Was passiert wenn . . . .?
Was passiert wenn . . . .?
Dieses Kapitel ist lang und deshalb in 8 Teile geteilt.
„Ja, vorher hatte ich in Houston gewohnt.“ „Oh, dann kann ich natürlich verstehen, wenn Sie so neugierig sind. Mein Freund heißt mit Nachname Cullen.“ „Ja, von denen habe ich auch schon gehört“, sagte er. „Ähm . . . ich würde sagen, dass wir den Preis jetzt besprechen könnten“, versuchte ich auf ein anderes Thema zu lenken. „Na gut. Sagen Sie mir einen Preis?“, forderte ich ihn auf. „Also ich würde maximal 150.000$ zahlen“, sagte er ohne zu zögern. 150.000$? Das war mehr als ich mir vorgestellt hatte! „Okay, Hand drauf“, ich hielt ihm die Hand hin auch jetzt schlug er ohne zu zögern ein.
„Dann unterschrieben wir morgen den Kaufvertrag?“, fragte ich. „Ja okay, sagen wir 15.30 hier vor dem Haus.“ „Einverstanden“, dann verabschiedeten wir uns. Glücklich fuhr ich zurück zu meinem neuen Zuhause. „Hallo, Liebste“, begrüßte mich Edward, als ich mein Auto parkte. „Hallo“, sagte ich.
Dann gab er mir einen leidenschaftlichen Kuss. „Ich habe noch eine Überraschung für dich“, flüsterte er mir ins Ohr. „Falsch, Edward.Wir haben eine Überraschung für euch“, sagte Alice, die plötzlich hinter mir auftauchte.
„Was für eine Überraschung?“, fragte ich. „Das sagen, wir dir bestimmt nicht, denn sonst wäre es ja keine Überraschung mehr!“, sagte Emmett.
„Ihr seid unfair! Wisst ihr das?“, schmollte ich. „Daran musst dich wohl gewöhnen. Wir sind unberechenbar!“, lachte Alice.
„Das merkt man“, nuschelte ich.
Auf einmal wurde ich hoch genommen.
„Hey“, beschwerte ich mich.
„Halt ihr die Augen zu“, sagte Alice.
„Widerstand ist zweglos“, flüsterte mit Edward ins Ohr. Ich wollte noch weiter protestieren da setzte mich Edward schon auf meine eigene Füße.
Trotzdem war eine Hand immer noch auf meine Augen. Langsam wurde ich wirklich neugierig. Was wollten die Cullens Edward und mir schenken?
„Das ist die richtige Einstellung!“, lobte mich Alice. Wahrscheinlich hatte sie in der Zukunft gerade gesehen.
Sie warteten noch eine Minute, dann wurde die Hand weggenommen. Und was ich dann sah war einfach nur atemberaubend.
Wir standen vor ein kleines Haus. Es hatte zwei Etagen. Wie das Haupthaus war es licht Durchflutet. Von außen hatte war es komplett weiß.
Ich wollte etwas sagen, konnte aber nicht. „Gefällt es dir nicht?“, fragte Emmett.
Ich schüttelte den Kopf. Wie kam er auf diesen Gedanken? „Es fehlen dir die Worte?“, fragte Alice.
Ich nickte.
„Komm mit rein. Dann wirst du noch mehr staunen“, sagte Edward nahm meine Hand.
„Wir lassen euch dann mal alleine!“, grinste Alice. Sie nahm Emmetts Hand und ging mit ihm weg.
„Mach dir keine Sorgen, Liebste. Sie will nur taktvoll sein“, sagte Edward als er meinen besorgten Gesichtsausdruck sah. Einen Atmenzug später stand ich im Eingang unseres Hauses. Der Eingang des Hauses war in einen Cremeton gehalten. „Komm ich zeig dir den Rest des Hauses“, mit diesem Worten hob er mich auf seine Arme.
Er zeigte mit erst das Wohnzimmer, es wurde in leichten Braunton gehalten. Dieses Braun passte perfekt zu den Möbeln die dort standen.
In der ersten Etage waren alle Räume, also Wohn- und Esszimmer, sowie Arbeitszimmer, Gäste-WC und Küche in einen Cremeton. Es waren alle verschiedenen Töne, passten aber perfekt zusammen. Nach dem wir die untere Etage unter die Lupe genommen hatten, gingen wir langsam in das Obergeschoss. Er zeigte mir zuerst das große Badezimmer (es war doppelt zu groß, wie in Charlies Haus das Badezimmer) und zwei große Gästezimmer. Wobei ich mich fragte warum zwei? Eins hätte doch auch gereicht. Zu letzt zeigte er mir das Schlafzimmer. Es war traumhaft.
Das Bett war genau wie in Edwards Zimmer ziemlich breit und weiß. Auf dem Bett lagen mehr als zwanzig Kissen in den verschiedensten Farben und Formen.
„Das ist so wunderschön“, flüsterte ich.
„Ich weiß!“, flüsterte er zurück.
„Und das ist alles für uns?“, fragte ich immer noch leise. „Ja, die anderen finden, dass wir mehr Zeit für uns haben sollten. Da doch immer einer bei uns ist!“, er lächelte mich an. Ihm scheint die Aussicht etwas mehr Zeit für uns beide zu haben auch so schön und wundervoll zu finden wie ich.
„Das ist mal eine gute Idee von denen!“, sagte ich, ich stellte mich auf die Zehnspitzen um ihn zu küssen. Glücklich beugte er zu mir hinunter.
Er küsste mich wie in den letzten Tagen zu vor ziemlich leidenschaftlich. Es gab einfach keine anderen Worte für den Moment. Ich wusste, wenn wir uns bis jetzt noch gelöste haben, dann wahrscheinlich erst am nächsten Tag widerstrebend.
Volterra
Es war eine schöne Zeit bis Thanksgiving. Emmett und Jasper hatten mehrmals versucht mich auf mein Sexleben mit Edward auszufragen. Der Höhepunkt der Ausfrage, war als die Beiden zu mir in die Schule kamen als Alice und Edward auf Jagd waren.
Sie haben mir eine SMS geschrieben, dass sie mich heute abholen würden. Daraufhin verzog ich einen kleinen Augenblick das Gesicht vor Überraschung. Keine zwei Sekunden erhielt ich eine SMS von Alice und Jasper gleichzeitig.
Ich hatte zuerst die von Alice gelesen, dort drin stand, dass ich mich nicht ärgern lassen sollte und dass mich Edward lieb hat. Die von Jasper war um einiges mehr zu beunruhigen. Er schrieb, dass er und Emmett sich nicht abwimmeln lassen würde.
Tatsächlich saßen Emmett und Jasper schon in meinem Truck als ich vom Unterricht kam.
Sie hatten versucht mich (Wieder einmal) auf mein Leben zusammen mit Edward auszupressen.
Ich hatte gar nicht zu gehört und einfach zu den Cullens gefahren. Fast schmollend gingen die beiden ins Haupthaus. Das war auch dann schon das größte Ereignis für die Zeit. Jeden Tag ging ich mit Edward zum Grab meines Vaters. Es war mittlerweile ein kleines Ritual. Ich wollte so mein Vater nah sein. Auch ein Tief hatte ich in der Zeit. Nicht ein normales Tief, nein mein Tief.
Shoppen mit Alice und Rosalie.
