aber ich wollte eigentlich nur die Antwort ja oder nein.

"Alice, dann macht euch schon mal langsam fertig. Ich bin zwanzig Minuten da." Ich legte auf.

"Alice, Rosalie, Emmett, Jasper und Edward kommen jetzt auch mit, wenn es euch nicht stört", teilte ich in der Runde mit. "Lauren hat auch noch Tyler und Paul gefragt", sagte Jessica. "Ach, ich werde mich jetzt fertig machen. Bis nachher." Nach und nach fuhren alle weg. Auch ich machte mich zeitig auf den Weg.

"Wir gehen also alle ins Kino?", fragte mich Emmett ungläubig. "Wir hatten keine Chance uns zu wehren!"

"Und? Dreizehn Leute im Kino! Das wird lustig." Ich ging aus der Garage und eilte schnell nach Hause. Da ich eigentlich mein Outfit in Ordnung fand, zog ich mir eine Leggings unter der Hotpaint. Dann zog ich mit Stiefelletten mit einen kleinen (sechs Zenitmeter) Absatz an. Eine Strickjacke nahm ich auch noch mit. Meine Haare floch ich zur Seite.

Zwanzig vor acht.

Ich eilte nach unten, wo Edward schon stand. "Hey, du siehst heiß aus", flüsterte er mir ins Ohr. Niemals hatte mich Edward als heiß

bezeichnet.

Meine Wangen fühlten sich heiß an.

"Du bist so süß, wenn du rot wirst." Er küsste mich stürmisch. Ich erwiderte sein Kuss nur all zu gern. Ich spürte wie er langsam seine Hand unter mein Shirt wanderte.

"Edward, ich denke wir sollten zu den anderen gehen", flüsterte ich unter schweren Luftzügen. Seine Lippen wanderten von meinen Mund hinab zu meinen Hals, mein Dekotée. "Wir machen es ganz schnell. Eine schnelle Nummer", flüsterte er zurück. Auch wenn ich gerade ein wenig lust verspürte, mussten wir los.

"Nachher", flüsterte ich. Ich brachte ein wenig Abstand zwischen uns. Ich zupfte meine Sachen zurecht.

"Hey, da seid ihr ja", begrüßte uns Angela. Sie kam auf mich zu und umarmte mich.

"Ja, tut mir total leid, dass wir einen Moment zu spät kamen", entschuldigte ich mich und warf Edward einen bösen Blick zu. "Wisst ihr wo Lauren ist? Sie wollte schon vor ein paar Minuten dasein", fragte Mike. Aber genau in diesen Moment kam sie zusammen mit Paul(?) in ihren roten Polo angefahren. Paul ging nicht mehr zur Schule, er war schon an der Uni und kam nur am Wochenende nach Hause. Wir kannten ihn alle nur aus den Erzählungen von Lauren.

"Hallo, Leute. Darf ich vorstellen, dass ist Paul Masen aus Chicago", sagte Lauren.

"Hi, ihr beiden", begrüßten wir sie.

"Und wo werden wir hingehen?", fragte Austin. "Ich bin ja für Fantasy. Oder was mit Action."

"Ich habe gelesen, dass Scary Movie 4

soll wirklich gut sein", sagte Ben.

"Ja, der soll wirklich gut sein", sagte Paul. "Oder wir können auch Der Teufel trägt Prada

schauen", schlug Rosalie vor.

Dann begann eine Diskussion darüber welchen Film wir sehen werde. Ich war ja für Scary Movie, die anderen Mädchen wollten eher Der Teufel trägt Prada sehen.

"Stimmen wir doch einfach ab", rief ich in die Runde. "Dass ist wahrscheinlich die beste Möglichkeit bevor ihr euch an die Kehle springt nur um den einen Film zu sehen, den ihr unbedingt sehen möchtet."

"Gute Idee, Bella."

"Wer ist für Der Teufel trägt Prada

?", fragte ich. Jessica, Lauren, Alice, Rosalie und Angela hebten die Hände.

"Und wer ist für Scary Movie 4

?", fragte ich wieder. Alle anderen hebten die Hand, dies waren sieben.

"Tut mir leid, Mädels, aber ich glaube euer Traum von Prada ist vernichtet worden", lachte Emmett.

Wir teilten uns in den verschiedensten Autos auf und fuhren dann nach Port Angeles. Dort wollten wir die Spätvorstellung nehmen. Edward war in der Fahrt seltsam ruhig. Sein Gesicht sah nachdenklich aus.

"Was hast du, Schatz?", fragte ich.

"Nichts." Ich runzelte die Stirn. "Ich mache mir nur Gedanken. Kann es Zufall sein, dass er aus Chicago kommt und Masen

mit Nachname heißt?"

"Es hat doch nichts zubedeuten, Edward."

"Bella, er sieht fast so aus wie mein Vater aus", sagte er in knallharten Ton.

"Das wusste ich nicht", entschuldigte ich mich. "Der Film fängt erst in einer halben Stunde an", teilte uns Ben mit, der schon am Schalter war.

"Ach, dann haben wir genug Zeit uns was zum Knabbern zu holen und noch die Karten zu kaufen", sagte Jessica. Wir belegten fast eine ganze Sitzreihe. Edward und ich hatten Glück gehabt und bekamen einen Zweiersitz. Neben mir saß Angela. Beim Vorspann quatschten wir über Sitze hinweg. Mike hatte dann den Vorschlag Fotos zumachen. Er zückte seine Digitalkamera und schoss unendliche viele Fotos. Am Ende waren sogar alle damit einverstanden ein wenig zu posen.

Nach einer Weile setzten wir uns hin und aßen unsere Knabberein. "Angela, kann ich etwas von der Käsesauce?", fragte ich. Ich wollte was austesten.

"Klar." Sie hielt mir die Schale hin und ich tauchte einen Popcorn in die Käsesauce.

"Bella, schmeckt das?", fragte sie.

"Natürlich, willst du mal probieren?" Ich hielte ihr meine Tüte mit Popcorn hin. Zögernd probierte sie es. Wo vorher Zwefel herrschten, waren auf einmal Begeisterung zu sehen. "Du hast Recht, Bella, dass ist total lecker!" Als der Film startete, legte ich meine Beine übers Edwards.

"Der Film war großartig", sagte Angela begeistert, "Das hätte ich nie gedacht."

"Habe ich dir doch gesagt", neckte Ben sie und knuffte sie an ihrer Seite. Sie lachte bis sie weinen musste.

"Sollen wir etwas essen gehen? Ich habe Hunger bis zum geht nicht mehr", sagte Mike.

Wir alle waren dafür und gingen in die nächste Pizzeria, die noch so spät geöffnet hatte. Als wir unsere Pizza aßen, schauten wir uns die Fotos an.

"Mike, kannst du mir bitte das Bild geben, wenn du die ausdruckst?", fragte Edward ihn. Das Bild war das, wo ich mit überkreuzten Beinen vor der Leinwand stand und mein Oberkörper leicht nach rechts war und mein Blick an der Kamera geheftet war. "Okay, kann ich dir in den nächsten Tagen geben."

