
Die Huldigung der Künste
Der kaiserlichen Hoheit der Frau Erbprinzessin von Weimar, Maria Paulowna, Großfürstin von Russland, in Ehrfurcht gewidmet und aufgeführt auf dem Hoftheater zu Weimar am 12. November 1804, zeigt dieses lyrische Spiel eine freie ländliche Gegend mit einem Orangenbaum in der Mitte, den Landleute gerade einpflanzen, während Mädchen und Kinder ihn an Blumenketten halten. Wachse, wachse, blühender Baum, singt der Vater, mit der goldnen Früchtekrone, den wir aus der fremden Zone pflanzen in dem heimischen Raum, und alle Landleute stimmen ein, während der Jüngling wünscht, der Baum möge im Sturm der Jahre stehen und in der Flucht der Zeiten dauern. Die Mutter bittet die heilige Erde, den zarten Fremdling aufzunehmen, das Mädchen ruft die Dryaden und Vater Pan zum Schutz an, und während sie in einem bunten Reigen um den Baum tanzen, sieht man im Hintergrund den Genius mit den sieben Göttinnen der Künste herabsteigen.