Ich wollte erst nicht mit, aber irgendwann und ich wusste nicht warum, saß ich mit den Beiden zusammen im Auto. „Heute fangen wir mal damit an“, sagte Alice und zeigte auf den Laden vor uns. Ein Dessous- Laden.
„So schlimm wird es nicht werden“, ermutigte mich Rosalie. „Es ist ganz lustig dort shoppen zu gehen!“
Sie hatte ja auch gut reden. Sie hatte ein Wahnssinnskörper und ich ein Durchschnittskörper.
Leider konnte ich mich nicht durchsetzten. Beide bestanden darauf, dass ich mir auch ein Teil kaufen sollte. Also kaufte ich mir ein Dessous wo die Hälfte meines Bauches verdeckt war. Alice kaufte sich währenddessen gleich fünf verschiedene Modelle. Auch Rose meinte es heute mit den Kleidungsstücken gut. Die anderen Stunden verbrachten wir dann (Gott sei dank) in normalen Geschäften und Cafes.
Nun war Anfang Dezember und ich wollte Edward überreden mit mir doch nach Volterra zu fahren
„Edward, ich möchte nach Volterra fahren“, sagte ich an einem Abend. Ich hatte es schon länger auf den Herzen, aber ich hatte noch nicht den richtigen Zeitpunkt gefunden. In den letzten Wochen hatten wir so viel zu tun in der Schule und einfach privat viel zu tun, dass ich nicht gerade viel über meine Reise nach Volterra planen konnte.
„Du hast lange Zeit nicht an Volterra gedacht“, murmelte er.
„Ja, ich weiß. Und deshalb möchte ja unbedingt nach Volterra. Ich möchte mir selbst kein Rätsel mehr sein.“ Ich sah ihn bittend in die Augen. Aber er konnte nicht anders als unglücklich zurück zu starren.
„Bella, verlang das nicht von mir“, stöhnte er. „Edward, bitte.“ Ich setzte meinen Dackelblick auf. Vielleicht machte es dies den entscheiden Punkt. Auch er hatte seinen Dackelblick aufgesetzt. Eine Zeit lang starrten wir uns einfach an. Wir beide hofften, dass der andere nachgeben wird. Wir wussten beide, dass der andere auch nicht so schnell aufgeben wird. Plötzlich verschwand der Dackelblick, anstatt den Dackelblick kam ein besorgter Blick auf seinen Gesicht.
„Du willst wirklich nach Volterra?“ Wie konnte er so was fragen? Natürlich will ich nach Volterra.
„Ja!“
„Na gut, aber ich stelle eine Bedingung.“ Er schaute mich streng an, wie ein Vater der gerade seinen Sohn die wichtigste Regel beibringen will. Schnell nickte ich zustimmend. Ich würde alles tun um meine leibliche Mutter zu finden. Koste es was es wolle. „Wir reisen zusammen mit Carlisle, da er selber mal bei dem Volturi war und sich so gut mit den Aro, Caius und Marcus versteht.“ Wenn es weiter nichts ist? Mit Carlisle hatte ich kein Problem. Und vielleicht ist es dann ziemlich günstig, dass Carlisle mit fuhr. „Okay. Wann können wir los fahren?“, fragte ich begierig. Wann konnte ich endlich meine leibliche Mutter kennen lernen? Um viele Stunden wird es handeln? Oh mein Gott war ich aufgeregt! „Bleib mal locker, Bella. Wir werden in zwei Tagen fliegen“, versuchte mich Edward zu beruhigen. Jedoch ohne Erfolg, ich wurde durch seine Aussage noch hibbeliger als ich so wieso schon war. Manchmal brachte das Leben echt Überraschungen mit sich- mal gute mal schlechte. Aber manchmal lag es im Auge des Betrachters, was schlimm und was gut ist. Wie zum Beispiel meine echte Mutter. Ich fand es gut, dass ich sie endlich kennen lerne; Edward fand es nicht gerade eine super geniale Idee. Dies war mir egal. In diesem Moment musste ein Mensch selbstsüchtig und egoistisch sein. Und das war ich, weil ich in dieser Situation war. Auf einmal fand ich mich in den Armen von Edward wieder. Er saß zusammen mit mir auf unserem kleinen Sofa. „Kannst du mir bitte sagen, warum du erst heute damit ankommst? Warum hast du mich nicht schon vorher gefragt?“ Er wirkte besorgt. Warum jedoch wusste ich nicht? „Bitte sage es mir. Ich möchte gerne es wissen.“ Eine Sorgefalte bildete sich über seine Augenbrauen.
Ich versuchte die Sorgenfalte zu glätten. „Ich wusste doch wie du darauf reagieren würdest, wenn ich wieder mit den Theater beginnen würde. Ich wollte dich gelegentlich nicht besorgen. Eigentlich hatte ich vor auch ohne dich zu fahren, aber dann ist mir eingefallen, dass du dann die ganze Zeit Sorgen hättest. Deshalb habe ich dir nichts gesagt.“ Als ich das sagte, konnte ich sehen, wie seine Sorgefalte sich endlich legte. Ich berührte seine Nasespitze. „Und ich liebe dich.“
„Ich liebe dich auch.“ Dann küssten wir uns.
„Noch fünf Minuten“, flüsterte mir Edward in mein Ohr, als wir langsam auf italienischen Boden landeten. Heute Morgen sind wir-Edward, Carlisle und ich- losgefahren zum Flughafen in Seattle. Die letzten zwei Tage waren für mich eine Qual gewesen. Ständig stellte ich mir meine Mutter vor, obwohl ich ein Foto von ihr hatte, aber dieses war ja auch schon ein paar Jahre alt. Zudem kam dann auch noch, dass ich mir schon mal Fragen ausdachte, die ich als erstes fragen wollte. Ich wollte unbedingt wissen ob sie ein Vampir war. Das wichtigste was ich fragen wolle, warum Renee mich aufziehen musste. Warum sie das nicht getan hatte. Am Vorabend war meine Nervosität so stark gewesen, dass ich nicht schlafen konnte und Edward gedroht hatte, dass er mir (wenn ich nicht auf der Stelle einschlafen sollte) Schlafmittel geben würde. Er sagte es nicht in einen fiesen und ungeduldigen Ton sondern in einen ruhigen und verständnisvollen Ton. Er hatte Verständnis, dass ich hibbelig war.
„Ja ich weiß, aber ich bin nur so aufgeregt“, flüsterte ich zurück. Carlisle legte eine Hand auf meine Schulter. „Wir verstehen, dass natürlich, Bella. Wenn man seine Mutter erst nach 18 Jahren kennen lernt.“
Die restlichen zwei Minuten schwiegen wir. Jeder hing seinen Gedanken nach.
Dann endlich landete das Flugzeug in Florenz. Carlisle besorgte einen Leih- wagen. In der Zeit wo er weg war, guckten Edward und ich uns an. Wie schon in den letzten Tagen waren seine Augen mit eine besorgten Blick durch zogen. Ich wusste nicht wie viel mein Augen preisgaben, aber ich fühlte mich in Neugier und Nervosität getränkt.
Es schien eine Ewigkeit zu dauern, als wir endlich Volterra näherten. Carlisle und Edward brauchten mir es gar nicht zu sagen, dass es Volterra ist. Ich spürte es, dass ich jetzt etwas erlebte was ich garantiert nie mehr vergessen werde.