"Leeeuteee", rief Jessica in die Runde, "ich wollte euch einladen zu meiner Abschlussfeier. Die wird ungefähr vier Stunden nach der Zeugnisverleihung bei mir statt finden."

"Welches Motto?", fragte Lauren.

"Black and White. Ich weiß, dass ist total das typische Motto, aber ich finde es gut. Und seit ihr dabei?" Black and White?! "Kann man auch ein Kleid anziehen, was grau ist?", fragte ich. Ich hatte schon ein sehr schönes Kleid vor meinen Augen. Ich liebte dieses Kleid.

"Klar, stammt doch von diesen beiden Farben."

Heute waren die Abschlussprüfungen und ich konnte mich nicht richtig konzentrieren. Victoria wurde in den letzten Tagen immer wieder gesehen. Die Cullens waren alle hinter ihr her, doch es schien, als wüsste sie, dass Alice sie nicht sehen konnte, sobald ein Werwolf in der Nähe waren. Es war wie ein Katz- und Maus- Spiel. Ich hasste es, wenn ich nicht wusste ob Edward wieder zurück kommen würde.

Meine Prüfungen waren halb so schlimm, ich hatte ja auch schon vor Wochen angefangen zu lernen. Bei Mathe war ich mir sicher, dass ich eine schlechte Note haben werde. Ich konnte aber davon leben. Vor drei Wochen hatten Edward und ich erfahren, wo wir zur Uni gehen. Columbia. In den Sommerferien würden wir uns dort eine Wohnung suchen und dort hinziehen. Auch die anderen Cullens würden umziehen. Sie würden nur ein Staat mehr nach Süden ziehen. Oregon. Um genauer zu sagen nach Altamont, dass eher im Süden von Oregon liegt.

Meine Sorgen um Edward wuchsen, da als wir zusammen mit unseren Freunden ins Kino gingen, hatte Lauren ihren Freund Paul mitgebracht. Das ist ja kein Problem, wenn er nicht aus Chicago, Masen als Nachname hat und genauso aussieht wie sein Vater früher. Seitdem versucht er herauszufinden ob er mit ihm verwandt ist. Ich hatte schreckliche Angst, dass er sich da in etwas verrennt hat.

Eigentlich bestand mein ganzer Kopf voller Sorgen. Meine Mutter hatte angekündigt zu meinen Abschluss zu kommen zusammen mit meiner Cousine und Phil. Jedoch war ich auf einer Party eingeladen, wie fast alle aus meiner Stufe. Dann hatte auch noch meine leibliche Mutter gesagt, dass sie wahrscheinlich vorbei kommen möchte, aber nur wenn es mir nichts ausmacht. Ich hatte ihr erzählt, dass ich sie total gerne in meine Nähe haben möchte, aber ich leider nicht da bin. Sie hatte es mit Fassung gesagt und ich musste ihr versprechen, dass ich sie in den Ferien einmal besuchen komme. Ein anderer Teil meiner Besorgnis war wegen Angela, sie ist auf einmal nicht sicher, ob sie überhaupt heiraten möchte, da sie und Ben sich nur noch streiten. Ich hoffte für sie, dass sie es in den nächsten Tagen regeln konnte. Denn die Hochzeit war nur eine Woche nach unseren Abschluss. Ihre Mutter hatte mich schon mehrmals gefragt ob ich wüsste was mit den beiden los wäre und jedes Mal konnte ich es ihr nicht sagen. Wenn ich mit den beiden darüber sprechen wollte, hatten sie immer abgeblockt und gesagt, dass eine Ehe etwas großes wäre und sie vielleicht doch zu jung sind. In genau in Zwei und eine halbe Woche würden die beiden heiraten und wenn sie sich nicht versöhnen, müsste man die Hochzeit streichen. Ich mochte die Hochzeit, so wie wir sie organisiert hatten. Da ihre Lieblingsblumen weiße Rosen waren, hatten Alice und ich dafür gesorgt, dass sie einen Blumenstrauß bekam mit weißen Rosen und drei kleinen Cousinen weiße Rosenblüten über den Gang verstreuen. Die Gänge waren auch mit weißen Rosen verziert. Den Gang zum Altar wurde mit einem roten Teppich ausgelegt. Alice, ihre Cousine und ich würden weiße Rosen in den Haaren tragen und einen weißen Blumenstrauß in der Hand halten würden. Eine kleine Märchenhochzeit. Auf dem Parkplatz fing ich Angela ab, ich wollte jetzt endlich wissen, was für ein Problem sie hatte.

"Angela, warte doch, bitte", rief ich. Sofort blieb sie stehen. "Hey, Bella. Wie fandest du die Prüfungen?"

"Es geht, aber ich möchte dich nur fragen, was dich momentan bedrückt, so dass ihr beide nicht heiraten könnt. Also, was ist los bei euch?"

"Bella", sagte sie in einen leicht angenervten Tonfall. "Ich weiß, Ben und ich haben im Moment unsere Differenzen, aber ich kann dir versichern, dass die Hochzeit stattfinden wird. "Gut, denn deine Mutter macht sich schrecklich viele Sorgen, deshalb wollte ich nur sicher gehen."

"Du bist und bleibst eine verantwortungvolle und wunderbare Freundin, Bella." Sie küsste mich auf die Wange. "Aber jetzt muss ich leider weg. Tschüß."

"Tschüß."

Ich ging auch zu meinen Auto. Ich fuhr die vertraute Strecke nach Hause.

"Bella!", rief Alice sofort, als ich die Haustür zum Haupthaus öffnete. "Ja?" Ich ging in die Küche und holte mir einen Schokopudding heraus. "Was ist, Alice?"

"Wann hast du gedacht mir zu erzählen, was für ein wunderschönes Kleid du dir für die Feier von Jessica gekauft hast?", fragte sie mich wütend.

Ich lächelte sie an. "Du Dümmerchen, ich habe mit gar nicht ein Kleid gekauft. Du hast es mir gekauft." Verständnislos sah sie mich an. "In mein Kleiderschrank hängt es schon die ganze Zeit."

"Welches meinst du denn? Ich konnte es nur verschwommen sehen."

"Das graue Cocktailkleid, am einen Arm hat es einen langen Ärmel, der sozusagen offen ist", erklärte ich ihr. Ich machte meinen Puddingbecher auf und fing ihn an zu essen. "Und was gedenkst du dazu anzuziehen?"

"Ich werde eine graue Nylonstrumpfhose mit Blumenstickereien und grauen Pumps dazu anziehen."

Alice schaute mich einen Moment verdattert an. "Das Outfit sieht einfach geil aus!" Sie drückte mich und verschwand wieder nach oben. Ich konnte nicht anders als die Augen zuverdrehen. Nachdem ich mein Pudding aufgegessen hatte, schaltete ich den Fernseher an und schaute mir irgendeine Sendung an. In meinen Gedanken war ich bei Edward. Er schrieb noch eine Prüfung in Physik, deshalb bin ich heute Morgen mit meinen Truck gefahren. Ich musste wohl eingeschlafen sein.

