Was passiert wenn . . . .?
Was passiert wenn . . . .?
Dieses Kapitel ist lang und deshalb in 8 Teile geteilt.
Träumt da jemand von einer kleinen Tochter oder Sohn?,
dachte Alice lachend, die es wahrscheinlich schon in meiner Zukunft geschaut hatte. Ich zuckte mit den Schultern, was Alice nur noch mehr zum Lachen gab. Bella schaute zwischen mir und Alice hin und her.
„Worüber redet ihr beiden?“, fragte mich meine Liebste und vielleicht bald auch Verlobte. Verlobte und dann Ehefrau und dann….. Ja, was dann? Vielleicht auch Mutter von unseren Kindern? „Glaub mir, da kommt keiner durch. Sie haben eine spezielle Art zu Reden“, raunte Emmett ihr zu. „Sie reden immer über andere Themen die ziemlich weit hergeholt sind. Halt andere Themen die wir gerade bereden.“
„Dankeschön. Wir reden gar nicht über so weit geholte Themen reden wir gar nicht“, sagte Alice eingeschnappt. „Außerdem erfährt ihr immer die Themen über die wir sprechen. Halt nur etwas später.“ An der Stelle lächelte sie Bella an. Sie schaute nur fragend zurück. Mittlerweile waren wir im Parkhaus angekommen. Die anderen gingen schon mal zu den Autos. Ich hielt Bella am Arm fest und küsste sie. Wir waren in unsere eigene Welt wenn wir uns küssten. Wir hatten uns in den letzten Tagen so wenig gesehen, dass es jetzt nötig war, auch wenn meine Familie jetzt auf uns warten muss. Keiner dachte auch eine Einzelheit, was uns betraf. Anscheinend wussten sie, dass wir uns in letzter Zeit wenig gesehen haben. „Bis gleich“, flüsterte sie, als wir uns langsam lösten. Sie ging zu meinen Volvo, der als Mädchenwagen umbenannt wurde. Mein Wagen die Mädchenkutsche.
Kopfschüttelnd ging ich auf den Jeep zu, der klassische Weise als Jungenwagen darstellte.
„Also, Alice hatte irgendetwas gesagt, dass du mit uns allen drei ein Gespräch führen möchtest. Also, hier sind wir und du kannst jetzt anfangen“, sagte Emmett, der auf den Beifahrersitz saß. Wo sollte ich anfangen? Klar am Anfang. „Also, ich möchte Bella heiraten, weiß aber nicht wie ich ihr Antrag machen sollte“, sagte ich und klang halb verzweifelt. Eine unlösbare Aufgabe.
„Und jetzt möchtest du dir Ratschläge von uns hören“, schlussfolgert Jasper.
Eine Weile war es ruhig, klar ich könnte ihre Gedanken hören, aber ich wartete netter Weise.
„Vielleicht könntest du ihr einen Strauß rote Rosen kaufen und in der Mitte des Straußes ist die Schatulle von dem Ring“, schlug Emmett vor.
„Oder du gehst mit ihr Essen bei Kerzenlicht und dann fragst du sie“, schlug auch Jasper vor.
„Und wie habt ihr eure ersten Anträge gemacht?“, fragte ich weiter. „Genauso, nur kombiniert mit Jaspers Idee“, antwortete Emmett. „So war meiner auch.“ Er lächelte wehmutig. Toll, jetzt wusste ich weniger, wie ich einen Antrag machen sollte! Ich mache ihr keinen Antrag, den schon zwei andere aus der Familie hatten. Der Antrag sollte einzigartig sein, wie ihre Persönlichkeit.
Bellas POV
Die Fahrt nach Hause
Wie sollten wir denen sagen, dass ich ein Halbvampir war? Sie würden es für einen Scherz halten. Ich konnte mir von Emmett Witze anhören, wie tollpatschig ich doch bin.
„Also, wie war Volterra wirklich?“, fragte Esme mütterlich. „Es war ganz okay. Ich habe erfahren wer meine Mutter ist auch den Namen von meinen Vater habe ich erfahren. Er ist jedenfalls ein Mistkerl, den ich am liebsten in Einzelteile zerlegen will, wenn ich ihn jemals sehe. Auch die hungrigen Blicke die ich immer gespürt hatte, wenn ich an ihnen entlang ging. Ja sonst war alles okay“, ich hatte nicht sonderlich viel Lust auf das Gespräch über Volterra. „Wie es sich anhört, war es aber nicht so gut in Volterra“, lächelte Rosalie. „Warum willst du deinen Vater nicht kennen lernen? Er war doch bestimmt auch dort.“ Es wurde ja immer schöner. „Es ist ganz einfach. Mein Vater auch genannt als Jack Luck, hatte meine Mutter sitzen gelassen, als sie hoch schwanger war. Sie musste zu Renée und Charlie gehen. Dann paar Tage nach meiner Geburt hatte er sie besucht, und dann gejagt. Ach ja, und bevor er sie gejagt hat, hat er natürlich was mit mir gemacht, was ich zum Kotzen finde. Ich glaube nicht, dass ich mich auf meinen Vater freuen sollte. Zu dem wenn er wirklich dort gewesen wäre, hätte ich alles gegeben, dass er ein Mensch ist und ich ein Vampir. Ich hätte ihn bis auf den letzten Tropfen Blut ausgesaugt“, spannte ich meine Fantasie weiter. Ich stellte mir vor, wie er vor mir steht und vor sich her wimmert; ich konnte nicht anders als genüsslich sein Blut zu trinken.
„Bella!“, sagten alle drei gleichzeitig. „So was darfst du nicht denken“, fügte Esme streng hinzu.
„So sadistisch veranlagt bis du doch gar nicht!“, sagte Rosalie. „Und ich dachte ich war damals sadistisch.“
„Du hast eindeutig zu viel Zeit in Volterra verbracht“, war Alice einziger Kommentar.
„Bella“, sagte nun Esme wieder in ihren vertrauten mütterlichen Ton, „wir wollen doch das Leben der Menschen respektieren, und nicht zerstören. Gibst du mir da Recht?“ Sie sprach mit mir, als wäre ich schon längst eines Vampirs, Wenn sie wüsste. „Natürlich, gebe ich dir Recht, aber….“
„Warum willst du dann ein Vampir sein und dein Vater das Leben heraus saugen?“
„Weil er es nicht anders verdient hat. Er hat was auf der einen Seite was wirklich Gutes getan, aber keine Sekunde an mich gedacht. Er hat die ganze Zeit an seine eigene Haut gedacht. Dann jagt er wenige Wochen später meine Mutter durch die ganze Welt.“ Ich machte eine Pause, weil ich langsam die Kontrolle über meine Stimme verlor. „Esme, gibt mir bitte einen Grund um ihn nicht zu vernichten soll.“
„Er ist immer noch dein Vater. Kein Mädchen möchte sein eigenen Vater töten“, sagte sie in einen beschwichtigen Ton. „Du willst doch etwa deinen eigenen Vater töten?“ Fragend schaute sie mich an. „Unter denen den Umständen würde ich sagen: Ja!!“, entschied ich mich. Verständnislos sah mich Esme an. „Bella!“, rief sie entsetzt und ich könnte schwören, dass sie kurz davor stand eine Vollbremsung zu machen. „Das willst du doch nicht wirklich wollen?“, fragte Alice entsetzt. „Doch.“ Ich machte meine Augen zu, in der Hoffnung, dass ich das Gespräch verschlafen könnte. Schnell merkte ich jedoch, dass es kindisch war. „Die Umstände haben mich daran zu entschlossen.“ „Was für Umstände?“
„Bist du doch schwanger? Edward meinte nein, als wir ihn fragten.“ Ich soll schwanger sein?
