Angélique
Feen wohnen hier in Pilzhäusern, und ab zwölf bekommt jede ihr eigenes. In „Macht des Mondes“ (2012) erzählt Jin, fünfzehn Jahre alt und im Seetal geboren, warum sie morgens stolz in den Spiegel sieht: Sie hat rote Augen, sie ist eine Fioreé, eine seltene Feenart, von der nie zwei gleichzeitig geboren werden. Königin Saloria kommt ohne Krone zu Besuch, ein Jordan aus dem Zauberwald soll sie gestohlen haben, und das halbe Tal zieht los, um sie zu suchen. Im Zauberwald trifft Jin ihren Kindheitsfreund Jonghae wieder, den ihr die Eltern ohne Begründung verboten hatten. Die Häuser werden durchsucht, gefunden wird nichts, und am nächsten Morgen ist die Königin tot. Verdächtigt werden Jonghae und der grauäugige Kaular. Jins beste Freundin Plurinda glaubt der Anklage zuerst und wechselt dann die Seite, und die Spur führt weiter zu König Hujonk und zu einem gewissen Melkom, der die ganze Wahrheit kennen soll. Der Text läuft in kurzen nummerierten Abschnitten; die Widmung nennt Amy, Hanon und Hirozaki.
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