"Lass sie doch schlafen", zischte Edward. Ich schlug meine Augen auf. "Siehst du, ihr habt sie aufgeweckt." Vor mir standen Emmett und Edward.

"Hey, ist doch nicht so schlimm", sagte ich. "Wie waren deine Prüfungen? Sehr anstregend?", fragte Emmett grinsend.

"Eigentlich nicht, aber die Diskussion mit Angela ist echt zum Haare raufen", erklärte ich. Beide sahen mich verständnislos an. "Ben und sie sind sich nicht mehr sicher ob sie heiraten sollen. Sie sagte zwar zu mir, dass sie es alles geklärt hätten, aber ich glaube das nicht. Was mich daran erinnert..." Ich stand auf. "Alice!! Komm mal, bitte!" Kaum drei Sekunde später kam sie angebraust. "Was ist?", fragte sie mich.

"Kannst du mir bitte, sagen, dass Ben und Angela sich nicht trennen", flehte ich schon fast. Alice gab keine Antwort von sich und schaute direkt in die Zukunft. Man konnte ihr nichts vom Gesicht herausschließen.

"Bella, egal was ich dir jetzt sage, du darfst nicht zu Angela fahren", sagte Alice ernst. Sie schaute mir tief in die Augen. "Warum nicht? Wenn Angela meine Hilfe braucht, dann muss ich doch hin!"

"Bella", das 'A' dehnte sie sehr lange, "ich möchte dir es nicht gerne sagen, da ich dich liebe wie eine Schwester und ich meinen Bruder auch sehr gerne habe, deshalb sage ich es dir", sie legte ihre Hände auf meine Schulter, "du wirst sterben, wenn du dort hin gehen wirst." Ich werde sterben, wenn ich meine Freundin helfen möchte. Ja, dass war ja ganz nett! So nebenbei erklärte mir meine beste Freundin, dass ich sterbe werde.

"Ich? Sterben? Wieso?", fragte ich.

"Du nimmst es aber sehr gelassen!", bermerkte sie. "Du wirst sterben, da Victoria in der Nähe von Forks ist. Sie riecht dein Duft auch weit her, da er so intensiv ist."

Edward schlang seine Arme um mich. Ich konnte aber mich nicht darauf einlassen.

"Das ist doch zum Mäuse melken!", fluchte ich. "Kannst du sehen, wann ich genau sterben werde?"

Alice sah mich entsetz an. "Bella, ich habe dir gerade gesagt, dass du sterben wirst und du fragst mich, wann genau?"

"Ja, ich muss wissen, ob ich sie lieber anrufen soll oder doch eher hinfahren. Ich möchte doch nur, dass meine Freundin sich sicher ist." Ich könnte mich in Rage reden, aber es wurde eh nichts bringen.

"Victoria ist hier?", fragte Emmett begeistert. "Endlich kommt wieder Leben ins bescheidene Kleinstadtleben."

"Aber nicht wenn sie Bella töten will", sagte Edward hart. Ich verdrehte meine Augen. "Sie würde mich so oder so töten wollen, wenn es nicht heute ist dann halt nächste Woche oder noch viel später."

"Dir machst dir anscheinend nichts aus!", empörte sich Alice. "Alice, glaubst du denn nicht, dass ich mir Sorgen mache. Immer wenn ihr weg geht um sie zu jagen, gehe ich am Stock. Ich versuche mich abzulenken mit Themen die ich eigentlich nicht so besonders finde, deshalb bin ich nur auf das Kleid gekommen. Ich hasse es nicht zu wissen, ob ihr sie erwischt habt ja oder nein. Ich kann es nicht ertragen zu wissen, dass sie euch angreift. Ich weiß, dass ihr stark seid, aber Victoria ist stärker wegen dem Menschenblut. Manchmal sehe ich sie im Traum wo sie einen Menschen aussaugt. Ich kann es nicht ertragen."

"Du bist nur wegen Victoria auf dieses absolutes geilste Kleid gekommen?", fragte mich Alice verwundert. "Ich musste doch was machen, also, habe ich meinen Kleiderschrank aufgeräumt und in die hinterste Ecke alle Anziehsachen gepackt, die ich wahrscheinlich nur unter Zwang anziehen werde. Und ich musste ja unbedingt in die Kleiderhüllen gucken und glaub mir am liebsten hätte ich sie dir alle in deinen Kleiderschrank gepackt."

"Danke, aber ich dachte wirklich, dass sie dir gefallen werde."

"Nun ja, sie zwar schön, aber ich finde sie etwas zu freizügig", gestand ich.

"Wie kommt ihr von Bella alzu nahen Tod auf einmal zu dem Thema Mode?", fragte uns Emmett, genau in diesem Moment kamen Esme und Carlisle rein.

"Haben wir richtig gehört? Bella wird Sterben?", fragte Esme geschockt.

"Eigentlich kann man überall sterben. Auf dem Weg zur Schule, beim Einkaufen, man kann selbst ertrinken in eine kleine Pfütze, aber das Victoria da ist, macht es ein bisschen...", antwortete ich ihr sachlich.

Verwundert sah sie mich an. "Victoria ist wieder da? Ich dachte wir hätten sie aus dem Land vertrieben?"

"Esme, Victoria ist wie ein Fisch. Wenn sie anbeißt, lässt sie nicht so schnell wieder los. Dazu kommt noch, dass sie sich im Kopf gestezt hat, wegen James an Rache auszuüben."

"Ich weiß, dennoch hoffe ich es die ganze Zeit." Sie machte eine kleine Pause. "Und was war mit deinen Kleiderschrank und irgendeinen Kleid? Ich dachte du magst Mode nicht so gerne." Sie sah verwirrt aus.

"Stimmt ja auch, aber letztens habe ich mal meinen Kleiderschrank ein bisschen umgeräumt

und habe das perfekte Kleid zum Abschluss gefunden", sagte ich. Ich wendete mich wieder an Alice. "Hast du zufälligerweise Pumps oder so in grau da?"

"Ich dachte, du hättest die schon."

"Nein, habe ich noch nicht, da ich vielleicht gedacht hatte, dass du in den nächsten Tagen nach Tacoma oder so fährst."

"Natürlich wollte ich noch Shoppen fahren. Ach heißt, dass da du mitfahren möchtest?", fragte sie mich überrascht und erfreut. Ich konnte jedoch nicht antworten, denn Alice nahm mir meine Entscheidung ab. "Ich freue mich ja so, nun ja irgendwie hat ja Victoria auch was positives. Du interessiert dich für Mode!" Sie klatschte in ihre Hände, gab mir ein Küsschen auf die Wange und verschwand nach oben.

"Alice, nein! Warte!"; rief ich erschrocken. Ich wollte nicht, dass ich shoppen gehe. Aber wie zu erwarten blieb Alice nicht stehen. "Tja, so kommst", sagte Emmett grinsend. "Man darf sich nicht mit Alice anlegen oder irgendetwas sagen, was irgendwie in die Richtung geht, dass man mit ihr shoppen gehen möchte." Er lachte schelmisch.

"Halt die Klappe!", fauchte ich ihn an.

