Einige Gedichte

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Einige Gedichte
Die Muse schweigt. Mit jungfräulichen Wangen, Erröten im verschämten Angesicht, tritt sie vor dich, ihr Urteil zu empfangen, beginnt Schillers Gedicht Abschied vom Leser, das dieser Sammlung voransteht: Sie achtet es, doch fürchtet sie es nicht, schreibt er, denn nicht länger wollen diese Lieder leben, als bis ihr Klang ein fühlend Herz erfreut. In An den Frühling begrüßt er die Jahreszeit mit den Worten, Willkommen schöner Jüngling, du Wonne der Natur, mit deinem Blumenkörbchen willkommen auf der Flur. Die Sammlung vereint bekannte Gedichte wie Das Lied von der Glocke, Das Mädchen von Orleans, Das verschleierte Bild zu Sais, Die Weltweisen und Sehnsucht, jedes davon aus einer anderen Schaffensphase des Dichters.
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