„Ich soll schwanger sein?“, ich kreischte es fast. „Wer hat es gesagt? Wann hat jemand das gesagt?“
„Wir hatten gedacht, als ihr drei wieder kamt und ihr dann sagt, dass ihr für uns Nachrichten habt, dachte wohl jeder von uns, dass du schwanger bist. Aber beruhige dich, Edward hat uns gesagt, dass es nicht stimmt“, sagte Rosalie.
„Du weißt gar nicht, wie sehr mich das beruhigt“, versicherte ich ihr. „Ähm, Bella, hast du was dagegen, wenn wir morgen shoppen gehen?“, fragte mich Alice auf einmal. Ihre Augen leuchteten vor Begeisterung.
„Warum siehst nicht einfach in die Zukunft?“, war meine Gegenfrage. Eigentlich hasste ich shoppen, aber ich musste mal raus aus Forks und außerdem brauchte ich auch noch neue Bücher. „Da sagst du ja, dennoch wollte ich dich fragen. Es ist normaler zu fragen, anstatt sofort zu sagen, du kommst jetzt mit zum Shoppen“, verteidigte sich Alice.
„Ja ja schon gut. Aber normal ist nichts in mein Leben“, seufzte ich. „Ach, Schätzchen. Dein Leben ist doch normal- jedenfalls größtenteils“, sagte Esme wieder in ihren beruhigenden Ton. „Der andere Teil ist mehr als reif für die Klapse“, lachte ich- obwohl es keinen Grund zum Lachen gab. „Ich liebe ein Vampir, meine beste Freundin ist ein Vampir und den Rest der Familie sind auch Vampire. Mehrere Freunde von mir sind Werwölfe. Ich war dabei als sich ein Werwolf zum ersten Mal verwandelte. Dann habe ich gesehen, dass es eigentlich noch eine Welt hinter der eigentlichen Welt versteckt. Ein Vampir ist hinter mir her, einer ist schon tot, der mich versucht hat zu töten. Ach ja meine Mutter ist auch ein Vampir.“ Es tat so gut, sich dass alles von der Seele zu reden. „Du warst dabei, als sich ein Werwolf verwandelte?“, fragte Rosalie. „Ja, wusstest du, dass sie so riesig werden können. Glaube mir, dass muss man gesehen haben, wenn ….“, ich stockte. Die Gesichtsausdrücke von denen machten mir ehrlich gesagt ein bisschen Angst.
„Weißt du eigentlich wie gefährlich Werwölfe sind? Besonders wenn sie jung sind? Und du fandest es noch interessant? Jetzt weiß ich warum du eingeliefert werden möchtest“, sagte Alice aufgebracht. „Sag ich doch, bei mir ist nichts normal. Ich würde noch nicht mal aufschrecken, wenn mir einer erzähl, dass er eine Hexe ist. Ich würde mich eher freuen, denn dann würde der Kreis geschlossen sein“, sagte ich ruhig. Daraufhin verdrehte sie die Augen. „Aber dennoch bin ich endlos glücklich.“
„Ist das nicht die Hauptsache? Auch wenn es dir vorkommt, dass du eigentlich in die Anstalt gehörst?“, lächelte mich Rosalie an. „Genau“, sagte ich normal Laut und lächelte sie auch an. Dann fügte ich noch leise hinzu: „Und gleich kommt das schlimmste.“
„Was ist denn das Schlimmste?“
„Das wird ihr gleich erfahren.“
Schnell fuhren wir die Auffahrt von den Cullens auf. Esme parkte den Wagen an seinen Stammplatz. Kaum stand das Auto, hielt Edward auch schon mir die Tür auf. Sein Gesicht wurde von einen weiten Grinsen umrahmt. Händchen haltend ging ich zusammen mit Edward zum Haupthaus. Dort versammelten sich alle an den großen Esstisch.
„In Volterra haben wir was erfahren, was eindeutlich nicht normal ist“, fing Carlisle an. Dann schaute er mich an. „Möchtest du es sagen?“ Konnte ich das?
„Ja, gerne“, antwortete ich an ihn gewandt, dann wandte ich mich an alle Cullens. „Meine Mutter ist ein Vampir. Aber erst seit siebzehn Jahren. Mein Vater heißt Jack Luck und ist ein abartiger, selbstsüchtiger und ein dummer Vampir- Mistkerl, der meine Mutter verlassen hat, als sie mit mir hochschwanger war. Jack kam ein paar Tage nach meiner Geburt zu Paige. Ich wuchs schnell, schon nach paar Tagen sah ich aus wie Monate. Er hat mich angesehen und mich verwandelt und jetzt nicht in das was ihr jetzt meint. Er hat mich zurück verwandelt in einen Menschen. Nach ein paar Wochen hatte er dann meine Mutter verfolgt. Sie musste mich bei Charlie und Renée lassen, sie selbst musste durch die ganze Welt reisen, damit ihr nichts geschieht. Er hat sie verfolgt, ein Jahr lang. Dann kam Paige nach Italien und wurde verwandelt, seit dem ist die bei den Volturi.“
„Warum zurück verwandelt in einen Menschen? Was warst du vorher?“, fragte Emmett.
„Dass kann ich euch genau erklären. Ich bin ein Halbvampir. Ich bin nur ein Mensch, da mein Vater die Gabe hat, dass er Vampire und Halbwesen- wie mich- zurück in Menschen verwandeln kann.“ Ich sah in die erstaunten Gesichter. „Bitte frag mich aber nicht, wie die Gabe funktioniert.“
„Jetzt verstehe ich auch warum du dich reif für die Klapse fühlst“, murmelte Rosalie. Woraufhin mich alle (mal wieder) mit erstaunten Gesichtern ansahen (na ja, außer Alice und Esme, weil die es ja schon wissen).
„Ein Halbvampir, sagst du?“, fragte Emmett noch mal nach. Dann musste er lachen. „Dafür bist du ja ganz schön tollpatschig!“ „Ich bin Halbvampir der ein Mensch eigentlich ist!“, beschwerte ich mich lachend.
„Nun ja, eigentlich bist du ja schon ein vollwertiger Halbvampir“, schaltete sich Edward ein.
„Wie meinst du das?“, fragten Carlisle und Jasper. „Wir haben dir eine Kleinigkeit vergessen zu sagen, Carlisle. Ich musste etwas Selbstloses tun, damit ich ein Halbvampir werde. Nun ich habe etwas Selbstloses getan. Ich bin nach Forks gezogen nur damit Renée Phil nachreisen konnte“, erklärte ich ihnen. „Paige ruft gleich an“, sagte Alice, bevor auch einer etwas sagen konnte zum Thema „Selbstlosigkeit“. Genau fünf Sekunden später rief Paige an.
„Hallo, Paige“, begrüßte ich sie.
„Hallo, meine Süße. Ich weiß jetzt warum du eigentlich ein Halbvampir sein solltest, aber dennoch keiner bist“, ihr Satz verwirrte mich ein wenig.