"Bella, dass hast du dir selber eingebrogt!", sagte Edward, er lachte so ausgiebig und laut, dass er locker mit Emmett mithalten konnte. Ich schlug ihn gegen den Arm, was denn beiden nur noch mehr zum Anlass gab mich auszulachen.

"Na gut, dann gehe ich halt." Ich nahm meine Tasche, die ich vorhin einfach in die Ecke geschmissen hatte und wollte eigentlich gehen, aber Edward (er und Emmett hatten aufgehört zu lachen) hielt mich an der Schulter fest.

"Du weißt hoffentlich noch, was Alice gerade erzählt hat?", fragte Edward mich ernst.

"Klar, weiß ich es noch, aber ich glaube nicht, wenn es verboten ist nochmal für die morgigen Abschluss zu lernen", sagte ich. Sein Gesicht wurde sichtlich erspannter. "Soll ich dir dabei helfen?"

"Mir egal, ich muss für Biologie lernen", antwortete ich. "Warum lernst du Anatomie, Organe des Menschen?", fragte Edward, als er meine Bio- Bücher sah. Er stöberte weiter. "Krankheiten von Menschen? Bella, was hast du vor? Außerdem haben wir Bio- Prüfungen gar nicht morgen!"

"Na gut, erwischt. Ich habe vor ein paar Wochen Post von Columbia bekommen und sie haben mir mitgeteilt, dass mein Fach Englische Literatur voll ist, und sie haben mich gefragt ob ich auch in Medizin interessiert bin, da auch in den Fächern kein Platz mehr ist. Irgendwie habe ich mir gedacht, ach kann doch auch interessant werden. Ich habe ihn zugesagt, habe aber gesagt, dass ich nicht so gut Blut sehen kann. Der Direktor hatte mir zugesagt, dass mein Studienplatz dadurch nicht gefährdet ist, er würde alles was in seiner Macht steht um mir zu helfen. Ich muss dennoch ein Essay schreiben und ihm es innerhalb von zwei Wochen zu schicken. Ein Essay warum ich Medizin studieren möchte", erklärte ich ihm. "Aber wir haben doch früh unsere Fächer genannt?"

"Ja, aber ein Fehler hat mich dennoch in die Uni einregistiert."

"Du und Medizin?", fragte er überrascht.

"Und?"

"Ich frage doch nur nach. Anscheinend drücken wir jetzt zusammen wieder die Schulbank!" Esme kam aus der Küche. "Ich habe ich es richtig gehört? Wir haben bald drei Ärzte in der Familie?" Esme schien mehr als erfreut darüber. Edward schien eher verärgert.

"Ich habe schon zwei Mal Medizin studiert", erinnerte er Esme hart. Sie streichelte ihn über den Kopf. "Ich weiß und darauf bin ich wirklich stolz, aber du bist doch mein Sorgekind. Und Bella ist mit Abstand die Jüngste von euch fünf." War ja irgendwie klar! Ich schlug, dass erste Buch auf und las mir die ersten Kapitel durch. "Aber, Bella", sagte Edward nach einer Weile, "wie sollen dir dir ganzen Bücher helfen diesen Essay zu schreiben?" Ich schaute auf. "Ganz einfach, ich möchte eine andere Antwort darauf finden, warum ich es studieren möchte. Ich möchte eine andere Meinung haben, ohne damit Menschen heilen kann. Wenn ich schon Medizin studiere, möchte ich es aus einen anderen Blickwinkel sehen, nicht wie andere. Diagnosen kann man ja nur stellen, wenn man aus allen möglichen zusammen würfelt."

"Ach so." Ich schlug das nächste Buch auf. Als ich die ersten Kapitel durch gelesen habe, fing ich an meinen Aufsatz zu schreiben. Ich benutzte fast die gleichen Worte die ich gerade für die Erklärung aufs Edwards Frage benutzt hatte. Nach knapp drei Stunden durch schreiben, hatte ich es geschafft, natürlich war das nur die Rohfassung, mein Essay war fertig.

"Und endlich fertig?", fragte Edward. Er hatte die ganze Zeit neben mir gesessen. Ich hatte ihn nie bemerkt.

"Ja, und meine Finger tun jetzt weh." Ich rieb mir meine Finger, als würden die Schmerzen durch das massieren weg gehen. "Es ist sechs Uhr durch, du solltest mal etwas zu trinken." Er stellte mir ein Glas Orangensaft hin. Während ich mit schnellen Zügen das Glas leerte, las Edward mein Essay durch. "Der ist wirklich gut", er wedelte mit den Blättern rum. "Jeder Arzt würde dich einstellen mit deiner Sicht auf die Patienten und die neue/ alte Medizin."

"Wirklich, ich wollte morgen noch ein Feinschliff machen, manche Stellen sind nach meiner Meinung nach ein wenig zu detalliert oder sind mir zu detalliert."

"Nein, wenn du das machst, bin echt wütend auf dich."

"Okay, dann mache ich das nicht", entschied ich. "Hallo, ihr beiden" begrüßte uns Carlisle, als er von oben kam. Er wandte sich an mich. "Wie ich höre studierst du bald Medizin? Willst du eher in Richtung Chirurgie gehen, wenn du mit dem Studium fertig bist?"

"Ich habe keine Ahnung."

"Gut, dass man Praktika in Krankenhäuser machen." Sein Blick schaute auf mein Zettel. "Darf ich?" Ich gab ihm den Zettel. "Wofür hast du das geschrieben?"

"Ich musste dies schreiben um ein Studienplatz zubekommen. Mein Fach war voll, deshalb nur. Ich sollte diesen Essay schreiben, um zu sagen, warum ich das Studieren möchte", erklärte ich. Carlisle hatte den Zettel kaum eine halbe Minute in der Hand und schon gab er mir die Zettel zurück.

"Wenn manche von meinen Studenten, diese Einstellung haben würden, dann wären sie eindeutig besser", meinte er. "Ein sehr moderner Text, durch allen Blickwinkeln zusehen. Aber warum habe ich die typischen Sätze dort nicht

gefunden?", fragte er mich.

"Ganz einfach, Menschen sind doch interessanter

, wenn man nicht

die typischen Sätze verwendet. Jeder hat einen bestimmten Grund warum er oder sie Medizin studieren möchte."

"Gute Wahl", sagte er wieder.

"Ich rufe jetzt Angela an, wenn ich sie nicht besuchen gehen kann." Ich stand auf um Angela anzurufen. Aber ihre Mutter sagte, sie seie nicht da.

"Was willst heute Abend machen?", fragte Edward, als ich gerade aus unseren Arbeitszimmer gekommen war. Wir waren gerade in unseren Haus reingekommen.

"Keine Ahnung. Muss du nicht irgendwie in Bereitschaft sein, wenn Victoria kommt?"

Er schüttelte den Kopf. "Nein, sie ist wieder nach Canada gegangen, keine Ahnung warum, aber sie ist nicht in der Nähe. Wir werden erst in zwei Tagen aufbrechen, dann ist in der Nähe von uns und wir können besser angreifen." Mir gefiel der Gedanke nicht, aber es musste sein. "Anderes Thema. Uni. Ich dachte wir können uns nach einen Haus oder Wohnung umsehen. Oder wenn du möchtest können wir auch im Studentenwohnheim wohnen." Ich konnte aber sehen, dass es ihm nicht passte, wenn wir ins Wohnheim ziehen würden.

