Der blonde Eckbert von Ludwig Tieck, Buchcover
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Der blonde Eckbert

Erstveröffentlichung
1797
Seiten
25

Über dieses Buch

In einer Gegend des Harzes wohnte ein Ritter, den man gewöhnlich nur den blonden Eckbert nannte, beginnt Tiecks berühmtes Kunstmärchen: Er war ohngefähr vierzig Jahr alt, kaum von mittler Größe, und kurze hellblonde Haare lagen schlicht und dicht an seinem blassen eingefallenen Gesichte. Er lebte sehr ruhig für sich und war niemals in den Fehden seiner Nachbarn verwickelt, auch sah man ihn nur selten außerhalb den Ringmauern seines kleinen Schlosses. Sein Weib liebte die Einsamkeit ebenso sehr, und beide schienen sich von Herzen zu lieben, nur klagten sie gewöhnlich darüber, dass der Himmel ihre Ehe mit keinen Kindern segnen wolle. Niemand kam so häufig auf die Burg als Philipp Walther, ein Mann, dem sich Eckbert angeschlossen hatte, weil er an diesem ohngefähr dieselbe Art zu denken fand, und mit jedem Jahre entspann sich zwischen ihnen eine innigere Freundschaft, bis Eckbert eines Abends beschließt, seinem Freund ein lange gehütetes Geheimnis zu offenbaren.

Über den Autor

Ludwig Tieck

Ludwig Tieck (1773-1853) wurde in Berlin geboren und gehörte zu den Begründern der Frühromantik im Jenaer Kreis um die Brüder Schlegel und Novalis. Mit Kunstmärchen wie Der blonde Eckbert und Der Runenberg, die das Unheimliche und Psychologische kunstvoll verbinden, prägte er die Gattung der romantischen Erzählung.

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Angaben zum Buch

Erstveröffentlichung
1797
Seiten
25
Sprache
Deutsch
Formate
PDF, EPUB, Online lesen