„Das verstehe ich nicht ganz“, gestand ich. „Ist auch nicht schlimm, Bella“, lachte sie. Dann wurde sie aber wieder ernst. „Also, du hast dich auch entschieden ein ganzer Vampir zu werden, das ist wiederum selbstsüchtig“ - ich verstand es nicht- „Es ist ein Ausgleich. Deshalb hast du nur bestimmte Fähigkeiten mitgenommen. Kannst du mir sagen, warum du unbedingt ein Vampir werden willst? Kein Mensch möchte ein blutrünstiger Vampir sein.“
„Ich möchte einfach die Ewigkeit mit Edward verbringen. Und mit Fähigkeiten meinst du das mit dem Blut riechen und den Schutzschild?“
„Schutzschild?!“, hört ich Emmett verwirrt fragen. „Es ist egoistisch von dir. Du willst nicht nur die Ewigkeit mit Edward verbringen sondern auch die Schönheit bekommen, die uns Vampire auszeichnen“, ihre Stimme war mütterlich ernst. „Und du bist ein wunder hübsches Mädchen mit einen leichten Drang, alles hysterisch zu sehen.“ Ich konnte förmlich spüren wie sie mein Kopf tätschelte.
„So und jetzt hätten wir schon mal meine Haupteigenschaften“, brummte ich.
„Ach sieh es nicht so schwarz. Also zurück zum Thema. Du bist eher ein Mensch als ein Halbvampir. Also du kannst beruhigt sein, du musst nicht wie ich in der Schwangerschaft Blut trinken. Denn obwohl du ein Mensch bist, hast du ein Teil eines Halbvampirs in dir. Es steckt in dir, auch wenn es nicht danach aussieht.“ „Blut trinken?“, fragte ich erstickt.
„Ja, auch du musstest nach deiner Geburt Blut trinken“, beruhigte sie mich- wenigstens versucht sie es.
„Warum kann ich mich daran nicht erinnern?“ „Du warst doch noch so klein, da vergisst man schon einige Sachen.“
„Ja, ich war vielleicht klein, sah aber aus wie paar Monate“, versuchte ich mich zu verteidigen.
„Aber dennoch warst du klein. Paar Tage oder paar Monate, klein warst du. Und die Tatsache, dass du jetzt achtzehn Jahre alt bist, trägt auch dabei. Du vergisst einige Sachen, Schätzchen.“ „Willst du damit sagen, ich werde alt?“, fragte ich erschrocken. Wie schnell sich ein Gesprächsthema ändern kann. „Jeder wird alt. Schau dir Aro an, er ist schon über tausend Jahre alt.“
„Es ist mir Scheiß egal, wie alt Aro ist oder sonst einer aus der Volturi. Ich bin achtzehn Jahre alt und meine Mutter sagt mir gerade, dass ich alt bin. Ich bitte dich, welche Mutter sagt zu ihren Kind, dass es alt ist“, sagte ich.
Paige lachte. „So ist das Leben. Ich möchte gerne mit dir tauschen.“ Sie seufzte traurig.
„Ach möchtest du etwa den ganzen High School Alltag aushalten. Dir anhören wo die besten Shoppingcenter sind, obwohl dich das kein Stückchen interessiert.“
„Ich habe keinen mit den ich darüber reden kann.“ Sie seufzte abermals traurig und sehnsüchtig.
„Dann frag doch Jane oder Heidi. Die beiden wollten doch mit kommen, als wir shoppen waren. Dann nimm doch einfach den Vorschlag von denen an.“ Ich verstand sie nicht. Sie hatte doch zwei Shoppingsüchtige an ihrer Seite, wie ich.
„Okay, ich werde mal gucken. Am besten sofort.“ Sie machte eine kurze Pause. „Sag es ihnen, was ich dir gerade dir gesagt habe. Hast du mich Verstanden?“
„Ja, mache ich, Paige“, versprach ich ihr. „Viel Spaß mit Jane und Heidi. Und bestell denen schöne Grüße!“ „Mache ich. Und sage auch denen den Cullens schöne Grüße.“ Ich versprach es ihr und schon war die Leitung unterbrochen. „Schöne Grüße von Paige soll ich euch ausrichten“, löste ich sofort mein Versprechen ein.
„Was hat sie noch gesagt?“, fragte Alice.
„Außer, dass ich kein richtiger Halbvampir bin, hat sie noch auf mein Alter angespielt“, maulte ich. „Ich bin kein richtiger Halbvampir, da ich eigentlich ein klein wenig selbstsüchtig bin. Die ganze Prozedur mit der die Verwandlung abgeschlossen wird, hat viel mit Selbstsucht und Selbstlosigkeit zu tun.“ Jedenfalls hatte ich es so verstanden.
„Das ist kompliziert“, meinte Emmett. Die anderen waren zu keiner Reaktion fähig. Sie waren wie gelähmt.
In der Zeit wo keiner was sagte, wurde ich müde. Ich musste nur paar Mal Gähnen, bis sich meine Lider zu fielen und ich im stehen einschlief.
Partytime, Datetime
Als ich aufwachte lag ich in unser Häuschen. Edward lag neben mir und beobachtete mich. Auch als ich und Edward in das Haupthaus gingen, beobachteten mich alle mit besorgten Blicken. Auch das Wochenende wurde nicht besser. Jeder betrachtete mich besorgt und fragte mich tausend Mal wie es mir geht. Aus meiner Sicht her hat sich nichts geändert außer dem Wissen, dass ich jetzt eigentlich ein Halbvampir sein müsste, wenn ich nicht in manchen Tatsachen egoistisch wäre. Ich war immer noch ein Mensch, der Blut riechen konnte und eine Gabe besitzt. Aber eine positive Seite hat dieses Wissen schon, ich musste nämlich nicht mit Alice shoppen gehen. Dazu beitrugen auch die Hausaufgaben die ich noch machen musste. Deshalb saß ich dann auch die ganze Tage lang an meinen Schreibtisch und machte meine Hausaufgaben. Alice und Edward waren schon in wenigen Minuten mit den Hausaufgaben fertig. Kurz erwog ich sie zu fragen ob ich nicht einfach abschreiben könnte. Aber dann entschied ich mich anders, da ich es ja auch für meinen Abschluss können musste.
Mein erster Gedanke an diesen Morgen war, dass ich nicht mit Alice und Rosalie shoppen gehe. Zum Glück wurde mein Gebet erhört und Alice sagte, dass Shoppen ab mit der Begründung, sie müsse noch etwas tun.
Heute war Montag und das heißt Schule. Ich saß zusammen mit Edward im Englisch Unterricht, als eine Ansage durch den Lautsprecher kam.
„Diese Ansage betrifft nur die Schüler die im Senior Year sind. Alle Schüler dieses Jahrganges kommen nach der zweiten Stunde in die Theaterräume. Dort wird wegen des Abschlusses was besprochen“, sagte die monotone Stimme unsers Direktors. Wahrscheinlich machte er diese Ansage schon seit Jahren. Die Ansage war beendet und schon redete der ganze Kurs durch einander. Was wird wegen unseres Anschlusses geplant? Warum mussten alle kommen?
Die andere Stunde verging nachdem recht schnell. Kurz vor den Theaterräumen blieben wir stehen und warteten auf Alice.
„Weißt du was sie genau planen wollen?“, fragte ich sie flüsternd. „Abschluss!“, quiekte sie nur vergnügt. „Komm lass uns rein gehen. Angela hat uns Plätze frei gehalten.“ Sie nahm meine Hand und zog mich in die Richtung wo Angela uns schon tatsächlich Plätze frei gehalten hatte.