Carlisle fuhr direkt in die Stadt hinein. Die Stadt selber, sah so aus wie ich mir sie vorgestellt hab, als ich die Stadtmauern gesehen habe. Die Gebäude sahen alt aus, die Eingänge waren mit Verziehrungen bemalt. Alles sah so friedlich aus, man konnte gar nicht meinen, dass dort in dieser Stadt ein Heer sitzt und die über das ganze Vampirreich herrscht. Man konnte dies wirklich nicht glauben mit den Blumenkästen vor den Fenstern. Jedoch war alles still. Für meine Verhältnisse ein bisschen zu still. Was erwartet uns? Warum ist es so still? Wie sieht meine Mutter heute aus? Ist sie ein Vampir? Hat sie eine Gabe?
Meine Fragen um meine Mutter wiederholten sich wie schon in den Tagen darauf.
„Warum ist es hier so still?“, zischte Edward. Klar wenn es mir aufgefallen ist, dann sicherlich auch Edward. „Ist das nicht hier sonst eine Touristenat-
traktion?“ Ich konnte jetzt ganz klar seine Besorgnis heraus hören. Auch ich machte mir Sorgen.
„Keine Sorge“, versuchte Carlisle seine Sohn zu beruhigen, „es ist ganz normal es ist gerade eine Ruhepause. Anscheinend brauchten die Italiener mal wieder eine Fiesta.“ Carlisle lachte in sich hinein. Fiesta?!
„Häh?“, kam es ein wenig unschlau von mir. „Carlisle, ich glaube das ist Spanisch.“
Jetzt lachte Edward auch, Carlisle hingegen lachte nur noch lauter. Ich hatte ihn noch nie so ausgelassen gesehen.
„Bella, das ist doch auch Spanisch“, gluckste Edward. Ich streckte ihm als Antwort die Zunge raus. Carlisle schaute der weil mit einen Lächeln unsern Austausch zu. Es war ihm anzusehen, dass er froh war (wie so oft), dass ich und Edward zusammen waren und glücklich sind.
Nach weiteren zwei Minuten blieb das Auto vor ein großes Gebäude stehen. Und dieses Gebäude war nicht nur ein Gebäude, es sah aus wie Schloss oder ein größere Palast. Es sah einfach nur märchenhaft aus, wie aus einem Märchen entsprungen. „kommt, lass uns reingehen. Sie warten bestimmt auf uns“, sagte Carlisle mit bedachter ruhiger Stimme.
Ich nickte und machte die Tür auf. Sofort war Edward an meiner Seite und legte mir eine Hand um meine Taille. Mmmhhh…. Momentan machte er das ziemlich oft….aber mir gefällst.
Etwas verspätet sickerte etwas in mein Bewusstsein. „Warum warten sie auf uns?“
„Ich habe sie angerufen, damit sie nicht. …vollkommen überrascht sind“, erklärte mir Carlisle. Und ich wusste, was er meinte: Damit sie nicht gleich anfingen an mich ran zu machen. Es war schon ein komisches Gefühl darein zu gehen mit den Gewissen, dass diese Vampire mich jeder Zeit und wann sie wollten mich aussaugen konnten. Klar konnten das die Cullens auch, aber in denen habe ich vertrauen und außerdem ernährten sie sich nicht von Menschen sondern von Tieren. Das war eindeutig ein Plus- Punkt bei den Cullens.
„Ist alles okay, Bella?“, fragte mich Edward und wieder tauchte der besorgte Blick auf.
„Ja, ich war gerade in Gedanken.“ Er schaute mich fragend an. „Wegen der Reaktion von Paige. Was sie sagen wird, wenn ich auf einmal ankomme.“ Auf einmal bekam ich eine innere Panik. Was ist wenn Paige, meine Mutter, mich gar nicht möchte? Über diese Frage habe ich noch gar nicht nachgedacht!
„Mach dir jetzt keinen Kopf darüber.“ Er streichelte mein Haar zurück.
Carlisle stieß die Tür auf, die aussieht wie der Rest, wie eine entsprungene Tür aus einem Märchen. Während wir zur Empfangshalle gingen, bewunderte ich das Schloss von innen. Es gab einfach dafür keine Worte. So traumhaft war es. An dem Empfangstresen angekommen, wurden wir in eine weitere Empfangshalle geschickt die eine weitere Etage höher war. Ich verstand zwar nicht, warum es noch eine Halle gab, aber ich ging ohne einen einzigen Kommentar mit den Beiden. In der anderen Etage angekommen, deute uns eine Dame (die eindeutig ein Mensch war) uns in einer Sitzecke nieder zu lassen. „Es kommt gleich einer, der Ihnen den weiteren Weg zeigt“, sagte sie uns mit einem starken italienischen Akzent. Ich setzte mich und tippte die ganze Zeit nervös auf meinen Schenkeln herum. Ich wusste nicht worüber ich mit zur erst Sorgen machten musste. Erst die Tatsache, dass ich meine Mutter kennen lernte und wie das Gespräch verlaufen will. Oder das da eine ganze Reihe von Vampiren auf mich wartete und mich (wenn sie nicht widerstehen können) aussaugt. Bestimmt würde das Letztere nicht passieren, da Edward und Carlisle dies verhindern würden. Da war ich mir sicher.
Plötzlich wurde die große Tür aus Eichenholz aufgestoßen von einem eher mittelgroßen Vampir, der aber rubinrote Augen hatte. Seine Haare waren kurz und zerstrubelt und hatten eine bräunliche Haarfarbe. Wenn man seine Augenfarbe nicht mitzählte, sah er schon ziemlich süß aus. Warum mussten die Vampirmänner nur so süß und wunderschön aussehen? Klar kannte ich die Antwort. Die Antwort kenne ich schon seit Monaten. Sie waren Jäger, die ihre Beute magisch anziehen. Das beste Mittel um Menschen anzulocken- so wohl bei Männern, sowie bei Frauen. „Ihr könnt jetzt kommen“, sagte er mit einer melodischen Stimme, „Aro und seine Brüder erwarten euch schon.“ Sein Blick wanderte zu uns und blieb- wie erwartet- an mir hängen. Er sah mich mit gierig an und konnte schon ahnen was er dachte. So was in der Art: ‚Mmmhhh… ein kleiner Leckenbissen zwischen durch, würde mir ja nicht schaden.’
Deshalb war ich nicht halb erstaunt darüber, dass Edward ein kleines Knurren von sich gab.
„Bitte folgt mir doch.“ Endlich blickte er woanders hin, und ich konnte erleichtert aufatmen. Wie ich erstaunt feststellte hatte ich die Luft angehalten.
Mit betäubten Beinen folgte ich den immer noch namenlosen Vampir. Die Gänge waren wie die vorherigen immer noch prachtvoll. Vielleicht wurden sie mit jedem Schritt noch ein bisschen prachtvoller, aber dafür müsste ich mir schon mehr Zeit nehmen. In jeden neuen Gang hingen verschiedene Bilder aus den verschiedenen Zeitepochen.
Der namenlose Vampir hielt vor einer größeren Flügeltür an; ich atmete zwei Mal tief durch bevor der Vampir die Tür öffnete. Dort waren Aro- ich konnte nicht sagen wer es ist- und fünf weitere Vampire.