"Mir egal."

"Bella, ich frage dich. Möchtest du in unseren eigenen Reich wohnen oder im Wohnheim?" Ich hasste es solche Entscheidungen zu fällen. Ich wusste nicht, ob es diese Person gerecht wird. "Warum möchtest du jetzt schon darüber nachdenken?"

"In weniger als vier Monaten sitzen wir in Columbia. Ich möchte schon wissen, wo wir wohnen werden!"

"Dann lass uns morgen gucken, wo schöne Wohnungen in Campusnähe frei sind." Damit hatte ich es entschieden und die lästige Fragerei wäre geklärt. Ich setzte mich auf seinen Schoß. Ich packte seinen Hemdkragen und zog ihn zu mir. "In dieser Wohnung können wir dann das machen, was wir hier machen." Ich küsste ihn erst sanft und zart, dann aber keimte unsere beider Leidenschaft auf. Wir gingen nicht nach oben, sowie wir es sonst machten, sondern blieben unten im Wohnzimmer.

Gerade als Edward mir meinen Slip ausziehen wollte, stockte er. "Was ist?", flüsterte ich.

"Emmett", flüsterte er zurück. "Er ist in weniger als zehn Sekunden bei uns." Er gab mir mein BH an, er selber zog sich seine Hose an. Ich wusste, dass ich es nicht schaffen sollte, deshalb rannte ich so schnell wie ich konnte nach oben ins Schlafzimmer und holte mir mein flauschigen Bademantel heraus. Ich band ihn zu und ging wieder nach unten. Emmett saß dort, Beine auf dem Tisch und die Fernbedienung in der Hand. Wie zu erwarten lief dort ein Footballspiel.

"Jasper kommt gleich auch noch", informierte Emmett mich. Genervt schaute ich zu Edward, der gerade das Wort Entschuldigung

formte. Ich ging wieder nach oben und schloss die Badezimmertüre ab. Zur Entspannung lies ich mir Wasser einlaufen. Ich brauchte erst einmal ein wenig Entspannung. Ich legte mich hinein und schloß die Augen.

"Wo ist Bella?", fragte Jasper.

"Sie ist oben, aber halt jetzt die Klappe ich möchte das Spiel sehen", sagte Emmett.

"Ich sage ihr dann eben Bescheid", sagte Edward, Anscheinend wollte Jasper nicht nach Oben gehen. Ein paar Sekunden später klopfte Edward an die Tür.

"Bella?"

"Ja, was ist denn?"

"Alice erwartet dich in zehn Minuten im Haupthaus", teilte er mir mit. Ich stöhnte leicht genervt auf. "Ja, aber ich lasse fünfzehn daraus werden."

"Und sie soll irgendein Kleid mitnehmen, wegen der Abschlussfeier", rief Jasper noch von unten.

"Ich werde es mitnehmen." Ich wusch mir eben die Haare und stieg dann aus der Wanne. Ich zog mir meinen Bademantel wieder an und fing an meine Haare trocken zu föhnen. Dann ging ich ins Schlafzimmer und zog mir meine Jeans, ein T-Shirt und eine Cardigan. Mein Kleid nahm ich von der Stange und ging nach unten. "Jasper, was wollte denn Alice?"

"Keine Ahnung. Sie hatte nur von einen Notfall gesagt." Ich verdrehte die Augen. Typisch Alice.

Ich ging zum anderen Haus.

"Ach, Bella, gut dass du da bist. Ich wollte dir nur eben schnell deine Schuhe für Jess' Party geben."

"Okay." Ich zusammen mit ihr nach oben in ihr und Jaspers Zimmer. Sie holte aus ihren Kleiderschrank (der gößer ist als meiner ist) und gab mir graue Pumps. Der Absatz sah ziemlich hoch aus. "Probier sie mal an, Bella", forderte sie mich auf. Ich setzte mich auf den Stuhl der in einer Ecke stand und zog meine neuen Schuhe an. Sie passten wie angegossen. Ich stellte mich hin und lief ein paar Schritte, Ich hatte auch kein Problem mit den zu Laufen. Die Schuhe waren perfekt

.

"Ich muss das Kleid an dir sehen", forderte mich Alice wieder auf. Sie drückte mir das Kleid in die Hand und schob mich ins Badezimmer.

"Kannst du mir das Kleid zu machen?", fragte ich sie. "Klar, kein Problem."

Ich entfernte mich ein paar Schritte, damit sie es besser betrachten kann. Sie sah mich sprachlos an.

"So schlimm?", fragte ich sie unsicher.

"Meine Fresse, dass ist perfekt für dich."

Ich wurde rot. "Ich werde mich jetzt wieder umziehen gehen." Ich ging wieder ins Badezimmer und zog mich um. "Also, einfach ins Bad zu gehen ohne dass ich ein Foto machen kann", beschwerte sich Alice durch die Tür. "Alice, du wirst es überleben und außerdem haben wir dann auch noch die Party bei Jessica", sagte ich.

"Aber dennoch, das war gerade der erste Augenblick, der war magisch und der nächste wird nur halb zu magisch sein." Ich kam raus. "Ist klar. Für dich wird es ein halb zu magischer Moment werden", sagte ich.

"Und was machen die Jungs bei euch?", fragte Alice und wechselte somit das Thema.

"Keine Ahnung. Ich bin nach oben geflüchtet." Es hätte so ein schöner Abend werden können, aber nein die drei wollten ein Männerabend machen. Ich hatte ja keine Probleme damit, aber warum an diesen Abend?

Alice schaute mich allwissend an. "Haben die beiden euch gestört?", fragte sie kichernd.

Ich merkte wie ich rot wurde. "W-Wwer hat denn das gesagt?", stotterte ich.

"Ach ertappt", lachte Alice. Ich wurde noch roter. "Das muss dir doch nicht peinlich sein."

"Dass würde es dir aber sein, wenn auf einmal Emmett und Edward vor deiner Tür stehen und du wirklich sehr leicht bekleidet bist. Außerdem bin ich kein Vampir und so sind meine Reaktionen dementsprechend langsam."

Ihr Lachen wurde lauter, ich glaubte, wenn sie noch ein Mensch gewesen wäre, hätte sie jetzt Lachtränen gehabt. "Lachst du mich aus?", fragte ich sie wenig überzeugend, da ich selber lachen musste.

"ach komm schon, Bella, es ist schon ein wenig lustig." Wir lachten um die Wette.

"Sollen wir uns noch ein Film anschauen?", fragte ich Alice, die von dieser hellauf begeistert war. Wir entschiedeten uns für den Film Dracula

. Mitten im Film tauchte auf einmal Jasper auf. Er hatte sich die ersten zwei Knöpfe aufgeknöpft.

"Hey, Alice, hast...?", hatte er angefangen, doch er stoppte als er mich sah.