„Ich bin schon gespannt was sie für uns geplant haben“, flüsterte Angela mir ins Ohr. „Jedes Jahr gibt es eine kleine Parade und die Schüler des Seniors Years machen eine kleine Charityaktion, den Erlös spenden wir dann den Krankenhaus für die Kinderstation.“ Das wusste ich ja gar nicht. Und letztes Jahr habe ich gar keine Parade gesehen. Komisch.
„Aber leider haben sich die Schüler aus dem letzten Jahr dagegen entschieden, da keinem ein Thema eingefallen ist für die Parade“, flüsterte mir Angela zu als sie mein verdutztes Gesicht sah. Das erklärte einiges.
„Guten Tag, liebe Schüler und Schülerinnen“, begrüßte uns Mr Gilles. Wir sagten ein gemurmeltes Hallo. „Heute wollen besprechen, was wir machen wollen, für die Charityaktion. Ich bitte Sie nun alle Vorschläge auf einen Zettel zu schreiben.“ Lautes Geraschel erfüllte den Raum. Jeder schrieb seinen Vorschlag auf. Ich überlegte lange bis ich endlich was aufgeschrieben hatte: Trödelmarkt. Eine bessere Idee fiel auf die schnell nicht ein.
Ein Lehrer ging durch die Reihen und sammelte die Vorschläge ein. Danach wurde abgestimmt. Von ungefähr hundert Schülern hat sich eindeutig die Mehrheit für Autowaschen mit sexy Sachen abgestimmt. Das hieß für uns alle an einen Samstag im Sommer mit aufreizenden Sachen rumlaufen und Auto waschen. „Hätten sie sich nicht für was anderes entscheiden können?“, stöhnte neben mir Angela.
„Ich weiß genau, was du meinst“, meinte ich. „Ich hätte auch gerne etwas anderes gemacht.“
„Also wenn ihr mich fragt, haben sie es schon vom letzten Jahr abgeguckt. Genau das gleiche haben sie auch schon gemacht. Aber dieses Jahr wird es bestimmt cooler und schöner bestimmt“, sagte Alice aufgeregt. „Und endlich einen weiteren guten Grund mit Bella shoppen zu gehen.“ Na toll, jetzt kann ich mit Alice shoppen gehen. Wie ich es doch so gerne mache?
„Da ihr Schüler dieses Thema gewählt habt, sollten auch ein paar Freiwillige sich melden“, sprach der Direktor in das Mikro. „Bis nächste Woche sollten schon mal ein paar Entwürfe des Fleyers auf meinen Tisch liegen. Auch möchte ich an dieser Stelle noch mal erwähnen, dass wir Anfang des neuen Semesters einen Ausflug über mehrere Tagen machen. Die Informationen bekommt ihr in ein paar Minuten. Da wir dieses Jahr keine Parade veranstalten, hat das Kollegium entschieden, dass wir zum Abschluss, damit ihr alle noch mal was zusammen erlebt und zusammen arbeitet, diesen Ausflug zu machen.“ Nach und nach kamen die Zettel zu uns. „Wie Sie lesen können, machen wir einen Ausflug in den Rocky Mountains. Dort gibt es ein Kletterwald der über mehrere Stationen geht. Wir werden dort insgesamt drei Nächte und vier Tage verbleiben“, verkündete Mr Gilles.
Klettern? Und das vier Tage lang? Genau das sollte unser Zusammenhalt stärken?
„So weitere Sachen werden wir in ein paar Monaten besprechen“, beendete er die Versammlung. Mit langsameren Schritten stand ich auf. Vielleicht konnte ich genau an diesen Tagen nach Volterra fahren und Paige besuchen. Sie würde sich sicherlich freuen, wenn ich kommen konnte.
„Das wird bestimmt super schön“, meinte Angela sarkastisch. „Ich bin voll deiner Meinung“, stimmte ich ihr zu. „Guck mal, Edward, die beiden sind total optimistisch über den Ausflug in die Berge“, lachte Alice. Na toll, mussten sie es unter die Nase reiben? Nein!
„Du kannst ja auch klettern. Ich bin eine Null in Sport und das weißt du auch“, sagten Angela und ich im Chor. „So schlecht bist du jetzt auch nicht, Angela“, fügte ich hinzu. Ich war definitiv schlechter in Sport als Angela, da konnte sie mir sagen, was sie wollte.
„Ihr beide macht euch selbst nieder“, mischte sich Edward ein. „Jeder hat seine Stärken.“
„Zum Beispiel ich, ich bin ziemlich gut in weglaufen. Zählt das auch als Sportart?“, sagte ich ziemlich sarkastisch. „Weglaufen? Warum weglaufen als Sportart?“, fragte Angela verwirrt, aber Alice und Edward hatten schon kapiert und schauten mich verärgert an. Ich wusste ja, dass Edward uns nur aufbauen wollte und ich hatte ihm dies vermiest.
„Musst du nicht verstehen“, antwortete ich knapp. Die beiden anderen schauten mich immer noch wütend an. Deshalb machte ich eine scharfe links Kurve und ging auf die Damentoilette. Zwar konnte mich Alice dahin verfolgen, aber bezweifelte es da sie wahrscheinlich schon gesehen hatte, dass ich jetzt gerne alleine sein will. Aber schon nach zwei Minuten fand ich das ganze albern und ging mit einen schlechten Gewissen nach draußen. Natürlich wartete Edward neben der Tür. Mit hoch angezogenen Augenbrauen sah er mich an.
„Sorry, dass ich mich so benommen habe“, entschuldigte ich mich klein laut bei ihn.
Zur meiner Überraschung lachte er. „Ich weiß. Aber manchmal kann man es einfach nicht lassen dir einen ärgerlichen Gesichtsausdruck auf dein hübsches Gesicht zu machen.“ Er verbrachte eindeutig zu viel Zeit mit Emmett. Der will auch die ganze Zeit auf meine Kosten Scherze machen. „Es tut mir wirklich leid, dass ich es gemacht hatte.“
„Ich weiß, ich hätte ja auch nicht direkt eingeschnappt sein sollen und einfach auf euren Spiel einlassen sollen“, war mein Beitrag. „Ich habe eine Idee wie ich es wieder gut machen kann.“ Er beugte sich zu mir hinunter und küsste mich sanft. Ich wusste nicht mehr ganz wo ich war, als neben uns sich jemand räusperte. Peinlich berührt löste ich mich von Edward. Zum Glück stand da nicht unser Direktor, sondern unser Biolehrer Mr Banner. „Wenn Sie nicht auf der Stelle in die Klassenräume gehen, werde ich die Schulleitung informieren“, war seine einzige Bemerkung und drehte sie dann um und ging. Er murmelte etwas komisches, was ich nicht hören konnte. Dann gingen wir in unsere Kurse. Zum Glück hatten wir alle zusammen. Zu unseren Vorteil war unsere Lehrerin für Geschichte noch nicht da, also konnten wir in Ruhe dort weiter machen wo wir aufgehört hatten. Wenn ich es nicht besser wüsste, wurden wir immer mehr wie die Pärchen, die ihre Zungen die ganze Zeit in den Hals des Partners steckten. Edward löste sich sobald er die Gedanken von Mrs Kelly, unsere Geschichtslehrerin. So ging der Schultag allmählich zu Ende. Vor den Parkplatz fing uns Alice ab.