„Gut, Demetri, dass du unsere Gäste abgeholt hast“, sagte der Vampir hoch erfreut, der in der Mitte stand. Demetri nickte und ging in eine Ecke wo andere drei Vampire standen. Langsam kam der Vampir der in der Mitte stand auf uns zu. „Carlisle, es ist eine Ewigkeit her, dass du mich besuchst hast“, begrüßte er Carlisle. Und als ich ihn von näheren sah, konnte ich ihn erkennen. Er war einer der Männern von den Bildern- Edward hat mir sie gezeigt als ich zum ersten Mal zu den Cullens gefahren bin. Das war Aro. Der Vampir der auf uns zu stritt- okay er hatte schon Carlisle erreicht, aber der stand ein oder zwei Meter vor uns. „Hallo, Aro. Ich freue mich ebenfalls dich wieder zu sehen.“ Carlisle lächelte Aro an- ein Freundschaftslächeln. „Wenn ich dir meinen Sohn und dessen Freundin vorstellen kann. Dies sind Edward und Bella“, stellte er uns vor. Er nickte uns zur Begrüßung nur eben schnell zu, wandte sich dennoch schnell wieder Carlisle zu.
„Was …?“, begann Aro, wurde aber von einen Vampir der fast weiße Haare hatte.
„Was hat ein Mensch hier zu suchen? Woher weißt sie von unseren Geheimnis?“, fragte er mit einer ächzenden Stimme. Edward verkrampfte sich. Wahrscheinlich eine Reaktion auf seine Gedanken, vermutete ich. Aber ich konnte den Vampir der neben Aro verstehen. Die Welt der Vampire war eigentlich streng geheim nur durch einen Zufall- den ich ganz bewusst gesucht hatte- hatte ich es heraus gefunden. Vielleicht ist er der Meinung, dass ich seine Welt bedrohen würde.
„Sie wird keinen etwas sagen, aber ich möchte gerne zu dem Thema kommen, warum wir eigentlich da sind“, bestimmte Carlisle kühl. „Ich möchte gerne von dir wissen, Aro, ob du eine Frau namens Paige hier in deiner Wache hast?“
„Warum willst du das wissen, Carlisle“, fragte die erste Stimme, bevor Aro überhaupt die Chance hatte zu antworten. „Nun, Caius“ -aha, so heißt er also- „es ist schwer zu erklären, vor allem da wir so wenig über sie wissen. Aber sagen wir es mal so, es ist wegen Bella und es hat etwas mit Paige zu tun.“ Er lächelte ihn unschuldig an.
Sie unterhielten sich über den vergangenen Zeiten, ich hörte nur mit einen Ohr hin. Teils lag es daran, dass sie zu schnell für mich sprachen und unter anderem interessierte es mich nicht, was sie in der Barockzeit zusammen erlebt hatten oder was im Mittelalter passiert ist. Ich wollte einfach meine Mutter kennen lernen. Das war ja der Grund dafür, warum ich nach Volterra gereist war. Ich spürte ganz genau die Blicke von den anderen Vampiren. Ich warf einen ungeduldigen Blick zu Edward, auch er wirkte angespannt.
Er räusperte sich. „Aro, ich weiß ja, dass ihr viel zu erzählen habt, aber ich denke, Bella wäre wirklich froh, wenn sie jetzt ihre Mutter kennen lernen kann.“ Um seine Worten Nachdruck zu verleihen, nickte ich.
„Natürlich, Edward, ich werde sofort einen los schicken.“ Aro winkte einen Vampir, der neben Demetri stand, zu sich. „Felix, bitte gehe und hole Paige. Sie müsse in ihrer Suite sein.“ Kaum als er den „Befehl“ aussprach, ging er aus dem Saal. „Es tut mir wirklich leid, Bella. Sonst lasse ich mich nicht so leicht ablenken.“ Er lächelte entschuldigend, was wirklich hinreißend ausgesehen hätte, wenn ich es nicht besser gewusst hätte. Er wollte einfach mein Blut, so konnte man es auch erklären. Warum muss es in meiner Welt immer alles um Blut drehen? Klar, ohne Blut kein Leben, ohne Blut keine Vampire. In diesem Fall würde ich sagen, dass man ohne Blut auch seine gewünschten Ziele erreichen kann. Ich möchte dass diese Vampire nicht existieren. Sie machten mir Angst. Die Volturi machte mir Angst. Dennoch wollte ich meine Fassade Aufrecht behalten. Ich wollte denen zeigen, dass ich keine Angst habe. Ich wollte gerade sagen, dass ich es noch verstehen kann, jedoch so schnell wie möglich Paige sehen möchte. Meine Wörter blieben nämlich in meinen Hals stecken als eine Vampirfrau in der Tür auftauchte. Sie sah genauso aus, wie auf den Fotos die ich vor einiger Zeit gefunden hatte. Sie sah ein bisschen aus wie Renee, jedoch sah sie viel hübscher aus. Logischerweise. Denn sie ist ja ein Vampir. Und ihre Augen waren feuerrot, so als hätte sie erst vorkurzen gejagt. Ihr Blick fing meinen auf. Ihre Augen weiteten sich voller Überraschung und Entsetzten.
„Meister, du hast nach mir gerufen“, brachte sie schließlich raus, und wendete ihren Blick von meinen ab.
„Nun, ich habe nur einen geschickt, gerufen hat dich deine Verwandtschaft.“ Mit einem Finger zeigte er in meine Richtung. „Erkennst du dieses Mädchen?“
„Ja.“
„Woher?“, fragte Caius.
Sie schwieg. Erst als sich Caius etwas näherte, wurde ihre Zunge locker. „Das möchte ich gerne mit ihr selber besprechen. Ich kann Euch es nach unseren Gespräch erzählen.“ Sie kam in meine Richtung.
„Per favore vengo dai mi!“, sagte sie zu mir auf Italienisch. „Io vengo pure con“, entgegnete Edward, fast schon unfreundlich. „Ich möchte gerne mit Isabella alleine reden“, sagte Paige genauso unfreundlich. „Es gibt Sachen die nicht für jeden bestimmt sind.“ Sie wandte sich wieder an mich. „Komm mit in meinem Zimmer, da beantworte ich all deine Fragen.“ Diesmal sagte sie sie freundlich mit einen verzauberten Lächeln.
„Ja, das stimmt. Es gibt viele Sachen die du mir noch erklären müsstest, Paige“, stimmte ich ihr zu.
„Nun, dann folge mir. Wir gehen in meinen Zimmer, dort lässt es sich bei einer Tasse Tee besser bereden“, sie zwinkerte mich zu. Sie machte eine Bewegung, dass ich ihr folgen soll. Ich wollte ihr folgen, doch Edward hielt mein Handgelenk fest. Er zog mich nah zu sich-vergessen waren die etwa acht andere Vampire die uns mit großen Augen zuschauten.