"Oh, hi, Bella", er räusperte sich. "Ich hatte gedacht, dass du schon wieder im bei dir... ich meine bei Edward bist", sagte er ein wenig holperig.

Ich lachte und stand auf. "Ich werde dann mal gehen. Und lasst euch bloß nicht stören." Ich gab Alice ein Kuss auf die Wange und ging aus dem Zimmer.

Ich ging die Treppe hinunter. Von den anderen war keine Spur, deshalb ging ich ganz schnell zu mir nach Hause. "Hey, Bella", begüßte mich Emmett. Und ich dachte er wäre schon weg! "Ich weiß, ich sollte eigentlich schon weg sein, aber wir wollten noch das Interview mit den Spielern sehen."

"Dann hättet ihr Jasper auch noch ein wenig bei euch behalten können, dann hätten Alice und ich den Film noch zu Ende schauen können", motzte ich ihn an.

"Ja, aber er hatte so Sehnsucht nach Alice, dass er schon gegangen ist", sagte Edward beruhigend.

"Ja und was für eine Sehnsucht er hatte", murmelte ich. "Hast du was gesagt?", fragte Emmett.

"Ich? Nein." Ich setzte mich aufs Edwards Schoß, alles was dann kam, war mit Absicht. Ich hatte die Absicht Emmett aus dem Haus zu eckeln

. Edward streichelte meine Arme lang, meinen Rücken, meine Taille. Irgendwann küsste er meinen Nacken. Als ich mich dann umdrehte um ihn zu küssen, kam schon der erste genervte Ton von Emmett. Innerlich konnte ich nicht anders als zu lächeln. Knapp fünfzehn Minuten später, als Edward begang von meinen Mund zu meinen Ohrläppchen und Has wanderten, stand Emmett auf. "Ist was, Emmett?", fragte ich ihn unschuldig. "Ich werde euch mal alleine lassen", brummte er. "Du hast das alles genausten berechnend", flüsterte Edward. "Ich will dich heute Abend, oder besser gesagt die restliche Nacht nur für mich haben", flüsterte ich zurück. Er lachte.

Die restlichen Prüfungen verliefen ereignislos. Ich hatte das Geühl, dass ich es schaffen konnte. Es waren nur noch sechs Tage bis zur Abschlussfeier. Bis dahin mussten wir (Alice und ich) noch einiges vorberiten bezüglich Angelas und Bens Hochzeit. Obwohl alles schon alles perfekt abgestimmt war, mussten wir noch üben, wie wir am besten die Kirche hereinkamen. Wie die beiden stehen sollten. An einen Tag machten wir die ganzen Proben mit der Hilfe von einer Camera, die am Altar stand.

"Das wird bestimmt super", sagte ich optimistisch. "Alice, was hat heute Bella zum Frühstück gehabt?", fragte Angela Alice grinsend.

"Auf jeden Fall eine Prise Optimismus."

Aber nicht nur Optimismus bescherte mich in diesen Tagen, auf jeden Fall war auch ein ganzer Tag voller Bange dabei. Alle Cullens hatten sich am Samstagmorgen bereit gemacht und sich auf die Jagd nach Victoria fertig gemacht. Emmetts Mistgunsten hatte ich am Vorabend vorgschlagen Paige anzurufen um sie zu bitten ihnen zu helfen, aber die Cullens wollten keinen aus Italien damit hieninziehen. Alice hatte mir versichert, dass ich mich frei in Forks bewegen konnte und in Umgebung. Edward küsste mich sehr lange und innig bis er zusammen mit seiner Familie in den Wald rannte. Ich hatte mir den ganzen Tag Sorgen gemacht. Ich bin die ganze Zeit auf und ab gelaufen. Irgendwann bin ich dann ins Haus gegangen und habe Angela angerufen, ob sie nicht Lust hatte zu mir zu kommen. Ich wollte nicht weit weg, falls sie alle schon früher nach Hause kamen. Natürlich kam sie sofort. Ihr fiel auch auf, dass ich nicht bei mir bin, deshalb machten wir so eine Idee Filmemarathon mit allen Herr der Ringe

- Filme in Special- Edtition Form, dass hieß fast elf Stunden Fernseh. Angela schaffte es wirklich gut, mich abzulenken indem sie ab und zu einen Smalltalk anfing.

"Ich habe Hunger", sagte ich als wir die ersten zwei Stunden hinter uns hatten. "Komm lass uns zusammen was kochen."

"Wenn du auch noch Popcorn oder so da hast, käme dies mir sehr gelegen."

"Klar, ich hoffe Esme hat das hier irgendwo." Zusammen mit Angela durchforsten wir die Vorräte. Schließlich fanden wir den spezielen Mais. Wir kochten uns eine Reispfanne, drei verschiedene Puddingsorten.

"Ich glaube, ich muss in den nächsten Tagen noch mal joggen gehen um die Pfunde wieder abzunehmen."

"Ach Quatsch, einmal Pudding essen, wird dir nicht deine Figur zerstören", beruhigte ich sie.

Obwohl Angela immer wieder ein Thema anschnitt, fragte sie mich nie, wo die Cullens sind. Dafür war ich froh. Ich wäre bestimmt zusammen gebrochen.

Gegen sechs Uhr klingelte das Telefon. Ich ging dran. "Bella, bitte schließe alle Türen und Fenster ab. Lass überall die Stahlrollläden runter", sagte Edward panisch. "Was ist denn los?", fragte ich ihn, ohne zu wissen auch panisch. "Victoria, sie will nach Forks. Beeil dich. Bei ihren Tempo könnte sie schon in einer halben Stunde da sein. Und versteck dich in den Keller runter, der Schlüssel liegt in der Shublad." Er legte auf. "Bella, was ist los?", fragte mich Angela besorgt. Sie streichelte mein Arm.

Ich atmete einmal tief durch und antwortete ihr. "Wir müssen das Haus sicher machen." Während ich das sagte, ging zu der unsichtbaren Tastatur und gab den Code ein, um die Rollläaden herunter zu lassen. Es quietschte.

"Bella, ist das Stahl?", fragte sie mich erschrocken. "Ja, wir müssen alle Türen abschließen und auch die Fenster." Sie machte zusammen mit mir dicht. Wir gingen von Etage zu Etage. Angela zögerte bei den Schlafzimmern der anderen. "Nimmst du Edwards altes Zimmer und Alice. Ich nehme die anderen." Ich rannte durch die anderen Zimmer. Jedesmal wenn ich ein Rascheln hörte, zuckte ich zusammen.

"Bella, warum machen wir das?", fragte sie mich als wir die Fenster und so weiter geschlossen hatten.

"Kann dir leider nicht sagen." Wie gern hätte ich es ihr gesagt, meine Sorge mit ihr geteilt. Aber es ging wirklich nicht. "Kannst du die Filme, und das Popcorn mit nach unten nehmen. Wir werden es in den Keller verlegen müssen." Ich schnappte mir den Schlüssel aus der Schublade und etwas zu trinken vom Tisch und ging nach unten. Ich wusste nicht, welche Tür, nahm aber an, dass es die Tür war die so aussah, als wäre sie aus Beton gebaut worden. Ein Vampir wird es nicht lange aufhalten können. Hoffentlich schafften sie es vor ihr nach Forks zu kommen. In der nächsten Stunde wartete ich entweder auf sie oder auf Edward. Ich hatte Angstzustände und konnte mich nicht auf den Film konzentrieren. Okay, Bella,

versuchte ich mir selber Mut zumachen, allen geht es gut. Edward geht es gut. Ich werde ihn und alle anderen gleich in die Arme springen um sie zubegrüßen.