„Und was macht ihr heute Abend so?“, fragte sie uns. Komisch, sonst wusste sie doch alles.
„Ich habe keine Ahnung, vielleicht rufe ich nachher Paige an“, meinte ich. Ich hatte schon lange nicht mehr mit ihr gesprochen. „Dann musst du dich aber beeilen. Sie will nämlich nachher auf ein Date“, meinte Alice grinsend. Meine Mom traf sich mit einem Mann? Ohne mir etwas davon zu erzählen?
„Ich glaube da möchte einer ganz dringend nach Hause um zu telefonieren“, lachte Edward. Aufgeregt stieg ich in den Wagen ein. Die ganze Fahrt rüber machte ich zusammen mit Alice ein paar Vermutungen wie der Mann, mit den sich Paige treffen wird, aussehen muss. Auf jeden Fall muss er verdammt gut aussehen und ein wahres Muskelpaket sein. Edward verzog sein Gesicht die ganze Zeit, als wir das Profil des Mannes erstellten. „Ach komm, Edward, Bella will doch nur das Beste für ihre Mutter. Warum kann sie dann kein Traumannprofil für ihre Mutter erstellen?“, hatte Alice Edward gefragt. Ihr war natürlich nicht entgangen wie geknickt er war.
„Ja, ich weiß, aber….“, er ließ den Satz in der Luft hängen. Ich verstand den Sinn nicht, aber Alice umso besser, wie es den Anschein hatte. Alice schaute ihn streng an. Ich wurde daraus nicht schlau.
Endlich waren wir an der Garage angekommen und ich konnte endlich in unser Häuschen gehen und Paige anrufen. Auch Alice kam mit, sie wollte wahrscheinlich unbedingt wissen, wie er aussieht. „Hallo“, sagte Paige.
„Hi, ich bin es deine Tochter“, im Hintergrund quietschte Alice aufgeregt, „und natürlich Alice.“
„Schalte es auf Laut“, befahl mir Alice. Genervt machte ich das. „Hallo, ihr Beiden“, begrüßte uns Paige. „Und wie geht es euch denn so?“
„Die beste Frage wäre doch, was ziehst du an?“, fragte Alice. „Oder wie sieht dein Date für heute aus?“, fragte ich, es stand in meiner Pflicht, zu wissen, wie mein Stiefvater aussah und wie er heißt.
„Ddddaatte?“, stotterte Paige. „Von wer sprichst du denn?“ „Natürlich von dir. Also ich weiß aus sichere Quelle, dass du heute einen schönen romantischen haben wirst.“ Ich schielte leicht zu Alice rüber die über beide Wangen grinste. Sie konnte sich nicht leicht rausreden. Oh nein, dafür werden wir sorgen. „Das kann nicht sein“, piepste sie.
„Also, ich möchte gerne wissen mehr potentieller Stiefvater wird. Ich habe ein Anspruch darauf es zu wissen“, sagte ich mit überzeugender Stimme.
Eine Zeit lang war alles ruhig, man konnte hören wie einer sein Auto parkte in der Nähe der Garage.
„Na gut, ihr beide habt mich erwischt. Ich habe ein Date für heute Abend“, gestand sie. „Kann ich ein Rat von euch beiden haben?“ Was möchte sie denn wissen?
„Natürlich, Paige. Schieß los“, sagte ich aufgeregt. „Was für ein Kleid soll ich anziehen?“
„Schick mal ein Foto von den Kleidern rüber.“ Keine zwei Minuten später hatten wir fünf verschiedene Kleider. Alle sahen so schön aus. Alle sahen anders aus, alle hatten verschiedene Farben.
„Ich kann mich nicht entscheiden“, flüsterte ich. „Ich weiß jetzt vor welchem Problem sie steht.“
„Ich jetzt auch, am besten wir fragen Rosalie. Drei Meinungen sind besser als zwei.“ In menschlichem Tempo liefen wir zum Haupthaus. „Rosalie“, rief Alice durch das ganze Haus. Dringlichkeit bestimmte ihre Stimme.
„Was gibt es denn?“, fragte sie gelangweilt. „Warum muss du durch das ganze Haus so schreien?“
„Wir brauchen deine Hilfe“, sagte ich. „Paige hat heute ein Date und möchte natürlich ein perfektes Kleid tragen. Aber Alice und ich können uns nicht entscheiden was für ein Kleid sie anziehen soll. Hier sind die Fotos.“ Ich gab ihr mein Handy, wo die Fotos drauf waren. Sie studierte die Bilder ganz genau. „Wie sieht denn deine Mutter aus?“, fragte sie. „Sie sieht eigentlich aus wie ich, nur dass sie ein klein bisschen größer und längere Haare hat“, erklärte ich. Sie nickte. Wieder studierte sie die Kleider und blickte mich zwischendurch an. „Man die sind alle voll schön. Wie soll man sich dann nur entscheiden“, stöhnte sie qualvoll auf.
„Was passt denn an besten zu dem Date?“, fragte Rose. Gute Frage. Ich wusste immer noch wer das Date war und wie er aussieht.
„Ich rufe Paige an, frage sie“, sagte ich ganz aufgeregt. Nach einer kurzen Klingel nahm sie ab.
„Habt ihr eins ausgesucht? Welches ist es?“, fragte sie mich sofort. Ihre Stimme war vor Aufregung gar nicht mehr zu stoppen. „Ich wollte eigentlich nur wissen, wie dein Date aussieht“, sagte ich entschuldigend, dass ich sie unterbrochen hatte. Ich bekam so schnell ein schlechtes Gewissen, da brauchte ich nur mal meine aufgeragte Mutter zu unterbrechen und schon kann ich von Schuldgefühlen sprechen!
Es blieb eine lange Zeit still, bis sich endlich Paige meldete. „Nun ja, ich möchte dich erst mal um Verzeihung bitten, Bella. Ich habe mir eigentlich geschworen, nachdem mich dein Vater Jack verlassen und verfolgt hat, nie wieder einen zu Daten, aber die Tatsache ist, dass die Ewigkeit ganz schön lang sein kann, was ich nicht geglaubt haben wollte. Und jetzt bin ich am verzweifeln da ich ein date habe. Ich habe nie gedacht, dass ich mich je wieder für einen Mann interessieren werde. Ich fühle mich so, als könnte ich die ganze Welt umarmen und ich bin so aufgeregt wie ein kleines Kind an Weihnachten.“
„Weihnachten ist auch nicht mehr lange“, erinnerte ich sie. „Wie sieht denn jetzt dein Date aus? Wir müssen es wissen, da wir dann so die Kleider bestimmen können. Manchen von denen sind sportlich und manche extra elegant und anmutig. Wobei ich mich frage, warum zeihst du ein Kleid an, wo man dir aus meilenweiter Entfernung in den Ausschnitt sehen kann?“ Das Kleid war wirklich schön, nur mich störte es daran, dass es halt diesen fetten Ausschnitt hatte. Ich fand es zu gewagt.
„Ich habe ja auch schon überlegt, was am besten für den Typen geeignet ist. Er….“
Ich unterbrach sie abrupt. „Was meinst du damit ‚am besten für den Typen geeignet’? Du willst ihn doch nicht gleich flach legen?“ Die letzten Wörter zischte ich.