„Du brauchst keine Angst zu haben, ich bin ganz in der Nähe“, flüsterte er so leise, dass bestimmt Carlisle es nicht mehr hören konnte. „Wenn was ist dann schreie, ich bin dann sofort bei dir.“ Ich nickte benommen. Kaum konnte ich einen Atmenzug machen, drückte er auch schon seine Lippen auf meine. „So und jetzt möchte ich gerne mit Isabella sprechen“, rief Paige ärgerlich, kaum eine Sekunde später. Ich ließ mich mit ziehen von ihr. Schweigend gingen wir die großen Korridore entlang. Wie auch schon vorhin konnte ich meine Faszination über diese Bilder über die verschiedenen Epochen nicht verbergen. Paige- meine Mutter-musterte mich die ganze Zeit. Nach einem kurzen Fußmarsch kamen wir in einen modernen Korridor. Dort waren zwar auch die Bilder, aber die Atmosphäre war gelöster. „Also hier ist meine Suite“, sagte Paige feierlich und öffnete die Tür. Mir wurde sofort schwindelig von den Gerüchen die mich übernahmen. Nicht im schlechten Sinne sondern in guten Sinne. Es roch nach verschiedenen Blumen, am stärksten roch ich die roten Rosen raus- meine Lieblingsblumen. Der Raum in den wir waren, war wahrscheinlich der Salon. Der Salon wurde in modernen Ton gehalten. Wie aus einen Katalog bestellt, man konnte dennoch den persönlichen Ton Widerfinden.
„Du gehörst jetzt also zu den Cullen Clan?“, fragte mich Paige nach einer Weile der Stille.
„Ich denke nicht, dass ich ganz zu den Cullens gehöre. Ich bin ja nur die feste Freundin von Edward“, sagte ich ruhig. Warum wollte sie es wissen?
„Nun, ich denke nicht, dass es noch solange bei der festen Freundin bleibt“, lachte sie.
„Wie jetzt?“, stotterte ich ein wenig. Hoffentlich würde sie jetzt nicht, dass sagen, was ich am allermeisten fürchtete. Sie lachte nur noch mehr. „Ich weiß, dass du es weißt.“ Sie musterte mich erneut. „Ich denke in den nächsten Wochen musst du dich auf einen Heiratsantrag gefasst machen.“ Ich starrte sie mit großen Augen an. Woher will sie es wissen? Was soll ich darauf antworten? Ja oder Nein? Würde Edward sehr enttäuscht sein, wenn ich sagen würde, dass ich noch ein bisschen warten möchte bevor ich mich binde? Würde er ausrasten? Oder mich verstehen? Warum machte mir Paige jetzt solche Panik?
„Oder hat er ich schon gefragt?“, fragte sie, als ich nicht geantwortet habe.
„Nein, aber ich habe eine Einstellung über das Heiraten. Heiraten erst mir dreißig.“
„Renee hat dir diese Einstellung eingeprügelt“, mutmaßte Paige. Endlich eine Einleitung warum ich hier überhaupt bin! „Das ist ein Thema warum ich hier bin, Paige“, sagte ich ganz ruhig. „Renee.“
Ihre Augen verengten sich. „Was ist mit Renee?“ „Renee hat mich die ganze Zeit groß gezogen, aber eigentlich bist du ja meine Mutter. Deshalb bin ich hier. Ich möchte meine Mutter kennen lernen.“ Als ich den letzten Satz gesagt habe, versteifte sie sich vollkommen. Sie blieb in ihrer Bewegung stehen. „Du kennst doch deine Mutter. Renee lebt doch in Jackonsville“, flüsterte sie leise. Woher weißt sie dass Renee in Jackonsville lebt? Ich habe dass in den letzten Minuten gar nicht erwähnt. „Stehst du noch in Kontakt mit Renee?“, fragte ich ohne Rücksicht auf ihre Gefühle. Meine Stimme wurde ächzend. „Hast du ein Problem damit, dass ich Kontakt zu meiner Schwester habe?“, zischte sie.
„Es geht allein um die Tatsache, dass sie nichts über Vampire weißt. Und ich denke es ist besser, dass es auch so bleiben sollte“, zischte ich zurück. Wie schnell sich die Atmosphäre ändern konnte! „Woher weißt du, dass ich deine Mutter bin?“, fragte sie immer noch zischend.
„Nachdem mein Vater Charlie gestorben ist, hat er mir eine Menge vererbt. Darunter waren mehrer Umschläge mit Zetteln vorhanden. Auf einen dieser Zettel stand, dass Renee nicht meine Mutter ist, sondern dass du es bist. Und jetzt stehe ich hier und möchte meine Mutter kennen lernen“, erzählte ich. „Ich möchte nur, dass mein Leben mir selber kein Rätsel mehr ist.“ In meinen Augen sammelten sich die Tränen. Langsam liefen sie mir die Wange herunter. Dann tat sie etwas was ich nicht für möglich gehalten hätte nach unserer kleinen Meinungsverschiedenheit. Sie nahm mein Gesicht in ihre Hände und küsste die Tränen weg.
„Es tut mir leid, dass mit Charlie“, flüsterte sie mütterlich. Sie nahm mich in die Arme und so schwiegen wir eine Weile.
„Erzähl mir alles was du in den letzten Jahren gemacht hast. Warum hast du dich entschlossen, dass Renee mich groß zieht?“, brach ich das Schweigen.
„Also…Ich….“, begann sie. Sie schüttelte ihren Kopf, so schnell, dass man meinen könnte, dass er verschwindet könnte. „Also, was ich meine, ich hätte dich nicht groß ziehen können. Immer war ich weg. War auf der Flucht. Ich hatte nie ein Ziel im Kopf. Ich hätte dir nichts bieten können. Die Schule hatte ich abgebrochen. Renee hingegen, hatte einen guten Abschluss, konnte dir eine Zukunft bieten. Ich hingegen hätte dir nur eine Angst, eine Angst um dein Leben, bieten können.“ Sie schaute mich bittend an. Ich sollte es verstehen.
„Und warum bist du hier bei den Volturi?“ „Nun sie haben mich aufgenommen“, sie lächelte müde. „Mein Verfolger….“
„Ein Tracker war hinter dir her?“, unterbrach ich sie. Lag das an der Familie?
„Du kennst das Wort Tracker?“, fragte sie verwundert. „Nun ja, ich habe das Wort unfreiwillig kennen gelernt.“ Sie schaute mich verwirrt an. „Einer war auch mal hinter mir her. Die Familie von meinen Freund hat ihn ausgeschaltet. Aber nun ist auch noch ein anderer Vampir hinter mir her. Langsam wird es für mich normal, dass Vampire mich töten wollen.“ Ihr Mund klappte ganz leicht auf. „Wie konnte das denn passieren?“
„Edward und ich waren damals erst vier Tage zusammen, als wir mit seiner Familie Baseball auf einer Lichtung gespielt haben. Es war alles super, bis halt drei Nomaden zu uns kamen. Nun der eine von den war ein Tracker und ich war sein spannendes Spiel, da Edward mich verteidigte, als ein Lufthauch kam und der Tracker so auf mein Geruch aufmerksam geworden ist“, erklärte ich schnell. „Ich bin dann mit seiner Schwester und seinen Bruder nach Phoenix geflohen. Leider hat er mich erpresst und hat mich in ein Ballettstudio gelockt. Er hätte mich getötet, wenn Edward nicht da gewesen wäre. Seine Brüder haben ihn dann getötet.“
„Du hast ja mehr mit Vampiren zu tun, als angenommen hatte.“ Sie schaute mich verwundert an, erzählte dann weiter. „ Mein Verfolger hat mich quer durch die Welt gejagt. Ich war fast jede Woche woanders. Ein Grund warum ich dich nicht behalten konnte. Nach gut einen Jahr bin ich dann in Italien gelandet. Einer aus der Wache hat mich entdeckt und mich verwandelt. Nun bin ich hier seit ungefähr siebzehn Jahren“, sie lächelte mich an. „Und was hast du die letzten Jahren getrieben?“
Ich seufzte und erzählte alles. Ich erzählte ihr, dass Renee wieder geheiratet hatte, dass sie glücklich mit Phil war (diese Information schien sie nicht überraschen). Ich erzählte ihr wie ich nach Forks kam und wie ich Edward kennen gelernt hatte. „Ich weiß, wir kennen uns noch nicht solange, aber versprich mir, dass ich keine Oma werde in den nächsten Monaten“, redete sie. Man! Warum mussten die Erwachsenen immer sofort an Enkel denken, wenn sich zwei Menschen (oder in meinen Fall: ein Mensch und ein Vampir) sich lieben?