Es dauerte eine Stunde, fünfundfünfzig Minuten und zehn Sekunden bis sich etwas im Haus machte. Oder auch außerhalb!? "Bella? Bist du hier drin?", fragte Edward, doch seine Stimme war etwas anders. Doch ich konnte nicht antworten, denn eine Stimme die Edward eher näher kam.

"Lass sie in Ruhe", rief de zweite Stimme, die eindeutig von Edward, meinen Edward, kam.

Kurz danach hörte ich ein Reißen und eine Art Heulen. "Bella, ist Angela noch hier?", fragte er mich durch die Tür hindurch. "Ja, uns geht es auch gut."

"Mach bitte die Tür auf." Ich machte wie er es mir befohlen hatte. Sobald die Tür auf war, kam mir ein beißender Geruch vom Verbrannten Fleisch in die Nase. Edward nahm mich in eine feste Umarmung.

"Ich habe dich vermisst", hauchte ich.

"Ich dich auch." Dann wandte er sich an Angela. "Tut mir sehr leid, dass du das alles mit erlebt hast. Bitte bekomme jetzt kein falsches Bild von uns. Irgendwann werden wir es dir erklären. Aber denke bitte nicht an sofort."

"Kein Problem, Edward, es war ein schöner Tag, aber ich hätte es dennoch besser befunden, wenn es nicht auf einmal diese Hektik aufgekommen wäre und dieser Geruch", sagte Angela. "Danke, dass du hier warst", bedankte ich mich bei ihr. Auch Edward bedankte sich, dafür dass sie hier war und gesorgt hat, dass ich nicht vollkommend ausrastet bin.

"Mache ich doch gerne, Bella, aber jetzt muss ich los", sagte sie. Ich begleitete sie noch nach draußen. Doch bevor sie sich in ihr Auto setzte, hielte sie mir mein Arm fest und flüsterte sehr leise. "Bella, bist du sicher, dass du hier bleiben möchtest?"

"Ja, sicher, Angela."

"Aber Bella, sie haben gerade irgendeinen getötet

!" Ich hätte ihr gerne die Wahrheit gesagt, aber ich tat es nicht. "Angela, ich kann es dir noch nicht sagen, wie Edward schon gesagt hat, irgendwann werden wir es dir erzählen", sagte ich. Sie nahm es mit einen Nicken zur Kenntnisnahme. Sie fuhr nach Hause. Ich ging wieder zu den anderen.

"Was war das für ein Kerl?", fragte ich Edward. "Er hatte die Gabe Stimmen nach zu machen, er war der neue Gefährte von Victoria", antwortete Edward, dann lächelte er. "Ich war froh, als du ihm nicht die Tür aufgemacht hast, sondern mir." Ich wollte antworten, doch Emmett erzählte: "Uns geht es auch gut. Es war berauschend, es war besser als gegen einen Bären zu kämpfen."

Ich lächelte alle an.

 

Wenn einer kommt dann kommen alle

"...Nun beginnt eine neue Ära für uns", endete Eric seinen Vortrag. Alle im Saal klatschten.

"Nun möchte ich lese ich alle Abschlussschüler vor um ihre Abschlusszeugnisse zu übergeben", teilte unser Direktor den Verwandten mit.

"...Alice Cullen", Alice schreitet auf die Bühne, "Edward Cullen", auch Edward war die Anmut höchst persönlich. "...Isabella Swan." Ich ging auf die Bühne und nahm mein Zeugnis in die Hand. Ich ging zu Edward und Alice, Edward legte einen Arm um mich. "Bevor ich jedoch zum endgültigen Schluss komme, möchte Isabella Swan noch mal nach vorne bitten", sagte unser Direktor. Überrascht weitete ich meine Augen, ging aber zu ihm. Was will er von mir? Ich habe doch schon mein Zeugnis! "Sie zeigte aus ihrem Jahrgang die besten Ansätze um ein Medizin- Stipendium am Evergreen-Collage." Er wandte sich an mich und wiederholte eigentlich den Satz: "Ich möchte Ihnen zu meinen Freunden mitteilen, dass sie ein Stipendium für den Studiengang Medizin bekommen haben. Herzlichen Glückwunsch." Er gab, während alle noch mal klatschten, ein Zertifikat.

"Herzlichen Glückwunsch."

"Ähm, dankeschön." Wir schüttelten uns die Hände. Ich ging dann zurück zu den anderen. Edward legte wieder ein Arm um mich. "Willst du mich jetzt heiraten?", flüsterte Edward mir ins Ohr. Verwirrt sah ich ihn an. "Es ist nach der Schule", erinnerte er mich. "Das ist der Abschlussjahrgang 2006!", rief der Direktor. Alle schmießen ihre Absolventenkappen hoch. Ich tat es auch. Ich küsste ihn innig.

"Ist es eine Antwort?", fragte Edward mich mit seinen schiefen Lächeln, was ich so liebte.

"Was denkst du denn?", fragte ich ihn grinsend zurück. "Ich denke, wir werden bald heiraten", beantwortete er seine Frage selber.

"Gut, wenn du es sagst." Er hob mich hoch und wirbelte uns ein wenig herum.

"Wir werden heiraten", sagte ich.

"Wir werden heiraten", bestätigte Edward.

Wir gingen zu unseren Familien. Zu meiner Überrschung war auch Paige hier. Von Renée und Phil wusste ich, dass sie hier waren. Sie waren nicht wie zu Weihnachten bei uns direkt, sondern wollten Seattle, Tacoma und Olymp besuchen.

"Herzlichen Glückwunsch, euch drei!", sagte Renée und umarmte uns drei zusammen. "Bella, ich bin ja so glücklich

. Ich hätte nie gedacht, dass du Medizin studieren gehst. Und hier in Washington." Sie klatschte erfreut in die Hände. "Mum, ich werde, aber an der Columbia studieren gehen. Das Medizinstudium ist dort besser", beichte ich ihr. "Oh, aber ich dachte, wegen dem Stipendium bleibst du hier in Washington", meinte sie.

"Nein, ich werde zusammen mit Edward", ich lächelte ihn glücklich an, "nach New York ziehen."

"Bella, ich habe ein Abschlussgeschenk für dich", verkündete Paige glücklich. Eigentlich nur um das Thema zu wechseln. "Du brauchst mir doch nichts schenken!"

"Doch muss ich und ich habe es mitgebracht und es wird dir sehr nützlich sein", zählte sie auf. Verwundert sah ich sie an. "Komm, ich zeige es dir." Sie nahm meine Hand und führte mich nach draußen. Kurz bevor wir aus der Tür hinaus traten, hielt sie meine Augen zu. "Das wird so sehr gefallen", sagte Paige. Nach einen paar Schritten, nahm sie ihre Hand weg. Da wo eigentlich mein Truck stand, stand dort ein neues Auto, ein sehr schönes Auto. "Das ist ein BMW...", fing sie an.