„Also, Bella, was hältst du nur von mir?“, sie kicherte nicht gerade überzeugend für ihre Frage. „Also ich lege ihn natürlich sofort flach, wenn ich ihn sehe! Ich möchte natürlich nichts lieber als sein Körper zu erkunden, als zu wissen, was er am liebsten mag!“ Der Sarkasmus war unüberhörbar.
„Ja, ich glaube dir ja, dass du es nicht willst, aber jetzt sag mal bitte wirklich. Wie sieht er aus“, flehte ich nun fast. „Er ist groß, sportlich, ist ein Gentlemen, ist clever und ist eleganter Vampir“, schwärmte sie.
„Welche Haarfarbe?“, flüsterte mir Rosalie zu. Natürlich hatte es Paige mit gehört.
„Fast so ein Braun wie Bella, vielleicht ein Ton heller. Und seine Augen sind so schön“- ich glaube eher sie sind rot und gruselig- „ich könnte mich den ganzen Tag darin verlieren, wenn nicht sogar Jahre.“ Ehh, mein Stiefvater mit roten Augen. „Seit wann kennst du ihn denn?“
„Ist er einer aus der Wache?“, fragte Alice. „Er ist schon seit längeren bei uns. Und seit dem schwärme ich heimlich für ihn.“ Ein verliebter Seufzer gab sie von sich. „Und vorhin als wir jagen gegangen sind…“
„Paige, keine Details von euren blutigen Zusammenstoß“, unterbrach ich sie. Ich konnte mir einfach nicht anhören, wie sie jagen gingen. In der Woche wo ich dort war, ist mir eins aufgefallen: Sie verlassen ihr Stadt nicht, auch nicht für das Essen, was natürlich gebracht wurde; sie gingen nur raus wenn ihre Pflicht ruft. „Schätzchen, irgendwann wird es dir zu albern sein, dich vor diesem Thema zu drücken, aber jetzt zurück zu einen wichtigeren Thema.“ Nach langen hin und her entschieden sich die drei für ein schwarzes Cocktailkleid, denn Paige wollte jetzt doch nicht perfekt zu ihren Schwarm passen sondern sich in ein Kleid wohl fühlen. Ich wurde hauptsächlich gefragt, wie ich die Idee finde, ob das Kleid an ihr aussehen wird oder doch nicht. Das ganze hin und her machte mich (um ehrlich zu sein) kirre. Klar, man soll für ein erstes Date perfekt aussehen, man musste es dennoch nicht so weit überspannen. Jedenfalls für meine Meinung.
Am Abend machte ich dann meine Hausaufgaben, während Edward mit Alice und Jasper auf der Jagd war.
Familyday- Part1
Nachdem wir von Volterra gekommen waren, hatte ich Alice ein Versprechen abgeben was ich leider nicht einhalten konnte, deshalb musste ich heute mit ihr shoppen gehen.
Auch wenn ich Alice wirklich gern habe, hasst ich eine Persönlichkeit an ihr. Ihren Shopping Zwang. Immer konnte sie shoppen gehen und mehrere tausende von Dollars verbraten. Dann konnte ich direkt mit meinen Weihnachtseinkäufen verbinden, die ich noch machen musste. Eigentlich hatten Edward und ich ja zusammen für die anderen was zusammen ausgesucht, aber ich brauchte ja natürlich ein Geschenk für Renée und Paige, und vor allem für Edward.
Was sollte ich Edward schenken? Was wird er mir schenken? Was soll ich denn Paige und Renée schenken? Soll ich für Renée ein Babystrampler für ihr Baby besorgen? Werde ich Paige neuen Freund kennen lernen, wenn sie zu uns kommt? Hat er rote Augen wie ich mir immer ihren Freund vorgestellt habe? Soll ich ihm wenn auch was schenken? Die wichtigste Frage ist jedoch, was werde ich Edward schenken? Was wird er mir schenken? Ich war aufgeregt auch wenn ich es eigentlich nicht eingestehen wollte. Edward und ich hatten uns überlegt, dass wir ihnen allen Paare was zusammen schenkten. Emmett und Rosalie schenkten wir eine Fahrradtour mit einen Tandem, da Rosalie sich immer aufregte, dass Emmett zu viel vor der Playstation saß. Esme und Carlisle hatten wir ein Fotoalbum zusammengestellt, wo wir alle drin waren. Es waren alle Jahrzehnte vertreten, also in den man schon Fotos schießen konnte. Es war deshalb eine kunter bunte Zusammenstellung von Fotos. Bei Alice und Jasper war es besonders schwierig. Ich wollte es ja einfach machen, in dem wir einfach Alice los schickten um shoppen zu gehen und Jasper musste die ganzen Tüten tragen. Natürlich war Edward dagegen und (selbst er, er der die beiden schon Jahrzehnte kannte) musste überlegen. Aber er schien es nicht zu wissen, was wir ihnen schenken sollten. Deshalb schenkten wir ihnen etwas getrennt, also Jasper bekam von uns ein paar Bücher über Psychologie (weil, er bald studieren ging in Seattle) und Alice müsste sich mit einer Geburtstagsparty (was sie bestimmt schon gesehen hatte) im Frühjahr zufrieden geben. Sie wusste nicht wann genau sie geboren wurde, aber sie meinte, dass es ungefähr im Frühjahr sein müsste (auch wenn es eigentlich nicht geht, denn sie kann sich ja nicht an ihre Menschenzeit erinnern). Ich hoffte jedoch, dass sie durch andere Sachen abgelenkt wird um so nicht in unsere Zukunft zu sehen, aber ich denke, sie hat es schon längst gesehen. Laut Edward hatte Alice noch nie wirklich eine Geburtstagsparty, also eine Primäre; das war gut.
Der Tag verlief außer, dass ich mit Alice shoppen gegangen war, ziemlich ruhig. In einem riesigen Einkaufzentrum hatte ich, dass perfekte Geschenk für die drei gefunden. Für Paige hatte ich auch ein Fotoalbum zusammengestellt, da sie einmal gesagt hat, dass sie sich gerne wünscht Fotos von mir in einen Album zu haben. Alice zog ein Augenbraune hoch als ich das Geschenk für Renée und Phil besorgt hatte. Einen rosafarbenen Strampler für meine kleine Cousine.
„Willst du mir etwas sagen?“, fragte Alice als ich sie in den Babymodegeschäft rein zog. „Kannst du dir irgendwie, das Gespräch nach den Volterraausflug in den Sinn rufen.“ Natürlich war das Gespräch sofort in meinen Ohren und konnte alle Gesichter der Cullens hervorrufen.
„Alice, hast du nicht in die Zukunft gesehen? Ich kaufe hier ein, damit ich ein Weihnachtsgeschenk für Renée und Phil habe“, sagte ich in einen ruhigen Ton. „Sie kommen doch an Weihnachten zu uns.“
Für Edward kaufte ich ein paar Platten ein, die er noch nicht in seine Sammlung hatte. Was erstaunlicher Weise gar nicht so leicht war. Am Abend zeigte ich Edward meine Geschenke für Paige und Renée. Er zog ein Augenbraune hoch als er den Strampler sah. Ein undefinierbares Glitzern in seinen Augen sah ich auf einmal. Kurz danach zog er mich so schnell zu sich heran, dass ich für einen kurzen Moment weg klappte. Als ich dann meine Augen öffnete sah ich nur die Augen von Edward.
Die wenigen Tagen bis zu den Winterferien gingen auch schnell vorbei.
