Der Neffe als Onkel
- Erstveröffentlichung
- 1807
- Seiten
- 63
Über dieses Buch
Valcour tritt eilfertig herein und liest, nachdem er sich überall umgesehen hat, ob niemand zugegen sei, ein Billet, das ihn ohne Unterschrift für diesen Abend um sechs Uhr in den Gartensaal des Herrn von Dorsigny bestellt; ein seltsames Abenteuer, denkt er, vielleicht eine hübsche Frau, die ihm ein Rendezvous geben will. Da treten Franz von Dorsigny und sein Diener Champagne ein, beide in Mäntel gehüllt, und Valcour erkennt seinen Freund kaum wieder in der fremden Perücke und Uniform, die nicht von dessen eigenem Regiment ist. Dorsigny erklärt, er habe sich mit seinem Obristleutnant geschlagen, dieser sei schwer verwundet, und um sich in Paris zu verbergen, habe er sich das Kostüm seines Onkels angelegt, dem er an Alter, Gestalt und Größe zum Verwechseln ähnlich sei und sogar denselben Namen trage, sodass er nun selbst über die Ähnlichkeit erstaune, seit er dessen Perücke und Regimentsuniform trägt.
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Angaben zum Buch
- Autor
- Friedrich Schiller
- Erstveröffentlichung
- 1807
- Seiten
- 63
- Sprache
- Deutsch
- Genre
- Klassiker
- Formate
- PDF, EPUB, Online lesen