„Glaube mir diese Sache steht nicht auf meiner Liste die ich erledigen muss. Also kann ich dir ohne schlechtes Gewissen ein Versprechen abgeben“, versprach ich ihr. „Das ist gut zu wissen“, sagte sie fröhlich. Kurz darauf musste ich gähnen. Es war ja mitten in der Nacht. „Komm, du kannst dich hier in meine Suite breit machen“, bot sie an. „Ich werde auch Edward bescheid sagen, dass du bei mir übernachtest. Damit er sich keinen Sorgen machen muss.“ Kaum als sie das gesagt hat, düste sie schon ab.
Wir blieben noch fünf Tage in Volterra. In der Zeit verbrachte ich viel Zeit mit Paige. Ich konnte gar nicht glauben, dass wir so viel zu erzählen gab.
„Und weißt Renee davon, dass du ein Vampir bist?“, fragte ich an unseren letzten Abend.
„Ja, aber sie weißt nicht, dass die Cullens welche sind. Oder?“ Ich schüttelte den Kopf. Renee wusste, dass Vampire existieren!!! „Ich muss dir noch eine Kleinigkeit erzählen, dir ich dir noch nicht erzählt hatte. Eigentlich hatte ich auch gar nicht vor dir es zu erzählen. Aber ich merke, dass du unbedingt ein Vampir werden möchtest.“ Sie holte tief Luft. Was sie dann sagte, überraschte mich vollkommen. „Du bist ein Halbvampir.“
Ich konnte mich nicht rühren. Ich war wie gelähmt. Ich wollte sie Fragen, was das zu bedeuten hatte, fand jedoch nicht das richtige Wort um sie zu fragen. Mein Kopf war leer- war gelähmt von der Information die sie mir gerade gesagt hatte. Plötzlich wurde meine Gelähmtheit von einer anderen überspielt/ weggestoßen. Hektik bereitete sich in mich aus. Halbvampir?! Was hat das zu bedeuten? War ich ein Mutant? Wieso war ich ein Halbvampir? Warum hat mich keiner gewarnt? Warum bekomme ich im Moment immer alles ab? Warum liegt dieses verdammte schlechte Omen auf mir? Konnte man das abschütteln? Wenn ja dann sage mir wie das geht! Ich bin offen für Vorschläge! Was bedeutet das >Halbvampir<? Bin ich halb Vampir und halb…? Was war die andere >Zutat<? „Bella, ich weiß, dass ist jetzt in Schock für dich, aber bitte lasse mich ausreden“, sprach sie leise und beruhigend. „ich kann dann so deine Fragen beantworten.“ Sie machte eine kleine Pause, um zu gucken wie ich es aufnehme. „Dein Vater ist gar nicht Charlie. Dein leiblicher Vater heißt Jack Luck, er ist ein verdammtes Arschloch, was nur auf hübsche Frauen abgesehen hat. Dieser Inkkubus.“ Sie verlor die Beherrschung. Ich habe nie einen Erwachsenen gesehen, der so >viele
Erkenntnisse
„Komm, Bella, Carlisle wartet schon auf uns“, flüsterte Edward um mich sanft aus meinen Gedanken zu befreien. Er hielt mir seine Hand hin, die ich glücklich nahm. Meine Gefühle waren ganz schön durch einander. Ich fühlte Glück (wegen Edward, da ich ihn habe), Aufregung (ob Paige was herausfindet oder nicht) und Ungewissheit (da ich nicht weiß, was die Zukunft für mich bereithält). Ich ging zusammen mit Edward aus dem traumhaften Garten und ging langsam auf den Eingang zu, wo Carlisle schon mit unseren Taschen wartete. Bei mir waren gut zwei Koffer mehr dazu gekommen, da Paige mich mit mehreren Outfits neu eingekleidet hatte. Da ähnelte sie sich viel mit Alice und Rosalie. Oh mein Gott, wie ich die Beide vermisse. Selbst Rosalie! Ich musste unbedingt mit den Beiden shoppen gehen, wenn ich wieder da war, in Forks.
„Was habt ihr mit Paige gemacht, dass sie so schnell wieder rein gerannt ist?“, schmunzelte Carlisle, als wir näher kamen. Anscheinend wusste er noch gar nicht, dass ich ein Halbvampir war. „Nichts, wir hatten gerade nur nach einer Lösung gesucht für unser Problem. Paige hat sich dann sofort auf dem Weg gemacht um das Problem zu lösen“, sagte ich.
„Welches Problem?“
„Ich bin ein Halbvampir, der aussieht wie ein Mensch auch und auch das gleiche Bedürfnis hat wie einer“, erklärte ich knapp. Verwirrt schaute er mich an. Ich konnte es ihm nicht übel nehmen, ich bin ja selber verwirrt. Im vollen Maßen.
„Wwwie kann das pasiieren?“, stotterte Carlisle. Ich habe noch nie einen Vampir stottern gehört. Carlisle schaute erst Edward und dann mich mit einen eindringlichen Blick an. Er versuchte unsere Mienen zu entschlüsseln.