„Esme soll ich dir bei irgendwas helfen?“, fragte ich sie, als ich in die Küche hinein kam. Unsere Gäste (Paige, Renée und Phil) kamen in einer Stunde am Flughafen an. Ich war wirklich gespannt, wie die Schwestern aufeinander reagieren werden. Sie hatten sich jahrelang (aus meines Wissens) nicht gesehen und hatten bestimmt sich viel zu erzählen.
„Nein, brauchst du nicht, ich bin doch fast fertig“, lächelte sie mich an.
„Okay.“
Mit langsamen Schritten ging ich wieder in das Wohnzimmer. Leichter Schnee fiel und ich fühlte mich augenblicklich wie in einer Schneekugel. Es schneit schon seit Tagen, aber nicht so, dass man davon eine Schneeballschlacht anfangen könnte. Jasper war noch mit Alice und Edward auf der Jagd, da er sich wappnen wollte, da Renée und Phil noch kamen. Paige kannte keiner von den Cullen außer Carlisle und Edward, evtl. auch noch Alice, aber das war schon.
Ich fand es schon komisch, da in der Schule musste er sich auf noch größere Menschenmengen gefasst machen. „Kommst du mit Bella, zum Flughafen?“, fragte mich Emmett. „Oder störe ich bei deinen Gedanken?“ Er grinste mich frech an. Ich ging nicht auf seine letzte Frage ein, sondern sagte zu mit ihm zusammen meine Verwandten ab zu holen. Er wollte doch tatsächlich, dass wir mit seinen Jeep dort hinfahren! „Welchen willst du denn sonst nehmen?“, fragte er gelangweilt. Okay, ich musste gestehen, dass die Auswahl nicht sonderlich groß war. Carlisle war noch auf der Arbeit. Edward hatte seinen Volvo genommen und die Autos von Alice und Rosalie bieten nicht viel Platz, so mussten wir doch den Jeep nehmen. An diesen Jeep hasste ich diese Gürte für das Gelände. Es dauerte ganze drei Minuten bis ich mich angeschnallt hatte. Emmett verdrehte die Augen und raste die Auffahrt entlang. „Schon aufgeregt?“, fragte er mich.
„Natürlich, ich sehe Paige wieder und ihr werdet sie endlich kennen lernen und vielleicht werde ich die Bilder von ihren Verehrer sehen.“ „Okay, kann es sein, dass du ganz schön aufgeregt bist deswegen?“, lachte er.
„Hey, ich möchte doch wissen, wie mein Stiefvater aussieht!“ Ich haute ihn gespielt beleidigt gegen die Schulter. „Aua, hau mich doch nicht so feste.“
„Wenn du das feste nennest, dann frage ich mich, was du sagen wirst, wenn ich erst einmal ein Vampir bin.“ Sein Lachen wurde lauter. „Darauf freue ich mich schon. Ich garantiere dir, ich werde dich ganz schön in die Mängel nehmen. Ich werde dich notfalls als Football benötigen.“ Sofort stellte ich mich vor, als Football. Ich musste Lachen, da die Vorstellung einfach zu komisch war.
„Auch wenn mich Edward dafür killen wird.“
„Du denkst aber ganz schön dunkel über deinen Bruder.“ Er zuckte nur mit den Schultern.
Nach einer halben Stunde kamen wir dann am Flughafen an. Es war irrsinnig, wie schnell die Zeit vergangen ist, aber Emmett hat die ganze Zeit Witze erzählt, dass es nur so logisch war. „Laut Plan müsste Paige in zwei Minuten landen, und die anderen beiden in fünf“, sagte er nachdem er einen schnellen Blick auf die Anzeigetafel geworfen hatte.
Langsam gingen wir in Richtung wo wir Paige abfangen wollten. Mit ausgestrecktem Kopf versuchte ich über die Köpfe der Menschenmassen drüber hinweg zu sehen. Was mir leider gar nicht gelangte. Ich war zu klein.
Emmett seufzte einmal und schon war ich auf seine Schulter. „Und kannst du jetzt besser sehen?“, fragte er amüsiert. „Ja, kann ich.“ Meine Augen suchten die Leute ab. Und da, war auch sie schon. Mit winkenden Armen kam sie zu uns rüber.
„Emmett, kannst du mich bitte wieder absetzten?“, bat ich ihn. Ich stürmte in die Arme von Paige.
„Hallo, mein Schatz, wie geht es dir?“, fragte sie mich als erstes. „Ganz gut, und dir?“, fragte ich zurück.
„Einfach prima, du wirst es kaum glauben, aber ich konnte mein Freund doch überreden mit zu kommen.“ Sie sah uns entschuldigend an.
„Hoffentlich bringe ich jetzt nicht den Zeitplan durch einander?“, fragte eine Stimme, die ich in Volterra nur einmal gehört hatte. Und das war auf den Flur.
Es war Alec aus der Wache.
„Natürlich nicht. Ich denke so mehr desto lustiger ist“, lachte Emmett. Er schien gar keine Angst zu haben, ich hingegen konnte nur mit Mühe und Not verschenkten.
„Dann ist ja gut“, sagte Alec erleichtert. Er schlang seinen Arm um Paige herum. Sie sahen so süß zusammen aus. „Kommt Renée eigentlich auch?“, fragte Paige als auf den Weg waren zu dem nächsten Gate.
„Nun ja, nicht nur Renée sonder mit Ehemann“, erklärte ich ihr. „außerdem ist sie wieder schwanger. Du wirst Tante!“
Sie blieb stehen. Nur um kurz darauf kreischend und überglücklich auf und ab zu hüpfen. Sie umarmte mich ganz feste, so feste, dass ich fast keine Luft mehr bekam und Emmett sie daran erinnern musste, etwas vorsichtiger mit mir zu sein. Als wir dann schließlich zu dem Gate gingen, wartete schon eine schwangere Renée und einen nervösen Phil auf uns. Renée machte erst einmal einen erstaunten Gesichtsausdruck, dann hüpfte wie gerade Paige aufgeregt auf und ab und kam zu uns gerannt. „Paige!“, schrie sie und umarmte ihre Schwester. „Warum hast du mich nicht angerufen?“, fragte Renée mich angesäuert. Oh mein Gott, ihre Hormone machen mich ja schon jetzt kirre. Die musste ich jetzt noch eine Woche lang ertragen.
„Tut mir leid, aber ich oder besser gesagt wir dachten es wäre so besser“, verteidigte ich mich.
