Die Ammen-Uhr
- Erstveröffentlichung
- 1808
- Seiten
- 19
Über dieses Buch
Der Mond, der scheint, das Kindlein weint, die Glock schlägt zwölf, dass Gott doch allen Kranken helf, beginnt Arnims Gedichtsammlung Die Ammen-Uhr aus Des Knaben Wunderhorn, die jede Stunde der Nacht in einem eigenen kleinen Vers besingt: Gott alles weiß, das Mäuslein beißt, die Glock schlägt ein, der Traum spielt auf dem Kissen dein, dichtet er zur ersten Stunde, das Nönnchen läut zur Mettenzeit, die Glock schlägt zwei, sie gehn ins Chor in einer Reih, geht es weiter zur zweiten. Der Wind, der weht, der Hahn, der kräht, die Glock schlägt drei, der Fuhrmann hebt sich von der Streu, heißt es zur dritten Stunde, und so wandert die Uhr weiter durch die Nacht bis zum Morgen, wenn die Schwalbe lacht, die Sonn erwacht und die Glocke fünf schlägt und der Wandrer sich auf die Strümpfe macht.
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Angaben zum Buch
- Autor
- Achim von Arnim
- Erstveröffentlichung
- 1808
- Seiten
- 19
- Sprache
- Deutsch
- Genre
- Klassiker
- Formate
- PDF, EPUB, Online lesen