„Ich denke, dass erklären wir dir im Auto“, sagte Edward. „Paige hat Recht, manche Dinge sind wirklich nicht für jeden bestimmt.“ Sein Blick flog über die dunkelnden Gassen, wo möglich Vampire aus der Wache standen und uns beobachten und belauschen. „Ja, ich denke der Flug nach Washington wäre gerade lang genug“, nuschelte Carlisle und hielt mir eine Tür für die Rückbank auf. Wortlos setzte ich mich rein und zog die Tür hinter mir zu. Keine Sekunde später saßen auch Edward und Carlisle im Auto. Mit einer Bewegung startete Carlisle das Auto und gab Vollgas. Bis zum Flughafen sagte keiner auch ein Wort. Wir waren alle noch wie gelähmt von der Nachricht. Auf meiner Seite her, war ich nur ruhig, da ich die Beiden nicht in ihrer Konzentration stören wollte. Erst als wir im Flugzeug saßen, sprach Carlisle wieder. „Seit wann weißt du es?“ Seine Augen funkelten vor Neugier. Er hatte wieder etwas ,gefunden’ was keiner vor ihm hatte. „Paige hatte es erst heute zu mir gesagt. Als ich in ihrer Suite war. Sie meinte, dass ich noch etwas über mich wissen müsste, ja und dann sagte sie mir die frohe Botschaft: Ich bin halb Mensch und halb Vampir.“ Ich verzog das Gesicht. „Ich bin nach draußen gerannt in der Hoffnung es ist doch alles nur ein Alptraum.“ „Und er wird noch schlimmer“, murmelte Edward, der neben mir saß. „Wie meinst du das, Edward?“, fragte sein Vater nach, er wirkte ein kleines bisschen mehr verwirrter. Wer war das jetzt nicht? „Denk doch mal nach, Carlisle! Aro will mich und Alice in seine Wache als oberes Mitglied. Und jetzt da er weiß, was für eine Gabe Bella hat, will er sie auch. Dazu kommt, dass sie jetzt auch ein Halbvampir ist. Er will sie als Trophäe“, sagte Edward mit einen leichten wütender Stimme. Aro will mich? Er will auch Alice und Edward? Wieso will er mich als Trophäe? Wir Drei sollten zu der Elite der Wache gehören? Ich wollte nie und nimmer zu einer Elite gehören. Da gehörten nur die hin die unbedingt mit ihren tollen neuen Sachen und ihren vielen Geld angeben wollten. Resultat keine der beiden Eigenschaften passen zu mir. Ich habe zwar immer neue Sachen (aber das lag eindeutig an der Shoppingsucht von Alice und Rosalie), aber dennoch wollte ich nicht mit denen angeben. Durchschnitt. Genau ich wollte immer im Durchschnitt liegen. Durchschnitt und nicht darüber hinaus. „Warum will er Edward, Alice und mich?“, fragte ich leicht hysterisch. Edward legte einen Arm um mich. „Er möchte seine Illusion, sein Wunsch wahr haben, dass er Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vereint hat. Die Person die Vergangenheit darstellt ist Aro selbst. Er kann die ganzen Gedanken, die du jemals gedacht hast, mit einer einzigen Berührung hören. Die Gegenwart soll ich darstellen, da ich die Gedanken hören kann, die eine Person in der Sekunde denkt. Und logischer Weise soll Alice die Zukunft darstellen“, sprach Edward leise damit die anderen Passagiere es nicht mit bekamen.
„Kann ich Ihnen einen Kopfkissen anbieten?“, fragte eine Stewardess mit einen aufgesetzten Lächeln und in einen gedämpften Ton.
„Nein, danke“, antworteten wir drei gleichzeitig. Sie nickte und fragte weiter die anderen Passagiere.
„Warum sieht er mich a la Trophäe an?“, hakte ich weiter. „Aro will immer das Beste und dass was am einzigartiges ist auf der ganzen Welt. Erinnerst du dich an Demetri?“ Stumm nickte ich. „Er ist ein Tracker“- das Wort löste bei mir Gänsehaut auf- „und zwar der weltbeste. Er schnappt nicht, wie James den Geruch auf, sondern den Gedanken des Verfolgten. Denn jeder Mensch und Vampir denkt anders; jeder hat eine andere Denkweise, so kommen auch die verschiedenen Gaben her. Auch andere Vampire sind in den Reihen das Beste der Welt. Jane kann die Illusion hervorrufen, dass du innerlich verbrennst. Ihr hingegen betäubt alle Sinne, schneidet sie ab, so dass sie sich dich nicht erreichen können.“ Er schaute mich eindringlich in die Augen. Ich konnte seine Sorge um mich (wann hatte er mal keine Sorgen um mich?) genausten heraus erkennen. „Und was für eine Gabe soll ich haben?“, fragte ich ein bisschen aufgeregt.
„Ist da jemand aufgeregt, was für eine Gabe er bekommen sollte, wenn er sich für die Dunkelheit entscheiden sollte?“, war Edwards Gegenfrage, seine Miene hat sich ein bisschen aufgehellt, jedoch wurde sein Gesicht wieder dunkel, als ich nickte. „Deine Gabe ist etwas worauf ich auch selber hätte kommen können, wenn ich mich mehr angestrengt hätte. Sie lag so was von auf der Hand, dass ich sie übersehen hatte. Hatte die Zusammenhänge nicht kombiniert.“ Er atmete tief ein und aus. „Du weißt ja, dass ich zuerst angenommen hätte, dass dein Gehirn anders funktioniert und ich so nicht deine Gedanken ,empfangen’ konnte. Jetzt habe ich Dank Aro habe ich jetzt eine Antwort auf meine Frage.“ Er machte eine Pause, die immer die Moderatoren machten bei einer Castingshow, wenn es um den heiß begehrten Platz geht. „Du bist ein Schutzschild.“ Sofort sah ich mich in einer Blase wo ich geschützt bin von allen geistlichen Gaben. Sie prahlen einfach bei mir ab. Ich fühlte mich mächtig und besiegbar.
„Es ist eine ähnliche Gabe, wie die von Renata, die Liebwächterin von Aro. Sie wehrt jeden körperlichen Angriff ab. Sie kann ihren Schild mehrer Meter weit ausweiten. Wenn jemand versucht Aro anzugreifen, dann wirft sie weitet sie den Schutzschild aus und der Gegner läuft in einer andere Richtung und weißt nicht mehr was er gerade machen wollte. Er vergisst es vollkommen“, erklärte Carlisle anstatt von Edwards.
„Woher will er das wissen? Woher will er das wissen, dass ich eine Gabe besitze?“, fragte ich.
„Sie haben dich heimlich getestet. Sie wussten, dass ich nicht dafür wäre- da ich genau wusste, wie es sich anfühlte-, wenn sie ihre Gaben einsetzten. Sie haben es immer wieder probiert, aber immer hast du ihnen widerstanden, Bella.“ Wann sollten sie es ausprobiert haben? Seit wann wusste Edward wie es sich anfühlte, wenn sie ihre Gaben einsetzten?
„Aber ihr habt mir immer noch nicht die Frage geklärt, warum Bella ein Halbvampir ist“, sprach Carlisle zu uns und holte mich somit aus meinen Gedanken.
„Es ist ganz einfach, Carlisle, mein Vater ist ein Vampir und meine Mutter war ein Mensch. Tja und das Resultat aus der Beziehung bin ich“, antwortete ich knapp. „Und ich sehe auch nur aus wie ein Mensch aus, da ich einer bin. Mein Vater hatte eine Gabe die bewirkt, dass Vampire und auch Halbvampire aussehen als wären sie Menschen.“ Die Gabe wäre vielleicht für Rosalie nützlich, schoss mir durch den Kopf. Sie wollte doch immer ein Mensch sein. „Das ist sehr interessant“, murmelte Carlisle vor sich hin. Ab dann diskutierten sie die ganze Zeit über Halbvampire. Ich höre außerdem raus, dass sie vielleicht mein Vater suchen will. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie das wirklich umsetzen wollen, war ziemlich hoch, deshalb schaltete ich mich in die Diskussion ein. „Moment mal, ich möchte gar nicht mein Vater kennen lernen. Er hat meine Mutter bis aufs tiefste verletzt. So ein Dreckskerl sollte eigentlich in das Gefängnis eingesperrt gehören“, sagte ich bestimmend. „Wenn ihr unbedingt diesen Mistkerl finden wollt, dann vernichte ihn auch schon. Ich möchte nicht den Vater kennen lernen, den meine Mutter verfolgt hatte kurz nach der Geburt ihrer Tochter.“ Ich hielt meine Stimme leise, aber am liebsten hätte ich geschrieen. Wie konnte sie auf so eine schwachsinnige Idee kommen? „Bella, ich möchte dir doch nur ermöglichen deine Eltern kennen zu lernen“, versuchte mich Edward um zu stimmen. „Edward, ich möchte aber ihn nicht kennen lernen“, sagte ich mit aller Autorität, die ich im Stande war. Paar Minuten sagte keiner auch etwas, was auch daran lag, dass mir auf einmal die Augen zu fielen.