"E70", sagte Phil staunend. "Der ist noch gar nicht in auf dem Markt, nur in Deutschland, aber wieso hast du ihr ein neues Auto geschenkt?"

"Ich war halt in Deutschland und da habe ich das Auto gesehen und habe gedacht Was für ein perfektes Auto für Bella, den muss ich kaufen um ihr den zum Abschluss zu schenken!

." Sie hielt mir den Schlüssel hin. Das Auto war groß, etwas zu groß für mich, und es war blau, metallic- blau. Die Scheiben waren getönt, dass ich nicht sehen konnte, wie es innen aussah. "Sieh auch mal im Kofferraum nach", riet mir Paige noch. "Ist es nicht etwas zu viel zum Abschluss? Und wo ist mein Truck?", die letzte Frage kam ein bisschen panisch.

"Keine Panik, den haben wir nicht geschrottet. Ich will dir so eine Miniantur aus den Teilen machen lassen. Felix und Demetri haben sich beriet erklärt, dies mal auszutesten, dass was ich nämlich möchte, haben die beiden noch nie gemacht." Mein Truck soll von zwei Vampiren zu einen Miniauto umgestaltet werden. "Wenn du das Auto nicht aufmachst, dann mache ich das", sagte Phil, er streckte schon den Arm für den Schlüssel raus. "Ja, kannst du, ich muss sowieso noch zu meinen Freunden, ihnen zum Abschluss gratulieren und so weiter." Ich schmiss den Schlüssel zu.

"Bella", hielte mich Renée zurück, "ich wollte dich fragen, ob du mit mir und Phil nachher Essen gehen möchtest. Wir wollten nach Port Angeles."

"Ja gerne, aber ich muss um sieben wieder zuhause sein, da ich nachher noch weg gehe", antwortete ich. "Wo ist Laura?" Sie hatten meine Cousine auf diesen Namen getauft. "Wir haben sie zur Tante Ann gebracht, damit wir halt Washington besichtigen und dich besuchen gehen konnten." Ich nickte und ging zusammen mit Edward zu Angela, Ben, Jessica und den Rest. "Wann soll ich dir deinen Ring geben?", fragte mich Edward. "Wie ich dich kenne, hast du den schon", lachte ich. Er hätte niemals mir einen Antrag gemacht, wenn er keinen Ring hätte. "Ich habe ihn in der linken Hosentaschen, wenn du möchtest kann ich dir jetzt anstecken."

Ich merkte wie ich blass wurde. "Okay", sagte ich langsam. "Seit wann trägst du den dabei?", fragte ich ihn. "Seit Silvester." Er lächelte mich an.

"Du kannst mir den geben wenn wir zuhause sind", sagte ich. "Okay, Mrs Cullen."

"Ich heiße nicht Mrs Cullen", lachte ich.

"Noch nicht." Wir kamen bei unseren Freunden an. Wir umarmten uns, verabschiedeten uns noch nicht richtig, denn wir hatten noch die Party und die Hochzeit. Und bald würden wir noch meine und Edwards Hochzeit feiern. Gegen meinen Willen freute ich mich. Meine Eltern hatten mir doch immer eingeprägt, dass man keine Hochzeit feiern darf, wenn man noch unter vierzig ist. "Bis gleich", verabschiedeten wir uns. Wir gingen zurück zu meinen neuen Auto. Mit schnellen Schritten ging ich zu den Kofferraum. Ich machte ihn auf. Was wird wohl darin sein? Ich hoffte doch nichts übertriebendes. Verunsichert schaute ich Paige an, sie nickte mir aufmunternd zu. Im Kofferraum lag nichts, wirklich nichts. "Herzlichen Glückwunsch zum Abschluss, Bella", sagten Renée und Phil im Chor.

"Für was?", fragte ich verwirrt.

"Für das", sagte Phil und schmiss mir ein Baseball zu. Zum Glück warf er nicht hart so dass ich auch schon eine Chance hatte ihn zu fangen. Ich drehte den Ball in meiner Hand. "Was soll ich jetzt mit den Ball machen?", fragte ich verwirrt. Ich wusste nicht warum ich diesen Ball bekommen habe. "Lies doch erst einmal was drauf steht", bat mich Renée. Ich seufzte und las den Ball durch, wie sich das anhört, ich lese den Ball durch. Auf dem Ball sind viele Kosenamen von mir in verschiedenen Farben aufgeschrieben. Ich fragte mich warum mir das nicht vorher aufgefallen ist. In der schwarzen Schrift ist fett und deutlich geschrieben Wir vermissen Dich :* !!

. Ich konnte nur mit Not die Tränen verstecken. Es waren Spitznamen dabei die mich an die peiniche Zeit erinnerte, die ich eigentlich aus meinen Gehirn verbannt hatte, andere wiederum erinnerte ich mich allzugern.

Dann hatten meine Füße keinen Halt mehr. Ich wurde anscheinend hochgehoben. Ich konnte alle Verdchtigen an ihren Platz sehen. Emmett der einen Arm um Rosalie geschlungen hatte, Jasper der neben Alice stand. Alle vier starrten mich an. Zu letzt Edward. Er schaute eifersüchtig aus, als ob er eine Art Bedrohung sieht. Das erfasste ich in weniger als eine Sekunde. Schließlich schaute auf dem Typen der mich hoch hob.

"Hey, Swan!", begrüßte mich Matt, als würden wir uns jeden Tag sehen und noch in Phoenix leben. "Gut siehst du aus!" Freudig überrascht schlang ich meine Arme um sein Hals, was ein wenig komplziert war, denn ich saß auf seiner Schulter. Aber ich schaffte es dennoch.

"Matt!", rief ich. Matt war mein bester Freund in Phoenix gewesen, als ich mich entschied nach Forks zu ziehen, brach für ihn eine Welt zusammen. Er wollte keinen Kontakt mehr, da er sowieso dachte, dass ich ihn vergessen werde. Mit Matt hatte ich so viel erlebt auch mit meinen anderen Freunden. Unsere Clique war schon immer ein Unikat gewesen. Wir machten so viel Scheiße, wenn wir zusammen in Forks waren. Ich hatte früher oft meine Freunde mit nach Forks genommen- ich brauchte sie so sehr, denn ich konnte nicht den ganzen Tag damit verbringen mit Rachel und Rebecca sich damit zu überbieten, wer schwieg am meisten. Auch hatten Matt und ich zusammen eine Verbindung auf die wir nicht besonders stolz waren. Nachdem ich aufgehört habe Ballett zu tanzen, hat mich meine Clique überredet wieder damit anzufangen. Diesmal aber wollten sie auch mit machen. Meine Trainerin- eine andere und nettere- war so begeistert von Matt und mir, dass sie uns als Tanzpaar angibt. Er war damals der einzigste Junge. Deshalb nannten wir ihn Strumpfhosen- Boy

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