„Oh Paige, ich muss dir ganz viel erzählen. Ich habe auch so viele Fragen an dich“, Renée und Paige redeten die ganze Fahrt über die Vergangenheit. Alec saß die ganze still neben Paige während Phil vorne saß und Paige neben Renée auf der Rückbank. Da wir nicht so schlau waren vorher Alice zu fragen, ob die Personenanzahl auch so blieb. Deshalb musste Emmett auf der Ladefläche seines eigenen sitzen. Ich glaubte so ein leichtes Summen zu hören, also unterhielten sich Alec und Emmett leise, also so leise, dass die Menschen es nicht hören konnte. Ich konnte mir aber keine Gedanken machen, da ich zu sehr damit beschäftig war den Wagen richtig zu lenken. Ich hatte ja schon Schwierigkeiten mit den Gurten. Den Wagen fuhr ich eindeutig langsamer als die Cullens, da ich auch gewöhnt bin an meinen langsameren alten Chevy. Auch machte Phil es nicht besser indem er meine Fahrweise kritisierte, er war eindeutig schlimmer als Edward und er meckerte auch schon ziemlich viel. Da passte der Spruch: Männer sind schlechte Beifahrer! Auch Emmett konnte es einfach nicht lassen seine Kommentare zu meiner Fahrweise zu sagen. Der einzige Mann im Auto der meine Fahrweise nicht kritisierte war, Alec. Auch wenn einer der Volturi war, machte ihm diese Eigenschaft eindeutig netter. „Es reicht alle beide!“, hatte ich gesagt, als es mir zu viel wurde. Edward sah ich schon am Anfang der Auffahrt versteckt. Er musst sich langsam ein neues Versteck suchen, wenn er mich eher sehen wollte, wenn von irgendwo wieder komme. Es war ja total süß von ihm auf mich zu warten in der Eisenskälte. Schnell fuhr ich die Auffahrt entlang, kurz bevor ich anhielt schnallte (was sich als ziemlich kompliziert erwies) ich mich schon ab und kaum als der Wagen still stehen blieb, stieß ich die Tür auf und kletterte hinaus. Edward wartete an einen seinen Auto gelehnt auf mich, als ob er die ganze Zeit nichts anderes gemacht. „Na, auch schon da?“, fragte er mich mit meinen Lieblingslächeln. „Kann es sein, dass du nicht mehr warten konntest?“, fragte ich zurück.
„Kann sein, dass du Recht hast.“ Er schaute mich eindringlich an. Plötzlich fand ich mich in den Armen von Edward wieder. „Küss mich“, flüsterte mir Edward in mein Ohr. Ich brauchte gar nicht zu überlegen. Ich schlang meine Arme um seinen Nacken. „Also, Renée und Phil, ihr kommt mit mir und Edward, und Paige du gehst am besten ins Haupthaus“, sagte ich, als ich wieder zum Atmen gekommen war. Paige haben wir deshalb in dem Haupthaus einquartiert, da sie dann mi den anderen Vampiren in einen Haus herum hocken konnten. Bei Renée und Phil fand ich das Beste, das sie bei uns sind, da sie Belastung für Jasper nicht zu groß wurde. „Okay, dann lass uns unsere Gepäck in das Haus bringen.“ Es dauerte nicht lange da saßen wir alle im Haupthaus und aßen die Kekse die gestern zusammen mit Esme und Alice gebacken hatte. (Nun ja, Phil, Renée und ich aßen die, die anderen versuchten ihre angewiderten Gesichter zu verstecken.)
„Ich habe eine super tolle Idee was wir morgen machen können“, sagte Alice am späten Abend, als ich eigentlich schon zu müde war um irgendetwas zu hören. Sie machte eine kleine Pause. Nur sie und Edward wussten was wir morgen machen werden. „Wir gehen morgen Schlittschuhlaufen!!“ Bevor ich jedoch protestieren konnte und einen anderen Vorschlag machen konnte, stimmte Renée Freuden strahlend zu.
„Bella, weiß du noch als du an einen Geburtstag von einer Klassenkameradin von dir eingeladen worden bist zum Schlittschuhlaufen“, erinnerte sie mich. Natürlich konnte ich mich daran erinnern. Das war die erste Sportart gewesen wo ich einiger Maßen gut drin war. Aber da war ich zehn Jahre alt!
„Das ist acht Jahre her!“, versuchte ich ihr klar zu machen. „Stimmt schon, aber ich erinnere mich genau daran, wie du mit den Schlittschuhen gesprochen hast, da du keine Lust hattest es auszuprobieren“, sagte Renée lachend.
„Dann lass uns eine Wette daraus machen“, sagte Alice aufgeregt. Aber Alice machte Wetten? Ist das nicht eigentlich Emmetts Job? „Wenn du morgen Schlittschuhlaufen gehst und zwar mit ein bisschen Action und lässt dich auf ein kleines Training mit mir und Rose ein, dann melde ich dich nicht bei Americas Next Topmodel an. Und wenn du es nicht machst, dann melde ich dich an.“ Soll das ein Scherz sein? Ich und Topmodel? Ich würde eher ein Flopmodel werden? Außerdem hatte Alice es eh schon gemacht. Ich kannte sie und sie wollte mich nur so vorwarnen.
„Alice, ich weiß genau wie du, dass du schon längst diese Bewerbung abgeschickt hast“, flüsterte ich so zuckersüß und so fröhlich, dass es den Schein hatte, dass ich mich wirklich freute darüber, aber die anderen scheinen zu wissen, was ich damit meine. „Du wirst mich später dafür lieben. Was mich daran erinnert, dass wir alle zusammen einen DVD- Abend machen könnten. Es ist gerade ein neuer Film raus gekommen. Das ist total coole Geschichte. Wir könnten auch noch den anderen Film anschauen. Im Moment gibt es einfach ein großes Angebot an guten Filmen“, wechselte Alice das Thema.
An diesem Abend schauten wir uns zwei Filme an, demnach kamen wir erst (oder besser gesagt, als ich und die anderen Menschen im Hause Cullens) um zwei Uhr nachts ins Bett. Aber wegen den Filmen war es ein muss länger aufzubleiben. Ich habe nicht geglaubt, aber so war es.
Die Eisprinzessin.
Er würde jetzt garantiert einer meiner Lieblingsfilme sein. An manchen Stellen habe ich aufgeregt, warum das Mädchen nicht endlich ihre Gefühle zu lassen soll gegenüber den Jungen namens Teddy. Sonst habe ich das auch nicht gemacht. Ich war zum Glück nicht die einigste. Alice und Rosalie haben sich auch aufgeregt, aber eher wegen den Klamotten und natürlich über die Tatsache, dass die beiden erst am Ende des Filmes ihre Gefühle zuließen. Aber mit den Klamotten war ja so typisch von denen. Ich hingegen sah mir ganz genau an, wie sie Pirouetten machten. Es sah so traumhaft aus wie sie liefen.
Der zweite Film hieß ‚Plötzlich Prinzessin’. Ich fand den Film lustig. Aber ich fand die Tatsache, dass sie im mit so einer Art Laufrad/ Roller zur Schule fuhren ein bisschen komisch.
Familyday Part 2
Am nächsten Tag fuhren wir dann gegen elf Uhr los um Schlittschuh zu laufen. Auch wenn ich es glauben wollte, ich war aufgeregt auf diesen Ausflug.
Ich hatte zwar noch meine Bedenken mit Renée und die Schwangerschaft, aber sie hatte mir versprochen sich nur am Rand aufzuhalten.
„Drehen wir ein paar Runden?“, fragte mich Edward als wir gerade auf den Eis standen. Überlegend entfernte ich mich rund sieben Meter.
„Ich dachte du kommst“, rief ich über meine Schulter und schnellte weiter nach vorne. Ich wusste, dass er es sich nicht zwei Mal sagen lässt. Nachdem ich noch einen schnellen Blick riskierte, musste ich feststellen, dass er nur noch zwei Meter von mir entfernt ist. Da ich so wieso schon verloren hatte, drehte ich mich um und fuhr unsicher rückwärts. Da schloss er mich schon in seine Arme. „Meinst du ich habe überhaupt eine Chance als Model?“, fragte ich unsicher. Es störte mich die Tatsache, dass die ganze Zeit irgendeiner an mir heran zupfte. Ich würde zu einer Barbiepuppe mutieren.