Edward POV
Überlegungen
„Bella, ich möchte dir doch nur ermöglichen deine Eltern kennen zu lernen“, versuchte ich sie um zu stimmen. Ich wurde so erzogen, es richtig zu machen. Ich würde sie umstimmen, mich zu begleiten um ihren Vater kennen zu lernen. Ich würde ihn zuerst fragen. Eigentlich wollte ich ja Charlie fragen, aber er war ja tot. Die Tage an den meine große Liebe so gestört gewirkt hatte, kamen in meinen Kopf wieder hoch. Sie hatte viel geweint. Nichts konnte sie aufheitern. Nicht mal ich konnte es. Dann kam auch noch die Nachricht, dass Charlie nicht ihr Vater war. Auch für mich war es eine Schreckensnachricht.
„Edward, ich möchte ihn nicht kennen lernen“, sagte mein Engel ernst. Sie wollte ihren Vater nicht kennen lernen! Gab es für ein Kind, das gerade erfahren hatte, dass ihre Eltern nicht ihre Eltern sind. Nun ja, sie weißt auch zum Beispiel, dass ihr Vater ihre Mutter verlassen hatte, als sie hoch schwanger war. Plötzlich tauchte ein Bild auf: Sie saß in einen Schaukelstuhl und ich saß daneben; und Bella hatte einen runden Bauch, da sie mein Kind unter dem Herzen trug.
Aufhören, befiehl ich mir, dass wird nie und nimmer passieren. Jedoch konnte ich den Wunsch nicht abstellen, als wäre, dass Bild in meinen Kopf eingemeißelt.
Edward
, dachte mein Vater, dann frag sie doch auch ohne Zustimmung des Vaters. Wir leben jetzt in der modernen Zeit. Wir müssen uns damit abfinden.
Da hatte er Recht. In manchen Sachen war ich immer noch so wie in den frühen 20. Jahrhundert. Ich musste mich ran halten. Dann blieb nur noch die Frage, wann, wo und wie ich machen wollte. Am besten musste ich Rosalie (auch wenn alles in mir danach sträubte) und Alice fragen. Sie haben schon so viele Anträge von Emmett und Jasper bekommen, da könnten sie mir doch mal helfen meinen vor zubreiten. Oder ich frage meine Brüder. Sie haben ja die Anträge vorbereitet.
Ich hatte jedoch Angst, dass es für sie zu früh ist. Aber auf meiner Seite kann es gar nicht schnell genug gehen. Ich liebte sie und möchte alles was mir gehört mit ihr teilen, auch wenn, das für mich bedeutete, dass ich sie verwandeln muss, denn sie möchte ja unbedingt die Ewigkeit mit verbringen. Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, aber Bella hat noch so viel vor sich. Den Schulabschluss, die Uni, Kinder zu bekommen und sehen wie ihre Enkelkinder aufwachsen. Am liebsten würde ich mit ihr auf einer Terrasse sitzen und gemeinsam mit ihr über unsere Enkelkinder zu staunen.
Wie heißt denn ihr Vater? Vielleicht kenne ich ihn ja!,
versuchte mich Carlisle auf andere Gedanken bringen. Er kennt wirklich viele Vampire. Das hing wahrscheinlich damit zusammen, dass er eine Zeit lang bei dem Volturi war und so oft den Besuch empfangen hatte. Da konnte man sich schon mal den einen oder anderen Vampir anfreunden.
„Er heißt Jack Luck. Genaueres kann ich dir nicht sagen“, sagte ich leise, damit Bella nicht aufwachte.
Der Name sagt mir nichts.
Der Flug war nicht lang genug, um mir schon mal eine perfekte Möglichkeit zu überlegen wie ich die vier frage. Am besten wäre es, wenn ich Emmett und Jasper, Alice und Rosalie frage. Halt erst die Frauen, dann die Männer. Ja, dass war die perfekte Idee.
„Bella, aufstehen“, flüsterte ich ihr ins Ohr. Ihre Reaktion war ganz wie erwartet. Sie drehte sich weg und schlief weiter. Mein Morgenmuffel.
„Shoppen mit Alice und Rosalie“, flüsterte ich in ihr Ohr. Sofort war sie hell wach. Es gab nichts was sie mehr fürchtete. „Das war hoffentlich nur ein dummer Scherz!“, fauchte sie wütend. Ihre Augen waren zu Schlitzen geformt. So schnell war sie noch nie wach.
„Natürlich!“ Ich musste mir sichtlich ein Lachen verkneifen. Auch Carlisle lachte leise.
„Kommt ihr beide!“, sagte Carlisle immer noch lachend. „Tut mir leid“, entschuldigte ich mich bei Bella. Sie sah immer noch wütend aus.
„Ja, ich weiß.“ Sie stellte sich auf die Zehnspitzen und küsste mich. Ohne Probleme passierten wir die Kontrollen. Als wir durch den Warteraum eintraten, stürmten auch schon die fünf auf uns zu. Ja selbst Rosalie, kam um uns drei zu begrüßen. Ich weiß, was du vorhast!,
sagte Alice in ihre Gedanken zu mir. Und ich weiß auch schon wo wir die ganzen Sachen her bekommen.
Sie freute sich schon riesig auf meine Idee Bella zu heiraten. In ihren Gedanken spannte sie schon Ideen wie die Hochzeit ablaufen könnte.
„Kommt, lass uns mal zu den Autos gehen“, sagte Esme nachdem jeder uns umarmt hatte.
„Ich schlage vor, wir machen Frauen und Männer Auto“, bestimmte Jasper.
„Oh ja, ich muss Bella sowieso noch was fragen“, sagte Alice begeistert. Rosalie und ich werden dir heute Abend zur Verfügung stehen! Dann kannst du uns ja fragen. Emmett und Jasper werden dich gleich beraten.
Ich nickte leicht. Natürlich nahm Bella es war und schaute mich fragend an.
„Und wie ist Paige?“, fragte Esme. Sofort wich jegliche Farbe aus Bellas Gesicht. Erstaunt sahen sie alle an. Darauf war keiner gefasst.
„Was ist denn passiert, Bella?“, fragte Esme besorgt. Was ist passiert, Edward?
„Sie ist sehr nett“, dann lächelte sie in die Richtung von Alice und Rosalie, „und sie ist ziemlich Shopping süchtig.“ Das war aber auch ihr Beitrag von Paige, ihre Mutter.
„Da hast du jetzt ganz viel Spaß dabei“, lachte Emmett. „Aber jetzt sag mal, was ist genau da passiert.“ Er konnte genau merken wenn Bella was auf den Herzen hatte.
„Das werden wir euch lieber zu Hause erzählen“, sagte Carlisle ganz ruhig.
Ist sie schwanger?,
fragten mich gleich fünf Vampire darauf. In meinen Kopf kamen drei verschiedene Visionen von das Kind wie es aussehen sollte; wenn es wirklich so wäre. Ich schüttelte den Kopf, auch wenn ich mir wünschte dass es wahr wäre. Eine richtige kleine Familie. Leider formte sich auch die Frage: Warum müssen Leute immer denken, wenn man etwas Zuhause erzählen möchte, dass einer sofort schwanger ist?, in meinem Kopf.